MES HYDRA und APS FEDRA verwandeln Fabriken in “Smart Factory’s”

geschätzter Leseaufwand: 2 Minuten

Das, wo früher einfach nur „Fabrik“ vorne drauf stand, heißt heute „Smart Factory“, mit all seinen Ausprägungen und digitalen Eigenschaften und Möglichkeiten. Doch gerade diese voranschreitende Digitalisierung stellt den ein oder anderen Fabrikbesitzer und -betreiber vor bestimmte Herausforderungen. Denn Planung und Realisierung einer digitalen Fertigungsanlage unterscheiden sich maßgeblich von den Abläufen früherer Tage.

MES HYDRA verwandelt IT und Fabrik in eine Smart Factory

Daher ist es ganz besonders wichtig, Shopfloor und IT-Systemen bestmöglich zu vernetzen und verzahnen. Denn so lassen sich die Produktionsressourcen bestmöglich planen und die betreffenden Prozesse nahtlos abbilden. Hierbei stellt ein Manufacturing Execution System (MES) die notwendige Schnittstelle zwischen Produktions- und IT-Anlage her. So wie dies MES HYDRA von MPDV Mikrolab bereitstellt.

Damit können relevante Daten von Maschinen, Betrieben und Prozessen genauso erfasst und verwaltet werden wie Werkzeuge und Ressourcen. Zudem lässt sich mit einem Tool wie MES HYDRA Energie- und Qualitätsmanagement betreiben und außerdem der Wareneingang und die Reklamationen überprüfen bzw. bearbeiten. Denn das ist im Kern ein funktionierendes MES: Die vollständigen Verzahnung von Fertigung und IT.

Shopfloors mit APS FEDRA intelligent planen

Doch es lässt sich auf Basis eines MES die Automatisierung noch ein gutes Stück weiter treiben. Hierfür kommt ein Verfahren zum Einsatz, das sich Advanced Planning and Scheduling (APS) nennt. Damit lässt sich die Fertigungsplanung vollständig automatisch planen, und das sogar mithilfe der Künstlichen Intelligenz. Solch ein Werkzeug stammt ebenfalls von MPDV und nennt sich APS FEDRA. Damit steht Fabrik-Betreibern eine Plattform bereit, die vielfältige Aufgaben übernimmt. Dazu gehören unter anderem:

  • Fertigungsressourcen bestmögliche auslasten
  • Durchlaufzeiten optimieren
  • Rüstzeiten und Rüstkosten verringern
  • Personaleinsatz verbessern
  • Produktivität optimieren.

Ergänzend dazu basiert APS FEDRA auf der Manufacturing Integration Platform (MIP) und funktioniert sowohl im Stand-Alone-Betrieb als auch im Verbund mit MES HYDRA. Außerdem existiert eine Schnittstelle, die APS FEDRA mit gängigen ERP-Systemen und dem Shopfloor verbindet. Folge: eine komfortable Mehrressourcenplanung.

Solch eine Plattform wie die MIP ist aber durchaus auch zu Höherem berufen: So können mithilfe von Manufacturing Apps (mApps) verschiedene Hersteller auf einen gemeinsamen digitalen Zwilling zugreifen. Damit können sie gemeinsam Daten erheben oder andere Aktivitäten durchführen. In Folge lässt sich daraus ein exaktes Abbild der Wirklichkeit erzeugen und so mögliche Fehlerquellen vorab ermitteln und ausschließen.

Webinar: So hilft MES HYDRA bei der FDA-konformen Prozessvalidierung

Wie das alles in der Praxis funktioniert, zeigt ein kostenfreies Webinar, das MPDV am 22.10.2020 veranstaltet. Darin wird anschaulich gezeigt, wie die Salinen Austria AG MES HYDRA mit den Modulen Betriebsdaten, Maschinendaten und Material- & Produktionslogistik einsetzt, um das Material von Anfang bis Ende rückverfolgen zu können. Dabei steht vor allem die Umsetzung einer ganzheitlichen Digitalisierungsstrategie im Vordergrund.

Disclaimer: Diesen Beitrag habe ich für die Firma MPDV verfasst, der ursprünglich auf deren Blog veröffentlicht wurde.