Videointerview mit Lenovo: „Notebook und Tablet verschmelzen zunehmend“

Mirco Krebs von Lenovo (Copyright Michael Hülskötter)

Mittwoch dieser Woche folgte ich dem Ruf von Lenovo, die im vornehmen Mandarin Oriental zu München ein wenig über das Thema „Verschmelzen von Notebook und Tablet“ plaudern wollten. Kein Wunder, denn mit dem schicken ThinkPad X1 Tablet hat der Hersteller ein brandneues Convertible im Portfolio, bei dem sich ein Tablet ganz einfach „andocken“ lässt, und schon hält man ein vollwertiges Notebook mit allen Vorzügen eines Tablets in den Händen.

Da ich meine neuen Erkenntnisse gerne ins Videoformat packe, habe ich Mirco Krebs von Lenovo ein paar Fragen gestellt, die er mir allesamt geduldig beantwortet hat. So wollte ich unter anderem von ihm wissen, warum seiner Meinung nach Notebook und Tablet immer mehr verschmelzen, welche Kunden Lenovo mit dem ThinkPad X1 und dem Lenovo Miix 700 glücklich werden und was die Geräte kosten. Darüber hinaus hat er mir erzählt, warum die elektrischen Stifte auf Tablets sich offensichtlich doch noch durchsetzen können.

Na dann: Film ab!

Videoumfrage auf der re:publica 2013: „Wie findet ihr denn das Surface Pro von Microsoft?“

Letzte Woche fand ja die re:publica 2013 in Berlin statt. Ich selbst war leider nicht dabei, dafür aber mein lieber Freund und Kompagnon Richard Joerges, dem ganz unvermittelt das Surface Pro unter die Nase gehalten wurde. Ausgerechnet ihm, einem erklärten Apple-und-iPad-Anhänger. Aber gut, er hat sich das Microsoft-Tablet mit Windows 8 ein wenig angesehen und kommt zu einem nicht ganz überraschenden Ergebnis.

So wie die anderen Probanden übrigens auch, die das Surface Pro eine Minute lang begutachten durften. Na ja, aber was kann man nach 60 Sekunden schon sagen. Ich habe drei Monate alleine für die detaillierte Besprechung von Windows 8 gebraucht, das auf dem Microsoft-Tablet läuft.

Na dann, Film ab…

Windows-8-Ultrabook-Tablet von Gigabyte ab 723 Euro Mitte Mai erhältlich

Convertible Ultrabook U2142 von Gigabyte ab 723 EuroGigabyte nennt es U2142, das laut Hersteller zwei Geräte in einem vereint: aufgrund der Tastatur und der Hardware-Ausstattung ist es ein Ultrabook, angesichts der Touch-Fähigkeiten zudem ein Tablet-PC, und das im klassischen Sinne.

Denn mithilfe des verbauten Mechanismus‘ lässt sich das Display um 180 drehen und auf die Tastatur klappen – und schwups, hält man ein reinrassiges Tablet in den Händen. Das sich mithilfe des vorinstalliertes Windows 8 gut mit den Fingern bedienen lässt.

Interessant am Hybrid-Gerät von Gigabyte ist auch die Möglichkeit, entweder bis zu 256 Gigabyte SSD-Speicher oder zusätzlich maximal 1 Terabyte Festplatten-Speicher einzubauen. Also, je nach Speicherplatzbedarf kann man sich für die eine oder andere Variante entscheiden, was sich allerdings im Preis und im Gewicht (1,39 kg mit SSD-only und 1,49 kg mit SSD+HDD) niederschlägt.

In Sachen Ausstattung hat der Convertible-PC alles zu bieten, was man von solch einem Gerät erwartet: Diverse Prozessorvarianten (Intel Core i3 bzw. i5 sowie Intel Pentium 2117U), 4 oder 8 Gigabyte RAM, integriertem Grafikchip (Intel HD Graphics 4000), 11,6-Zoll-Touch-Bildschirm sowie zahlreiche Schnittstellen (2x USB 3.0, 2x USB 2.0, HDMI, Bluetooth, etc.). Nett ist auch die optionale Möglichkeit, den Ultrabook-Tablet-PC mit einer 3G-tauglichen Karte auszurüsten. Der notwendige SIM-Kartenschacht ist dafür ebenfalls vorhanden.

Preislich beginnt das Convertible Ultrabook U2142 von Gigabyte bei 723 Euro und soll ab Mitte Mai bei www.alternate.de, www.amazon.de, www.computeruniverse.net, www.conrad.de und www.notebook.de erhältlich sein. Mal sehen, vielleicht bekomme ich ja ein Testgerät zugesandt, sobald die ersten verfügbar sein werden. Weitere Infos zum U2142 gibt es entweder bei der zuständigen PR-Agentur oder auf der Facebook-Seite von Gigabyte.

Hat Google Apple in Sachen Tablet-Verkäufe überholt oder nicht? Nun, kommt darauf an…

Es gibt natürlich immer zwei infrage kommende Betrachtungsweisen. Sieht man sich das Bild dieses Blogbeitrags und die Überschrift dazu an, kann die Schlussfolgerung nur lauten: es hat sich kaum etwa verändert, Apple ist und bleibt die Nummer 1 bei den weltweiten Tablet-Verkäufen.

So hat Cupertino im ersten Quartal 2013 weltweit fast 20 Millionen iPad und iPad mini verkauft und kommt damit auf einen Marktanteil von 39,5 Prozent. Im Vergleich dazu hinkt Samsung mit seinen 8,8 Millionen verkauften Tablets auf niedrigem Niveau hinterher, gefolgt von Asus mit 2,7 Millionen und Amazon mit seinem Kindle, der immerhin auf 1,8 verkaufte Einheiten kommt. Und Microsoft hat von seinem Surface-Tablet nicht mal eine Million Geräte verkauft. So weit, so gut.

Sieht man sich allerdings die aktuellen Marktzahlen von IDC genauer an, fällt auf, dass Google mit seinen Android-Tablets Apple überholt hat und nunmehr weltweit auf einen Anteil von über 56 Prozent kommt. Addiert man aber die Zahlen von Samsung, Asus und Kindle, so kommt man nur auf 13,3 Millionen verkauften Tablets, und nicht auf 27,8 Millionen verkaufte Gadgets, die rein rechnerisch einen Marktanteil von über 56 Prozent ausmachen. Woher also kommt dieses Delta von 14,5 Millionen verkauften Tablets mit Android?

Nun, Sascha von Mobile Geeks macht in einem Kommentar deutlich, dass viele dieser nicht ausgewiesenen Android-Tablets aus China kommen und damit nur unter „Others“ auftauchen. Allerdings stellen diese für Apple keine echte Bedrohung dar, zumindest nicht in Sachen Qualität, Produktivität, Bedienbarkeit und Spaß. Und das relativiert diese augenscheinliche „Machtübernahme“ ganz erheblich.

In diesem Sinne: schönes Wochenende!

Weltweiter Tablet-Umsatz im ersten Quartal 2013
Weltweiter Tablet-Umsatz im ersten Quartal 2013

Fritzbox mobile: 3272 ist Smartphone- und Tablet-tauglich und fungiert als 3G-Router

Es gab ja mal eine Zeit, in der spielte das Thema Fritzbox eine große Rolle auf diesem Blog und seinen Vorgängern. So findet sich die Repeater-Geschichte aus dem Jahr 2007 regelmäßig in den Top 10 der meistgelesenen Beiträge wieder. Daher überrascht es kaum, dass ich bei News, die mit den WLAN-Routern von AVM zu tun haben, immer noch hellhörig werde. Zumal ich erst kürzlich einen Beitrag verfasst habe, der anschaulich zeigt, wie man via Fritzbox mit seinem iPhone IP-Telefonate führen kann.

So gesehen kam mir die Nachricht gerade recht, dass mit der AVM Fritzbox 3272 ab sofort ein neues Gerät zur Verfügung steht, an dem unter anderem Smartphone- und Tablet-Anwender ihre Freude haben dürften. Denn neben der bereits erwähnten Funktion, mithilfe der passenden App IP-Gespräche führen zu können (und zwar mit iPhone, iPad und Android-Smartphones) bietet die 3272 ein weiteres nützliches Mobil-Feature. An der neuen Fritzbox kann nämlich auch ein UMTS-Stick angesteckt werden, was aus dem Teil einen vollwertigen 3G-Router macht. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn die vorhandene UMTS-Bandbreite größer ist als die DSL-Geschwindigkeit. Soll es hierzulande ja immer noch geben.

Weitere Infos entnehmt ihr am besten der zugehörigen Pressemeldung. Kosten soll der Allrounder übrigens 129 Euro. Ganz schön happig zwar, dafür bekommt man aber auch einen großen Funktionsumfang und bewährte Qualität aus Berlin. Und wer weiß, vielleicht stellt mir AVM ja ein Testgerät zur Verfügung…

Fritzbox 3270
Die Fritzbox 3272 richtet sich auch an Smartphone- und iOS-Anwender

 

Infografik IDC: Smartphones und Tablet-PCs sind weiterhin Dauerbrenner

Guckt man sich den ganzen Tag so um, könnte man eigentlich auf die Idee kommen, dass mittlerweile jede Frau, jeder Mann und ganz viele Jugendlich bereits ein Smartphone besitzen. Was ja bedeuten würde, dass die Nachfrage an diesen kleinen DIngern Stück für Stück abnimmt. Dass dem wohl nicht so ist, hat das Marktforschungsunternehmen IDC herausgefunden.

Deren Analysten sagen voraus, dass dieses Jahr weltweit rund 920 Millionen Smartphones verkauft werden. Das sind etwa 200 Millionen mehr als 2012, also ein Anstieg von knapp 30 Prozent. Und das soll lustig so weitergehen: für 2014 prognostizieren die Experten von IDC mehr als eine Milliarde verkaufte Smartphones, was im Vergleich zu diesem Jahr ein Sprung um fast 20 Prozent wäre. 2015 sollen es dann knapp 1.240 Millionen Geräte sein, die den Besitzer wechseln (+ 15%), 2016 werden es laut IDC 1.380 Millionen sein (+ 11%) und 2017 mehr als 1,5 Milliarde verkaufter Smartphones (+ 10%).

Bei den Tablet-PCs sieht es übrigens ganz ähnlich aus. Aber davon überzeugt ihr euch am besten mithilfe der folgenden Infografik selbst. Viel Spaß beim Forschen!

Smartphones und Tablets sind die Gewinner des mobilen Booms
Smartphones und Tablets sind die Gewinner des mobilen Booms

 

Windows 8: So kommen die digitalen Bilder von der Kamera auf das Tablet

Was war das früher unter Windows für eine Mühsal, Bilder von der digitalen Kamera auf den PC zu laden. Zum Glück ist das mit Windows 8 gar kein Problem mehr, denn in 9 Schritten landen die Fotos von der Digitalkamera dort, wo sie hin sollen: auf dem Tablet-PC. Und so geht’s:

1. Foto-App per Fingertipp starten.

2. Kamera anschalten, via USB mit Tablet-Rechner verbinden, was am Bildschirm eine Meldung auslöst, die das Kameramodell bezeichnet und darüber Auskunft gibt, man soll doch Tippen [auf den Bildschirm, die Red.], um eine Aktion für das angeschlossen Gerät auszuwählen.

3. Meldung ignorieren und die untere Funktionsleiste der Foto-App per zugehöriger Geste öffnen.

4. Auf die Funktion Importieren tippen und per Fingertipp das Kamerasymbol auswählen.

5. Es öffnet sich ein neues Fenster, das sämtliche Bilder und Videos anzeigt, die sich auf der Speicherkarte der Kamera befinden. Standardmäßig sind alle Bilder für den Import markiert.

Tipp 1: Links unten wird ein Ordner inklusive Name vorgeschlagen, in den die Bilder kopiert werden sollen. Mit einem Fingertipp auf den Namen können Sie diesen neu benennen. Allerdings ist die Namenskonvention JAHR-MONAT-TAG ganz praktisch.

6. Tippen Sie auf alle Bilder, die Sie NICHT importieren wollen. Von denen wird die farbige Umrandung und das Häkchen entfernt.

Tipp 2: Falls Sie nur ein, zwei Bilder importieren wollen, tippen Sie zunächst auf Auswahl aufheben und dann auf die Fotos, die Sie auf den Tablet kopieren wollen.

7. Tippen Sie auf Importieren, und die markierten Bilder werden auf das Tablet kopiert.

8. Tippen Sie auf Album öffnen, um direkt zu den importierten Bildern zu verzweigen.

9. Tippen Sie auf das Foto, das Sie im Großformat ansehen, Löschen oder gar als App-Hintergrund, App-Kachelbild oder für den Sperrbildschirm einrichten wollen.


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