Videointerview mit Lenovo: „Notebook und Tablet verschmelzen zunehmend“

Mirco Krebs von Lenovo (Copyright Michael Hülskötter)

Mittwoch dieser Woche folgte ich dem Ruf von Lenovo, die im vornehmen Mandarin Oriental zu München ein wenig über das Thema „Verschmelzen von Notebook und Tablet“ plaudern wollten. Kein Wunder, denn mit dem schicken ThinkPad X1 Tablet hat der Hersteller ein brandneues Convertible im Portfolio, bei dem sich ein Tablet ganz einfach „andocken“ lässt, und schon hält man ein vollwertiges Notebook mit allen Vorzügen eines Tablets in den Händen.

Da ich meine neuen Erkenntnisse gerne ins Videoformat packe, habe ich Mirco Krebs von Lenovo ein paar Fragen gestellt, die er mir allesamt geduldig beantwortet hat. So wollte ich unter anderem von ihm wissen, warum seiner Meinung nach Notebook und Tablet immer mehr verschmelzen, welche Kunden Lenovo mit dem ThinkPad X1 und dem Lenovo Miix 700 glücklich werden und was die Geräte kosten. Darüber hinaus hat er mir erzählt, warum die elektrischen Stifte auf Tablets sich offensichtlich doch noch durchsetzen können.

Na dann: Film ab!

Videoumfrage auf der re:publica 2013: „Wie findet ihr denn das Surface Pro von Microsoft?“

Letzte Woche fand ja die re:publica 2013 in Berlin statt. Ich selbst war leider nicht dabei, dafür aber mein lieber Freund und Kompagnon Richard Joerges, dem ganz unvermittelt das Surface Pro unter die Nase gehalten wurde. Ausgerechnet ihm, einem erklärten Apple-und-iPad-Anhänger. Aber gut, er hat sich das Microsoft-Tablet mit Windows 8 ein wenig angesehen und kommt zu einem nicht ganz überraschenden Ergebnis.

So wie die anderen Probanden übrigens auch, die das Surface Pro eine Minute lang begutachten durften. Na ja, aber was kann man nach 60 Sekunden schon sagen. Ich habe drei Monate alleine für die detaillierte Besprechung von Windows 8 gebraucht, das auf dem Microsoft-Tablet läuft.

Na dann, Film ab…

Windows-8-Ultrabook-Tablet von Gigabyte ab 723 Euro Mitte Mai erhältlich

Convertible Ultrabook U2142 von Gigabyte ab 723 EuroGigabyte nennt es U2142, das laut Hersteller zwei Geräte in einem vereint: aufgrund der Tastatur und der Hardware-Ausstattung ist es ein Ultrabook, angesichts der Touch-Fähigkeiten zudem ein Tablet-PC, und das im klassischen Sinne.

Denn mithilfe des verbauten Mechanismus‘ lässt sich das Display um 180 drehen und auf die Tastatur klappen – und schwups, hält man ein reinrassiges Tablet in den Händen. Das sich mithilfe des vorinstalliertes Windows 8 gut mit den Fingern bedienen lässt.

Interessant am Hybrid-Gerät von Gigabyte ist auch die Möglichkeit, entweder bis zu 256 Gigabyte SSD-Speicher oder zusätzlich maximal 1 Terabyte Festplatten-Speicher einzubauen. Also, je nach Speicherplatzbedarf kann man sich für die eine oder andere Variante entscheiden, was sich allerdings im Preis und im Gewicht (1,39 kg mit SSD-only und 1,49 kg mit SSD+HDD) niederschlägt.

In Sachen Ausstattung hat der Convertible-PC alles zu bieten, was man von solch einem Gerät erwartet: Diverse Prozessorvarianten (Intel Core i3 bzw. i5 sowie Intel Pentium 2117U), 4 oder 8 Gigabyte RAM, integriertem Grafikchip (Intel HD Graphics 4000), 11,6-Zoll-Touch-Bildschirm sowie zahlreiche Schnittstellen (2x USB 3.0, 2x USB 2.0, HDMI, Bluetooth, etc.). Nett ist auch die optionale Möglichkeit, den Ultrabook-Tablet-PC mit einer 3G-tauglichen Karte auszurüsten. Der notwendige SIM-Kartenschacht ist dafür ebenfalls vorhanden.

Preislich beginnt das Convertible Ultrabook U2142 von Gigabyte bei 723 Euro und soll ab Mitte Mai bei www.alternate.de, www.amazon.de, www.computeruniverse.net, www.conrad.de und www.notebook.de erhältlich sein. Mal sehen, vielleicht bekomme ich ja ein Testgerät zugesandt, sobald die ersten verfügbar sein werden. Weitere Infos zum U2142 gibt es entweder bei der zuständigen PR-Agentur oder auf der Facebook-Seite von Gigabyte.

Hat Google Apple in Sachen Tablet-Verkäufe überholt oder nicht? Nun, kommt darauf an…

Es gibt natürlich immer zwei infrage kommende Betrachtungsweisen. Sieht man sich das Bild dieses Blogbeitrags und die Überschrift dazu an, kann die Schlussfolgerung nur lauten: es hat sich kaum etwa verändert, Apple ist und bleibt die Nummer 1 bei den weltweiten Tablet-Verkäufen.

So hat Cupertino im ersten Quartal 2013 weltweit fast 20 Millionen iPad und iPad mini verkauft und kommt damit auf einen Marktanteil von 39,5 Prozent. Im Vergleich dazu hinkt Samsung mit seinen 8,8 Millionen verkauften Tablets auf niedrigem Niveau hinterher, gefolgt von Asus mit 2,7 Millionen und Amazon mit seinem Kindle, der immerhin auf 1,8 verkaufte Einheiten kommt. Und Microsoft hat von seinem Surface-Tablet nicht mal eine Million Geräte verkauft. So weit, so gut.

Sieht man sich allerdings die aktuellen Marktzahlen von IDC genauer an, fällt auf, dass Google mit seinen Android-Tablets Apple überholt hat und nunmehr weltweit auf einen Anteil von über 56 Prozent kommt. Addiert man aber die Zahlen von Samsung, Asus und Kindle, so kommt man nur auf 13,3 Millionen verkauften Tablets, und nicht auf 27,8 Millionen verkaufte Gadgets, die rein rechnerisch einen Marktanteil von über 56 Prozent ausmachen. Woher also kommt dieses Delta von 14,5 Millionen verkauften Tablets mit Android?

Nun, Sascha von Mobile Geeks macht in einem Kommentar deutlich, dass viele dieser nicht ausgewiesenen Android-Tablets aus China kommen und damit nur unter „Others“ auftauchen. Allerdings stellen diese für Apple keine echte Bedrohung dar, zumindest nicht in Sachen Qualität, Produktivität, Bedienbarkeit und Spaß. Und das relativiert diese augenscheinliche „Machtübernahme“ ganz erheblich.

In diesem Sinne: schönes Wochenende!

Weltweiter Tablet-Umsatz im ersten Quartal 2013
Weltweiter Tablet-Umsatz im ersten Quartal 2013

Fritzbox mobile: 3272 ist Smartphone- und Tablet-tauglich und fungiert als 3G-Router

Es gab ja mal eine Zeit, in der spielte das Thema Fritzbox eine große Rolle auf diesem Blog und seinen Vorgängern. So findet sich die Repeater-Geschichte aus dem Jahr 2007 regelmäßig in den Top 10 der meistgelesenen Beiträge wieder. Daher überrascht es kaum, dass ich bei News, die mit den WLAN-Routern von AVM zu tun haben, immer noch hellhörig werde. Zumal ich erst kürzlich einen Beitrag verfasst habe, der anschaulich zeigt, wie man via Fritzbox mit seinem iPhone IP-Telefonate führen kann.

So gesehen kam mir die Nachricht gerade recht, dass mit der AVM Fritzbox 3272 ab sofort ein neues Gerät zur Verfügung steht, an dem unter anderem Smartphone- und Tablet-Anwender ihre Freude haben dürften. Denn neben der bereits erwähnten Funktion, mithilfe der passenden App IP-Gespräche führen zu können (und zwar mit iPhone, iPad und Android-Smartphones) bietet die 3272 ein weiteres nützliches Mobil-Feature. An der neuen Fritzbox kann nämlich auch ein UMTS-Stick angesteckt werden, was aus dem Teil einen vollwertigen 3G-Router macht. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn die vorhandene UMTS-Bandbreite größer ist als die DSL-Geschwindigkeit. Soll es hierzulande ja immer noch geben.

Weitere Infos entnehmt ihr am besten der zugehörigen Pressemeldung. Kosten soll der Allrounder übrigens 129 Euro. Ganz schön happig zwar, dafür bekommt man aber auch einen großen Funktionsumfang und bewährte Qualität aus Berlin. Und wer weiß, vielleicht stellt mir AVM ja ein Testgerät zur Verfügung…

Fritzbox 3270
Die Fritzbox 3272 richtet sich auch an Smartphone- und iOS-Anwender

 

Infografik IDC: Smartphones und Tablet-PCs sind weiterhin Dauerbrenner

Guckt man sich den ganzen Tag so um, könnte man eigentlich auf die Idee kommen, dass mittlerweile jede Frau, jeder Mann und ganz viele Jugendlich bereits ein Smartphone besitzen. Was ja bedeuten würde, dass die Nachfrage an diesen kleinen DIngern Stück für Stück abnimmt. Dass dem wohl nicht so ist, hat das Marktforschungsunternehmen IDC herausgefunden.

Deren Analysten sagen voraus, dass dieses Jahr weltweit rund 920 Millionen Smartphones verkauft werden. Das sind etwa 200 Millionen mehr als 2012, also ein Anstieg von knapp 30 Prozent. Und das soll lustig so weitergehen: für 2014 prognostizieren die Experten von IDC mehr als eine Milliarde verkaufte Smartphones, was im Vergleich zu diesem Jahr ein Sprung um fast 20 Prozent wäre. 2015 sollen es dann knapp 1.240 Millionen Geräte sein, die den Besitzer wechseln (+ 15%), 2016 werden es laut IDC 1.380 Millionen sein (+ 11%) und 2017 mehr als 1,5 Milliarde verkaufter Smartphones (+ 10%).

Bei den Tablet-PCs sieht es übrigens ganz ähnlich aus. Aber davon überzeugt ihr euch am besten mithilfe der folgenden Infografik selbst. Viel Spaß beim Forschen!

Smartphones und Tablets sind die Gewinner des mobilen Booms
Smartphones und Tablets sind die Gewinner des mobilen Booms

 

Windows 8: So kommen die digitalen Bilder von der Kamera auf das Tablet

Was war das früher unter Windows für eine Mühsal, Bilder von der digitalen Kamera auf den PC zu laden. Zum Glück ist das mit Windows 8 gar kein Problem mehr, denn in 9 Schritten landen die Fotos von der Digitalkamera dort, wo sie hin sollen: auf dem Tablet-PC. Und so geht’s:

1. Foto-App per Fingertipp starten.

2. Kamera anschalten, via USB mit Tablet-Rechner verbinden, was am Bildschirm eine Meldung auslöst, die das Kameramodell bezeichnet und darüber Auskunft gibt, man soll doch Tippen [auf den Bildschirm, die Red.], um eine Aktion für das angeschlossen Gerät auszuwählen.

3. Meldung ignorieren und die untere Funktionsleiste der Foto-App per zugehöriger Geste öffnen.

4. Auf die Funktion Importieren tippen und per Fingertipp das Kamerasymbol auswählen.

5. Es öffnet sich ein neues Fenster, das sämtliche Bilder und Videos anzeigt, die sich auf der Speicherkarte der Kamera befinden. Standardmäßig sind alle Bilder für den Import markiert.

Tipp 1: Links unten wird ein Ordner inklusive Name vorgeschlagen, in den die Bilder kopiert werden sollen. Mit einem Fingertipp auf den Namen können Sie diesen neu benennen. Allerdings ist die Namenskonvention JAHR-MONAT-TAG ganz praktisch.

6. Tippen Sie auf alle Bilder, die Sie NICHT importieren wollen. Von denen wird die farbige Umrandung und das Häkchen entfernt.

Tipp 2: Falls Sie nur ein, zwei Bilder importieren wollen, tippen Sie zunächst auf Auswahl aufheben und dann auf die Fotos, die Sie auf den Tablet kopieren wollen.

7. Tippen Sie auf Importieren, und die markierten Bilder werden auf das Tablet kopiert.

8. Tippen Sie auf Album öffnen, um direkt zu den importierten Bildern zu verzweigen.

9. Tippen Sie auf das Foto, das Sie im Großformat ansehen, Löschen oder gar als App-Hintergrund, App-Kachelbild oder für den Sperrbildschirm einrichten wollen.


Zu Schritt 3


zu Schritt 3


zu Schritt 4


zu Tipp 2


zu Schritt 9

Workshop: Per Bildcode und Finger in Windows-8-Tablets einloggen

Wie ich gestern ziemlich euphorisch via Twitter verkündet habe, kann man sich in Windows-8-Tablets komfortabel mit genau drei Fingerbewegungen per Windows-Live-ID einloggen. Wie das funktioniert, erklärt der folgende Beitrag.

1. Per Vom-rechten-Bildschirmrand-zur-Mitte-Wischbewegung ruft ihr die rechte Taskleiste auf, wo ihr auf „Weitere PC-Einstellungen“ tippt.

2. Tippt auf „Benutzer“, und dort öffnet ihr per Fingertipp die Funktion „Bildcode erstellen“.

3. Es erscheint ein Willkommens-Bildschirm, der erklärt, wie die Funktion „Bildcode“ funktioniert. Ein Tipp auf „Bild auswählen“ öffnet die Foto-App.

4. Im Grund kommt jedes Bild in frage, um einen Bildcode zu erstellen. Am besten sind Bilder mit klaren Konturen, die ihr mit dem Finger nachziehen könnt. Damit kann man sich den Code besser merken.

5. In insgesamt sechs Schritten legt man einen individuellen Code fest, indem man mit dem Finger Linien, Kreise und Punkte auf dem Tochscreen „erstellt“, und das zweimal, da die gezeichnete Geste bestätigt werden muss.

6. Der Bildcode lässt sich wieder ändern und löschen. Und falls man beim Einloggen den Code nicht parat hat, kann man sich auch per Live-ID-Kennwort anmelden.

Gestensteuerung unter Windows 8: mit diesen Wischbewegungen werden Tablets gesteuert

Durch die Wischgeste vom rechten Bildschirmrand des Tablet-PCs zur Display-Mitte erscheint die rechte Menüleiste
Durch die Wischgeste vom rechten Bildschirmrand des Tablet-PCs zur Display-Mitte erscheint die rechte Menüleiste

Erst gestern habe ich nach einem anfänglichen Irrtum meinerseits auf die Möglichkeit hingewiesen, mit einer einfachen Fingergeste Metro-Apps unter Windows 8 zu beenden. Da sich Windows-8-Tablets mit diesen „Wischbewegungen“ sehr gut steuern lassen, möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen und weitere Gesten vorstellen, mit denen sich Windows-8-Tablet prima und mit wenig Aufwand bedienen lassen.

Und falls ihr weitere Gesten kennt, die hier nicht auftauchen, freue ich mich über jeden Kommentar, der uns daran teilhaben lässt.

Innerhalb einer App lässt sich mit dem bekannten Swipen, also dem nach links und rechts wischen mit einem Finger navigieren. Das ist intuitiv und funktioniert auf meinem Windows-8-Tablet ziemlich gut.

Das sogenannte Pinchen (also das Zusammenziehen von Zeigefinger und Daumen) löst eine Zoom-Aktion aus, die beispielsweise ganz praktisch ist, wenn man alle Apps auf dem Startbildschirm auf einen Blick sehen will.

Das Tippen mit einem Finger auf den Bildschirm öffnet entweder eine App oder lässt das Seitenmenü wieder verschwinden.

Multitasking: Offene Metro-Apps holt man ganz einfach in den Vordergrund, indem man mit einem Finger vom linken Bildschirmrand in die Mitte des Screens zieht.

Windows-8-Metro-Menü: Das Windows-8-eigene Menü öffnet sich, indem man mit einem Finger vom rechten Bildschirmrand in die Mitte des Displays zieht. Damit könnt ihr folgende Aktionen ausführen:

  • Ein Tipp auf Suchen erlaubt beispielsweise die schnelle Suche nach einer App, die nicht unmittelbar auf der Metro-Oberfläche zu sehen ist
  • Die Option Teilen ist app-basiert. Das bedeutet also, dass nicht jeder App (der Startbildschirm gehört auch dazu) eine Teilen-Funktion zugeordnet ist. So lassen sich beispielsweise Bilder aus der Foto-App mit anderen via E-Mail teilen.
  • Ein Tipp auf das Start-Symbol öffnet die Metro-Bedieneroverfläche, die das Starten sämtlicher Metro-Apps erlaubt.
  • Das Symbol Geräte gewährt innerhalb bestimmter Apps den Zugriff auf bestimmte Devices, die mit der App in Verbindung stehen.
  • Und mit dem Symbolschalter Einstellungen lässt sich die jeweilige Apps personalisieren und einstellen. Daneben erreicht man via Startbildschirm von Windows 8 die Funktionen „Wifi“, „Lautstärke“, „Helligkeit“, „Benachrichtigungen“, „Ein/Aus“, „Tastatur“. Sehr praktisch!

Daneben gibt es zwei weitere Wischgesten, und zwar vom unteren Bildschirm nach oben respektive vom oberen Rand nach unten, jeweils in die Bildschirmmitte. Diese beiden Gesten sind wiederum im App-Kontext zu betrachten. So öffnet sie beispielsweise innerhalb des Metro-Startbildschirms ein Leiste, über die alle Apps auf einen Blick zu sehen sind. Daneben erlaubt die Geste folgende Aktionen:

Kalender: Öffnet eine Symbolleiste am unteren Bildschirmrand, die die Funktionen „Tag“, „Woche“, „Monat“, „Feedback“, „Heute“ und „Neu“ bereit stellt.

Wetter: Die Wischbewegung von unten nach oben öffnet die Symbolleiste mit den Funktionen „Home“ (Heimatort), „Places“ (sämtliche eingetragene Orte), „World Weather“ und „Feedback“. Diese Funktionen erreicht man übrigens auch mit der Swipe-Wischbewegung.

Nachrichten:  Die Geste „von oben nach unten“ öffnet die Taskleiste mit „Status“, „Feedback“ , “ Löschen“ und „Neu“.

SkyDrive: Mit einem Wisch öffnen sich die Funktionen „Feedback“, „Aktualisieren“ und „Hinzufügen“, mit der sich beliebige Daten mithilfe eines Metro-Explorers auf Skydrive kopieren lassen.

Kontakte: Hier stehen zwei Funktionen zur Verfügung: „Feedback“ und „Neu“, was das Anlegen eines neuen Kontaktes erlaubt.

Internet Explorer: Mit der Wischbewegung „von-oben-nach-unten“ öffnen sich die geöffneten Seiten, die in der Tab-Ansicht dargestellt werden und auf die schnell zugegriffen werden kann.

Maps: Innerhalb der Taskleiste der Metro-Karten-App erscheinen die Funktionen „My Location“, „Show traffic“, „Map Style“ und „Feedback“. Allerdings muss ich anmerken, dass die Maps-App noch nicht wirklich ausgereift scheint.

Mail: Hier stehen per Unten-nach-oben-Geste folgenden Funktionen zur Verfügung: „Konten“ (aufrufen), „Ordner“ (aufrufen), „Feedback“, „Verschieben“, „Als ungelesen markieren“ und „Synchronisieren“.

Ach ja, und die Geste Einmal-von-oben-nach-unte-quer-über-den Bildschirm-streichen schließt ihr die aktive App. Aber das wisst ihr ja schon seit gestern.

Windows 8: erste Eindrücke von einem, der bisher vor allem iPad-Anwender war

Sieht schon ganz gut aus, mein personalisiertes Windows 8, oder?!
Sieht schon ganz gut aus, mein personalisiertes Windows 8, oder?!

Also ich muss schon sagen: à la bonheur, Microsoft! Was ihr da mit Windows 8 gerade schafft, ist allererste Sahne. Nein, ich meine nicht die Kooperation mit Nokia und das Aufkeimen neuer Hoffnung, dass das Smartphone-Geschäft nicht völlig an euch vorbei geht.

Ich meine Windows 8 respektive die Consumer Preview, die seit heute auf meinem Testgerät läuft, das ich freundlicherweise von Viewsonic zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ich muss schon sagen: bisher bin ich ziemlich begeistert.

Und das schreibe ich nicht, weil ich gemeinsam mit dem Pearson-Verlag unter dem Markt+Technik-Label ein Buch zum Thema „Windows-8-Tablets“ im kommenden Herbst auf den Markt bringen werde. Denn als ich Anfang des Jahres mit Pearson handelseinig wurde, konnte ich noch nicht wissen, wie sich Windows 8 anfühlen wird und ob ich als eingefleischter Mac-Mann darüber schreiben kann. Aber seit heute weiß ich: ja, ich kann!

Denn Windows 8 auf einem Tablet-PC fühlt sich sehr, sehr gut an, wenngleich noch nicht alles perfekt ist. Schließlich handelt es sich bei der vorliegenden Version um eine Beta, bei der es an einigen Stellen noch ziemlich knirscht im Gebälk. Dass sich noch keine Bilder aus der Foto-App heraus via Facebook teilen lassen? Schade, aber geschenkt. Dass ich einen Teil meiner E-Mails nicht abrufen respektive versenden kann, da bislang nur Exchange, Hotmail und Google Mail unterstützt werden? Auch nicht schön, aber verkraftbar. Und dass das ViewPad 10pro, das ich zu Testzwecken einsetze, noch kein perfektes Windows-8-Tablet ist, kann ich guten Gewissens ignorieren.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Microsoft ein Betriebssystem auf den Markt bringen wird, das sich für touchbasierte Tablets außerordentlich gut eignet und das mich als eingefleischten iPad-Fan fast schon davon überzeugt hat, dass es spätestens ab 2013 echte Konkurrenz zum Apple-Tablet geben wird.

Und wer wissen will, warum ich von Windows 8 jetzt schon ziemlich angetan bin, sollte regelmäßig dieses Blog besuchen. Windows-8-Infos aus erster Hand und mit ganz viel Nutzwert – das wird es hier in den nächsten Wochen und Monaten geben. Und am Schluss ein schönes, gedrucktes Buch. Ich freue mich jetzt schon drauf!

So geht’s: Windows 8 vom USB-Stick auf Tablet-PC installieren

Läuft: Windows 8 auf dem ViewPad 10pro von Viewsonic, den ich leihweise zur Verfügung gestellt bekommen habe
Läuft: Windows 8 auf dem ViewPad 10pro von Viewsonic, den ich leihweise zur Verfügung gestellt bekommen habe

Da soll noch einer behaupten, Mac OS X tauge zu Windows-Zwecken nicht. Wer das immer noch glaubt, kann sich heute von mir eines besseren belehren lassen. Denn nachdem ich einen halben Tag lang ohne Erfolg versucht habe, einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen, von dem aus Windows 8 auf einem Tablet-PC installiert werden kann, kam ich dank eines Webtipps doch noch in den Genuss, die Consumer Preview auf dem ViewPad 10pro von Viewsonic zu installieren. Folgende Versuche haben nicht funktioniert:

  • Mithilfe des Tools unetbootin einen bootfähigen USB-Stick erstellen und auf diesen die Windows-8-ISO-Datei kopieren. Funktioniert wohl nur mir zahlreichen Linux-Distributionen.
  • Die Windows-8-ISO-Datei mithilfe des Microsoft-eigenen Werkzeugs „Windows 7 USB/DVD Download Tool“ auf einen USB-Stick kopieren, und zwar innerhalb einer virtualisierten Umgebung (VirtualBox). Fehlermeldung: ISO-Datei wurde als fehlerhaft erkannt.
  • Mithilfe des Mac-Tools „Festplatten-Dienstprogramm“ die Windows-8-ISO-Datei auf einen USB-Stick kopieren, der mit einem Master Boot Record versehen wurde.

Die ultimative Lösung ist ganz einfach und nennt sich Boot Camp, also die Möglichkeit, unter OS X Windows zu installieren. Dabei erstellt man keine virtualisierte Umgebung, sondern gaukelt dem Mac vor, ein Windows-Rechner zu sein. Zu diesem Zwecke ruft man den „Boot Camp Assistent“ auf, legt die ISO-Datei mit dem gewünschten Windows-Build fest, bestimmt noch das Zielgerät, auf den sämtliche Daten kopiert werden sollen – fertig.

Diesen bootfähigen Windows-8-USB-Stick habe ich dann in einen externen USB-Hub gestöpselt, zusammen mit dem USB-Keyboard, das ich mir ausgeliehen habe (schließlich muss man ja in das BIOS verzweigen können, um den USB-Stick als Bootmedium auszuwählen). Anschließend habe ich den Tablet-PC gestartet, bin ins BIOS verzweigt, habe den Stick ausgewählt, und schwupps, lief die Installation von Windows 8. Einfach so. Danke, Apple!

Update: Windows 8 läuft mittlerweile schon ganz gut, bis auf die Tatsache, dass der Monitor des ViewPad 10pro derzeit nur mit 800*600 auflöst (obwohl er 1024*600 kann). Und sämtliche Metro-Apps erfordern eine 1024er-Auflösung. Ich bin aber dran…

Tag 1 nach dem Windows-8-Consumer-Preview-Launch: die wichtigsten Erkenntnisse

So sieht das Metro-Design von Windows 8 aus
So sieht das Metro-Design von Windows 8 aus

Fast zwei Stunden hat sich Microsoft gestern Nachmittag in Barcelona auf dem Mobile World Congress Zeit genommen, um sein nächstes Betriebssystem ausführlich vorzustellen.

Übernommen hat diesen Job Steven Sinofsky, der ja laut amerikanischen Medien der nächste CEO von Microsoft werden soll (und damit Steve Ballmer ablöst). Sinofsky gilt als einer der Väter von Windows 7 und Window 8, entsprechend stolz und selbstbewusst präsentierte er das „All-in-One-OS“, so wie er es gestern sinngemäß sagte.

Soll heißen: egal, ob Desktop-PC, Laptop, All-in-One-PC oder Tablet-Rechner – in Zukunft wird es nur noch ein Betriebssystem für alle Device-Klassen geben. Okay, für Smartphones wird es erst mal Windows Phone bleiben, aber wenn man sich Apple und seine OS-X-Strategie ansieht, wird auch aus dem Hause Microsoft eines Tages nur EIN einziges Betriebssystem für ALLE Geräte kommen.

Was aber unterscheidet Windows 8 von den anderen Betriebssystemversionen, die Redmond bis heute auf den Markt geworfen hat? Nun, zur Beantwortung dieser Frage lohnt ein Blick auf die wichtigsten Statements der gestrigen Veranstaltung samt meiner Anmerkungen dazu:

  • “Windows 8 wird ein OS für Desktop-PCs und mobile Gadgets!”  [Ok, das habe ich ja schon ausgeführt.]
  • „Die Hardware, das Betriebssystem und die Apps werden alle eins!“ [Es wird als nur noch um die Anwendung, und nicht mehr die zugehörigen Plattform gehen.]
  • “Die Developer Preview war UI-seitig noch lange nicht fertig. Jetzt sind wir einen Schritt weiter und wollen, dass die Anwender unsere Visionen verstehen.” [Ja, was ich bis jetzt so anhand meiner virtuellen Windows-8-Installation auf meinem Macbook Air gesehen habe, kann man das nur unterstreichen ]
  • „Rund 100.000 Veränderungen und Verbesserungen sind in die Consumer Preview seit der Developer Preview eingeflossen.“ [Wow!]
  • “Windows 8 stellt den größten Evolutionssprung seit Windows 95 dar.” [Ja, das sieht ganz danach aus!]
  • „Die bequeme Bedienung mit den Daumen ist ein wesentlicher Aspekt bei Tablets.“ [Daher lässt sich der Taskmanager ganz schnell mit dem linken Daumen und alle wichtigen Funktionen wie „Suchen“, „Teilen“, „Start“, „Geräte“ und „Einstellungen“ lassen sich mit dem rechten Daumen aufrufen]
  • „Windows 8 soll sich an alle Anwender richten – ob Einsteiger oder Nerd.“ [Genau unter diesem Aspekt gibt es zwei Ansichten von Windows 8: die klassischen Desktop-Variante und die Metro-Ansicht, die vor allem für Touch-Geräte konzipiert wurde. Das Metro-UI lässt sich aber auch prima mit der Maus bedienen.]
  • „Das Thema Cloud Computing und Windows 8 gehören untrennbar zusammen.“ [Auch dieser Aussage kann man nur zustimmen; so ist der Cloud-Service Skydrive fester Bestandteil von Windows 8, aber auch die Integration der Microsoft-Live-Services erleichtert den schnellen Austausch mit anderen per Windows Live, Google, Facebook & Co.]
  • „Unter Windows 8 gibt es keine explizite Suche mehr. [Stimmt haargenau. Man tippt den ersten Buchstaben ein, und schon werden automatisch alle Programme und Apps angezeigt, die zu diesem Buchstaben passen. Das ist noch einfacher als auf dem Mac mit CMD+Leertaste+Spotlight-Suche!]
  • “Wir müssen konstatieren, dass Windows 8 im Vergleich zu Windows 7 das bessere Windows ist!”. [Puh, große Worte und ein großer Haufen an Vorschusslorbeeren!]
  • „Den Windows Desktop gibt es mit Windows 8 noch. Allerdings verhält er sich jetzt wie eine Metro-App.“ [Jep, den Desktop gibt es noch. Und den Windows Explorer auch…]
  • “Während der Consumer-Preview-Phase sind sämtliche Apps im Windows Store kostenlos!” [Das ist natürlich toll, aber wie will Microsoft das seitens der Entwickler kompensieren? Oder ist das alles erst einmal eine große Spielwiese?]
  • “ ARM wird genauso unterstützt wie die Prozessoren von Qualcomm, TI und Intel.” [Mag ja sein, dass dem so ist. Fakt ist aber, dass es zunächst nur Windows 8 für x86-Prozessoren geben wird. Die ARM-Edition soll erst 2013 folgen. Das wird wohl Intel ziemlich freuen…]
  • „Aufgrund der zunehmenden Mobilität vieler Anwender haben wir die Netzwerkfähigkeiten von Windows 8 erheblich verbessert.“ [Dazu kann ich noch nicht soviel sagen, da mir hierfür noch das passende Gerät fehlt. Aber das ändert sich hoffentlich bald.]
  • „Mit dem neuen Feature “Storage Spaces” lassen sich jedwede Festplatten virtualisieren, egal, ob intern oder extern. [Auch das werde ich mir demnächst genauer ansehen.]
  • „Wir werden auf der CeBIT über Windows 8 und Business-Anwendungen reden.“ [So, so, Windows 8 und Enterprise-Apps. Da bin ich mal gespannt. Für alle Interessierten: laut amerikanischen Medien]