Wireless-Lexikon: Ad-hoc-Modus

Mit dem Ad-hoc-Modus wird die direkte Verbindung zweier WLAN-Computer bezeichnet. Dies entspricht in etwa der Peer-to-peer-Funktion eines herkömmlichen Netzwerks.

Für die Ad-hoc-Vernetzung ist kein Access Point notwendig, was diesen WLAN-Modus sehr einfach installier- und nutzbar macht. Damit lassen sich beispielsweise bequem und schnell Daten zwischen zwei Rechnern austauschen.

Allerdings steht für die Ad-hoc-Vernetzung nur die WEP-Technik zu Verschlüsselungs- und Authentifizierungszwecken zur Verfügung. Das macht diesen Modus doch recht unsicher.

Einrichten: Unter Mac OS X lässt sich der Ad-hoc-Modus mit zwei Handgriffen aktivieren: Auf das WLAN-Symbol in der Taskleiste klicken, „ Netzwerk anlegen“ auswählen, Name und WEP-Schlüssel eintragen – fertig.

ad-hoc-osx.jpg

Praxistipp: Im Gegensatz zum Infrastruktur-Modus, bei dem der WLAN-Router den passenden Kanal richtig einstellt, muss im Ad-hoc-Mininetzwerk auf beiden WLAN-Clients derselbe Kanal eingestellt sein.

Michael Hülskötter

http://www.mhuelskoetter.de

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager - und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

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