Heute zünden wir mal ganz virtuell 40 Kerzen an: Intel feiert Geburtstag. Seinen vierzigsten, denn am 18. Juli 1968 gründeten zwei junge Kerle namens Bob Noyce und Gordon Moore eine Halbleiter-Firma und nannten sie NM Electronics. Im Laufe desselben Jahres kauften die beiden den Namen Intel und schufen damit die Grundlage für eines der erfolgreichsten IT-Unternehmen der Neuzeit.
Doch bis Intel in den mobilen Markt einstieg, mussten 30 weitere Jahre vergehen. Erst im Jahr 1998 kam mit der StrongARM-Technik mehr Leben in Handheld-PCs und Handys.
Zwei Jahre (2000) später gelang die Weiterentwicklung dieser Technik namens XScale, die einen weiteren Schritt in Richtung leistungsfähige Mobilgeräte bedeutete. Und was am Ende dieser Evolutionsleiter steht, wissen wir ja mittlerweile. Übrigens: In diesem Jahr stieg Intel in den drahtlosen Markt ein.
Dann dauerte es weitere drei Jahre, also bis 2003, als Intel zum allerersten Mal eine eigene Technik für Notebooks vorstellte. Der Name dieser Plattform: Centrino.
Damals noch eine Mobiltechnologie, verfolgte Intel mit Centrino einen ganz neuen Ansatz: Anstatt nur über Prozessoren zu reden, ging es viel mehr um ein Dreigestirn, das sich aus CPU, Chipsatz und WLAN-Adapter zusammensetzte. Für optimale Leistungsdaten und lange Akkulaufzeiten.
Ein Jahr später verbesserte Intel seinen WLAN-Adapter und ermöglichte erstmals eine Wifi-Anbindung, die alle drei Drahtlos-Standards 802.11a, 11b und 11g in einem Chip vereinte. Gut für Centrino und gut für Notebook-Besitzer.
2005 kündigten Intel und Apple gemeinsame Sache an: Cupertino verabschiedete sich von IBM/Motorola und wird in Zukunft nur noch Intel-Prozessoren in seine Rechner einbauen. Ein Aufschrei ging durch die Szene, geschadet hat es Apple allerdings nicht. Und den Macs auch nicht.
Das folgende Jahr, also 2006, läutete eine neue Intel-Ära ein. Mit “Leap ahead” entstand ein neues Credo und im mobilen Sektor tat sich auch etwas: die Nachfolgetechnik Centrino Duo wurde vorgestellt, und mit ihr der erste Zweikern-Prozessor für den Massenmarkt: Core 2 Duo.
2008: Intel präsentiert mit Montevina die Centrino-Nachfolge und nennt die Plattform der Einfachheit halber Centrino 2. Auch hier sind es wieder drei Komponenten: Core 2 Duo im 45-nm-Fertigungsverfahren, Intel 45 Express Chipsatz und der WLAN-Adapter Wifi-Link 5000 für bis zu 450 MBit/s – theoretisch, versteht sich.
Ach ja: Eine ganze Reihe namhafter Hersteller wie Acer, Asus, Fujitsu Siemens, Lenovo, Medion, Samsung und Sony wollen natürlich auch gratulieren und kündigen kurz vor dem Vierzigsten erste Notebooks mit Montevina an.
Na dann: Happy Birthday, Intel! Und auf weitere 40 Jahre.
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