Unfassbar: Vista muss für USB-Stick Treiber installieren


Plug'n'Play adé mit Windows Vista?! (Bild: Microsoft)In Sachen Windows Vista gibt es genau zwei Lager: die einen hassen es, die anderen finden es ganz toll. Ich gehörte bis heute eher zur zweiten Fraktion, da vor allem die Installation auf meinem drei Jahre alten Notebook von FSC problemlos funktioniert hat.

Wie gesagt, bis heute. Da bin ich wirklich zum ersten Mal vom Glauben abgefallen (ok, die Probleme mit dem WLAN-Adapter vor ein paar Tagen machten mich schon ein bisschen stutzig).

Treiber für einen USB-Stick? Danke, Microsoft...Was passiert ist? Nun, ich wollte für einen Beitrag zum Thema “Vista auf dem Notebook” lediglich einen USB-Stick mit meinem Vista-Laptop verbinden um nachzusehen, ob ich den Flashspeicher mit FAT16 oder FAT32 formatiert habe. Unsere Fritz!Box unterstützt den Stick nämlich via USB nicht richtig.

Und, was soll ich sagen: Der USB-Stick wurde zwar erkannt, aber Vista wollte zunächst unbedingt einen Treiber installieren, bis der Speicherstick zur Verfügung stand. Hallo, Microsoft, Plug’n'Play hat doch schon mal ganz gut funktioniert! Treiber für einen USB-Stick?! Das ist wirklich starker Tobak…

Nachtrag: Also, es lag nicht an der Formatierung des USB-Sticks, dass die Fritz!Box nicht auf den Inhalt des angeschlossenen USB-Speichers via FTP zugreifen konnte. Es liegt mal wieder an – genau, an Vista. Und das trotz ausgeschalteter Firewall. Vielleicht mag der Internet Explorer 7 keine webbasierten FTP-Verbindungen?!

Feedback: Hatten Sie mit Windows Vista in Verbindung mit Ihrem Notebook auch schon mal Probleme? Lassen Sie es uns wissen via Kommentar. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion…

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  1. #1 von KHLange am 5. Februar 2008 - 12:43

    Es ist eine traurige Tatsache: Mit Win XP 2nd Release hatte Microsoft das USB-Problem endlich im Griff. Mit Windows Vista geht der ganze Ärger wieder von vorne los; Nach drei Neuinstallation, verbunden mit den bekannten Freischaltungs-Unzuträglichkeiten hatte Vista meine USB-Schnittstellen endlich so im Griff, dass ich ein paar Geräte parallel betreiben konnte. Doch kaum ein neues Gerät gekauft und angeschlossen, gleich geht der Ärger wieder los. Unter Profis ist dieses Problem auch längst bekannt, ärgerlich ist nur die Ignoranz, mit der sowohl Microsoft, als auch die Gerätehersteller dieses Problem ignorieren (Für Vista braucht doch keine USB-Treiber!! Schön wär’s). Was haben eigentlich die vielen Betatester gemacht, wollten die nur eine billige Testversion abstauben, oder hat man sie einfach ignoriert? Microsoftprodukte sind wie Bananen, die erst beim Verbraucher reifen, nur – warum dauert das so lange!

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