Wearable Technologies: Wenn aus Kleidungsstücken tragbares High-Tech wird [Upd]

wearable technologies logoWas passt besser zu einer der größten Sportmessen weltweit? Genau, eine Konferenz, die sich mittel- bis unmittelbar mit diesem Thema beschäftigt: die zum elften Mal stattfindende Wearable Technologies Conference 2014 Europe. Dort treffen sich gerade zahlreiche Vertreter namhafter Unternehmen, um über einen Markt zu reden, der bis zum Jahr 2020 ein Gesamtvolumen bis zu 50 Milliarden verkaufte Stück generieren soll. Da kann man eigentlich nicht mehr von einem Hype sprechen.

Was aber ist solch eine tragbare Technik? Nun, dazu gehören im weitesten Sinne auch Smartphones und Tablets, da mit diesen Geräten ebenfalls schon Bewegungen aufzeichnen können, die immer dann entstehen, wenn wir gehen oder laufen oder Rad fahren oder sonst etwas tun. Aber auch Spezial-Gadgets wie die Tomtom Multi-Sport, die ich zu meinen Besitztümern zähle, ist solch ein tragbares Gerät. Aber es geht noch viel weiter, wie ich gestern auf der WTEU14 lernen durfte.

Ein ersten Einblick in dieses sehr weite Feld der Wearable Devices und Anwendungen gewährte Nick Hunn von Wifore Consulting, der mit der wenig überraschenden Aussage einstieg, dass Sensoren an allem Schuld seien.

Doch so ein Sensor alleine macht noch kein tragbfähiges Geschäftsmodell aus, so Hunn. Dazu braucht es schon ein wenig mehr.

Klar, dass auf solch einer Veranstaltung Samsung nicht fehlen darf, schließlich trägt das Unternehmen mit seiner Smartwatch Galaxy Gear derzeit einen maßgeblichen Betrag zum Wearable Markt bei.

Was tragbare Technik aber auch ist, demonstrierte dann Esther Zahn anhand ihrer eigenen Kollektion für Kinder, die sie „Rainbow Warriors“ nennt und mit der sie Klamotten für Kids schafft, die nicht nur gut aussehen, sondern auch ganz besondere Merkmale wie Musikalität aufweisen.

Aber auch der Vortrag von Volker Prüller, der für Texas Instruments arbeitet, brachte neue Erkenntnisse. So sieht er seine Firma als die Vereinten Nationen des „Internet of Things“, und das wol nicht ganz zu unrecht, wenn man sich so das drahtlose Portfolio von TI ansieht.

Sehr anschaulich war auch die Präsentation von Dr. Roland Aubauer, der bei Microchip Technology arbeitet und der mithilfe von GestIC zeigte, wie sich tragbare Geräte auch nutzen lassen – indem er zum Weiterschalten der Folien per Wischbewegung über seinen Pullover „strich“. Genauso müssen Wearable Devices sein.

Klar, dass Qualcomm auf der Wearable Technologies Conference nicht fehlen darf, schließlich ist das Unternehmen mit seinen Mobilprozessoren ganz weit vorne. Und mit Qualcomm Life wollen sie die Welt und ihre Bewohner ein Stückchen gesünder und sportlicher machen.

Ja, das war der Vormittag des ersten Tages der WTEU14. Und der Nachmittag hatte auch noch einiges zu bieten. Dazu mehr im nächsten Beitrag auf diesem Sender…

Published by Michael Hülskötter

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager - und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

%d Bloggern gefällt das: