Microsoft veröffentlicht Roadmap zur weiteren Windows-Entwicklung!

Überraschend auskunftsfreudig zeigt sich Microsoft dieser Tage. Aktuell im Downloadcenter findet sich ein 64-seitiges PDF-File mit ausführlichen Infos zu kommenden Launches und Service Packs – die Windows-Roadmap für Clients und Server! Die Prognosen reichen bis ins Jahr 2010! Feine Sache!

Es geht dabei allerdings nicht nur um Ankündigungen, sondern auch um Abkündigungen. Dass Windows 2000 bereits ausläft und kaum noch supportet wird, haben die meisten User mitbekommen. Erstmals werden nun aber ach Eckdaten zum Ableben von Windows XP bekannt gegeben. Hier die wichtigsten Infos (das meiste im O-Ton).

Longhon Server: Microsoft hatte ursprünglich geplant, den Longhorn Server und Windows Vista auf derselben Core Code Base zu entwickeln, um die Wartung zu vereinfachen (zum Beispiel nur ein Service Pack für beide Produkte gleichzeitig). Seit längerem ist klar, dass die Entwicklung des Longhorn Server getrennt von Windows Vista läuft. Über ein Service Pack (Windows Vista SP1) sollen Anwender bei Verfügbarkeit von Longhorn Server (2. HJ 2008) die Vista Clients auf den Server Core aktualisieren können.
Dieses Windows Vista SP1 ist logischerweise ebenfalls für das zweite Halbjahr 2008 geplant.

Das nächste Windows Client Release nach Vista und SP1 wird wahrscheinlich ein Minor Release mit einigen neuen Features sein und erst ab 2010 veröffentlicht.

Windows XP SP3 wird wahrscheinlich neben Bug-Fixes auch Komponenten beifügen, die bereits vorinstalliert in Vista mitgeliefert werden, einschließlich des .NET Framework 3.0, Desktop Search Tools, IE 7 und eines aktualisierten Media Players. Dieses wahrscheinlich etwa ein Jahr nach dem Vista-Release, Ende 2007 oder Anfang 2008 erhältlich sein.

Windows XP (SP1): Der Mainstream Support für Windows XP (SP1) lief Ende Oktober 2006 aus. Im Allgemeinen unterstützt Microsoft Service-Packs maximal zwei Jahre nach dem Release der Nachfolgeversion, so dass Windows-XP-Kunden auf Windows XP (SP2) umsteigen müssen, um den vollen Support für ihr System zu erhalten. Der Mainstream-Support für Windows XP Professional endet voraussichtlich im Jahr 2009.

Multimedia-PC Scaleo EV im Ausstattungs-Check

Anlässlich der IFA 2006, da sind wir zum ersten Mal auf den Multimedia-PC Scaleo EV von Fujitsu Siemens aufmerksam geworden.

Entertainer im PC-Gehäuse: Scaleo EV von FSCSeitdem hat das Interesse an dem Alleskönner auch bei unseren Lesern sprunghaft zugenommen.

Ein guter Grund also, Ausstattung, Funktionalität, Preise und Verfügbarkeit zu überprüfen.

Die genaue Bezeichnung lautet Scaleo EVi 2535. Wofür das „2535“ steht, wissen wir leider nicht.

Aber das „i“ bedeutet natürlich „Internet“, da Sie mit dem Entertainment-PC (so die Bezeichnung von FSC) drahtlos oder drahtgebunden ins weltweite Netz kommen.

Im Scaleo EVi gibt ein Intel Core 2 Duo Prozessor E6400 den Takt vor. Hinter dem „E6400“ verbirgt sich ein Prozessor, der die Intel Viiv-Technologie unterstützt, mit 2,13 GHz betrieben wird und der über einen 4 GByte großen L2-Cache verfügt.

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Archos 604 WiFi Multimediaplayer- sieht so die Zukunft aus?

archos businessanwendungJetzt habe ich endlich einmal einen Multimedia-Player gefunden, der es mir erlaubt, den professionellen Schein zu wahren: Archos 604 WiFi. Während die ganze Welt denkt, man checkt gerade seine Emails, macht irgendwelche wichtigen Notizen für die Sekretärin oder versendet ein Angebot, kann man sich auch der eigentlichen Funktion des Archos 604 WiFi widmen: Filme schauen und Musik hören.

archos wifiAber einmal von vorn. Archos sollte den meisten bereits als Hersteller für portable Unterhaltungsgeräte bekannt sein. Archos verdanken wir solche Innovationen wie die erste PCMCIA-Speicherkarte (1992), den ersten festplattenbasierter MP3 Player (Jukebox 6000, 2000) und erster festplattenbasierter MP3 Rekorder (Jukebox Recorder, 2001) oder auch den ersten digitalen, portablen Videorekorder mit DVB-T Receiver und doppelter Antenne. Weiterlesen

Produktshots mit Studio-out-of-the-box

Studio-out-of-the-box von Kaiser FototechnikHinter dem sperrigen Namen „Studio-out-of-the-box“ verbirgt sich ein flexibler Helfer für Fotografen. Das Ministudio liefert nämlich für rund 100 Euro Hintergrund und Stativ für Produktshots.

Eine gute Investition ist dies für alle, die beispielsweise bei eBay ihr Hab und Gut anbieten. Wenn das Armband oder das Fernglas gut ausgeleuchtet sind, wirken sie gleich viel wertiger und bringen einen höheren Erlös.

Das Studio-out-of-the-Box von Kaiser-Fototechnik besteht aus einer ausziehbaren Platte von 30 x 45 Zentimetern, an das ein Trapezstativ angebracht wird. Dazu kommen Kamerahalterung, Objektplatzierung, Hintergrund sowie optional zwei Leuchtröhren – fertig ist das Ministudio.

Alle Teile lassen sich in einem schmalen Koffer unterbringen, deshalb „out-of-the-box“.

Zugegeben: Etwas wackelig ist die Konstruktion schon. Zumindest, wenn man eine schwere Bridge-Kamera oder SLR mit Zoomobjektiv aufspannt.

Mit kleineren Kameras hat das Trapezstativ jedoch kein Problem. Im Gegenteil: Es lässt sich flexibel in der Höhe verstellen. Auch Senkrechtaufnahmen sind so möglich.

Mehr Infos dazu:

Nokia stellt vier Neulinge vor: 2626, 6090, 6086 und 6300

neue Nokiahandys 2007News aus Finnland: Nokia hat die ersten vier Neulinge für das kommende Jahr präsentiert.

Dazu gehören (von links nach rechts) das Nokia 6300 (wir berichteten), das UTMS-Phone 6290, das Nokia 6086 und das preisgünstige, farbenfrohe Nokia 2626.

Für alle gilt der Auslieferungstermin „erstes Quartal 2007“.

Beta von Norton Antivirus zum Download

Symantec LogoSymantec hat heute die Beta-Versionen von Norton Internet Security 2007, Norton AntiVirus 2007 und Norton 360 für Windows Vista zum Download bereitgestellt.

Kunden, die bereits eines der 2007er Pakete für Windows XP gekauft haben, sollen nach dem Umstieg von XP auf Vista ein kostenloses Udate erhalten, meldet der Konzern in einer aktuellen Pressmitteilung.

Aussenseiter Grundig Mobile X5000

Grundig, vielen wahrscheinlich als Hersteller von Fernsehgeräten besser bekannt als als Handybauer, schickt das X5000 als Aussenseiter in das Rennen am Mobiltelefonmarkt. Es erinnert ein wenig an das Nokia N93, und ist ebenso ein Tausendsassa.

Grundig X5000Wirklich punkten kann das Grundig Mobile X5000 durch die hervorragende Kamera. Beim fotografieren mit Handys kann man zwar gespaltener Ansicht sein, was das Grundig aber für Resultate abliefert, begeistert wirklich.

Sechs ist die magische Zahl des X5000. Eine 6-Megapixelkamera mit sechs Auflösungsstufen, ein Musikplayer mit Radio und sechsfachem Equalizer. Es bietet Sprachaufnahmen in guter Qualität, Videoaufnahmen in DVD-Güte und dazu eine einfache Anschlussmöglichkeit an andere Ausgabegeräte dank TV-Out-Anschluss.

Das X5000 auf einem Blick:

  • Triband-Handy, Band-Typ GSM 900/1800/1900 MHz
  • Aussen-Display: 96 x 64 Pixel, 65.536 Farben
  • 2 Zoll Innen-Display: 640 x 240 Pixel, 16,7 Millionen Farben
  • 6-Megapixelkamera, 4 faches Digitalzoom, LED-Blitzlicht, 22 verschiedene Aufnahmemodi
  • Aufnahmeformate: AVI, ASF, MOV
  • Interner Speicher: 20MB, erweiterbar mit MiniSD-Card
  • SMS, MMS, GPRS, WAP
  • MP3-Player, 6-Band-Equalizer
  • TV-Ausgang
  • Sprechzeit: 4 Stunden, Standby: 6 Tage
  • Maße: 89 x 46,1 x 23,2 Millimeter, Gewicht: 118 Gramm

Ausgeliefert wird das Telefon in einer schicken schwarzen Klavierlackierung – oder in edelem Weiß.

SMC Networks kündigt drahtlose 11n-Modelle an

Bis zu 300 Mbit/s und richtig sicher: 11n-Produkte von SMC Networks (Quelle: SMC)Heute erreichte mich von SMC Networks eine Presseinfo, deren Subheadline (so heißt die Textzeile oberhalb der Überschrift) ein wenig verwirrt hat:

„Neue SMC-Wireless-Produktlinie für Draft 802.11n Standard“.

Was soll das genau heißen, „Draft-802.11n-Standard“?

Wird aus dem Vorschlag zum 802.11n ein Standard gemacht, der noch keiner ist? Oder will SMC damit suggerieren, schon mehr zu wissen als das zuständige Gremium der IEEE?

Wie auch immer, es mag ja gut sein, dass die vorgeschlagenen Spezifikationen des künftigen Nachfolgers von 802.11g ohne Veränderungen in den Standard 802.11n münden.

Aber ganz sicher ist das noch nicht. Daher sollte man einen Standard nicht unbedingt vor dessen Ratifizierung als solchen proklamieren.

Ok, wem das jetzt zu moralisch war, für den folgen die Fakten.

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Maxfield IVY, der teuflisch schöne Handschmeichler

Maxfield IVYPoison Ivy – das wäre der passende Name für Maxfields neuen MP3-Player. Allerdings heißt das gute Stück nur schlicht und ergreifend „IVY„.

Aber wow, was für ein Gerät. Ultra dünn, teuflisch schön und perfekt auf eine Frauenhand massgeschneidert. Männer dürfen den Maxfield natürlich auch benutzen…

Wie beim Sin-Touch setzt Maxfield auf Sensorfelder zur Bedienung. Blau beleuchtet sind diese beim IVY. Klappt auch sehr gut, ohne viel Übung lässt sich einfach durch die Menüs zappen. Solange man Rechtshänder ist uns keine zu kurzen Finger hat. Aber das ist ja ein altbekanntes Problem bei Touchsensiblen Bedienungen. Weiterlesen

Windows Vista (RTM) – erste Raubkopien im Internet

MSDN- und Technet-Abonnenten haben sie bereits, die lang ersehnte und erste offizielle Version (RTM) von Windows Vista. Auch Unternehmenskunden sollen dieser Tage beliefert werden. Privatanwender müssen warten – bis Ende Januar.

Tun viele aber nicht. Microsoft moniert, dass schon jetzt Tausender so genannter Schwarzer Kopien durch’s Web flattern und zum kostenlosen Download angeboten werden.

MS warnt vor der Installation dieser Kopien, da diese zum einen häufig eben nicht aktuell seien, zum anderen aber auch nur ein „geringes Haltbarkeitsdatum“ besitzen.

Im O-Ton gegenüber Golem heißt es da: „Die Kopien, die zum Download bereitstehen, sind nicht der endgültige Code, und die Anwender sollten es vermeiden, unautorisierte Kopien zu verwenden, die unvollständig oder verändert sein könnten. Die unautorisierten Kopien basieren auf Aktivierungsschlüsseln, die vor dem RTM aktuell waren und werden von Microsoft mit seiner „Software Protection Platform“ blockiert werden.“Denkbar, dass MS über die ab Januar zahlreich erwarteten Vista-Updates (ähnlich wie bei WGA für XP) die Legitimität der Installation checkt. Wessen Key dann auf einer Black List steht, wird sein System sicherlich nicht mehr in vollem Umfang nutzen können.Denkbar, dass MS über die ab Januar zahlreich erwarteten Vista-Updates (ähnlich wie bei WGA für XP) die Legitimität der Installation checkt. Wessen Key dann auf einer Black List steht, wird sein System sicherlich nicht mehr in vollem Umfang nutzen können.Denkbar, dass MS über die ab Januar zahlreich erwarteten Vista-Updates (ähnlich wie bei WGA für XP) die Legitimität der Installation checkt. Wessen Key dann auf einer Black List steht, wird sein System sicherlich nicht mehr in vollem Umfang nutzen können.

Denkbar, dass MS über die ab Januar zahlreich erwarteten Vista-Updates (ähnlich wie bei WGA für XP) die Legitimität der Installation checkt. Wessen Key dann auf einer Black List steht, wird sein System sicherlich nicht mehr in vollem Umfang nutzen können.