Wearable Technologies Conference 2014 Europe – Teil 2 [Upd]

wearable technologies logoHeute Morgen erst habe ich über die seit gestern in München stattfindende Wearable Technologies Conference 2014 Europe berichtet und dabei ein Versprechen abgegeben. Nämlich neben dem Vormittag auch den Nachmittag Revue passieren zu lassen. Und genau das passiert – jetzt.

Update: Teil 3 zum zweiten Tag der WTEU14 ist jetzt auch online.

Wenn ein Hersteller, der vor allem für seine Spül- und Waschmaschinen bekannt ist, mit einer neu gegründeten Firma in der Markt der „Wearables“ einsteigt, hat eine gewisse Aussagekraft. Diese neue Firma nennt sich Bosch Sensortec und will künftig mit Spezialprozessoren die Welt der IT mit der Welt der Klamotten und anderen Dingen zusammenbringen.

Und klar, dass dabei das Thema Stromverbrauch ganz weit oben auf der Agenda steht.

 Um die intelligente Stromgewinnung macht sich auch die Firma EnOcean zahlreiche Gedanken. Denn mithilfe „stromloser“ Techniken sollen sich künftig die Akkus von iPhone & Co. aufladen lassen. Hierfür kommt die kinetische Energie genauso infrage wie die Solarenergie und Kälte bzw. Wärme.

 

 Neben alternativen Lademechanismen kommt der bestmöglichen Batterietechnik in Zukunft eine beträchtliche Bedeutung zu. Hierzu hatte B. Leo Kwak von Applied Materials eine Menge zu erzählen. Sein Fazit: Mit Solid State Thin Film Batterien, die deutlich schmaler und deutlich effizienter als aktuelle Akkutypen sind, lässt sich künftig länger Strom beziehen, und das in deutlich schmaleren Geräten, wie diese im „Wearable Markt“ zum Einsatz kommen.

Wie könnte der erste Tag besser enden als mit einem Vortrag von Thomas Fickert, Gründer und CEO von DEXPERIO, einem Start-up-Unternehmen aus München. Thomas sprach eine Menge über Google Glass (die er natürlich auf der Bühne trug) und wie man mithilfe eines kostenlos verfügbaren Entwicklertools App-Prototypen für Google Glass-Anwendungen mit geringem Aufwand konzipieren und sogar testen kann.

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