Drahtlose Internettelefonie: Skype für Pocket-PC

Wer mobil skypen will, braucht einen Skype-Software und eine Internet-Anbindung über Ebay oder UMTS. Und natürlich die entsprechende Ausgabe der Skype-Software. Davon hat jetzt die Asus-Tochter Benq die neue Version 2.0 bereitgestellt.

Wesentliche Neuerung ist laut Hersteller eine verbesserte Sprachqualität. Was genau darunter zu verstehen ist, verriet Skype nicht. Sobald wir ein entsprechenden Gerätes in die Finger bekommen, werden wird das aber nachprüfen. Denn so schön und preiswert das Skypen auch ist, schon bei unserer per WLAN an das DSL-Netz angebundenen Mac-Version hapert es nämlich mit der Sprachqualität gewaltig. Bis hin zur totalen Unverständlichkeit.

Da wird es interessant sein, wie sich das Ganze mobil via UMTS oder WLAN anhören mag. Aber bekanntlich muss man ja nicht unbedingt telefonieren, das E-TEN ist ja schon Grund genug für einen kostenlosen Skype-Account und das funktioniert auch bei einer langsamen Verbindung gut.

Lobenswert: Die neue Version unterstützt jetzt auch Windows Mobile 5.0 für Pocket PCs. Das erschließt Skype auch den Nutzern älterer Geräte, wobei auch solche mit kleineren 240 x 240 Pixel-Bildschirmen unterstützt werden. Das neue Mobil-Skype beherrscht ausserdem jetzt noch mehr Sprachen.

Ein schöner Erfolg für Skype ist, dass die Pocket-PC-Version zukünftig auf einer Reihe von Geräten asiatischer Hersteller vorinstalliert erhältlich sein wird, darunter die Geräte Asus MyPal GPS PDA, Benq P50, E-TEN M600, Dopod 700, i-mate PDA2, PDA2K, JASJAR und Qtek 9000 und 9090.

Auf der Suche nach dem richtigen Hotspot

Wer sich schon mal unterwegs verzweifelt auf die Suche nach dem nächstgelegenen Hotspot begeben hat, weiß Seiten wie mobileaccess.de zu schätzen. Diese gut sortierte Webseite gibt unter anderem Aufschluss über öffentliche drahtlose Zugangspunkte im deutschsprachigen Raum.

Dabei unterscheiden die Macher der Seite auch zwischen kommerziellen und kostenlosen Hotspots, was ein hilfreicher Service ist. Und mit der Suchfunktion lässt sich der passende Hotspot relativ einfach finden. Nur sollte man die Liste der verfügbaren Zugangspunkte möglichst VOR Reiseantritt ausdrucken und mitnehmen.

Darüber hinaus bietet die Seite weitere Infos zum Thema WiFi und was man sonst noch so braucht. Alles in allem eine gelungene Einstiegsseite zum Thema Drahtlos und Wireless LAN.

Sony Vaio SZ mit doppelter Grafikpower

Als überzeugten Anwender eines PowerBooks von Apple lassen mich Windows- Notebooks normalerweise kalt. Doch bei diesen Babies könnte ich schwach werden. Die neuen Vaio-Notebooks der SZ-Serie haben es nämlich in sich. Da wäre zunächst einmal das Design. Kompakt, schwarz, schnörkellos und beim Top-Modell VGN-SZ1XP dank Carbonfaser-Formteilen nicht nur schick, sondern auch stabil und leicht.

Praktisch ist das so genannte Stamina-Feature: Auf dem Motherboard tummeln sich gleich zwei Grafik-Prozessoren. Der eine ist der bei Intel Core Duo-Notebooks übliche Centrino. Der reicht für herkömmliche Anwendungen aus, hat aber grafikmäßig nicht viel auf der Pfanne. Dafür verbraucht er wenig Strom, was einer längeren Akku-Laufzeit zu Gute kommt. Wer mehr Power braucht, schaltet einfach auf die NVIDIA GeForce Go 7400 Grafik um. Die hat genug Power für anspruchsvolle Grafikanwendungen, Spiele und Videos, saugt allerdings den Akku schneller leer. So hat man als Anwender die Wahl zwischen Grafikleistung und Akku-Laufzeit. Recht so!

Im Inneren werkelt der neue Intel Core Duo-Prozessor mit zwei Kernen. Im Top-Modell schlägt sein Herz im 1,83 GHz Takt, bei den beiden kleineren Modellen VGN-SZ1HP und VGN-SZ1M mit 1,66 GHz. Der Arbeitsspeicher hat beim großen Modell mit einem GByte genau die richtige Größe, bei den beiden anderen Modelle ist er mit 512 MByte etwas knapp geraten. Die verbauten Intel Core Duo-Festplatten fassen 100 bzw. 80 GByte. Alle drei Modelle sind ausserdem mit einem DVD-Doublelayer-Brenner ausgerüstet.

Unterschiede gibt es beim Display. Das ist bei allen Modellen handliche 13,3-Zoll groß, im SZ1XP wird aber ein neues X-black LC-Display verbaut. Es ist mit einer dünneren, aber laut Hersteller effizienteren LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Dadurch ist es um 2,5 mm dünner und ganze 100 g leichter als das Standard-Display. Gleichzeitig verbraucht es weniger Strom und spart so weitere Akkukapazität. Drei weitere dem Top-Modell vorbehaltene Features sind der Finger-Abdruck-Scanner für erhöhte Passwort-Sicherheit und die HDD-Schock-Protection zum Schutz der Festplatte bei Erschütterungen.

Was die Verbindung zur Außenwelt betrifft, sind die Sony-Notebooks standesgemäß ausgestattet. WLAN ist mittlerweile schon eine Selbstverständlichkeit. Die beiden größeren Modelle nehmen zudem via Bluetooth Verbindung mit Handys und Peripheriegeräten auf. Beim Top-Modell ist ausserdem eine Videokamera intergriert. Optimal für Videokonferenzen. Schade, dass sie sich nicht wie bei einigen früheren Vaio-Modellen nach hinten drehen lässt.

Die empfohlenen Preise liegen bei 2.499 Euro für das Top-Modell VGN-SZ1XP und 1.999 bzw. 1.699 Euro für die beiden kleineren Modelle VGN-SZ1HP und VGN-SZ1M.

Mobiler Beamer von Benq mit WLAN-Anschluss

Was nervt an einem Beamer am meisten? Richtig, das Kabel! Gerne vergisst man es oder dessen Stecker passt nicht an den verwendeten Computer.

Der neue Beamer CP120 von Benq macht damit Schluss und setzt statt dessen auf WLAN. Allerdings ist dieser Übertragungsweg nicht für Videos oder schnelle Animationen geeignet. Wer den Projektor als Heimkino nutzen will, muss weiterhin ein entsprechendes Kabel nutzen.

WLAN-Projektoren gibt es zwar auch schon von anderen Herstellern, kleiner und damit mobiler ist jedoch keiner der uns bekannten Konkurrenz-Projektoren mit Funk-Anschluss: Die Stellfläche ist mit ca. 22 mal 17 Zentimetern nur knapp größer als ein DIN-A5-Blatt und das Gewicht mit 1,3 Kilo leidlich moderat.

Der DLP-Projektor bietet eine XGA-Auflösung (1024 x 768), strahlt mit 1.500 ANSI Lumen bei einem Kontrast von 2000:1 und unterstützt den sRGB-Farbraum. Clever ist die Idee, den Lüfter vorne am Gerät zu platzieren. Dadurch wird der Präsentator, wenn er hinter dem Gerät steht, nicht ständig mit warmer Luft angeblasen.

Erwähnenswert ist außerdem die Schnellkühlfunktion, die das Ausschalten des Gerätes bereits nach 30 Sekunden ermöglichen soll. Üblicherweise sind die Abkühlzeiten zum Schutz der teuren Projektorlampe deutlich länger. Gedacht ist der Beamer für den mobilen Einsatz im Business-Bereich. Der empfohlene Preis liegt bei 1.599 Euro.

Terratec zeigt mobiles terrestrisches Fernsehen

Beim Nettetaler Hersteller Terratec steht die CeBIT 2006 ganz im Zeichen der digitalen Unterhaltungsmedien.

So bieten die neuen DVB-T-Adapter Cinergy DT express Diversity und Cinergy DT USB Diversity jeweils zwei Tuner und zwei Antennen. So kommt auch der Namenszusatz „Diversity“ zustande. Das ist vor allem dann praktisch, wenn beipspielsweise unterwegs der Fernsehempfang nachlässt. Dann schaltet der TV-Adapter automatisch auf den Tuner mit der besseren Signalqualität um.

Ein dualer Tuner lässt sich aber auch noch ganz anders nutzen: So kann man auf zwei Kanälen fernsehen und aufnehmen zur selben Zeit. Das beherrschen derzeit nur wenige der verfügbaren DVB-T-Adapter.

Die dualen TV-Lösungen für den digitalen Fernsehempfang beschränken sich aber nicht nur auf DVB-T und Desktopcomputer, sondern sind auch für Notebooks (PCMCIA) und DVB-S geplant.

Preise und Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt, werden aber nachgeliefert, sobald Terratec diese veröffentlicht.

Trainingsgehilfe und GPS-Kapitän in einem

Da haben die Entwickler bei Garmin richtig nachgedacht: Der Hersteller bringt zur CeBIT das multifunktionale Gerät Forerunner auf den Markt. Es sieht aus wie eine Uhr, fungiert aber als vollständiges Trainingshelferlein beim Joggen, Trekken und Biken.

Einerseits misst das kleine Gerät das Tempo, die absolvierten Kilometer und die verbrauchte Zeit. Andererseits kümmert es sich um die Herzfrequenzmessung, so dass der Sportler stets seine Herzwerte im Blick hat.

Toll am Forerunner ist aber auch die GPS-Funktion, mit der Verlaufen im Walde hoffentlich für immer der Vergangenheit angehört. So soll der leistungsstarke GPS-Chip selbst unter stark belaubten Bäumen oder in Häuserschluchten für mehr Orientierung sorgen.

Dank der Verbindung via USB zum einem PC lassen sich die aufgezeichneten Trainingsdaten auf Festplatte speichern und bei Bedarf auswerten. Aber auch die Software Training Center erlaubt weitere PC-gestützte Anwendungen in Verbindung mit dem Forerunner.

Den Forerunner soll es in den Varianten 205 für 340 Euro und Forerunner 305 für rund 440 Euro ab März geben. Beide Geräte unterscheiden sich in der Herzfrequenzfunktion, die nur das Modell 305 bietet.

Scanner für mobile Zwecke

Mal schnell ein wichtiges Dokument scannen, um es gleich an Ort und Stelle digital speichern zu können? Mit dem DocuPen RC800 von Planon soll das möglich sein. So scannt der handliche Mobilscanner laut Hersteller innerhalb von vier Sekunden eine komplette A4-Seite. Wer’s glaubt!

Zudem bietet der Handscanner lediglich eine Auflösung von maximal 400 ppi mit einer Farbtiefe von bis zu 24 Bit. Das könnte für detailreiche Textvorlagen nicht ausreichen. Schwarz-Weiß- und Graustufen-Scans sind ebenfalls möglich.

Das Scannen soll ein speziell entwickeltes Führungssystem erleichtern. Dabei handelt es sich um kleine Rollen an der Scannerseite, die gerades Einlesen der Scanvorlage ermöglichen sollen. Wenn das genauso „problemlos“ klappt wie mit meinem Logitech-Handscanner vor 20 Jahren, dann sind die vier Sekunden reine Utopie und gerade Scans werden’s wohl auch kaum.

Prima gelöst ist die Energiefrage: Der Stiftscanner nimmt mit dem PC via USB Kontakt auf. Dies sorgt gleichzeitig dafür, dass der Lithium-Ionen-Akku mit Energie versorgt wird. Kann aber angesicht von maximal 500 mAh schon mal seine Zeit dauern.

Zu Speicherzwecken der gescannten Vorlage ist im Miniscanner ein Flashspeicher mit 8 MB Kapazität verbaut. All die, die mehr wollen, müssen noch zusätzlich Geld ausgeben: In den an der Seite befindlichen MicroSD-Speicherkartenschacht passen beispielsweise TransFlash-Karten von Sandisk, die derzeit bei Amazon rund 25 Euro (64 MB) kosten.

Neben dem USB-Kabel soll dem Scanner ein Lederetui sowie die OCR-Software Nuance Paperport SE für das Konvertieren der gescannten Vorlage in digitalen Text beiliegen.

Der DocuPen RC800 kommt laut Hersteller pünktlich zur CeBIT in die Läden und soll um die 270 Euro kosten.

Fujitsu Pocket Loox C550

Pocket PC für den drahtlosen Zugang ins Internet

Fujitsu Pocket Loox C550Eine echte Schönheit ist er ja nicht, der Pocket Loox C550 von Fujitsu Siemens, der auf der CeBIT 2006 vorgestellt werden soll.

Dafür ist die Auflösung von 640 x 480 Pixel sehr ordentlich, wie auch die Farbtiefe von 64K. Im Inneren des Taschencomputers werkelt ein XScale-Prozessor von Intel, der immerhin mit 520 MHz getaktet wird. Das sollte auch für leistungshungrigere Anwendungen wie Navigation via GPS ausreichen. Allerdings ist das Gerät nur mit 64 MB RAM ausgestattet, der aber per SD-Karte erweitern lässt.

Das Tollste aber an dem kleinen Ding ist sein Drang, sich mit der Außenwelt zu verbinden. Hierfür steht WiFi in den Variante 802.11b und 11g parat bereit sowie Bluetooth, aber leider nur in der langsameren Version 1.2. Für die Verbindung zwischen Handy und Notebook oder Headset ist das aber ok.

In Sachen Anwendungen ist alles dabei, was man von solch einem Reisebegleiter erwarten kann. Wie gut der Akku für den mobilen Einsatz geeignet ist, lässt sich leider nicht sagen, aber vielleicht können wir auf der CEBIT mal einen Blick auf den Kleinen werfen.

Ach ja: Kosten soll der PDA rund 440 Euro und kommt wohl noch im März in die Läden.