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Will Toshiba dem Apple Macbook an den Kragen?!

Wenn man die Spezifikationen des neuen Toshiba Portégé M800 ansieht, könnte man fast auf die Idee kommen, der Computer-Bauer von PC-Notebooks und anderen Gerätschaften wolle Apple das Macbook-Terrain streitig machen. So gibt im M800 ebenfalls ein Intel Core 2 Duo den Takt vor, allerdings mit 100 Megahertz weniger als im Einsteiger-Macbook.

Weitere Gemeinsamkeiten sind das Display (13,3 Zoll, unverspiegelt), die Farbe (weiß), der Grafikchip (integrierter Intel X3100), der verbaute DVD-Brenner, der WLAN-Adapter (Draft-n) und mit Abstrichen auch das Design.

Es lassen sich jedoch auch wesentliche Unterschiede ausmachen: So spendiert Toshiba seinem M800 satte 3 GByte Arbeitsspeicher, beim 999-Euro-Macbook sind es mickrige 1 GByte. Bei der Festplatte kann das Apple-Notebook ebenfalls nicht mithalten: 120 versus 250 GByte (M80) sind einfach zu deutlich.

Darüber hinaus überzeugt der Toshiba M800 bei der Ausstattung und den Schnittstellen: Es ist ein Modem eingebaut (bei Apple muss man das hinzukaufen) und die integrierten Lautsprecher beherrschen Pseudo-Dolby-Surround. Des weiteren bietet das Toshiba-Notebook einen USB-Port mehr, einen VGA-Anschluss, einen digitalen HDMI-Port, eine ExpressCard-Schnittstelle sowie einen Cardreader für SD, MMC, MMS, MSPro und XD.

Und, ja klar, Betriebssystem und installierte Programme unterscheiden sich ganz wesentlich. Aber das ist ja wohl immer noch eine Glaubensfrage …

Fazit: Manchmal täuscht der erste Eindruck doch …

Der Preis für das Portégé M800 beträgt laut Toshiba 900 Euro und das Gerät ist gemäß Pressemeldung schon seit Mitte Juni verfügbar.


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