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Historisches: Wie Ende der 1950er Jahre alles begann

Bereits Ende der 1950er Jahre gab es die ersten Ideen für ein Netzwerk, das die Daten paketorientiert versenden und gegen mögliche Sabotage unempfindlich sein sollte, indem nicht nur eine, sondern mehrere Datenverbindungen zwischen sämtlichen vernetzten Rechnern zur Verfügung stehen. Auf diesem Gedanken basierend entwickelte die Firma Advanced Research Projects Agency (ARPA) ein rein militärisch genutztes Netzwerk, das sie ARPAnet nannte und 1969 ins Leben rief. Diese effektive Vernetzung von Rechnerkapazitäten war auch für zivile Einrichtungen und Firmen interessant, und so zählten Universitäten zu den ersten Anwendern, die das ARPAnet nutzten und so für dessen rasche Verbreitung sorgten.

Das Internet existiert bereits seit Ende der 1950er Jahre

1977 kam es zu einer ersten satelliten- und funknetz-gestützten Implementierung des ARPAnet, das auf der Ethernet-Technik samt dem TCP/IP-Protokoll basierte – was heute als Geburtsjahr des Internets bewertet wird. In den 1980er Jahren schlossen sich immer mehr Netze dem Internet an, wie zum Beispiel das USENET, BITNET und das EUnet. Damit wuchs das Internet immer schneller, da immer mehr Firmen und staatliche Einrichtungen die Vorzüge des Internets erkannten und für sich nutzten. 

Anfang 1990: Das World Wide Web wird geboren

Anfang der 1990er Jahre entwickelte ein Team von Informatikern rund um Tim Berners-Lee am Genfer Hochenergieforschungszentrum CERN ein Protokoll, mit dessen Hilfe Bilder, Texte und Webseiten innerhalb einer Internetseite auf andere Inhalte verweisen konnten. Damit war das HyperText Transfer Protocol (HTTP) geboren, so wie wir es heute noch kennen. Als Projektnamen dachten sich die CERN-Wissenschaftler die Bezeichnung „World Wide Web“ (WWW) aus, die noch heute benutzt wird.

In dieser Zeit gründete Marc Andreessen die Firma Netscape, die 1993 eine Software vorstellte, mit der sich HTML-basierte Inhalte auf jedem Rechner abrufen ließen. Andreessen und sein Team nannten diesen WWW-Browser NSCA Mosaic, aus dem schließlich der Netscape-Browser hervorging. Aufgrund dieses Erfolgs entwickelte Microsoft 1995 den Internet Explorer, der neben Google Chrome, Mozilla Firefox und Apple Safari bis heute eine wichtige Rolle unter den Webbrowsern spielt. 

Mitte der 2000er Jahre entstand hierzulande eine neue Internetkultur, nämlich die des User Generated Content (UGC). Dazu gehören vor allem Blogs, aber auch die Möglichkeit, einzelne Beiträge zu kommentieren sowie Bilder und Musik ins Internet zu stellen. Zu dieser Zeit entstanden auch die ersten sozialen Netzwerke wir Twitter und Facebook, die aus der heutigen Internetlandschaft nicht mehr wegzudenken sind. 

Das mobile Internet bahnt sich seinen Weg

Auf der CeBIT 2009 wurde hierzulande das mobile Internetprotokoll namens WAP zum ersten Mal gezeigt, das Datenraten von 9,6 KB/s ermöglichte. Schon ein Jahr später kam GPRS dazu, das Daten mit 55 KB/s übertrug. Mitte 2000 wurden dann die ersten UMTS-gestützten Mobilfunknetze installiert. Damit waren bis zu 384 KB/s möglich. Wieder auf der CeBIT, dieses Mal 2006, erblickten HSDPA und HSUPA das Licht der Welt, die UMTS auf DSL-Tempo hievten. Bis zur nächsten Evolutionsstufe LTE dauerte es dann bis 2010, womit mittlerweile Datenraten bis zu 100.000 KB/s möglich sind.  

1994 wurde mit dem IBM Simon das wohl erste Smartphone vorgestellt. Seitdem hat sich der Markt mobiler Endgeräte dramatisch verändert, was vor allem mit dem Apple iPhone zu tun hat, das seit 2007 die Möglichkeiten mobiler, internetfähiger Geräte enorm verbesserte. Aktuell gibt es rund 30 Millionen Anwender, die mit ihrem Smartphone ins mobile Internet gehen können.

Mobiles Internet hat einen hohen Stellenwert eingenommen

HTML und HTTP sind das neue Internet

Was also bis Anfang der 1990er Jahre nur IT-Experten und Computerspezialisten vorbehalten war, nämlich mithilfe kryptisch anmutender Techniken wie FTP oder Telnet auf dedizierte Internetserver und deren Inhalte zuzugreifen, war dank der Erfindung von Berners-Lee nur noch wenige Mausklicks entfernt. Dabei spielen zwei ähnliche klingende Kürzel eine wichtige Rolle: HTTP und HTML.

Das HyperText Transfer Protocol kümmert sich um den störungsfreien Transport der Webbrowserdaten vom Server zum Endgerät wie PC oder Smartphone, die HyperText Markup Language hingegen ist für die richtige Darstellung der Webserverdaten zuständig. So wurden in den Anfängen des WWW die Webseiten noch in echtem HTML programmiert, was heute dank der WYSIWYG-Programme ohne jegliche Programmierkenntnisse möglich ist.

WordPress & Co. – darum ist das World Web Web so erfolgreich

Eine sehr erfolgreiche Weiterentwicklung dieser Webseiten-Gestaltung auf Basis von HTML sind die sogenannten Content Management Systeme (CMS), zu denen beispielsweise das weit verbreitete WordPress gehört. Diese Systeme können allerdings weit mehr als nur Webinhalte gestalten und pflegen. Sie können nämlich gleichzeitig sämtliche Inhalte wie Texte, Bilder und Audiodateien auf einem Webserver speichern, und das mit geringem Aufwand und Wissen rund um das Thema Webseitengestaltung. Das ist einer der Gründe für den enormen Erfolg, den das WWW vorzuweisen hat.

Mit WordPress gelingt das Erstellen von Webseiten und Blogs

Das Web erfindet sich ständig neu 

Seitdem im März 1994 die tausendste Webseite registriert wurde, hat sich das World Wide Web radikal verändert. So waren gut 20 Jahre später, genauer gesagt 2015, rund eine Milliarde Webserver online, und der Boom kennt keine Grenzen. Dazwischen kamen und verschwanden neue Anwendungen wie die sozialen Medien, Computerforen, alle große Unternehmen mit eigener Webseite, und so fort. Mittlerweile ist jeder Web-Anwender sein eigener Produzent, Verleger, Filmemacher und vieles mehr, wenn er das will.

Denn noch nie war es einfacher, seine Musik, seine Texte und seine Videos ins Web zu stellen, und das mit geringem Aufwand – Soundcloud, WordPress und YouTube sei dank. Und das ist nicht nur auf stationären Geräten wie dem PC möglich, sondern auch immer häufiger auf Smartphone und Tablets, deren Leistungszunahmen in den letzten Jahren das mobile WWW maßgeblich geprägt haben.

CSS-Dateien bestimmen das Aussehen einer Webseiten

Grundsätzlich gilt: Auf einer Webseite befindet sich stets ein Mischung aus Texten, Bildern und anderen Elementen, die in einer bestimmten Art und Weise dargestellt werden. Hierbei legt eine HTML-Datei das Gerüst der Inhalt fest, das Aussehen der Webseite hingegen wird mithilfe von Vereinbarungen definiert, die in einer CSS-Datei gespeichert werden. CSS steht für Cascading Style Sheets und beschreibt, wie einzelne Textabschnitte, Überschriften, etc. aussehen. Hiermit werden zum Beispiel die Schriftgrößen festgelegt, welche Farben die einzelnen Textelemente aufweisen sollen und vieles mehr.

Webseiten heute: Dynamisches Laden von Webinhalten aus Datenbanken

In Zeiten von WordPress-basierten Webseiten und Blogs werden Internetinhalte dynamisch erzeugt. Das bedeutet, dass sämtliche Texte, Bilder und andere Elemente in einer Datenbank abgelegt werden. Daraus wird mithilfe einer speziellen Programmiersprache die zugrunde liegende Webseite zur Laufzeit erstellt. Im Fall von WordPress nennt sich diese Programmiersprache PHP. Der große Vorteil einer dynamischen Webseite sind die schnellen Ladezeiten, da nur der Inhalt geladen werden muss, den der Anwender sehen will. Allerdings ist hierfür eine Datenbank erforderlich, die die angeforderten Daten möglichst schnell bereitstellen kann.

So stellt man eigene Inhalte auf einer Webseite zur Verfügung

Für das Bereitstellen von Webinhalten benötigt man drei Dinge: einen Webserver, auf dem der Content gespeichert und per HTML-/CSS-Befehlen grafisch aufbereitet wird. Eine Domain wie www.it-techblog.de, die man von einem der großen Domain Service Provider wie United Domains  bereitgestellt bekommt. Und eine IP-Adresse, mit dessen Hilfe der Server weltweit eindeutig erreichbar ist.

Solch eine IP-Adresse laut beispielsweise 91.45.192.238. Damit nun der Webseitenname www.it-techblog.de und die zugehörige IP-Adresse 91.45.192.238 eindeutig zugeordnet werden und die Webseite anhand des Domainnamens aufgerufen werden kann, speichern sogenannte DNS-Server (Domain Name System) auf speziellen Internetservern das Pärchen Domainname & IP-Adresse in einer großen Tabelle, aus der hervorgeht, welche IP-Adresse zu welchem Domainnamen gehört.

Auf das richtige Webformat kommt es an

Nicht jedes Bildformat-, Ton- und Videoformat kann nativ, also ohne ein zugehöriges Zusatzprogramm, per Webbrowser angerufen und darstellt werden. Bei den Bildern kommen vor allem die Formate JPEG, PNP und GIF zum Einsatz, in Sachen Video dominieren MPEG-4 und Apple Quicktime.

Will man ganz sicher gehen, dass die eigenen Multimedia-Inhalte auf möglichst vielen Rechnern im jeweils installierten Webbrowser dargestellt werden können, stellt man die Webseite oder Inhalte im Flash- oder HTML5-Format bereit. Das garantiert eine größtmögliche Kompatibilität mit der aktuellen Browsern wie Microsoft Internet Explorer und Edge, Google Chrome, Mozilla Firefox sowie Apple Safari.

Wie alles anfing: Compuserve und seine Special Interest Groups

Anfang der 80er Jahre – etwa zehn Jahre nach seiner Gründung – entstanden beim US-amerikanischen Internetdienstanbieter Compuserve die ersten Internetforen, die sich Special Interest Groups nannten. Das waren „schwarze Bretter“, auf denen sich Compuserve-Kunden zu beliebigen Themen austauschen konnten. Das betraf zu Anfang nicht nur Computerfragen, sondern umfasste auch allgemeine Themen wie Medien und Reisen. Eine der bekanntesten Computergrafik-Konferenz, die SIGGRAPH, entstand aus einem dieser Compuserve-Foren. 

Communities sind ein unverzichtbarer Teil des Internets geworden

Zu jedem Thema gibt es unzählige Internetforem

Egal, zu welchem (Computer)thema man eine Frage hat: Es gibt mittlerweile zu jedem noch so speziellen Fachgebiet sein eigenes Forum, auf denen teilweise tausende von Anwendern ihr Wissen teilen. Hierfür wird solch ein schwarzes Brett in zahlreiche Kategorien unterteilt, in denen zu jedem Unterthema Fragen gestellt werden können. Moderatoren übernehmen dabei die Aufgabe einer übergeordneten Instanz, die vor allem darauf achtet, das die Forenregeln eingehalten werden.

Dazu gehört vor allem das Beachten der sogenannten Netiquette, einem Verhaltenskatalog, an den sich alle Forenmitglieder zu halten haben. Die Moderatoren achten aber auch darauf, dass einzelne Themen nicht immer wieder neu besprochen werden und erstellen daher sogenannte FAQs, also Beiträge, in denen häufig gestellte Fragen ausführlich beantwortet werden.

Firmen betreiben ebenfalls ihre eigene Foren

Was auf „privater“ Ebene funktioniert, scheint auch für professionelle Zwecke geeignet zu sein. Aus diesem Grund betreiben viele Firmen ihre eigenen Foren, um dort die drängendsten Fragen ihrer Kunden entweder von den Kunden selbst beantworten zu lassen oder die ganz kniffligen Fälle selbst zu lösen.

Das funktioniert meist sehr gut und hat oft zwei interessante Nebeneffekte zur Folge: Zum einen entstehen aus den häufigsten Fragen und Antworten eine sogenannte Knowledge Basis, also eine themenspezifische Datenbank, in der Anwender nach ihren Fragen und den dazu passenden Antworten suchen können. Was zum zweiten ein reduziertes Supportaufkommen bedeutet, da nicht jedes „Problemchen“ mit einem Anruf bei der Supporthotline gelöst werden muss.

Wie Facebook und Twitter Forenaufgaben übernehmen

Die Telekom und die Deutschen Bahn machen es vor: Was ursprünglich den Anwenderforen vorbehalten war, findet nach und nach auch auf sozialen Kanälen statt. So hilft beispielsweise der Twitter-Kanal „Telekom_hilft“ schnell und unbürokratisch bei Fragen und Problemen rund um die Deutsche Telekom.

Und falls es mit der Bahnverbindung einmal klemmt, können sich Reisende direkt an das Social-Media-Team der Deutschen Bahn wenden, das den nächstbesten Zug heraussucht. Doch nicht nur die professionellen Auftritte aller großer Firmen hilft bei spezifischen Fragen, sondern auch die Anwender selbst unterstützen sich auf Facebook & Co. Damit haben die sozialen Medien schon längst einen Teil der Forenaufgaben übernommen.

Ohne Social Media wäre das Internet nicht dasselbe

Das sollten Sie über Blogs wissen

Blogs (ursprünglich: Weblogs) sind aus der heutigen Internetlandschaft nicht mehr wegzudenken. Dabei haftete ihnen lange Zeit das Makel einer privat geführten Webseite an – was sie am Anfang auch waren. Dann sorgte aber spätestens die Gründung der Bloggerplattform blogger.com Ende der 2000er Jahre für einen enormen Aufschwung dieser Art, Internetinhalte zu publizieren.

Der Grund hierfür war recht simpel: Jeder konnte sein eigener Verleger werden, ohne großen technischen Aufwand, ohne technische Vorkenntnisse. Man musste sich nur einen Namen für den Blog überlegen, eine passende grafische Vorlage wählen, ein spannendes Thema bieten – und schon konnte man für „seine“ Leser bloggen, wie und wann man wollte.

IT-techBlog

Von privaten Blogs zu einem Massenphänomen

Spätestens mit dem Erscheinen der Blog-Software WordPress im Jahr 2003 gab es kein Halten mehr, was die Verbreitung von Blogs betraf. Denn mit seinem sehr einfachen Bedienkonzept und einer schnell wachsenden Schar an WordPress-Entwicklern dominiert der Blog-Service die gesamte Szene und hat seine Konkurrenz wie TYPO3 und Joomla! deutlich hinter sich gelassen. Zudem erlebte WordPress dank der Veröffentlichung der Blogger-Plattform wordpress.com 2005 einen weiteren Schub, da mit einem Mal auch weniger technisch versierte Menschen ihren eigenen Blog aus der Taufe heben konnten. Damit nahm die Verbreitung von Blogs rasant zu.

Merkmale von Blogs: vernetzt, schnell „befüllbar“, Social-Media-affin

Neben der geringen Einstiegshürde bieten Blogs weitere Vorteile, die für deren Erfolg verantwortlich sind. Dazu gehört beispielsweise der hohe Vernetzungsgrad, den man vor allem mit anderen Blogs erreichen kann. Denn auf diesem Weg werden Blogs besser und schneller gefunden, als wenn sie ein „Silo-Dasein“ fristen. Zudem sind Blogger generell vernetzungsfreudiger als statische Webseiten, was vor allem mit der Blog-Kultur zu tun hat.

Ein weiterer Grund für den Erfolg von Blogs ist das unkomplizierte Einstellen neuer Inhalte, da sich die jeweilige Blog-Software quasi darum kümmert. Man muss nur seine Texte verfassen, zwei, drei Bilder auswählen, deren Positionen innerhalb des Texts bestimmen, ein paar sinnvolle Hyperlinks platzieren – und schon geht der Beitrag online. Da Blogs das Verlinken mittels Kategorien und Schlagworte vorsehen, sind viele Beiträge automatisch miteinander vernetzt, was den Nutzungsgrad von Blog deutlich erhöht. Aber auch das simple Verbreiten seiner Bloginhalte auf den bekannten Social-Media-Plattformen wie Twitter, Facebook, LinkedIn und Co. trägt zum Erfolg von Blogs maßgeblich bei.

Blogs werden erwachsen: Wie sie von Unternehmen genutzt werden

Waren Blogs in den ersten Jahren vor allem privat bloggenden Personen vorbehalten, haben in den letzten Jahren zahlreiche Unternehmen Blogs für die Unternehmenskommunikation für sich entdeckt. Ob IBM, Daimler oder Teléfonica – diese und weitere Unternehmen betreiben ihre eigenen Blogs. Das Ziel dabei ist klar: Einblicke gewähren in eine Welt, die vielen Menschen unzugänglich erscheint, an der sie aber gerne Teil haben würden. Genau dafür stehen die „Corporate Blogs“, in denen Mitarbeiter und Manager nebeneinander ihre „Geschichten“ erzählen. Damit werden ihre Firmen greifbarer, was die Transparenz von Unternehmen wesentlich erhöht.

Neben diesen Firmenblogs gibt es auch große Blogs, die auf das Verbreiten von Informationen abzielen. Ob das mobilegeeks.de ist oder Curved, der im Namen der E-PLUS-Gruppe betrieben wird – stets stehen dort Inhalte im Vordergrund, die den Leser informieren, unterhalten und im besten Fall auch inspirieren sollen. 

Das sollte man über Onlineshops wissen

Was haben tchibo.de, amazon.com und ikea.com gemeinsam? Sie wurden erst kürzlich im Rahmen einer großen Verbraucherbefragung zu den besten Onlineshops ihrer Kategorie gekürt. Allein diese Aufzählung zeigt, wo die Reise der Webshops hingeht: Anstatt in das nächstgelegene Geschäft zu gehen, tippt man am PC die Internetseite seines bevorzugten Shops in den Webbrowser, und schon steht die gesamte Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen zur Verfügung. Und das rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, an jedem Ort.

Onlineshopping ist mittlerweile ein Milliardengeschäft

Vom Teleshopping zum Onlineshopping – geschichtliche Einblicke

Ende der 1980er Jahr erfand der Brite Michael Aldrich eine Technik, mit dessen Hilfe über ein modifiziertes Fernsehgerät via Telefonleitung Waren bestellt werden konnten – das Onlineshopping ist geboren. Knapp 14 Jahre später gehen amazon.com, ebay.com und dell.com online, was den endgültigen Durchbruch des Onlineshoppings einläutet. Eine Grundvoraussetzung hierfür bot der Netscape Navigator, der erste Webbrowser mit SSL-Verschlüsselung, was das sichere Bezahlen via Internet überhaupt erst ermöglichte.

Ein weiterer wichtiger Schritt für die Kommerzialisierung von Onlineshops datiert aus dem Jahr 2000. Da stellte Google seine Werbeplattform Google Adwords vor, mit der Shopbetreiber mithilfe von Werbeanzeigen auf ihr Angebot aufmerksam machen konnten. Damit schritt das Einkaufen via Webbrowser unaufhörlich voran. So vermeldete im Jahr 2008 der US-amerikanische Onlinehandel einen Gesamtumsatz von 204 Milliarden Dollar – Tendenz gewaltig steigend.

Seriöse Preise, kurze Lieferzeiten, gute Bewertungen – das zeichnet Onlineshops aus

Doch was zeichnet einen seriösen und guten Onlineshop aus? Nun, hierfür sind diverse Kriterien wichtig. So sollte die Preispolitik sehr ausgewogen sein, denn zu billig funktioniert genauso wenig wie zu teuer (außer man heißt Apple). Außerdem sollten die Gesamtpreise transparent sein, es sollten also alle Zusatzkosten wie die für die Lieferung mit einem Blick erkennbar sein. Apropos Lieferzeit: Ein wichtiges Kriterium für viele Käufer ist eine möglichst kurze Lieferzeit. Nicht umsonst hat Amazon mit „Same Day“-Lieferungen begonnen, die eine Auslieferung am selben Tag garantieren.

Natürlich ist ein gutes und ebenfalls transparentes Bewertungssystem von allergrößter Wichtigkeit. Nur so lässt sich das Produktangebot halbwegs glaubhaft bewerten, was den Kaufanreiz deutlich steigert. Zu guter Letzt steht und fällt ein erfolgreicher Onlineshop mit kurzen Ladezeiten seiner Inhalte. Denn muss ein potentieller Käufer nur eine Sekunde zu lang warten, ist er möglicherweise schon wieder weg und kauft bei der Konkurrenz ein.

Auf die richtige Shop-Plattform kommt es an

Gerade weil die Leistungsfähigkeit eines Onlineshops weit oben in der Gunst der Käufer steht, geht der Erfolg eines Webshops mit der richtigen Wahl der Shop-Plattform einher. So sollte der Onlineshop mit den Anforderungen der zunehmenden Zahl an Verkäufen wachsen können, ohne dass jedes Mal am sogenannten Backend etwas geändert werden muss.

Aber auch das Produktsortiment sollte sich möglichst flexibel verwalten lassen. Und natürlich sollte die Onlineshop-Software kontinuierlich gepflegt werden, nützliche Funktionen bieten und vor allem eine intuitive Bedienung garantieren. Solch eine leistungsstarke Software ist beispielsweise Magento, die aus diesen und anderen Gründen bei zahlreichen Onlineshops zum Einsatz kommt.

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