Was auf einem Netbook alles drauf sein sollte


Zweimal werden wir noch wach … Dann ist zwar nicht Weihnachten, aber so ähnlich. Denn am Samstag treffen sich im schönen Feldkirchen bei München rund 80 Enthusiasten, um sich ganz barcamp-mäßig mit den Trends, Plattformen und Vermarktungsmöglichkeiten der Software-Entwicklung für mobile Apps zu beschäftigen. Dabei geht es auch um Netbooks, die uns schon eine ganze Weile beschäftigen und weiterhin beschäftigen werden.

Aus diesem Grund haben wir ja auch zu unseren Killerapp-Wettbewerb aufgerufen. Da das Feedback bisher nicht so ganz berauschend ist, haben wir uns heute zusammen gesetzt und ein wenig Brainstorm betrieben. Und das ist dabei herausgekommen.

Suite-Anwendungen scheinen für ein Netbook geradezu prädestiniert zu sein. Schließlich ist auf einem 10-Zoll-Bildschirm genug Platz vorhanden, um sämtliche Streams seiner bevorzugten Social-Media-Dienste wie Twitter, Facebook und Co. unter einer Benutzeroberfläche darzustellen.

Digitales Fernsehen ist natürlich auch eine prima Anwendung für die kleinen Mobilrechner. Allerdings müssen wir hierfür noch auf Netbooks warten, die mit eingebautem TV-Tuner aufwarten. Denn ein DVB-T-Stick am USB-Port ist nicht wirklich das, was man unter kompakt versteht.

Unter dem Schlagwort Location Based Services ließen sich auch ganz tolle Dinge realisieren. Wo steigt heute Abend die coolste Party? Die passende App sagt es mir. Wo halten sich meine Freunde gerade auf? Auch das erfahre ich dank eingebautem GPS-Chip und Wifi-Verbindung.

Die Social-Media-Suite hatte ich ja schon erwähnt, aber weitere dieser Komplettapps wäre auch denkbar: Eine App für alle Multimedia-Inhalte, egal ob Off- oder Online. Also sämtliche Bilder, Videos und Musikstücke von der Festplatte des Netbooks und der eigene Online-Bestand auf Flickr, Youtube und Last.fm – und das unter einer gemeinsamen Oberfläche. Das ließe sich aber auch beispielsweise auf Chatanwendungen wie Skype, ICQ, MSN und andere ausdehnen.

Es geht aber auch ganz bodenständig: Wie wäre es zum Beispiel mit einer “digitalen Dunkelkammer”. Man schießt unterwegs Bilder, lädt diese direkt aufs Netbooks, bearbeitet sie und schiebt sie via UMTS oder Wifi auf Facebook, Twitpic, Flickr und Co. Und mit einem Touchscreen-Book wie dem Asus Eee PC T91 gelingt das alles mit wenigen Fingertipps.

Ihr sehr also, die Möglichkeiten sind vielfältig. Man muss einfach nur überlegen, was man in Zukunft mit einem Netbook dank UMTS, GPS, Touchscreen, Bewegungssensoren und anderen technischen Errungenschaften realisieren kann. So, und nun seid ihr an der Reihe. Kommt am Samstag (31.10.) auf das mobiledevcamp nach Feldkirchen (bei München) und erzählt uns von eurer Netbook-Killerapp. Wir freuen uns schon drauf! Und ihr euch über das Netbook, falls ihr eins gewinnt, oder?!


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  1. #1 von jlembke am 30. Oktober 2009 - 12:02

    Zur Aussage:
    *Denn ein DVB-T-Stick am USB-Port ist nicht wirklich das, was man unter kompakt versteht.*

    Grundsätzlich sicher richtig. Daher haben wir von PCTV Systems in Braunschweig mit dem PCTV picoStick einen extrem kompakten DVB-T Empfänger entwickelt, der auch bei kleinen Netbooks nur “minimal aufträgt”.
    http://www.pctvsystems.com/Products/ProductsEuropeAsia/Digitalproducts/PCTVpicoStick/tabid/203/language/de-DE/Default.aspx

  2. #2 von Michael Hülskötter am 2. November 2009 - 18:41

    Wie wäre es denn mit einem Testexemplar, damit wir uns von der Kompaktheit des USB-Sticks selbst überzeugen könnten?

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