Wie man unter Windows 8 Programme regulär schließen kann [Upd]

Der Taskmanager von Windows 8 zeigt es an: inaktive Programme beanspruchen keine Rechenzeit, nur den RAM für die Daten

DWieer Taskmanager von Windows 8 zeigt es an: inaktive Programme beanspruchen keine Rechenzeit, nur den RAM für die Daten

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Tja, da war ich schneller als mein Wissen: Windows-8-Apps lassen sich doch regulär schließen, zumindest per Gestensteuerung auf einem Tablet-PC. Ob das mit der Maus auf einem Rechner ohne Touchbildschirm funktioniert, würde mich natürlich auch interessieren.

Danke an Frank Prengel von Microsoft, der mir via Facebook bestätigt hat, dass sich Apps mit der Maus genauso schließen lassen! Oder natürlich per [ALT]+[F4.]

Diese Geste zum Schließen einer App ist ganz einfach: man zieht einen Finger von der oberen Displaykante einmal quer über den Bildschirm zur unteren Kante. Und schon wird die Anwendungen beendet. Das bestätigt auch ein Blick in den Taskmanager!

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Was liest man über Windows 8 nicht alles: das Design sei hässlich, Metro-Apps braucht kein Mensch, wir wollen den Start-Button zurück, und viele andere Dinge mehr.

Und ja, es stimmt, Windows 8 wird die Benutzung des PCs, so wie es viele von Windows 7 kennen und gewöhnt sind, radikal ändern. Aber das heißt doch nicht zwangsläufig, dass damit alles komplizierter und umständlicher wird. Ein Beispiel:

Windows-8-Apps lassen sich auf regulärem Weg (also durch das Klicken mit der Maus auf das Kreuz rechts oben oder per Tastenkombination) nicht mehr schließen. Ja, das stimmt, aber doch nur zu Hälfte. Viele finden das ganz schrecklich, rufen deshalb schon zum Boykott von Windows 8 auf und wünschen dem Nachfolge-OS von Windows 7 die Pest an den Hals. Wie unsinnig!

Denn: Windows 8 hat sich ein Menge von Windows Phone abgeguckt, und das aus gutem Grund, schließlich soll Windows 8 DAS mobile Betriebssystem für Tablets werden, zumindest, wenn es nach Microsoft geht. Diesen Weg beschreitet Apple übrigens auch schon ein ganze Weile, wenn man sich das Verschmelzen von iOS und Mac OS X ansieht.

Aber, und das ist die gute Nachricht, Programme, die man aktuell nicht braucht, werden einfach “Schlafen” geschickt. Und dass das sehr gut funktioniert, erkennt man am besten daran, indem man den Taskmanager öffnet (einfach über die Metro-Oberfläche das Suchsymbol antippen oder -klicken, “T” eintippen und den Taskmanger starten). Denn wie man sehen kann, beanspruchen sämtliche inaktiven Apps genau null Prozent der verfügbaren CPU-Rechenzeit. Klar, die Daten liegen nach wie vor im Arbeitsspeicher (und blockieren den auch in gewisser Weise), aber da Multitasking per einfacher Wischbewegung vom linken Bildschirmrand in die Mitte des Displays funktioniert, müssen die Daten erhalten bleiben. Das ist unter Windows 7 nicht anders.

Und falls man ein Programm doch mal beenden will, hilft der Taskmanager dabei: einfach nur auf die betreffende App mit der rechten Maustaste klicken oder mit einem Finger länger drauf bleiben, und schon öffnet sich das Kontextmenü und die Anwendung lässt sich schließen. Für alle, die ohne das Beenden von Programmen nicht leben können…

[Update] Oder eben mithilfe der oben beschriebenen Gestensteuerung. Das ist natürlich noch einfacher als das Schließen via Taskmanager…

Michael Hülskötter

http://www.mhuelskoetter.de

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager - und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

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