Vom Sinn und Unsinn einer Smartwatch und was die Apple Watch besser macht

Vom Sinn und Unsinn einer Smartwatch und was die Apple Watch besser macht

Apple Watch als UhrJa, ich gebe es frei und frank zu: Ich bin schon jetzt großer Apple Watch-Fan, ohne eine überhaupt in der Hand gehalten zu haben. Aber ich finde sie – im Gegensatz zu manch anderem Zeitgenossen – einfach schön und gelungen und in vierlei Hinsicht durchdachter als viele Mitbewerber-Uhren – selbst wenn diese bereits käuflich zu erwerben sind.

Was mich allerdings jedes Mal erstaunen lässt, sind die Konzept hinter den Smartwatches, wenn es um deren potenzielle Anwendungen geht. Beispiele gefällig?

Windows 95 auf einer Smartwatch?! Okay, da kann man noch zugute halten, dass mit dem 16-Jährigen „Entwickler“ einfach der Spieltrieb durchgegangen ist. Und Klickzahlen hat es ebenfalls gebracht, schließlich sind Spiegel & Co. dankbar auf das Thema prompt hereingefallen angesprungen.

Heute aber erreichte mich via Facebook eine Nachricht, die mich am Geisteszustand einigerEntwickler zweifeln lässt:

Ein Webbrowswer für das Handgelenk?! WTF! Was denken sich diese Programmierer eigentlich, wenn sie ihrem Job nachgehen. Wenn ich so etwas lese, muss ich mich wirklich fragen, ob diese Leute das Konzept Smartwatch überhaupt verstanden haben. Vermutlich nicht.

Sieht man sich im Vergleich dazu die Apple Smartwatch an, weiß man sofort: Da hat sich jemand Gedanken gemacht. Beispiele gefällig?

  • SMS-Nachrichten lassen sich von Apple Watch zu Apple Watch verschicken und empfangen, und das sogar mit eingebautem Herzschlag, der am Handgelenk etwas über die aktuelle Stimmungslage des Absenders erzählt. Und man kann sogar per Fingergeste kleine Bilder auf die Smartwatch malen, die sich dann versenden lassen. Apple halt.
  • Die wichtigsten Personen in deinem Leben sind auf der Apple Watch nur einen Tastendruck entfernt. Damit kann man  ganz schnell und einfach Grüße oder Nachrichten versenden.
  • Mit der Apple Watch behält man seinen Fitnessgrad stets im Blick. Man sieht also, wie viel man schon gegangen ist, wie lange man herumstand und wie es mit den wöchentlichen Sportübungen aussieht.
  • Turn-by-Turn-Navigation ist ja nichts Besonderes, auch nicht mit der Apple Watch. Großartig ist aber diese Brumm-Funktion, die signalisiert, ob man an der nächsten Straßenecke rechts oder links gehen sollte. Da muss man nicht mal mehr auf seine Smartwatch schauen.
  • Die Uhr als Fernbedienung? Tolle Idee. Mit der Apple Watch lässt sich Musik hören und steuern (auch ohne iPhone), Apple TV und iTunes steuern und selbst die Kamerafunktion des iPhone lässt sich mit der Smartwatch intelligent nutzen. Denn sie dient als Fernbedienung, und das sogar für Selfies. Stativ und iPhone-Halterung vorausgesetzt.

Und ach ja: Als schicke, individuell anpassbare Uhr fungiert die Apple Watch auch…

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Published by Michael Hülskötter

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager - und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

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