Videotalk: Frank Prengel zu Windows Phone „Mango“, „Windows 8“ & mehr

Während der Mobile DevCon 2011, deren erste Ausgabe am 25. Juli in München stattfand, hatte ich die Gelegenheit, mit Frank Prengel von Microsoft zu reden. Er erzählte mit eine Menge über die Gemeinsamkeiten von Windows Phone und dem Nachfolger von Windows 7 (Codename: Windows 8), sprach eine Menge über die Verbesserungen und Neuheiten der nächsten Version von Windows Phone (Codename: Mango) und verriet auch, wie es um den aktuellen Stand der Dinge in Sachen Microsoft-Nokia-Koop bestellt ist. Na dann, Film ab!



Erste Highlights der mobile DevCon München stehen fest

Es ist schon wieder geraume Zeit her, dass ich hier über das neue Mobile-Konferenz-Konzept der NMG berichtet habe. Doch heute gibt’s ein paar Neuigkeiten zu vermelden, denn es stehen die ersten Highlight-Sessions der München-Ausgabe der mobile DevCon 2011 fest, die am 25. Juli stattfinden wird. Dazu zählen unter anderem:

  • Mobile Technolgien von und mit Alexander Schulze: Ob Location Based Services, Near Field Communication oder weitere mobile Themen – Alex wird mit seiner Keynote-Session alle Anwesenden auf den aktuellen Stand der Technik bringen.
  • App-Entwicklung in der Praxis: Wer anders als Ivo Wessels könnte auf unterhaltsame Weise über die möglichen Stolperfallen berichten, in die vor allem Neulinge der App-Programmieren geraten können.
  • Plattformübergreifende Entwicklung: Robert Virkus von Enough Software zeigt während seiner Session, welche plattformübergreifenden Entwicklertools am Markt sind, welche Alternativen zu Browser-Apps exisitieren und wie sich das Ganze in der Praxis darstellt.

Was sich übrigens nicht geändert hat sind Preise und Anmeldefristen: bis zum 13. Juni kostet die München-Ausgabe der mobile DevCon 2011 ermäßigte 399 Euro, danach wird’s 50 Euro teurer. Also, am besten möglichst bald buchen…

Neue Entwicklerkonferenz für iOS, WP7, Android und Co: Mobile DevCon

Auf der Mobile DevCon geht es in drei Städten rund um mobile Entwicklerthemen
Auf der Mobile DevCon geht es in drei Städten rund um mobile Entwicklerthemen

Ab sofort macht sich die Neue Mediengesellschaft Ulm einen bereits in Vergessenheit geglauben Credo zu Eigen: „Think global, act local!“.

Soll heißen: Ab Sommer diesen Jahres geht es los mit einer neuen Regional-Konferenz-Reihe, die sich ganz dem Thema Mobile Development widmet, also dem Konzipieren und Entwickeln mobiler Apps. Hierzu wird es in diesem Jahr drei Veranstaltungen unter dem Namen „Mobile DevCon“ geben, die wie folgt stattfinden werden:

  • am 25. Juli macht München den Auftakt,
  • dann geht es am 21. September in Köln weiter und
  • am 19. Oktober endet die Konferenz-Tour im schönen Hamburg.

Allen drei Veranstaltungen ist natürlich eines gemein: sie sollen einen

Überblick [geben] über die neuesten Techniken und praxisrelevanten Lösungen für Entwickler mobiler Applikationen. Im Fokus stehen u. a. Sprachen wie Objective-C und Java sowie Entwicklungsumgebungen und Testing. Außerdem wird die App-Entwicklung für Tablets und plattformunabhängige Programmierung diskutiert.

Soweit ein Auszug der Pressemeldung, die noch über den Äther gehen wird.

Die zugehörige Webseite ist übrigens schon ganz gut gefüllt und vermittelt zumindest schon mal einen groben Eindruck, um was es auf den Mobile-DevCon-Konferenzen gehen wird. Das sieht wie folgt aus:

Plattformen
* Android: Ist die neue Android-Version bereit für die Tablet-Welt?
* iOS: Welche Neuerung hält Apple für Entwickler bereit?
* Windows Phone 7: Wie weit ist das Betriebssystem von Microsoft?

Sprachen
* Java
* .NET
* Objective-C
* HTML5, CSS und JavaScript

Apps
* Nativ: Braucht es noch die native App?
* Hybrid: Wie nutztman das Beste aus beiden Welten?
* Web: Reichen die Webtechniken für eine konkurrenzfähige App?

Trends
* Plattformunabhängige Entwicklung
* Tablet-Apps
* Neue Smartphone-Plattformen

Programmierung
* IDE: Welche Umgebung eignet sich für die mobile Entwicklung?
* Testen: Auch mobile Apps müssen getestet werden. Wie geht man am besten vor?

Und das ist natürlich nur der Anfang. Denn noch ist Markus Stäuble, der für die Inhalte verantwortlich ist, auf der Suche nach geeigneten Vorträgen und Vortragenden, die er laut Pressemitteilung persönlich einladen wird. Er hat aber sicherlich auch nichts dagegen, wenn man gute Themen an ihn heranreicht.

Ach  ja: Die Anmeldung ist bereits live geschaltet, und so kann man sich schon heute eines der begehrten Tickets ergattern. Diese kosten regulär 449 Euro, aber natürlich gibt es auch ein Early-Bird-Angebot. Das sieht einen Rabatt von 50 Euro vor, und zwar, wenn man das Ticket vorzeitig erwirbt:

  • für München bis zum 13. Juni
  • für Köln bis zum 10. August und
  • für Hamburg bis zum 7. September

Na dann: man sieht sich…

[Videotalk] Jens Dissmann von Nokia über WP7, Qt und Symbian

Ich habe es versprochen, und hier kommt das zweite Video aus meiner MobileTech-Conference-2011-Reihe. In diesem Fall habe ich Jens Dissmann von Nokia um ein Interview gebeten, das er mir natürlich gerne gegeben hat.

Während unseres Gesprächs ging es unter anderem um seine Session, die er am Morgen gehalten hat, aber auch um die Keynote, die morgen um 13:30 Uhr stattfinden wird. Dabei wird es sich unter anderem um die WP7-Kooperation mit Microsoft drehen und wie die ganze Sache aussehen wird.

Darüber hinaus haben wir über die Entwicklerumgebung Qt und ihre Prioritäten seitens Nokia gesprochen. Ihr seht also: viele intessante Dinge, die da zu hören sind.

[Video] Nokia-Session auf der MobileTech Conference 2011

Seit heute morgen springe ich hier auf der MobileTech Conference zu München herum. Seitdem saß ich in der Nokia-Strategie-Session, habe mit vielen Leuten geredet und zwei Interviews mit Nokia-Leuten geführt. Damit ihr auch etwas davon habt, kommt hier das erste Video, das ein paar Impressionen von der MobileTech Conference zeigt und das zudem ein paar Highlights der Nokia-Strategie-Session visualisieren soll. Und ja, die leicht verrauschten Bilder sind Absicht… 😉

In der Techsession ging es natürlich um die Fragen, wie Nokia und Windows Phone 7 zusammenkommen werden, welche Bedeutung Qt für Nokia hat und dass es schon eine Menge Apps für Nokia-Smartphones gibt. Und dass es immer mehr werden, haben wir von Jens Dissmann von Nokia auch gelernt. Den habe ich nach seiner Session vor die Kamera bekommen und ihm ein paar Fragen gestellt. Das komplette Video bekommt ihr natürlich auch noch auf diesem Sender zu sehen.

Videochat: Warum sich iOS-Entwickler mit Windows Phone 7 beschäftigen sollten

Gestern habe ich es versprochen, und heute löse ich dieses Versprechen ein (na ja, zumindest schon mal zur Hälfte): das Videointerview mit Frank Prengel von Microsoft geht online, dass ich auf der iPhone Developer Conference 2010 in Köln gedreht habe.

Ich wollte von Frank vor allem wissen, wie das Verhältnis von iPhone-Entwicklern gegenüber Windows Phone 7 ist, was er diesen Leuten alles erzählt und ob es einen Portierungsansatz bei Microsoft gibt, wenn es um das Thema iOS versus WP7 geht. Nun, und das ist dabei heraus gekommen. Film ab!

Review: App-Entwickler-Konferenz 2010 der Telekom

Um es vorweg zu sagen: Ich war erst gegen ein Uhr in Bonn, habe natürlich nicht alle Sessions und Keynotes verfolgt bzw. besucht, und doch beschlich mich während der App-Entwickler-Konferenz das Gefühl: gewollt, und nicht gekonnt?!

Was das bedeuten soll? Nun, die Telekom hatte zum plattformübergreifenden Event aufgerufen, auf dem sich jede/r Interessierte zum Thema Softwware-Entwicklung für iPhone, Android, Nokia und Windows Phone 7 informieren konnte. So weit, so gut. Doch anstatt dafür zu ein homogenes Event-Programm zu entwickeln, kam dabei ein in sich nicht stimmiges Konzept heraus, das sich offensichtlich an Neulinge und Profis gleichermaßen richten wollte (und sollte?). Und das bei vier so komplexen Themen. Das kann eigentlich nicht gut gehen.

Dass solch ein Konzept aufgehen kann, haben allerdings die Macher der MobileTech Conference Anfang September bewiesen: dort war auch die komplette Mobile-Branche vor Ort, aber ich hatte nie das Gefühl, dass sich dort irgend jemand über- oder unterfordert gefühlt hat. Und ganz ehrlich: ich habe dort mehr zufriedene Gesichter gesehen als in Bonn vor zwei Tagen.

Das lag sicherlich an Kleinigkeiten, aber die machen oft den Unterschied aus. So war das Telekom-Event zwar sehr üppig und sehr gut organisiert, aber trotzdem beschlich mich immer wieder das Gefühl, dass es an der ein oder anderen Stelle etwas klemmte. Ob das der riesige Saal war, in dem die Ausstellung stattfand und gleichzeitig die Keynote-Sessions sowie die „Workshops“ von Microsoft und Nokia (Qt) oder der recht umständliche Weg zu den anderen Workshop-Räumen (die nur über einen Auszug zu erreichen waren) – es war stets mit viel Unruhe und Umständlichkeiten verbunden.

Zu den Workshops selbst kann ich nur sagen: 30 Minuten sind für einen fundierten Überblick einfach zu wenig. Da hilft es auch nicht, wenn die Sessions jeweils zweimal angeboten wurden, um allen die Möglichkeit zu geben, einen bestimmten Workshop besuchen zu können, den man beim ersten Mal verpasst hat. Zudem war das Niveau der einzelnen Session meines Erachtens zu heterogen: Da erzählte Oliver Scheer von Microsoft etwas zu Windows Phone 7, was mehr als rudimentär war und den ein oder anderen Anwesenden möglicherweise etwas gelangweilt hat.

Auf de anderen Seite war der Workshop von Tammo Freese derart technisch, dass sicherlich der ein oder andere verschreckt ins Wachkoma gefallen ist. Soviel Technik auf 30 Minuten verteilt ist dann doch des Guten zuviel. Dabei hatte ich noch das Glück, dass Tammo seinen zweiten Vortrag im Vergleich zum ersten deutlich eingedampft hatte. 30 Minuten sind einfach schnell rum.

Und die Telekom, was hatte die mit der ganzen Sache zu tun? Nun, bis auf einen kurzen Hinweis ganz am Anfang der Veranstaltung und ihren kleinen, aber gut zu übersehehenden Developer-Garden-Stand schien das Unternehmen mit der Veranstaltung gar nichts zu tun zu haben. Vornehme Zurückhaltung auf dem eigenen Event mag ja durchaus angebracht sein, aber nichtsdestotrotz hätte eine Session zu den Programmierschnittstellen der Telekom ganz bestimmt niemandem weh getan. Warum verschenkt ihr solch eine Gelegenheit, liebe Telekom?

Für mich hat sich der Aufwand – 12 Fahrt für ein paar Stunden Konferenz – aber trotzdem gelohnt. Denn neben vielen interessanten Gesprächen mit diversen Leuten hab ich fleißig getwittert und sogar ein Video gedreht, was angesichts der nicht optimalen Umgebung gar nicht so einfach war. Das Interview ist dann aber doch sehr interessant geworden und handelt von der Spieleentwicklung für Windows-Phone-7-Devices. Also, ansehen kann nicht schaden.

[Videotalk] Dirk Nordhusen über WP7-Games, WP7-Tools und Spiele-Portierung

Während der App-Entwickler-Konferenz am 17. November 2010 im Telekom-Forum zu Bonn. Dabei zeigte er mir sein neuestes Windows-Phone-7-Spiel „Keep Defender“. Daneben erzählte er mir, wie er die Microsoft-WP7-Entwickler-Tools findet und dass das Portieren von Zune-HD-Games für den Marketplace überhaupt kein Hexenwerk ist. Also dann, nix wie geguckt…

Ach ja: Falls ihr weiterführende Infos zum Thema “Windows Phone 7 für Entwickler” sucht, bringt euch ein Mausklick auf die passende Seite, auf der ihr alles zu WP7 erfahrt.

Preview: App-Entwickler-Konferenz der Telekom

Hier sitze ich also im Zug in Richtung Bonn, um der App-Entwickler-Konferenz 2010 beizuwohnen. Ausrichterin ist die Deutsche Telekom, und entsprechend findet das Ganze im Telekom-Forum statt, das unweit des Rheins liegt. Ziel des Ganzen? Nun, die Telekom definiert das so:

Die Deutsche Telekom fördert die Entwicklung intelligenter, marktfähiger und zukunftsweisender Apps – und das plattformübergreifend.

Und genau aus diesem Grund fahre ich auch hin, weil ich mich eben nicht nur für das iPhone und die iOS-Software-Entwicklung interessiere, sondern auch für Windows Phone 7 und Android. Und Blackberry. Und Symbian (ein bisschen). Und, was erwarte ich mir von der App-Entwickler-Konferenz?

Nun, ein paar neue Kontakte natürlich, aber vor allem eine Menge neuer Informationen, die ab 14:00 Uhr in Form von Workshops den Anwesenden näher gebracht werden sollen. Zu den interessanten Sessions zählen zweifelsohne:

  • iOS Videostreaming-Tricks von und mit Uli Kusterer
  • Apps für Windows Phone 7 – Plattform, Tools & Dienste von und leider nicht mit Frank Prengel, der krank geworden ist (mal sehen, wer seine Session übernimmt)
  • Cross-Plattform Entwicklung mobiler Apps mit Phonegap von und mit Anton Pirker
  • iOS-Apps modernisieren von und mit Tammo Freese (der heute Geburtstag hat. Happy Birthday, Tammo!)
  • Design & Code für Windows Phone 7 – Silverlight UI & Phone APIs von und mit Oliver Scheer
  • How to Lose a Customer in 10 Seconds: Die Bedeutung perfekter Usability in mobilen Anwendungen von und mit Jan Borchers

Neben diesen und weiteren Sessions wird auf der Konferenz auch ein Wettbewerb ausgetragen, bei dem die beste mobile App ermittelt wird. Zu diesem Zweck werden die fünf bestplatzierten Anwendungen um kurz nach eins von ihren Entwicklern vorgestellt, und um 18:00 Uhr herum wird der Gewinner vorgestellt.

Neben meinen Tweets und Bildern, die ich aus diversen Sessions heraus in die Welt schicken werde, kommt meine Canon 550D auch für den ein oder anderen Videotalk zum Einsatz. Wer mir also vor Ort etwas zu seinen Projekten oder Apps erzählen möchte, um auf diesem Weg ein klein wenig berühmter zu werden, möge mich auf der Konferenz einfach ansprechen.

Ach ja: Es sind noch einige Tickets erhältlich. Also, ihr Kurzentschlossenen, sehen wir uns dort?!

Fazit: Das war die WP7-TechEd Europe 2010

Die Microsoft TechEd Europe 2010 ist noch nicht richtig vorbei, da folgt schon meine ganz persönliche Zusammenfassung, die mit dem Thema Windows Phone 7 zu tun hat.

Ich war drei Tage auf der TechEd, habe in dieser Zeit zwar nur zwei Techsessions besuchen können, dafür aber sechs Videos und ein Podcast gedreht bzw. aufgezeichnet, die hier alle online gegangen sind. Darin steckt über eine Stunde WP7-Wissen pur.

  • Alexander Galkin, Microsoft Expert Student Partner, verriet mir in seinem zugehörigen Podcast, warum es ihre TechEd-WP7-App nur ganz knapp in den Marketplace geschafft hat. Außerdem ging Alexander auf den Einreichungsprozess von Apps ein, was natürlich für angehende WP7-Entwickler interessante Informationen sind.
  • Mit Mr. Phone 7 himself, Frank Fischer, unterhielt ich mich darüber, ob und warum Software-Entwickler auf Windows Phone 7 umsteigen sollten. Seine Erklärungen für sein schlichtes „Ja“ waren so simpel wie verblüffend: die Tools sind gut (was mir auch andere bestätigt haben), Windows Phone 7 hat viel mit der Cloud zu tun (in der die Zukunft stecken soll) und vieles, vieles mehr. Und dass sich OneNote-Notizen entgegen so manchem Gerücht schon heute synchronisieren lassen, hat er mir auch verraten.
  • Von Brandon Watson, mobiler „Chefentwickler“ bei Microsoft, erfuhr ich in unserem Videotalk, dass die WP7-Tools bereits mehr als eine halbe Million mal auf Entwickler-PCs geladen wurden und dass Deutschland dabei ganz weit vorne liegt. Auch Brandon sieht einen der Erfolgsgründe für Windows Phone 7 in den Entwicklertools.
  • Peter Nowak, MVP für den Bereich Mobile Software Development, stellte sich ebenfalls meinen Fragen und gab ganz offen Auskünfte zu Themen wie WP7-Testing, Marketplace-Einreichungen und vielem mehr. Es sind dabei ziemlich genau fünf Minuten geballtes MVP-Wissen herausgekommen.
  • Tom Wendel, sogennannter „Evangelist“ bei Micorosoft, ging während unseres Videotalks näher auf die Spieleprogrammierung für Windows Phone 7 ein. Dabei stellte er klar, dass man beim Entwickeln mobiler Games auf jeden Fall an die Zielplattform denken sollte und lieber einen Polygon weniger oder eine geringere Texturauflösung wählen sollte. Allerdings stellte er auch klar, dass mithilfe des XNA-Frameworks das „Bauen“ mobiler Spiele für WP7-Gadgets recht simpel ist und damit sogar aufwändige 3D-Titel möglich sind, wie Need for Speed Underground zeigt (trotz des teils grottigen Sounds).
  • Oliver Scheer von Microsoft stand mir während der TechEd 2010 ebenfalls Rede und Antwort. Eines seiner Spezialgebiete ist Silverlight (über das er auch auf der Telekom-gesponsorten App-Entwickler-Konferenz sprechen wird), und da bot es sich natürlich an, über die Unterschiede der mobilen und stationären Version von Silverlight zu reden. Und auf die Frage, warum Bob Muglia so komisch über die Zukunft von Silverlight geredet hat, antwortete Oliver ganz im Sinne seines zugehörigen Blogbeitrags: „Silverlight ist weiter voll auf Kurs!“
  • Tja, und dann stand mir Patrick Getzmann zum Glück auch noch zur Verfügung, obwohl ich ihn schändlicherweise ein wenig sitzen gelassen hatte (sorry nochmal!). Patrick ist wie Peter Nowak MVP und ergriff die Gelegenheit, ein bisschen Werbung für ihr Windows-Phone-7-Entwicklerbuch zu machen, das womöglich noch vor Weihnachten erscheinen wird. Darin wird es um ganz viel WP7-Grundlagenwissen gehen, also um die Tools, um Silverlight, um XNA, aber auch um die Frage, wie die eigene WP7-App in den Microsoft Marketplace kommt. Und wie sich dank intelligenter Programmierung der Akku von WP7-Gadgets schonen lässt, erfahrt ihr in Patricks Videointerview auch.

Falls jetzt der ein oder andere sagt, „Hey, was ist eigentlich mit Frank Prengel, warum kam der nicht zu Wort“, dem rufe ich zu: „Du hast Recht!“. Leider kamen Frank und ich trotz zweier Versuche nicht zusammen, aber es folgt sofort die gute Nachricht: Nächste Woche werden er und ich auf der Apps-Entwickler-Konferenz der Telekom sein, und da sollte sich doch die Gelegenheit ergeben, Frank die ein oder andere schlaue Frage zu stellen. In diesem Sinne: Bis spätestens nächste Woche…

Ach ja: Falls ihr weiterführende Infos zum Thema “Windows Phone 7 für Entwickler” sucht, bringt euch ein Mausklick auf die passende Seite, auf der ihr alles zu WP7 erfahrt.

Reisen mobil mit Windows Phone 7 buchen und verwalten

Vorgestern erreichte mich eine E-Mail, die mich von der Existenz der Windows-Phone-7-App „TripMate247“ in Kenntnis setzte. Und als angehender WP7-Fan und temporärer HD7-Besitzer musste ich mir die mobile Anwendung während meiner Rückfahrt von der TechEd ein wenig genauer ansehen. Fazit: Gut gedacht, mit Macken gemacht…

Was wirklich an der App überzeugt ist deren Bedieneroberfläche und die verbauten Features wie Zugriff auf Bing-Karten zum Darstellen der Hotellage, der Reisemanager und die Verknüpfung mit der Webseite tripmate247.com. Doch genau daran scheint die WP7-App ein wenig zu kranken.

Denn die Inhalte der mobilen App werden offensichtlich von den Daten der Webseite gefüttert, was zu diversen Problemen führt. So wird unter „Mein Profil“ als bevorzugte Währung „Britisches Pfund“ geführt, obwohl ich Euro manuell eingetragen habe. Und bei der Testbuchung eines Fluges nach Berlin wurden der Preis in US-Dollar angezeigt (das funktioniert auf der Webseite allerings korrekt).

Auch das Buchen von Hotels weist ein, zwei Schwächen auf: So kann man beispielsweise keine Umkreissuche starten, falls man beispielsweise ein Hotel rund um einen bekannten Ort wie eine Messe sucht. Und solche Dinge wie Sortierkriterien und ähnliches existieren auch nicht. Dafür wird die Lage des Hotels in der verknüpften Bing-Karte angezeigt.

Toll ist auf jeden Fall das Reisemanagement der App, das alle Buchungen auf einen Blick anzeigt. Und dass sich Hotel- und andere Buchungen direkt am mobilen Gerät vornehmen lassen, ist natürlich auch sehr praktisch. Schade nur, dass Bahn-Kunden TripMate247 nicht nutzen können. Na ja, ist halt eine internationale Buchungsapp… Außerdem habe ich in Ermangelung einer Reise noch keine Daten in der App abgelegt. Kommt aber noch…

Fazit: Für Null Euro ist TripMate247 ein nettes Reisetool, wenngleich es mit ein, zwei Macken behaftet ist.

[Videotalk] Patrick Getzmann über Lernhilfen in Sachen Windows Phone 7-Programmierung

Patrick Getzmann ist wie Peter Nowak MVP für mobile Plattformen und stand mir heute für ein Videointerview zur Verfügung. Dabei beantwortete er mir vor allem die Frage, wie angehende Windows-Phone-7-Programmierer die mobile Plattform von Microsoft richtig einsetzen und hierfür eine Menge lernen können. Ein Tipp: Das Buch, das er gerade mit Peter und einem weiteren Kollegen zum Thema WP7 schreibt und das es hoffentlich noch vor Weihnachten in den Handel schaffen wird.

Neben XNA und Silverlight geht es in dem Nachschlagewerk um fundamentales Wissen rund um Windows Phone 7, aber auch dedizierte Tipps findet man darin. Wie zum Beispiel den Hinweis, bei der Programmierung von WP7-Apps stets die Batterielaufzeit des Smartphones im Auge zu behalten und beispielsweise nicht zu viele Threads einzusetzen, Animationen nicht inflationär einzubauen und andere Dinge.

Das WP7-Buch ist übrigens kein XNA- oder Silverlight-Workshop, sondern gewährt Einblicke in die Windows-Phone-7-Plattform aus Entwicklersicht und deren Besonderheiten. Daher sollten angehende WP7-Programmierer dieses viereinhalb-Minuten-Video auf keinen Fall verpassen, um noch mehr über die WP7-Lektüre zu erfahren.

Ach ja: Falls ihr weiterführende Infos zum Thema „Windows Phone 7 für Entwickler“ sucht, bringt euch ein Mausklick auf die passende Seite, auf der ihr alles zu WP7 erfahrt.