Zweifelsohne, UMTS in Kombination mit Wireless LAN auf Reisen kann gegenüber der Nur-WLAN-Lösung klar punkten. Denn gemeinsam mit der drahtlosen 802.11-Anbindung ans WWW sind Sie mit einem UMTS-tauglichen Notebook praktisch immerzu online. Wenn da nur nicht der sperrige UMTS-Adapter im PC-Kartenformat wäre.

Wie gut, dass mehr und mehr Notebooks mit integrierter UMTS-Funktionalität auf den Markt drängen. Die Vorzüge solch einer verbauten Lösung sprechen einfach für sich: Dieser Ansatz ist insgesamt kompakter, sicherer, Strom sparender und robuster als eine externe UMTS-Lösung.

So sorgt, im Gegensatz zu PCMCIA-basierten UMTS-Adapterkarten, die im Notebook verbaute UMTS-Lösung für mehr Kompaktheit, da keine PC-Karte aus dem Adapterslot heraus schaut.

Das macht das Notebook aber nicht nur kompakter, sondern auch insgesamt sicherer und robuster. Sicherer wird es, weil Sie mit keiner externen Adapterkarte irgendwo hängen bleiben können.

Robuster ist diese Lösung, da der interne UMTS-Adapter deutlich weniger Strom braucht als die externe Karte. Das verlängert nicht nur die Akkulaufzeit, sondern macht den Laptop auch leiser, da sich der Lüfter seltener dreht.

Denn: wo keine Wärmeentwicklung statt findet, da muss auch nix gekühlt werden. Und klar, stabiler wird das Notebook auch, weil weniger Wärme auch weniger Probleme mit dem System bedeuten.

Außerdem ist solch eine integrierte Karte auf das Gesamtsystem besser abgestimmt, da Treiber und andere Software bereits installiert und getestet sind. Das sollte Sie vor allzu unliebsamen Überraschungen wie Abstürzen oder fehlenden Funktionen bewahren.

Verschweigen sollte man an dieser Stelle aber auch nicht den möglichen Nachteil dieses integrierten Ansatzes: Ändert sich nämlich die UMTS-Technologie fundamental, so dass selbst mit Software-Updates nichts mehr machen ist, helfen nur zwei Dinge: Entweder den Adapter tauschen, falls das möglich ist oder – ein neues Notebook kaufen.

Aber ganz ehrlich: Mit einem HSDPA-tauglichen Notebook und dem entsprechenden Provider sind Sie da derzeit eher auf der sicheren Seite.

Falls Sie übrigens glauben, dass die UMTS-Funktionalität alleine mit der integrierten Karte hergestellt wird, müssen wir Sie leider enttäuschen. Denn neben dem eingebauten Adapter ist noch eine SIM-Karte sowie der passende Mobilfunkvertrag mit einem der großen Anbieter wie T-Mobile oder Vodafone erforderlich.

Praxishinweis: Wie Sie die SIM-Karte in ein Notebook mit wenigen Handgriffen einbauen, erfahren Sie hier bei uns. Nur schon so viel: Schlimmer als die SIM-Karte ins Handy rein zupacken ist das mit einem Laptop auch nicht.