Videochat mit Lancom: Netzwerk-Management als Cloud-Lösung

Ralf Koenzen von Lancom

Während der CeBIT 2016 hatte ich die Gelegenheit und das Vergnügen, mit Ralf Koenzen von Lancom dieses Videointerview zu führen. Darin spricht er darüber, warum Lancom gerne auf der IT-B2B-Messe ist, was seine Firma dort alles zeigt und warum das Cloud-gestützte Administrieren von Netzwerk-Umgebungen und -Komponenten die Zukunft ist.

Warum die Heimvernetzung eine immer wichtigere Rolle spielt

Fritzbox Fon WLAN 7390

Der eine Teile meines Stromnetz-Setups: Media Router und Powerline-Adapter von ZyXELMit dem Thema Heimvernetzung beschäftige ich mich schon ziemlich lange, was man gut an diversen Beiträgen rund um Fritzbox, Powerline und Co. erkennen kann.

Daher empfehle ich sehr gerne diesen Beitrag meines Kunden Mail Elektronik Vertriebs GmbH, der einen schnellen und kompakten Blick auf das Thema Heimvernetzung  gewährt.

Dabei geht der Artikel auf folgende Fragen ein:

  • Warum sollte man Router und die vorhandenen Computer vernetzen?
  • Was hat es mit der Vernetzung von Smartphone und PC auf sich?
  • Wie lässt sich das eigene Zuhause per Computer und Smartphone steuern?
  • Warum finden Sicherheitsbedürftige das Thema Heimvernetzung auch toll ?

Also, worauf warten Sie noch. Die Lektüre zur Heimvernetzung ist nur einen Mausklick entfernt.

Dem Router auf der Spur ODER was Fritzbox & Co. können

Fritzbox Fon WLAN 7390

Die Fritzbox ist nicht nur meine eigene bevorzugte Alleskönnerkiste, sondern stand auf diesem Blog schon viele Male Pate für zahlreiche Beiträge, die teilweise aus dem Jahr 2006 stammen und immer noch gerne gelesen werden.

Daher fand es mein Münchner Kunde SONA angemessen, der Fritzbox und den anderen Routern dieses Planeten eine eigene Geschichte zu widmen, in der eine Menge Informationen zu diesen unverzichtbaren Netzwerkkomponenten zu finden sind.

Denn so ein Router ist Modem, Firewall, Druckerserver, Datenspeicher, Telefonanlage, Faxgerät, Access Point und Repeater – und das alles in einem Gerät.

Was es alles damit auf sich hat und wie der Begriff Quality of Service in diesen Kontext passt, erfährt man in dem Beitrag der SONA Knowledge Base ebenfalls.

Falls Sie also Ihr Wissen rund um Fritzbox und Co. erweitern wollen, sei Ihnen die Lektüre des verlinkten Beitrags ans Herz gelegt.

GlobeSurfer III+: DSL- und UMTS-Router in einem Gerät

Der GlobeSurfer III+ ist mit allen wichtigen Schnittstellen ausgestattet: Wifi, Ethernet, USB, 3G
Der GlobeSurfer III+ ist mit allen wichtigen Schnittstellen ausgestattet: Wifi, Ethernet, USB, 3G

Ja, diesen GlobeSurfer III+ könnte ich derzeit immer mal wieder gut gebrauchen. Denn seit Wochen spinnt meine 1&1-DSL-Verbindung regelmäßig (zuviele CRC-Fehler sind bekanntlich einer jeden Leitung Tod), und mein werter Provider bekommt es irgendwie nicht auf die Kette, das Problem zu beheben.

Na, wie auch immer, mit diesem brandneuen DSL-UMTS-Router von nova media aus Berlin häte ich im Ausfall-Falle eine 3G-Leitung zur Verfügung, und ich wäre damit immer online. Und das richtig turbo-mäßig, nämlich mit 14,4 MBit/s in der Download- und 5,76 MBit/s in der Upload-Richtung.

Der GlobeSurfer III+ kann wirklich eine ganze Menge: es lassen sich zwei Rechner per LAN-Kabel anschließen, aber auch ein Drucker oder eine Festplatte via USB-Port können mit dem Router verbunden werden. Und natürlich steht eine Wifi-Anbindung für Notebook, iPhone, iPad und Co. zur Verfügung.

Sehr nützlich ist auch die Möglichkeit, die vorhandene Antenne abzuschrauben und eine externe anzubringen, die vor allem in Alt- und Betonbauten gute Dienste verrichtet – der besseren Signalqualität wegen.

Nett sind auch die 3G-Features: So unterstützt der GlobeSurfer III+ Quadband, man kann also an jedem Ort der Erde mit dem Router online gehen. Und das am besten mit kostengünstigen Prepaid-Karten, die der Router unterstützt.

Gut ist auch die Möglichkeit, ein analoges Telefon oder eine Telefonanlage mit dem Gerät zu verbinden und darüber zu telefonieren. Und der Versand und Empfang von SMS-Nachrichten ist ebenfalls möglich.

All diese und weitere Features haben natürlich ihren Preis: 230 Euro kostet dieses Allround-Talent und kann bei nova media direkt gekauft werden. Und mal sehen, vielleicht bekomme ich ja ein Testmuster zugesandt…

USB-Drucker drahtlos mit Fritzbox WLAN und Mac nutzen [Upd]

Fritzbox Fon WLAN 7390

Update: Seit Mac OS X v10.5 richtet man Drucker über die Systemeinstellungen (Sektion „Hardware“ ein. Für einen neuen Drucker klicken Sie einfach auf das Plus-Zeichen. Der Rest erfolgt wie in diesem Tutorial beschrieben.

Oft werde ich gefragt, wie denn die Fritz!Box WLAN mit integriertem USB-Port (wie z.B. die WLAN 3070 oder die 3170) unter Mac OS X zu einem Drahtlos-Printserver mutiert. Die Antwort: so!

Hinweis: Folgender Drucker-Workshop funktioniert nur unter Mac OS X ab Version 10.4.

1. Verbinden Sie den USB-Drucker mit dem Printerport der Fritz!Box WLAN und schalten Sie den Drucker ein.
2. Öffnen Sie auf dem Mac unter „Programme“, „Dienstprogramme“ das „Drucker-Dienstprogramm“.

3. Klicken Sie auf „Hinzufügen“.

4. Wählen Sie „IP-Drucker“.

5. Wählen Sie im Feld „Protokoll“ den Eintrag „HP Jet Direct – Socket“ aus.

6. Tragen Sie im Feld „Adresse“ die IP-Adresse der FRITZ!Box und den Druckerport
ein (zum Beispiel 192.168.178.1:9100).

7. Lassen Sie das Feld „Warteliste“ leer.

8. Nehmen Sie in den Feldern „Name“ und „Ort“ beliebige Einträge vor, wie zum Beispiel „Fritz!Box-Drucker“ und „Büro“.

9. Wählen Sie im Feld „Drucken mit“ einen zu Ihrem Drucker kompatiblen Treiber aus.

10. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Hinzufügen“, um Ihre Einstellungen zu speichern.

Tipp I: Falls das drahtlose Drucken via Fritz!Box nicht funktioniert, liegt es meist an der falschen Auswahl des kompatiblen Treibers unter Schritt (9). Eventuell müssen Sie den Druckertreiber auf dem Mac installieren, von dem aus der Fritz!Box-Drucker eingerichet werden soll.

Tipp II: Sollten Sie sich bezüglich des notwendigen Druckers unter Schritt (9) nicht ganz sicher sein, hilft eventuell ein Blick auf folgende Liste.

Tipp III: Möglicherweise blockiert eine aktive OS-X-Firewall die Verbindung zum Fritz!Box-Drucker. Tragen Sie in diesem Fall innerhalb der Firewall („Systemeinstellungen“, „Sharing“, „Firewall“) einen neuen Dienst mit der Bezeichnung „Fritzbox-Drucker“ und dem TCP-Port „9100“ ein.

Surftipp: Tipps & Tricks rund um die Fritz!Box WLAN

Profi-Funktionen für Linux-WLAN-Router mit FreeWRT

Haben Sie schon mal drüber nachgedacht, aus Ihrem 08/15-WLAN-Router ein echtes Profi-Gerät zu machen?

So mit allen Schikanen wie einem kostenlosen VPN-Server für den sicheren LAN-Zugang von außen, einem NTP-Server für eine sekundengenaue Routerzeit, mit integriertem Kismet für die WLAN-Überwachung und vielem mehr.

Die gute Nachricht: So etwas gibt es, und zwar auf Basis von Linux, das grundsätzlich lizenzfrei genutzt werden darf. Und solche Linux-basierten WLAN-Router werden von Herstellern wie Asus, Buffalo, Linksys und Netgear angeboten.

Da der Quellcode der jeweiligen Router-Software offen gelegt werden muss, macht sich die große Linux-Gemeinde schon seit längerem einen Spaß daraus, diese ohnehin schon offenen WLAN-Router komplett aufzubohren. Das mündete darin, dass diese Geräte im Vergleich zu Standard-Routern mit Funktionen aufwarten, von denen die anderen nur träumen können.

Die Opensource-Pakete, von denen hier die Rede ist, nennen sich DD-WRT in der aktuellen Version 2.3, FreeWRT 1.0.2 und OpenWRT in der Version White Russian 0.9. Interessant sind alle drei Ausprägungen, wobei große Ähnlichkeiten, aber auch interessante Unterschiede bestehen:

DD-WRT 2.3 unterstützt eine große Zahl an existierenden WLAN-Routern (Asus, Belkin, Linksys, Motorola, Siemens) und bietet eine nahezu unüberschaubare Funktionsvielfalt, mit dessen Hilfe der 08/15-Router zum Highend-Gerät mutiert. Toll ist zudem die große Zahl an Zusatzpaketen, mit denen Sie noch mehr aus dem WLAN-Router herausholen können. Hierzu ist allerdings viel Know-how in Sachen Linux erforderlich.

FreeWRT 1.0.2 unterstützt nur wenige Modelle von Asus, Linksys und Netgear, wartet dafür aber mit echten Profi-Tools auf, die einem 500-Euro-Router gut zu Gesicht stünden. Das beste an FreeWRT ist allerdings sein Online-Tool „Web Image Builder“, mit dem Sie interaktiv und ohne allzu großes Linux-Vorwissen Ihre ganz persönlichen Firmware-Images erstellen können.

OpenWRT 0.9 unterstützt wie DD-WRT eine Vielzahl von Geräten (Asus, Aztech, Belkin Linksys, Siemens, etc.) und auch eine Menge an Zusatzfunktionen, die die Geräte per Standardsoftware nicht unterstützen. Allerdings erfolgt gerade ein Paradigmen-Wechsel von White Russian zu Kamikaze, was zwar in neuen und verbesserten Funktionen münden wird, aber derzeit für ein wenig Verwirrung sorgt.

Das alles leistet FreeWRT

Wie Sie bestimmt an den euphorischen Zeilen über FreeWRT erkennen konnten, gilt unsere Begeisterung derzeit diesem Opensource-Paket. Denn nicht nur der Image Builder überzeugt uns, sonder auch die Funktionsvielfalt dieses Linux-Softwarepakets.

Die aktuelle Version 1.0.2 unterstützt nämlich unter anderem folgende Funktionen: Aircrack, ARPwatch, Asterisk, Bluetooth, Busybox, CUPS, dnsmasq, DynDNS-Client, FreeRADIUS, IPTables (Firewall), Kismet, Mailclient, OpenVPN, OpenSSL, OpenSWAN, OpenNTPD, OpenSER (SIP-Server), SIP-Proxy, Testing-Tools, Wireless NDIS und WPA/WPA2.

Allein, um all diese Funktionen angemessen beschreiben zu wollen, würden Stunden vergehen. Und um diese manuell auf Ihrem WLAN-Router zu installieren, vermutlich nochmals mehrere Tage. Doch zum Glück haben die Entwickler von FreeWRT (übrigens hervorgegangen aus dem OpenWRT-Projekt) den besagten Image Builder entwickelt, mit dessen Hilfe Router-Images interaktiv erstellt werden können. Das ist echter Komfort im Vergleich zu OpenWRT und DD-WRT.

Das Tolle am Image Builder ist allerdings nicht nur der Komfort, sondern auch dessen Flexibilität. So sind Sie nicht an bestimmte Vorgaben gebunden, sondern können selbst bestimmen, welche Funktionen Ihr Router unterstützen soll – und welche nicht.

So können Sie je nach WLAN-Router einzelne Funktionen festlegen, mit denen sie den Access Point beglücken wollen. So weisen Sie dem Image beispielsweise einen eigenen Asterisk-Server zu, mit dem Sie eine VoIP-gestützte Telefonanlage rein in Software implementieren

Übrigens: Folgende WLAN-Router lassen sich mit FreeWRT um neue Funktionen erweitern:

  • WL500g, WL500g Premium und WL500g Deluxe von Asus
  • WRT54G, WRT54GL, WRT54GS und WRT54G3G von Linksys
  • WGT634u von Netgear.

Mehr Informationen erhalten Sie auf freewrt.org.

Festplatte und Co. richtig mit Fritzbox WLAN verbinden

Eine der beliebtesten Blogbeiträge auf unserem IT-techBLOG ist immer wieder der Praxisbeitrag „Externe Festplatte an Fritz!Box WLAN installieren“.

Klar, die AVM-Router sind unglaublich weit verbreitet und bieten vor allem mit ihren USB-Ports im Vergleich zu reinen WLAN-Routern einen echten Mehrwert.

Aber trotz aller Lobhudeleien und erster Plätze, die den Fritz!Boxen immer wieder zu teil werden, kommt es schon mal vor, dass es an der ein oder anderen Stelle der AVM-Router klemmt.

Wie gut, dass es für solche Fälle wifi-info gibt. Denn wir wollen schließlich, dass Sie ohne Probleme mit Ihrer Fritz!Box arbeiten können. Daher finden Sie hier in Zukunft immer wieder die neuesten Tipps und Tricks zu Fritz!Box und Co.

Heute erfahren Sie bei uns, warum es mit externen Festplatten an der Fritz!Box möglicherweise nicht klappt.

Hierfür sind vor allem zwei Gründe zu nennen:

1. Der USB-Anschluss der AVM-Router liefert zu wenig Strom. Folge: Besonders 2,5-Zoll-Platten ohne eigene Stromversorgung werden von der Fritz!Box nicht erkannt.

Da hilft nur zweierlei: Entweder Sie stöpseln am USB-Port der AVM-Klamotte alternativ einen USB-Stick oder eine 1-Zoll-Festplatte an, oder Sie spendieren der Festplatte einen Stromadapter, der den Massenspeicher mit ausreichend Energie versorgt.

2. Eine weitere häufige Fehlerquelle ist das Dateisystem, das auf der externen Festplatte installiert ist. Die Fritz!Box unterstützt nämlich nur die Windows-Systeme FAT und FAT32. Also nix mir NTFS oder gar einem Mac-OS-taugliches Dateisystem.

In diesem Fall hilft nur das Formatieren der Festplatte mit dem passenden Dateisystem. Aber sichern Sie vorher die Daten, die sich auf der Platte befinden.