Nokia Handys bekommen Namen

Nokia hat sich dazu durchgerungen, allen neuen Handys zukünfig Namen – statt Nummern – zu geben. Damit folgt der finnische Mobilfunkhersteller anderen Marken wie LG oder Motorola, die seit der Einführung von „Chocolate“ oder „Razr“ einfach besser im Gedächtnis des Kunden hängen bleiben.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Finnen sich nicht Ingvar Kamprads System der Namensgebung zu eigen machen.

Neue Fotosoftware zur Photokina

Zwei Klassiker unter den Bildbearbeitungsprogrammen haben den Reigen der Software-Neuheiten zur Photokina begonnen.

Adobe kündigt für Ende September eine neue Version der Einsteigerbildbearbeitung Photoshop Elements 5 an. Es bleibt jedoch vorerst bei der Windows-Version. Photoshop Elements 4 für MacOS war erst Anfang des Jahres einige Monate nach dem Windows-Produkt gefolgt.

Als neu kündigt Adobe ein Korrekturtool für Objektivverzeichnungen an sowie verschiedene Effekte an. Außerdem kann das Programm nun selbständig Fotoalben layouten und auch die Online-Dienste wie Webgalerien wurden erweitert.

In Paint Shop Pro 11 für Windows von Corel, das schon ab dem 25. September zu haben sein soll, liegt der Schwerpunkt der neuen Funktionen auf intelligenten Korrekturfunktionen: Make-Up-Werkzeuge, eine „Zeitmaschine“, die Fotos in die Vergangenheit zurückversetzt sowie ein Farbersetzungstool, das die Beleuchtung des Objekts analysiert und ändert, gehören dazu.

Photoshop Elements 5 und Paint Shop Pro 11 kosten beide jeweils rund 100 Euro.

Der Name bleibt, sonst ist alles anders: Neuer iPod nano erschienen

Neue Farben, neue Figur: Apple iPod (Quelle: apple.de)Nein, Apple hat dem iPod nano nicht einfach nur ein paar neue Farben verpasst. Aber ja, es gibt den nano jetzt in schwarz, silber, grün, pink und blau. Und richtig – weiß fehlt, die klassische iPodfarbe wurde aus dem Programm genommen!

Der neue iPod ist noch flacher (nur noch 6,5 Millimeter – zuvor 9 Millimeter), hat rundere Kanten als zuvor und soll laut Hersteller auch in der Kratzfestigkeit beziehungsweise Widerstandsfähigkeit von Display und Gehäuse (das ist jetzt Aluminium) deutlich zugelegt haben.

Nicht nur äußerlich hat sich der nano verändert. Wie Steve Jobs gestern bekanntgab, ist der nano komplett überarbeitet worden. Wichtigste Neuerung ist die bis zu zehn Stunden längere Batterielaufzeit. Diese gibt Apple nun mit 24 Stunden für den Dauerbetrieb an.

Ebenfalls überarbeitet wurde das Display: Satte 40 Prozent heller ist es geworden, die Kontraste sind damit um einiges verbessert.

Die Neuen gibt es ab sofort mit 2 GB (silber, 149 €), 4 GB (silber, grün, blau, pink, 199 €), oder mit 8 GB (schwarz, 249 €).

Preisvergleich: Apple iPod nano

Weitere Infos auf der Apple-Homepage.

“iPod nano is the world’s most popular digital music player, and we’ve completely redesigned it to make it even better,” said Steve Jobs, Apple’s CEO. “The all-new iPod nano gives music fans more of what they love in their iPods—twice the storage capacity at the same price, an incredible 24 hour battery life and a gorgeous aluminum design in five brilliant colors.”

Das Handy der Zukunft – Version 1 von dioVision

diovisionOliver Heine ist Pionier in Sachen 3D und Änderung der Sehgewohnheiten. In seiner Erfinderwerkstatt grübelt er über das Problem, wie TV, Handys und Computer die dritte Dimension erschließen können. In einer Designstudie hat Heine nun das OLED dioVision® mobile vorgestellt.

Dahinter verbirgt sich ein Handy mit Doppel-OLED-Display. Bilder können im Hoch- und Querformat durch dioVision® räumlich dargestellt werden. Der Trick: Die Oberfläche des Mobiltelefons ist nicht plan sondern leicht gekrümmt, was den räumlichen Effekt verstärkt.

diovision2Das Handy ist ansonsten ein Multi-Communicator mit integrierten Funktionen wie MPEG-Musik, TV, Internet, Foto/Video und Game-Handheld.

Nun musst Heine nur noch einen Interessenten finden – dann könnte das dioVision-Handy Marktreife erlangen.

Virenschutz in Windows: Pif-Dateien demaskieren

Virenschreiber und deren Boten benutzen vorwiegend zwei Dateiformate, um die Schädlinge per E-Mail zu verteilen: ZIP und PIF. Bei beiden gilt die einfache Faustregel: Falls Sie eine E-Mail von einem unbekannten Absender – meist auch noch in einer fremden Sprache – erhalten, sollten Sie die Mail gleich löschen. Der Anhang verheißt nichts Gutes.

Es gibt im Übrigen einen guten Grund für die Wahl dieser beiden Formate. Bei Zip scheitern ältere Virenscanner, weil sie nicht in der Lage sind, Archive zu scannen oder aber per Voreinstellung Archivdateien grundsätzlich als unbedenklich einstufen. (Das ist natürlich ein Fehler).
PIF ist demgegenüber das perfekte Virenformat. Kaum jemand kennt diese Extension noch, da sie aus alten DOS-Tagen stammt. Dennoch sind solche Files brandgefährlich, da sie per Doppelklick sofort Code ausführen. Zu allem Überfluss blendet Windows XP standardmäßig die Dateienddung aus, so dass Virendateien mit den verräterischen Doppelendungen wie beispielsweise „Gewinnbenachrichtigung.txt.pif“ im Explorer wie eine harmolse Textdateien aussehen: „Gewinnbenachrichtigung.txt“.

Dummerweise reicht es nicht einmal aus, in den Ordneroptionen den Eintrag Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden wegzuklicken. Sie müssen hier über einen Registry-Tweak nachhelfen.

Über die Registry blenden Sie auch PIF die Extension dauerhaft ein.

Öffnen Sie die Registry über regedit. In der Ausführen-Box und suchen Sie den Schlüssel HKEY_CLASSES_ROOT\piffile. Ändern Sie den Eintrag NeverShowExt über das Kommando Umbenennen in AlwaysShowExt, und starten Sie das System neu. Jetzt werden auch die PIF-Files entsprechend gekennzeichnet.

Toshiba sorgt für bessere Bilder beim digitalen Fernsehen

Wie messe-fakten.de live von der IFA 2006 berichtet hat, bieten die neuen LCD-Fernseher von Toshiba der Marke REGZA nicht nur ein tolles Bild und zwei bis drei HDMI-Schnittstellen, sondern auch eine Technik, die sich Active Vision M100 nennt.

Dahinter steckt nichts anderes als der beschleunigte horizontale Bildaufbau, der nicht mehr mit 50, sondern mit 100 Hertz betrieben. Damit laufen waagerechte Fernsehbilder in Zukunft flüssiger ab, was das Sehvergnügen deutlich verbessert.

Zu sehen ist das Ganze übrigens auch als Videopodcast.

Preisvergleich: LCD-Fernseher der REGZA-Baureihe von Toshiba

Shake, rattle and roll – Joggen mit dem Sony NW-S200

NW-S200 Vier neue MP3-Player bringt Sony auf den Markt: Die WALKMAN-Modelle NW-S202, NW-S202F, NW-S203 und NW-S205 sollen ab sofort verfügbar sein.

Die sportlichen Player setzen Akzente und machen mit ihrem Stift-Design mit Aluminiumgehäuse einiges her. Schick sind sie ebenso wie robust. Dank eingebautem Schwerkraftsensor (G-Sensor) lassen sich die neuen Sonys beim Laufen, Radfahren und selbst bei den Aerobic-Stunden nicht aus dem Takt bringen. Die idealen Begleiter beim Joggen und Co.!

Das Quartett ist komplett auf Sportler abgestimmt. So wurden Sonderfunktionen wie Schrittzähler, Distanzmesser, Kalorienzähler oder Stoppuhr hinzugefügt. Im Lieferumfang ist außerdem ein praktischer Halter für den Oberarm enthalten.

Der kleinste unter den neuen, der NW-S202, kommt als einzigster ohne FM-Radio. Dafür hat er 512 MB Speicherplatz und kostet rund 109.-€. Für 20 € mehr gibt es den NW-S202F, mit FM-Radio und ebenfalls 512 MB. Der NW-S203F (mit FM-Tuner) bietet 1 GB Speicher (149.-€), der NW-S205F (mit FM-Tuner) bietet für 189.-€ 2 GB.

Energiesparoptionen anpassen – bis zu 1 GB mehr Festplattenspeicher

Falls Sie mal nachgeschaut haben, welche Dateien auf der Platte den meisten Platz beanspruchen, werden Sie unweigerlich auf zwei Files stoßen: Pagefile.sys und Hiberfil.sys. Erstgenannte Datei ist Ihr Swap-File, die Auslagerungsdatei, von der Sie besser die Finger lassen (die würde eh beim nächsten Systemstart wieder erstellt). Der andere große Datenbrocken, die Datei Hiberfil.sys im Stammverzeichnis der Systempartition C:\, ist aber meist entbehrlich. Darin speichert Windows XP beim Aufruf des Ruhezustands ein exaktes Abbild des momentanen Speicherinhalts, weshalb die Datei auch exakt so groß ist wie der RAM, unter Umständen rund 1 Gigabyte.

Die Datei Hiberfil.sys reserviert sich 1 Gigabyte SpeicherRessourcenfresser: Hiberfil.sys
Beim nächsten Neustart lädt das System den Inhalt von Hiberfil.sys eins zu eins in den Speicher zurück, was den Bootvorgang geringfügig beschleunigt. Allerdings macht diese Maßnahme allenfalls auf Mobilrechnern mit geringer Akkukapazität Sinn. Besitzer von Desktop-PCs können darauf verzichten und die Hunderte von MBytes für wichtige Daten reservieren. Dazu rufen Sie das Systemsteuerungsmodul Energieoptionen auf, aktivieren die Registerkarte Ruhezustand und schalten das Kontrollkästchen Ruhezustand aktivieren aus. XP löscht die Datei Hiberfil.sys dann umgehend von der Festplatte.

Letzte Impressionen aus Berlin

Wir haben es geschafft! Die IFA 2006 ist Geschichte und wir haben es überlebt!

Was haben wir während unseres Aufenthalts in Berlin vom 30.8. bis 6.9. nicht alles gesehen:

Wir freuen uns jetzt schon auf die IFA 2007! Und natürlich auf die photokina 2006.

Handy + PDA= Samsung i320

sgh  i320Ist es ein Handy? Ist es ein PDA? Nein, es ist das neue Samsung i320 – ein voll ausgestattetes Tri-Band-Smartphone.

Samsung zielt mit dem i320 in die Sparte der Businessanwender, die gern alles kompakt in einem Gerät vereint sehen wollen. Verzichten muss man so unterwegs auf nichts: Im Gepäck hat das Smartphone Microsoft Office Mobile® 5.0 und den Picsel Viewer, sodass Geschäftsleute ihre wichtigsten Daten mobil verfügbar haben.

Dank Push-E-Mail werden Adressen, Kontakte, Termine und E-Mails schnell, einfach und automatisch zwischen dem i320 und dem Business-PC synchronisiert. Die QWERTZ-Tastatur vervollständigt das Smartphone. Schnelles Tippen ist damit eigentlich – trotz der kleinen Abmessungen von 111 x 59 x 11,5 Millimetern – kein Problem mehr. Mit leichten 95 Gramm fällt es im Reisegepäck des Businessmenschen auch kaum noch auf.

Damit es nicht zu langweilig wird gibt es noch eine 1,3 Megapixel-Kamera mit Videofunktion sowie einen mp3-Player mit Stereo-Lautsprecher und 3-D-Sound.

Das i320 gibt es ab sofort auch in Deutschland für rund 480 Euro. Lieferbar ist es in edlem, seriösen Schwarz.