MeeGo-Smartphone in Wort, Ton und Bild

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Letzte Woche hatte ich es angekündigt und heute ist es soweit: Steve „Chippy“ Paine hat auf carrypad.com einen ausführlichen Beitrag zum ersten MeeGo-Smartphone auf Moorestown-Basis veröffentlicht, den ich hier kurz aufgreifen und die Highlight besprechen möchte. Am Ende von Steves Beitrag gibt es übrigens ein 16-minütiges Video, das das Ganze multimedial zusammenfasst.

Vorab sei ganz klar gesagt, dass es sich bei dem Aava-MeeGo-Moorestown-Smartphone lediglich um einen Prototypen handelt, der mit Beta-Hardware- und Pre-Alpha-Software daher kommt. Es ist also kein Gerät, das so auf den Markt kommen wird, wie Steve es in seinen Ausführungen und im Video vorstellt. Aber es gibt einen guten ersten Eindruck, wie Intel-basierte Smartphones in Zukunft aussehen könnten. Und das ist vor allem für Hard- und Software-Entwickler ein wichtiger Hinweis, wohin die Reise gehen wird.

Schön an dem Beitrag finde ich den Einstieg, der davon spricht, wie klein ein „PC“ sein kann. Genau, kein Smartphone, sondern ein mobiler Rechner, den man in seiner Hand hält und mit dem man sogar telefonieren kann. Das Aava-Phone ist mit allem ausgestattet, was man von solch einem Gadget erwarten kann: Touchsceen, diverse Sensoren, diverse Anschlüsse, Kamera und vieles mehr. Und ein Prozessor, der alles in den Schatten stellt, was bisher in Smartphones verbaut wurde. So zeigte der Javascript-Test mit Sunspider, dass das Aava-Phone im Vergleich zu einem Android-Smartphone mit Android 1.6 und Snapdragon-CPU etwa fünfmal schneller ist! Wir reden also tatsächlich von einem echten mobilen Rechner.

Aber auch die MeeGo-Bedieneroberfläche hat großes Potenzial und wird uns sicherlich noch viel Spaß bereiten. Ok, und jetzt guckt ihr euch die Sache am besten selbst an.