„Da können wir nur sagen: SAP-Entwickler, kommt zu Apple!“

Alexander Pantos von Parallels

Eine aktuelle Nachricht sorgt vor allem in Unternehmenskreisen für einige Aufregung: Der alteingesessene Software-Anbieter SAP und die für Trends und Design bekannte Firma Apple tun sich zusammen, um künftig Software-Entwicklern die passenden Tools und Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sich SAP-taugliche Mobil-Apps für iPhone und iPad „bauen“ lassen. Das muss man erst einmal auf sich wirken lassen, um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Das hat Alexander Pantos bereits getan. Schließlich ist er Marketing-Chef bei Parallels und freut sich über die Kooperation zwischen Walldorf und Cupertino, wie er mir im Interview verraten hat.

IT-techBlog: Alex, wie bewertest du die Zusammenarbeit zwischen Apple und SAP, die im Grunde für zwei völlig verschiedene IT-Welten stehen?

Alexander Pantos: Wir sind sehr begeistert, dass das Thema Unternehmensapplikationen auf der Apple-Plattform immer mehr Wertschätzung und Popularität erfährt, was man sehr gut an der Kooperation zwischen Apple und SAP erkennen kann. Unsere primäre Hoffnung dabei ist, dass zwei Welten, die per se gar nicht zusammengehören, auf diesem Weg zusammengeführt werden. Sprich, dass die Windows- mit der Mac- respektive iOS-Plattform vereint wird. Wir sind schon sehr gespannt, was die Apple-SAP-Allianz an neuen Möglichkeiten hervorbringen wird – und was wir als „Mittler zwischen den Welten“ dazu beitragen können.

IT-techBlog: Würdest du mir zustimmen bei der These, dass SAP und Apple mit ihrer Kooperation den Windows-Entwicklern dieser Welt zurufen: „Kauft euch einen Mac, dann klappt es auch mit der plattformübergreifenden Programmierung von Mac- und Windows-Applikationen für das SAP-Ökosystem!“?

Alexander Pantos: Ja, unbedingt, schließlich propagieren wir diesen Aufruf schon seit längerem, da sich der Mac immer mehr als die OS-umspannende Plattform entpuppt, und das vor allem im Unternehmensbereich, wo es in höchstem Maße auf produktives Arbeiten ankommt. Denn mit Parallels Desktop für Mac lassen sich mehrere Welten auf einer einzigen Hardware-Plattform sinnvoll und effizient zusammenführen.

Nur mal so nebenbei: Mit Parallels Desktop geben wir Software-Entwicklern nützliche Werkzeuge an die Hand, die es ihnen erlauben, auf dem Mac genauso zu arbeiten wie auf dem Windows-PC. Dazu gehört vor allem unser Visual Studio-Plugin, mit dem sich zum Beispiel eine zusätzliche virtuelle Maschine öffnen lässt, um den Debugger von Visual Studio zu starten. Sehr praktisch ist auch der Netzwerk-Bandbreiten-Simulator, der es ermöglicht, die Bandbreite zu verringern, um so bei einer mobilen App mögliche Netzwerkengpässe zu simulieren. Das ist speziell bei Client-Server-Anwendungen aus dem Hause SAP ein wichtiges Tool.

Visual Studio Plugin von Parallels Desktop

IT-techBlog: Dieser Wechsel von Windows-Entwicklern auf den Mac hat natürlich zur Folge, dass IT-Admins auf einmal neben den Windows-Rechnern auch Macs verwalten müssen. Was könnt ihr denen Beruhigendes sagen?

Alexander Pantos: Das ist in der Tat ein heikles Thema, denn immer noch stellen Windows-PCs die dominierende Computerplattform dar. Da spielen Macs eine eher untergeordnete Rolle, auch was das Administrieren der Rechner betrifft. Allerdings, und das zeigt unter anderem der interne Plattformwechsel bei IBM auf viele tausend Macs, spart man unter anderem dank der geringeren Support-Anfragen eines Mac-Anwenders jedes Jahr mehrere Tausend Euro.

Da kann es für gestresste PC-Administratoren nur hilfreich und beruhigend sein, dass wir ihnen mit Parallels Mac Management helfen, Apple-Rechner mithilfe unseres Plugins für den Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM) wie gewohnt zu verwalten. Damit lassen sich Apple-Rechner genauso wie Windows-PCs erfassen und administrieren, mit neuer Software bespielen und darauf notwendige Updates installieren. Und natürlich kann man damit neue Macs quasi per Knopfdruck in ein Unternehmen integrieren, mit allen Anwendungen, die man so benötigt.

Parallels Mac Management für SCCM

Disclaimer: Dieser Beitrag ist im Auftrag der Firma Parallels entstanden, für die ich seit heute regelmäßige blogge. Dabei gewährt mir das Unternehmen völlig freie Hand, was die Auswahl und die Ausarbeitung der Themen betrifft.

 

Vier gute Gründe für Windows auf einem Apple-Rechner

Parallels Desktop auf iMac und MacBook

Es soll immer mehr Unternehmen geben, die Apple-Rechner zu Produktivzwecken einsetzen (nachzufragen bei IBM, SAP und anderen „Big Playern“). Die Gründe hierfür sind vermutlich so vielfältig wie die Anwendungen, die auf einem Mac genutzt und eingesetzt werden. Doch bei aller Euphorie, die solch ein Plattformwechsel entfacht, gibt es immer auch kritische Stimmen, die ihren Windows-PC nicht aufgeben möchten. Warum das so ist und was man in solch einem Fall tun kann, soll dieser Beitrag zeigen.

1. Bestimmte Anwendungen sind nur für Windows verfügbar

Visual Studio unter Windows auf einem MacFür Software-Entwickler ist der Mac seit der Markteinführung des iPhone im Jahr 2007 und die damit verbundene App-Ökonomie ein lohnenswertes Geschäft. Allerdings, und das gilt auch für Programmierer, kann man mit iOS-Apps alleine nicht mehr reich werden. Also sollte man neben der App-Entwicklung für iPhone und iPad weiterhin auf die angestammte Software-Programmierung mit Visual Studio unter Windows oder Eclipse unter Linux setzen.

Doch dafür extra einen zweiten Rechner auf dem Schreibtisch aufstellen? Mitnichten! Was liegt in solch einem Fall näher, als seinem Apple-Rechner mithilfe einer Virtualisierungssoftware wie Parallels Desktop für Mac Business Edition zwei oder drei Produktivumgebungen zu spendieren. Damit haben Software-Entwickler (und andere Anwender) jeweils das System griffbereit, das sie gerade benötigen. Und das ganz ohne Zweitrechner und lästiges Hoch- und Runterfahren des Macs.

2. Der Umstieg von Windows auf Mac scheint zu kompliziert

„Der Mensch is ein Gewohnheitstier!“ lautet eine oft gehörte Weisheit. Und ja, ich weiß aus eigener Erfahrung, wie zutreffend das sein kann. Dabei ist der Umstieg von einer Windows- auf eine Apple-Maschine gar nicht so kompliziert, wie sie vielen Anwendern erscheint. Und doch sollte man diese Vorbehalte ernst nehmen, wenn man als Unternehmen entscheidet, den Windows-PC-Fuhrpark gegen Apple-Rechner einzutauschen.

Daher bietet sich in diesem Fall die Installation von Windows auf dem Mac an, damit die kritischen Geister beruhigt ihrer Arbeit auf gewohnter Plattform nachgehen können. Und keine Sorge: Wenn sie den Mac samt Virtualisierungssoftware erst einmal schätzen gelernt haben, fällt ihnen irgendwann gar nicht mehr auf, dass sie am Apple-Rechner arbeiten.

3. Der Workflow bestimmter Windows-Anwendungen funktioniert sehr gut

Was für die Bedienung des Windows-PCs gilt, lässt sich unter bestimmten Umständen auf einzelne Workflows genauso anwenden. Das gilt vor allem für den Einsatz komplexer Anwendungen, wie sie beispielsweise in Steuer- und Anwaltskanzleien anzutreffen sind. Denn dort kommt es auf ein perfektes Zusammenspiel der einzelnen Software- und Hardware-Komponenten in Verbindung mit bestimmten Online-Diensten an. Und das hat der Mac in bestimmten Fällen nun einfach mal nicht drauf.

4. Die Zusammenarbeit mit Windows-Anwendern gestaltet sich nicht optimal

Wer kennt das nicht: Man empfängt eine E-Mail, die der externe Dienstleister mit seinem Mac verschickt hat, doch leider lässt sich die angehängte Bilddatei nicht öffnen. Oder die Powerpoint-Präsentation sieht auf dem Mac anders aus als auf dem Windows-PC, da bestimmte Schriften nicht installiert sind oder die Übergänge zwischen zwei Folien oder innerhalb derselben gar nicht oder anders funktionieren. Diese und weitere Beispiele sind vor allem eins: Produktivkiller, die niemand braucht. Auch in solch einem Fall sorgt die Virtualisierung des Mac dafür, dass alle Anwender mit einer dualen Lösung zufriedener und entspannter sind.

Sie sehen also, es gibt diese vier und weitere Gründe für Windows auf dem Mac. Falls Sie sich davon selbst einmal überzeugen möchten, kann ich Ihnen guten Gewissens Parallel Desktop Business Edition für die berufliche Nutzung empfehlen. Testen Sie einen Monat lang ohne jede Verpflichtung, wie sich Windows oder Linux auf einem Apple-Rechner anfühlen. Danach werden Sie es wohl nicht mehr missen wollen.

Disclaimer: Dieser Beitrag ist im Auftrag der Firma Parallels entstanden, für die ich seit heute regelmäßige blogge. Dabei gewährt mir das Unternehmen freie Hand, was die Auswahl und die Ausarbeitung der Themen betrifft.

Benutzerkontensteuerung unter Vista abschalten

Mann, das nervt! Bei nahezu jeder Veränderung, die ich an Windows Vista vornehmen will, kommt mir diese Funktion „Benutzerkontensteuerung“ in die Quere. Und die verhindert, dass ich ungestört in Vista so arbeiten kann, wie ich das will. Sogar als Administrator!

Doch damit ist jetzt Schluss. Denn ich habe ihn, den ultimativen Tipp für alle „Klick-dich-rein“-Gestressten, die Vista schon mindestens einmal zum Teufel gewünscht haben.

1. Klicken Sie auf das runde Start-Symbol von Vista und gehen Sie zu „Alle Programme, Zubehör, Eingabeaufforderung“.

2. Geben Sie „msconfig“ ein, gefolgt vom Betätigen der EINGABE-Taste.

3. Wechseln Sie zum äußerst rechten Tab mit der Bezeichnung „Tools“ und suchen Sie den Eintrag „Benutzerkontensteuerung deaktivieren“.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Starten“, schließen Sie das Konsolenfenster, klicken Sie auf „OK“ und starten Sie abschließend Vista neu.

Schon können Sie in Zukunft Windows Vista konfigurieren, ohne dass Sie dabei ständig gestört werden!

 

24 Gründe, warum Macs die besseren Computer sind [Update]

Mit Airplay gelangt der iPad-Inhalt via Apple TV drahtlos auf den HD-Fernseher

Neulich wurde ich wieder einmal in eine Diskussion über die Vorzüge des Macs gegenüber Windows-PCs verwickelt. Leider fallen mir in solchen Situationen nicht immer alle Argumente ein. Deshalb habe ich sie einmal niedergeschrieben.

Dazu noch einige Anmerkungen: Ich bin Realist und nicht irgend ein naives Apple-Kiddie, welches unreflektiert alles aus Cupertino kommende schluckt. Ich liebe Apple-Produkte und vor allem Macs. Aber es sind nur Computer. Werkzeuge für Beruf und Freizeit. Ich vergöttere weder Apple noch seinen leider viel zu früh verstorbenen CEO Steve Jobs. Ich bewundere lediglich einige Aspekte deren Wirkens. Apple ist im moralischen Sinne weder besser noch schlechter als jede beliebige, den Aktionären verpflichtete Firma.

Ich schicke das deshalb voraus, damit nicht der Eindruck entsteht, ich wäre verblendet.

Hier also die ultimative und manchmal subjektive Liste der Gründe, warum Macs besser sind:

1. Produktivität: Klingt vielleicht einfältig, aber es ist meine Erfahrung: Am Mac ist man produktiver. Ich zumindest. Es war ein schleichender Prozess. Auf meinem Schreibtisch standen Ende der Neunziger Jahre mehrere PCs und ein Mac. Ohne, dass es mir zunächst bewusst war, habe ich zunehmend mit dem Mac gearbeitet. Anfang 2001 habe ich dann alle PCs zum Teufel gehauen und besitze seit dem nur noch Macs. Das System selbst aber auch die meisten Programme sind einfach besser, lösungsorientierter. Weniger Features mehr Ergebnisse.

2. Design: Das Argument ist abgedroschen, da es sich meistens nur auf das Aussehen bezieht. Ja, Apple-Produkte sind schöner. Punkt. PCs anderer Hersteller beleidigen mein Auge, sind häufig sogar ausgesprochen hässlich. Aber es geht nicht nur darum. Gutes Design bedeutet auch gute Funktion. Und die stimmt beim Mac. Angefangen bei den vielen cleveren Details wie dem MagSafe-Stecker, über die Ladestandsanzeige bei Notebooks bis hin zur simplen aber praktischen Aufbewahrungsbox der Apple-Innenkopfhörer für den iPod.

Fast noch wichtiger ist das Design der Benutzeroberflächen von Mac, iPad, iPhone, iPod und Apple TV. Es gibt zur Zeit nichts, was besser funktioniert und schöner ist. Windows 7, Windows 8 oder gar Windows 10? Paah! Geschmacklos, bunt und überfrachtet. Mac OS X hingegen ist nicht nur schöner und optisch ruhiger sondern vor allem besser. Glauben Sie nicht? Ausprobieren!

PS: Wer Mac OS X kennt und liebt, auf den wirkt Windows wie eine Kopie, die von jemandem gemacht wurde, der noch nie mit OS X ernsthaft gearbeitet geschweige denn es verstanden hat.

PPS: Windows-Umsteiger kommen mit Macs häufig nicht zurecht, weil sie von umständlichen Microsoft-GUIs versaut sind. Das meiste geht auf dem Mac einfacher und schneller als gedacht. Ehrlich!

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Papierkorb konfigurieren – bis zu 10 Prozent mehr Speicherplatz

„Schatz, bring doch mal den Müll runter“. Kaum ein Satz löst bei mir mehr Begeisterung aus. OK, da gibt es noch: „Musst du schon wieder Bier trinken?!“ Oder: „Mach doch mal den blöden Fußball aus!“. Aber darum geht es jetzt nicht…

So sehr es nervt, der Süßen die Stinke-Tüten nach unten zu schleppen – es muss sein. Und Reste-Entsorgung ist auch in Windows angesag. Der virtuelle Müll ist zwar leichter zu handeln – trotzdem macht es kaum jemand. Blöd, denn meist beherbergt der Windows-Papierkorb das ein oder andere peinliche Geheimnis (etwa Rudimente von Surftouren oder E-Mails…). Und viel wichtiger: Der Papierkorb ist der größte Speicherfresser im System. Kein Witz. Wer den Müllschlucker richtig konfiguriert, schaufelt ein paar hundert Megabyte Ressourcen für Daten und Anwendungen frei. Rund zehn Prozent der gesamten Speicherkapazität reserviert sich der Windows-Papierkorb standardmäßig! Und so machen Sie aus dem Container einen handlichen Eimer:

Klicken Sie den Papierkorb mit der rechten Maustaste an. Wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Eigenschaften.

Auf der Registerkarte Global sehen Sie die aktuellen Einstellungen. Schieben Sie den Regler auf der Prozentskala nach links, um die Kapazität zu vermindern. Unter keinen Umständen sollten Sie dem Papierkorb weniger als zwei Prozent Speicher beziehungsweise 200 Megabyte spendieren.

 

Wenn Sie mehrere Systempartitionen einrichten, können Sie zudem den Paperkorb für jede Partition einzeln konfigurieren. Speicherplatzbegrenzungen sollten Sie vor allem bei selten genutzten Partitionen vornehmen. Dazu klicken Sie auf die Option Laufwerke unabhängig konfigurieren.

Mit einem Klick auf Übernehmen schließen Sie die Änderungen ab.

Partitionen von FAT 32 nach NTFS konvertieren

Eine gute (und ziemlich attraktive) Freundin hat im Überschwang der Frühlingsgefühle reihenweise wichtiger Dokumente von der Platte gefegt. Wäre eigentlich nicht so schlimm, denn bei richtiger Vorbereitung lassen sich mit günstigen, teilweisen kostenlosen Tools (in Google „Undelete“ „Tool“ „Free“ eingeben) Dokumente zu fast Einhundertprozent wiederbeleben. Voraussetzung ist, dass die Platten auf NTFS formatiert wurden. Das weiß nur leider kaum jemand.

Faktum ist auch, dass NTFS gegenüber FAT 32 reihenweise Vorteile bietet – nicht nur bei der Speicherverwaltung. Daten lassen sich dann besser gegen fremden Zugriff schützen, indem Sie beispielsweise die entsprechenden Files mit dem Encrypting File System (EFS) verschlüsseln. Dummerweise sind die Festplatten fabrikfrischer PCs fast immer auf FAT 32 formatiert. Dieses Missgeschick lässt sich aber schnell beheben, und der Kunstgriff ist so einfach, dass auch die blondeste Frau daran nicht scheitern sollte. Los geht’s!

Starten Sie die Kommandozeilenebene über Start/Ausführen und den Befehl cmd.

Geben Sie folgenden Befehl ein convert [Laufwerksbuchstabe]:[Leerzeichen]/fs:ntfs. Das Kommando sieht in diesem Beispiel so aus: convert Y: /fs:ntfs.

Windows bestimmt nun das ausgewählte Laufwerk und fragt die derzeit gültige Laufwerksbezeichnung ab, die Sie im Datei-Explorer einsehen können.

Unter Umständen weist Windows darauf hin, dass das Volume gerade bereitgestellt wird und bietet an, diese Bereitstellung aufzuheben. Bestätigen Sie mit einem j für „Ja“.

Im Anschluss überprüft Windows das bestehende Dateisystem sowie die Files und beginnt mit der Konvertierung, die je nach Datenaufkommen nur wenige Minuten in Anspruch nimmt. Windows meldet am Ende Konvertierung beendet.

 

Das Ergebnis können Sie sofort danach überprüfen: Öffnen Sie den Datei-Explorer, wählen Sie das entsprechende Volume mit der rechten Maustaste an und dann Eigenschaften. Neben Dateisystem finden Sie den Eintrag NTFS.

Internet Explorer 7 (deutsche Version) – Erster Eindruck

Sie kommt offiziell erst Anfang Mai, win-insight hat sie aber schon jetzt: die deutsche Version des Internet Explorer 7; Beta 2. Und wir haben das „Ding“ auch installiert und kurz getestet.

Installation
Laden Sie ruhig den IE 7 kommende Woche von den deutschen oder amerikanischen MS Seiten zum Internet Explorer, und scheuen Sie sich nicht vor der Installation. Ein neuer Systemwiederherstellungspunkt reicht als Sicherheitsvorkehrung aus. Und vergessen Sie den Unsinn zur Deinstallation des Vorgängers. Auf unserem Testsystem laufen der alte und der neue IE sogar problemlos nebeneinander.

Optik
Bescheidenheit ist eine Tugend. Der neue Internet Explorer verzichtet auf die gewohnte Menüleiste im oberen Bereich, so dass das Browserfenster größer wirkt. Favoriten, Internetoptionen und Darstellungsmodi verbergen sich nun hinter Icons. Das ist zunächst gewöhnungsbedürftig, nach kurzer Zeit aber vor allem übersichtlich und praktisch.

Suchfunktion
Da wurde so viel geredet: MS wolle Google zugunsten der eigenen MSN-Search ausboten und so fort. Alles Unsinn. Im rechten oberen Bereich ist ein Suchfenster eingebettet. Da gibt es den kleinen Drop-Down-Button „Suchanbieter hinzufügen“. Mit zwei Mausklicks steht Google wieder oben und MSN verschwindet aus der Liste.

Tabbed Browsing
*Gähn*. MS feiert es als die Neu-Erfindung des Internet-Surfens – für uns Anwender ist es demgegenüber eine notwenige und überfällige Funktion. Erstmals können Sie im gleichen IE-Fenster mehrere Seiten laden und per Registerkarten zwischen den Sites wechseln. Wer dabei den Überblick verliert, kann alle geladenen Seiten über den Shortcut [STRG] + [Q] in einem Vorschaufenster darstellen.

RSS-Feeds
Ja, auch die werden nun unterstützt. Abonnierte RSS-Feeds lassen sich nun direkt über ein Icon der Menüzeile abrufen. In die Favoriten hat MS bereits eine Vorauswahl an RSS-Feeds gepackt. Dass darunter vor allem (amerikanische) Blogs und Services zu Microsoft-Technologien sind, dürfte niemanden verwundern.

Sicherheit
Viel sicherer soll der IE 7 sein. Ob das wirklich stimmt, wird erst die Menge an Exploits und den dann von MS nachgeschobenen Patches zeigen. Aber das Bemühen ist erkennbar. Die Verwaltung der Sicherheitseinstellungen ist verbessert und vereinfacht worden. Nun lassen sich mehrere Popup-Blocker einbinden. Zudem gibt es einen Phishing-Filter, der standardmäßig deaktiviert ist. (Aktivierung über Internetoptionen, Registerkarte Erweitert). Wie der funktioniert, bleibt MS-Geheimnis. Bei Phishing-Verdacht kann der Anwender jedoch die Seite bei MS melden.

Stabilität und Bugs
Was wirklich nervt, sind die vielen Übersetzungsfehler. Die finden sich gehäuft in den neuen Menüeinträgen. Teilweise sind diese Anweisungen dann komplett unverständlich. Auch poppen Sicherheitsmeldungen auf, deren Textpassagen aus Sonderzeichen und rudimentären englischen Kommandos bestehen. Kauderwelsch pur. Abgesehen davon läuft die Beta aber stabil und sicherlich nicht langsamer als der IE6.

Fazit
Besser als der IE6 ist der Nachfolger auf der ersten Blick sicherlich. Eine neue Evolutionsphase in punkto Internet leitet der „Neue“ aber nicht ein. Wer sich an den vielen Übersetzungsfehlern nicht stört, kann die Beta durchaus installieren und testen.