Tipp: Fehlfarben bei der Aufnahme verhindern

Nikon D50_FarbraumEs gibt viele Wege, um auf Fotos gescheite Farben zu erhalten: Weißabgleich, automatische Farbkorrektur etc. Eine Einstellung ist aber weniger bekannt. Bei vielen Digitalkameras der oberen Preisklasse lassen sich nämlich auch die Farbräume festlegen.

Bei der Nikon D50 sind beispielsweise AdobeRGB und sRGB (Standard-RGB). Will man die Bilder im Internet oder auf dem Fernseher zeigen, ist sRGB der geeignete Farbraum, da er für die Bildschirmdarstellung optimiert ist. Auch drucken viele Online-Services im Farbraum sRGB.

Bei manchen Kameras wie der Nikon D50 hat der Hersteller sRGB gegenüber dem Originalfarbraum leicht verändert. Damit ist eine professionelle Farbverbindlichkeit von sRGB nicht mehr möglich. Nikon wollte es vermutlich dem Fotografen einfacher machen: sRGB Ia stellt die Rottöne für beispielsweise Porträts besonders intensiv dar. sRGB IIIa eignet sich mit satteren Blau- und Grüntönen eher für Landschaftsfotos. Wählen Sie also je nach Motiv den geeigneten Farbraum aus.

Adobe RGB wirkt auf dem Bildschirm blasser als sRGB. Jedoch ist Adobe RGB größer als sRGB, wodurch beispielsweise bei der Umrechnung von RGB nach CMYK kaum Farbdetails verloren gehen. Wer also seine Fotos am Rechner bearbeiten oder für den Druck in CMYK optimieren will, sollte Adobe RGB wählen.

Und so stellt man die Farbräume auf der Nikon D50 ein: „Menü, Optimierung, Benutzerdefiniert, Farbraum“.

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