Darum freue ich mich aufs iPhone 6

Wird es so aussehen, das iPhone 6?Am 9. September 2014, sprich in genau einer Woche, blickt eine große Schar von Smartphone-Fans und -Geeks wieder einmal ins kalifornische Cupertino.

Zweck der dort stattfindenden Veranstaltung: Die lang ersehnte Vorstellung des mittlerweile achten iPhone-Modells, das wohl unter der Bezeichnung iPhone 6 in die Läden kommen wird.

Da mein Vertrag bei T-Mobile endet und ich zudem das iPhone 5s ausgelassen habe, freue ich mich schon heute auf mein nächstes Apple-Smartphone (das insgesamt fünfte seit 2007), und das aus folgenden nennenswerten Gründen:

Neues Design: Es wird, so wie es aussieht, einen Design-Wechsel geben mit dem iPhone 6. Waren das iPhone 5 und iPhone 5s rein optisch betrachtet eineiige Zwillinge, wird das nächste iPhone nicht nur größer sein, sondern auch flacher (was unter anderem mit der verbauten CPU zu tun hat) und zudem abgerundete Ecken aufweisen. Damit wird sich das iPhone 6 deutlich von seinen aktuellen Vorgängern unterscheiden. Mal sehen, in welchen Farben das neue Apple-Smartphone auf den Markt kommt.

Größerer Bildschirm: Mit den 4 Zoll, die iPhone 5 und iPhone 5s aktuell bieten, ist Apple schon länger nicht mehr zeitgemäß, was sie aber noch nie daran gehindert hat, diese technisch hinterher hinkenden Geräte zu bauen und zu verkaufen. Mit dem iPhone 6 wird Cupertino einen wichtigen Schritt gehen und zwei Modelle auf den Markt bringen, die ein Display mit einer Bildschirmdiagonalen von 4,7 und 5,5 Zoll aufweisen sollen. Ich werde mir sicherlich das 4,7-Zoll-Modell holen. 5,5 Zoll (oder knapp 14 Zentimeter) ist mir einfach zu viel. Ich will mit dem Teil schließlich auch ab und an telefonieren.

Mehr CPU- und GPU-Power: Klar, dass es mit dem iPhone 6 einen neuen Prozessor geben wird, der sich wohl A8 nennt, zwei Kerne bietet, die mit 2 Gigahertz getaktet sein sollen und und der im 20-Nanometer-Verfahren produziert wird. Das ist gut für die Akkulaufzeit und für die Dicke des iPhone 6.

iPhone 6 als digitale Geldbörse: Gerade macht eine Nachricht die Runde, dass Apple es mal wieder vorzumachen scheint und dank diverser Kooperationen mit Mastercard & Co. das iPhone 6 in eine digitale Geldbörse verwandeln könnte. Und dass Apple etwas macht in dieser Richtung, ist erstens längst überfällig und zweitens mal wieder Beleg dafür, dass es Apple braucht, damit sich in diesem Marktsegment etwas bewegt.

Bessere Fotos: Schon der Schritt vom iPhone 5 zum iPhone 5s hat für bessere Fotos gesorgt (was mir leider versagt blieb), somit darf davon ausgegangen werden, dass mit dem iPhone 6 die Bildqualität mobiler Fotos wieder einmal erhöht wird. Dafür könnte ein CMOS-Sensor mit 13 Megapixel sorgen. Darüber hinaus wird Apple laut diverser Quellen an der Qualität der einzelnen Bauteile wie Sensor, Blitz und Linse schrauben. Zusätzlicher Vorschlag: Wie wäre es denn mit einem optischen Zoom für das iPhone 6?

Mehr Stabilität: Ich habe seit ein paar Monaten eine dieser hässlichen Schutzhüllen an meinem iPhone 5 angebracht, da das Smartphone recht empfindlich gegenüber Kratzern und anderen unschönen „Verzierungen“ ist. Was den Wiederverkaufswert des Apple-Smartphones erheblich mindert. Auch in diesem Punkt soll sich das iPhone 6 von seinen unmittelbaren Vorgängern unterscheiden. Zudem sollen die teureren Modelle mit einem Display ausgestattet sein, das auf Saphirglas basiert. Das wird wohl die Zahl der geborstenen iPhone-Bildschirme deutlich reduzieren.

Werbeeinblendung: Falls ihr mit dem Einrichten eures iPhone nicht zurecht kommt, solltet ihr euch an die Experten von expertiger.de wenden. Da wird euch bestimmt geholfen.

Windows 8.1 Preview: von Macken, Verbesserungen und einem Startknopf

Windows 8.1 - alles noch da, sogar die App-GruppenHeute habe ich die Preview-Version von Windows 8.1 fka Windows Blue installiert, und das gleich zwei Mal. Da sich nämlich während des ersten Versuchs der Akku still und heimlich verabschiedet hatte, durfte ich die Prozedur noch mal starten.

Zum Glück ist Windows 8 schlau, und nachdem das System wieder in den Originalzustand versetzt wurde, konnte die Installation an der Stelle fortgesetzt werden, an der sie unterbrochen wurde. So weit, so gut.

Die Installation selbst gelang problemlos, wenngleich sie sehr lange dauerte. Ich habe zwar keine Stoppuhr mitlaufen lassen, aber ein bis eineinhalb Stunden werden es wohl gewesen sein. Und ein Update muss man zunächst installieren, wie ich per Zufall auf winfuture erfahren habe. Dann erfolgt die Installation tatsächlich direkt aus dem Windows Store heraus.

Windows 8.1 - die Kontakte-App geht wiederDie erste Überraschung nach erfolgter Installation und erfolgreichem Neustart: es waren noch sämtlichen installierte Apps und meine individuellen Einstellungen vorhanden. Das ist nicht unbedingt ein selbstverständlicher Umstand.

Tja, und die zweite Überraschung ist nicht minder erwähnenswert, leider nur in entgegengesetzter Richtung. Soll heißen: beim ersten Start der ersten App – der Mail-App – wurde mir schnell klar: die Vorhersage, dass Windows 8.1 nicht auf allen Tablet-PCs gleichermaßen problemlos laufen wird, wurde bestätigt. Denn nach dem Start der Mail-Anwendung passierte – nichts!

Windows 8.1 - die neue SkyDrive-AppDann der nächster Check: die Foto-App – startet und lässt sich bedienen. Puh. Die Skydrive-Anwendung? Geht. Die Karten-App? Funktioniert auch problemlos. Und dann: die Kontakte-App, die für mich als Social-Media-Freak geradezu unerlässlich ist. Leider: Fehlanzeige, das Startbild kommt zwar, dann friert die App aber ein. Nicht schön!

Eine kurze Recherche ergab übrigens, dass Windows 8.1 dank fehlerhafter bzw. noch nicht angepasster Intel-Grafiktreiber auf diversen Tablet-PCs mit Atom-Prozessor der Marke „Clover Trail“ noch nicht so läuft, wie es sollte. Zwar ist mein Acer-Tablet davon nicht betroffen (denn darin werkelt ein AMD C-50), aber Mail- und Kontakte-App funktionieren trotzdem nicht. Ich habe aber für alle Fälle den aktualisierten AMD-Grafiktreiber installiert, die hier zum Download bereit stehen.

Praxistipp: Das De-Installieren und erneute Installieren der Apps „Kontakte, Mail und Kalender“ brachte Erstaunliches zutage: auf einmal funktionierten diese Anwendungen nämlich. Also doch kein Grafiktreiberproblem. So ein Glück! Und die die Mail-Account-Einstellungen waren ebenfalls noch vorhanden, trotz De-Installation.

Windows 8.1 - die verbesserte SuchfunktionEs gibt allerdings auch ganz tolle Neuerungen, die Microsoft in Windows 8.1 eingebaut hat. Dazu zählt zweifelsohne die verbesserte Suchfunktion, die rekursiv arbeitet und bereits mit Eingabe des ersten Buchstabens sämtliche Daten, Dateien und Begriffe anzeigt, die infrage kommen, und das Off- und Online.

Damit gelingt die Suche nach gut versteckten Dokumenten noch besser, als das unter Windows 8 ohnehin schon der Fall war. Apple Spotlight lässt grüßen. Allerdings wurde die Im-Windows-Store-Suche abgeschaltet, was ich ein wenig schade finde.

Windows 8.1 - die neue gestaltete Musik-AppToll sind auch die Verbesserungen bei den Video- und Musik-Apps. Beiden ist ein neues Design gemein und die Tatsache, dass beim ersten Start der Anwendungen nach verfügbaren Medien gesucht wird, die automatisch in die Mediathek der jeweiligen App eingebunden werden.

Bei der Musik-App kommt noch eine weitere Besonderheit hinzu: per Fingertipp kann man die Anwendung anweisen, sämtliche kompatiblen Musikstücke per SkyDrive zu synchronisieren, sodass die eigene Musiksammlung auch auf den mobilen Windows-Geräten zur Verfügung steht. So wie auf dem Lumia 820, zum Beispiel.

Windows 8.1 - Den Windows Store hat Microsoft auch komplett neu gestaltetKomplett überarbeitet hat Microsoft aber auch den Windows Store mit all seinen Apps sowie die Sektion „PC-Einstellungen“, die jetzt viel aufgeräumter aussieht.

Allerdings hat sich dabei auch das ein oder andere geändert. So musste ich ein wenig länger suchen, bis ich unter „Einstellungen | „Anpassen“ die Funktion gefunden hatte, mit der man den Hintergrundbildschirm verändern kann.

Erstes Fazit

Windows 8.1 - Wozu der ominöse StartknopfNach anfänglichen App-Problemen, die sich aber schnell beheben ließen, wich die Skepsis mehr und mehr der Begeisterung ob der neuen und verbesserten Funktionen von Windows 8.1. Warum Microsoft allerdings den Start-Knopf zurückgebracht hat, der einzig und allein dafür herhalten muss, (entrüstete) Anwender auf die Startseite zu bringen, erschließt sich mir nicht. Trotz der zahlreichen Optionen, diesen Start-Button mit eigenen Menüpunkten zu belegen. Ich vermisse das Dingens auf jeden Fall nicht – vom ersten Tag an!

Mein erster Eindruck von iOS 7: Etwas zu bunt und mit viel Liebe zum Detail

Weiße Schrift auf grünem Hintergrund - schwierig!

Es ist doch immer dasselbe Geschrei, wenn Apple etwas Neues vorstellt: die einen finden es gaaaaanz furchtbar, die anderen lieben es und die dritten – nun ja, die haben (noch) keine so echte Meinung dazu.

Ich selbst würde mich am ehesten zwischen Gruppe 1 und 2 stellen. Denn zum einen finde ich diese teils sehr quietschigen App-Symbole auch nicht unbedingt sehr gelungen, zumal Helvetica Light auf einem Smartphone-Display als Standard-Font ein wenig „schwierig“ ist. Sagt zumindest Godfather of Design himself.

Typografie: nachbesserungswürdig

Und in der Tat: sieht man sich beispielsweise den Startbildschirm an, lassen sich die Gruppen- oder App-Bezeichnungen nur schwer lesen. Zumindest dann, wenn der Hintergrund hell ausfällt.

Aber auch die neue SMS-App führt diesen Umstand schmerzhaft zutage, zumindest in einigen Fällen. Nämlich immer dann, wenn die „Sprechblase“ grün ist. Dann ist Helvetica Light in Weiß kaum lesbar. Na, vielleicht wird da bis zum Final Release von iOS 7 noch nachgebessert.

Das Beenden einer App geschieht unter iOS 7 mit einer Wischgeste

Neue Multitasking-Gesten

Neu ist auch das Beenden von Apps, die im Hintergrund „laufen“. Öffnet man bisher die Multitasking-Leiste per Doppelklick auf den Home-Knopf (woran sich nichts geändert hat), und hält man dann eines der App-Symbole fest, um anschließend auf das kleine Kreuz zu tippen, beendet man die gewünschte Anwendungen vollständig. Mit iOS 7 schiebt man das (neue) Vorschaubild der zu schließenden App mit gehaltenem Finger nach oben. Und schwupps, landet die Anwendung im digitalen Nirwana.

Das ist wie unter Windows 8, nur umgekehrt. Ist nicht wirklich schneller, macht aber trotzdem was her. Zudem hilft das Vorschaufenster, den aktuellen Status der Hintergrund-Apps besser beurteilen zu können.

Mehr Gesten für mehr Komfort

Insgesamt kann man sagen, dass Apple mit iOS 7 noch stärker auf Gesten setzt als bisher. So öffnet man beispielsweise die Suchfunktion nicht mehr mit dem Drücken des Home-Schalters vom Home-Bildschirm aus, sondern durch einfaches Ziehen eines beliebigen Bildschirms nach unten. Das öffnet das Suchfeld und die virtuelle Tastatur, die sich ebenfalls im neuen Design präsentiert.

Stein des Anstoßes: der quietschbunte Startscreen von iOS 7

Apropos neues Design: vor allem um das Aussehen der App-Symbole gibt es das größte Geschrei. „Zu bunt“, „zu quietschig“, „zu abgefahren“, „Augenkrebs hervorrufend“, und viele weitere dieser „Attribute“ wurde iOS 7  zuteil – und das sogar von Leuten, die iOS 7 noch gar nicht leibhaftig zu Gesicht bekommen haben.

Neues, radikales Design

Zugegeben, die Farbkombinationen der App-Icons sind teilweise schon gewagt und wirken auf den ersten Blick wie die Hausarbeit eines Design-Studenten im ersten Semester.

Und ja, Apple hat mit dem iOS7-Design einen solch radikalen Schritt vorgenommen, dass man im ersten Moment mit offenem Mund da steht und sich wundert. Auf den zweiten Blick hat das Ganze allerdings Hand und Fuß. Wenngleich ich kein ausgewiesener Design-Experte bin.

Denn öffnet man die Apple-Apps, wird das neue Design-Konzept schnell klar: es ist flach, es ist aufs Wesentliche reduziert, es ist auf seine Art schick. Mag schon sein, dass Jonathan Ive von Apple bei Windows Phone und Android ein wenig abgeguckt hat, aber viele Kleinigkeiten verraten den Meister des Designs ganz ohne Zweifel.

Per Wisch- und Tipp-Geste lassen sich Mails künftig ruck, zuck beantworten, weiterleiten und löschen

So sind die Animationseffekte beim Öffnen und Schließen einer App-Gruppe sehr fancy, das gilt auch für das Öffnen einer App selbst. Oder sieht man sich Facetime an, offenbart diese Anwendung ebenfalls die Liebe zum Detail: so erblickt man leicht verschwommen im Hintergrund sein eigenes Videobild, während man aus der Liste seiner Kontakte die Person raussucht, mit der man einen Video- oder Audio-Call via Facetime abhalten will. Ja, nur per Audio geht ab iOS 7 endlich auch.

Schlichter Aufbau der Apps

Schön ist aber auch der schlichte Aufbau der Apps, die in großen Teilen neu gestaltet wurden. So bietet die Mail-App eine zeitlose Anmutung, garniert um neue Funktionen wie „Mehr“. Damit lassen sich per Wisch- und Tipp-Geste weitere Optionen auf den Schirm holen, mit denen sich eine Mail ruck, zuck beantworten, weiterleiten und löschen lässt.

Das Control Center als zentraler iOS-Cockpit

Mit dem neuen Control Center von iOS 7 hat man wichtige Funktionen und Apps auf einen Tipp
Mit dem neuen Control Center von iOS 7 hat man Funktionen und Apps auf einen Tipp

Oder aber auch ganz neue Funktionen wie das Control Center, das per vertikaler Wischbewegung (von unten nach oben) ein „Cockpit“ mit den wichtigsten Systemfunktionen wie Flugmodus, WLAN, Bluetooth und Screenlock bietet.

Mithilfe des Control Centers lassen sich aber auch Bilder und andere Dateien via AirDrop auf eine Apple-TV-Box beamen oder per AirDrop drahtlos auf ein anderes iOS7-Gerät transferieren. Nett ist obendrein der Schnellzugriff auf die Apps „Taschenlampe“, „Uhr“, Taschenrechner“ und „Kamera“.

So, und falls ihr noch mehr wissen wollt zu iOS 7 und wie ich es sehe, dann schaut auf diesem Blog die nächsten Tag unbedingt wieder vorbei.

MobileTech Conference 2010: Mobile Apps, Intel und Co.

Vom 6. bis 8. September, also in knapp zwei Wochen, findet im rheinland-pfälzischen Mainz die MobileTech Conference 2010 statt. Wo sonst im Frühjahr die Närrischen ihr Unwesen treiben, treffen sich an drei Tagen die Mobilisten der IT-Branche in der Rheingoldhalle, nicht um zu schunkeln, sondern um sich über mobile Apps, Android, mobile Bezahlsysteme, iPhone und viele andere Themen zu informieren.

Die MobileTech Conference wird von der Software & Support Media GmbH veranstaltet, bezeichnet sich selbst als geschlossene Veranstaltung und besteht aus drei Hauptteilen: der Hauptkonferenz am 7. und 8. September, den Power-Workshops am 6. September und der Mobile Night, die am 7. September stattfindet.

Die Power-Workshops sind für alle gedacht, die lieber selbst was machen als nur zuzuhören. Es handelt sich dabei um zwei parallele Workshops, die den ganzen Tag dauern und zum einen die App-Entwicklung unter iOS behandeln und zum anderen das mobile Web genauer beleuchten. Das ist für alle Ein-, Um- und Aufsteiger gedacht, die mehr wissen wollen zu nativen und Web-Apps für iPhone und Co.

Der zweite, große Teil geht über zwei Tage und umfasst sämtliche Präsentationen und Sessions, die sich über vier Tracks erstrecken („iPhone“, „Android“, „Mobile Platforms“ sowie „Mobile Business & Trends“). Es werden an den zwei Tagen 44 Sessions und drei Keynote-Präsentationen gehalten, die sich mit höchst unterschiedlichen Themen befassen. Beispiele gefällig?

Dienstag, 7. September

The Web Is Now In Your Pocket. What Next? (Tim Bray)

Kampf der mobilen Plattformen (Kay Glahn)

Softwareentwicklung für Android-Tablets (Jürgen Leber, Wolfgang Frank)

Quick Introduction to Bada Development (Ronan Schwarz)

Was hat Android, das Java ME nicht hat? (Kay Glahn)

Mittwoch, 8. September

100 Smartphones – 1 Bedienkonzept? Usability-Unterschiede mobiler Plattfomen unter der Lupe (Benno Bartels)

Integration von geräteabhängigen APIs in Mobile Widgets (Stefan Kolb)

Enterprise Applikationen mobilisieren für iPhone, WinMobile, Blackberry… mit einem einzigen Tool (Markus Müller)

iPhone App Marketing – Herausforderungen und Chancen aus Sicht von Developern, Usern und Publishern (Jascha Samadi)

Mit jQTouch aufs iPhone & Android (Björn Wibben)

MeeGo verbindet – eine neue Plattform für Smartphones bis zu Digital TV (Uli Dumschat, Christoph Weinman)

Speziell die letzte Session zum Thema MeeGo werde ich hier noch gesondert betrachten und vor Ort live darüber bloggen und mit den beiden Jungs ein spontanes Videointerview führen.

Interessant sind aber auch die Keynote-Sessions wie die von Frank Fischer, der bei Microsoft für Windows Phone 7 zuständig ist. Oder die erste Keynote-Präsentation von Tim Bray, der sich bei Google mit dem Thema Android ausführlich beschäftigt. Auch mit diesen Herren werde ich mich näher unterhalten.

Ihr seht also, es gibt viele gute Gründe, vom 6. bis 8. September 2010 nach Mainz zu reisen, auch wenn nicht die Närrische Zeit ist. Und um euch die Entscheidung noch ein wenig einfacher zu machen, verlose ich unter all meinen Bloglesern und Twitter-Fans eine Eintrittskarte im Wert von 500 Euro, die zur Teilnahme am 7. und 8. September berechtigt. Der Clou daran: Zu diesem Ticket gibt es ein Intellibook dazu, das alleine 350 Euro wert ist! Und, ist das nix?!

Das Frei-Ticket wird unter allen Kommentatoren dieses Beitrags oder Retweetern des zugehörigen Tweets verlost. Anfang nächster Woche erfahrt ihr dann, ob ihr das Zugticket nach Mainz buchen solltet.

Pre-Alpha-Version von MeeGo für Tablets im Video

Gerade macht auf Youtube ein Video die Runde, das für ziemlich viel Begeisterung sorgt: In gut drei Minuten wird eine sehr frühe Version von MeeGo 1.1 gezeigt, die speziell für Tablet-PCs optimiert worden ist. Der Videoclip zeigt sehr anschaulich die optisch gelungene Bedieneroberfläche von MeeGo 1.1. So werden wie schon unter MeeGo 1.0 beispielsweise sämtliche offenen und geöffneten Objekte wie Bilder, Webseite und Videos auf der Startseite als Thumbnail angezeigt, was den schnellen Zugriff auf sämtliche Medien erlaubt.

Das gilt auch für die Integration von Social-Media-Diensten wie Facebook, Twitter und anderen Services, die automatisch auf der Startseite angezeigt werden. Und so wie es sich für ein touchscreen-basiertes UI gehört, kann man mit dem Finger durch Tweets, Fotos, Facebook-Einträge und andere Medien scrollen. Und für eine Pre-Alpha sieht das schon ziemlich gut und flüssig aus.

Schick ist auch der Bereich „MySlate“, in dem sämtliche offenen und kürzlich geschlossenen Anwendungen gelistet werden, genauso wie die mit dem Tablet verbundenen Geräte.

Neben diesem aufwändigen UI von MeeGo 1.1 gibt es auch einen schlichteren Bereich, in dem sämtliche Anwendungen als Icon dargestellt werden, die per Fingertipp gestartet werden können. Für die offenen Apps hält MeeGo 1.1 für Tablets eine Taskbar bereit, die wie unter Mac OS verschwindet und erst dann erscheint, wenn man in eine laufenden App verzweigt. So sieht man die Fotoapp, mit der sich Bilder manipulieren lassen. Multitouch unter MeeGo 1.1 macht schon einen ziemlich guten Eindruck.

Nett ist auch eine Art Multitasking, das MeeGo 1.1 zu unterstützen scheint. Damit kann man recht schnell zwischen zwei offenen Apps hin- und herschalten. Anwendungen lassen sich aber auch genauso einfach schließen, indem man auf das Kreuz in der rechten oberen Ecke tippt. Was man auch gut sehen kann: MeeGo 1.1 spielt in Verbindung mit Tablets HD-Videos ab, und das sieht recht gut aus. Vermutlich handelt es sich dabei um 720p-Clips, welche Hardware zugrunde liegt, ist allerdings nicht klar. Aber das Gesehene macht wirklich Lust auf mehr.

Woran die Entwickler von MeeGo 1.1 für Tablets auch gedacht haben, ist eine Integration des Intel-Stores, die sich Intel AppUp Center nennt und mit deren Hilfe neue Apps ganz im iPhone- und iPad-Stil auf dem MeeGo-Tablet landen. Im Gegensatz zum Apple App Store lassen sich auf MeeGo-Tablets bereits installierte Anwendungen direkt aus dem AppUp Center starten.

Aber nicht nur ich finde diese doch sehr frühe Version von MeeGo für Tablet sehr gelungen, davon zeugen die vielen, vielen Kommentare, die sich teilweise sehr euphorisch zum Video äußern. Auswahl gefällig?!

It’s like the iphone’s iso4 but better!

Really looking forward to this!

This is the tablet.. not the handset. But it is extremely fast and smooth thanks to Intel’s knowledge about proccesors.

I’m an Android fan, but this looks really great. And really smoothly for an alpha-version! I hope u’ll release a payable tablet under 300€!

Kicks the iPad in the balls in terms of features and innovation.

Will this blow away the iPad?!? 

Freakin Amazing! I can’t wait man.. this is what innovation looks like.

This looks far more appealing. I was wondering where to go next after my HD2 – this has pretty much sold Meego for me.

Great and amazing even it is alpha.

Apple are years behind with their old fashioned tablet OS.

If Nokia and Intel do this correctly, iPad is in trouble! P.S. I never liked the iPad anyways, MeeGo looks very promising. All the best Nokia and Intel.

We have an iPad killer on our hands!

This is epic. A true leap in technology. wow Nokia and Intel plan on having this in cars phones and tablets in 2011. Things are a changing. Changing for the good.

So, ihr iPad-Besitzer, was sagt ihr nun?!

Warum Software-Entwickler sich mit Moorestown beschäftigen sollten

Die Überschrift dieses Beitrags stammt nicht von mir. Ich habe sie adaptiert übernommen von einem englischsprachigen Artikel, den ich auf der IADP-Webseite zufällig entdeckt habe. Dabei stellt der Intel-Mann Bob Duffy diese provokante und zugleich rhetorische Frage. Provokant, weil ja die Intel Atom-Prozessoren der so genannten Z6xx-Serie (aka Moorestown) noch gar nicht auf dem Markt sind, wenngleich die Verfügbarkeit seitens Intel mit „ab sofort“ bezeichnet wird. Und rhetorisch ist diese Frage, da Moorestown als Gesamtgebilde den Smartphone-Markt erheblich verändern wird.

Denn wie sagt es Bob ganz zutreffend:

Hardware is now bringing PC power to handheld devices. […] The iPhone and iPad are just the start of new kinds of mobile computing experiences.

Und genau das ist der springende Punkt der neuen Moorestown-Architektur: Ein Smartphone (oder Handheld) ist kein Handy mit Zusatzfunktionen, sondern ein Minicomputer, der auch telefonieren kann. Und damit werden in Zukunft Anwendungen und Tools möglich sein, von denen wir heute nur träumen können. Das hat der Intel-Mann schon mal gemacht und „spinnt“ ein wenig herum:

  • Mit Moorestown-Smartphones lassen sich HD-Filme nicht nur anschauen, sondern gleichzeitig auch einzelne Szenen in Echtzeit via Twitter oder Facebook kommentieren und mit anderen teilen.
  • GPS-Anwendungen beschreiben audiobasiert den Weg von A nach B, während im Hintergrund Musik läuft und man parallel dazu eine App fragen kann, wo denn der nächste Blumenladen ist.
  • Mit dem Smartphone der Zukunft lassen sich 3D-Bilder unserer Wohnung schießen, virtuell neue Möbel einbauen und dem Möbelladen unserer Wahl diese Pläne online übermitteln. Und Facebook informiert alle darüber.

Und, überzeugt? Das alles und noch viel mehr werden Smartphones der Zukunft leisten können. Jetzt liegt es nur an den Software-Entwicklern dieser Welt, die passenden Apps dafür zu programmieren. Aber das kriegt ihr hin, oder?!

MDC09: Alle wichtigen Fakten auf einen Blick

Sodala, der Countdown läuft für das mobiledevcamp munich 2009 (#mdc09): In zweieinhalb Tagen oder etwa 65 Stunden finden sich Software-Entwickler mobiler Geräte in Feldkirchen bei München in den heiligen Hallen Intels ein, um einen ganzen Tag lang über Trends und Potenziale des mobilen Marktes zu reden, mögliche Anwendungen zu diskutieren und die Frage zu beantworten, wie sich das Ganze monetarisieren lässt.

Bislang haben sich rund 70 Leute angemeldet, bei 100 machen wir die Liste dicht. Wer sich also für das #mdc09 ernsthaft interessiert, sollte die Gelegenheit nutzen und sich am besten jetzt gleich per Mausklick für das Barcamp anmelden. Es gibt schließlich gute Gründe:

  • Inhaltlich wird’s äußerst spannend. Laut Session-Liste gibt es Vorträge zu folgenden Themen: Moblin samt der passenden und aktuellen Geräte, Killerapps für Netbooks, Software-Entwicklung mit Clutter, mobile Trends, Android-Entwicklung, Daisho und einige mehr. Falls ihr auf dem #mdc09 vorbeikommen wollt, könnt ihr eure Vorschläge gerne vorab einreichen. Und für alle, die noch nie auf einem Barcamp waren, sei gesagt: Den eigentlichen Session-Plan legen wir alle gemeinsam erst Samstagmorgen fest. Wer also etwas zu sagen hat, komme nach Feldkirchen und rede. Ok, einige Sessions stehen bereits fest. Aber der Rest ergibt sich sehr basisdemokratisch.
  • Wir verlosen insgesamt vier Netbooks, die einerseits von unserem Sponsor Asus kommen und andererseits von Intel selbst (dem Hauptsponsor des Barcamps). Wer einen dieser schicken Mobilrechner am Ende der Veranstaltung sein Eigen nennen will, sollte entweder kreativ werden oder auf Teufel komm raus über das mobiledevcamp bloggen. Am besten setzt ihr einen Trackback auf diesen Blogeintrag. Dann können wir eure Beiträge besser verfolgen. Darüber hinaus verlosen wir weitere schöne Dinge wie Netbook-Taschen unseres Sponsors Belkin sowie Entwicklerbücher, die uns Open Source Press zur Verfügung gestellt hat.
  • Asus stellt neben den zwei Netbooks für die Verlosung auch drei Demo-Geräte zur Verfügung, mit denen ihr ein wenig herumspielen könnt. Außerdem bringt Steve „Chippy“ Paine von Umpcportal.com ein paar MIDs und andere Gadgets mit, die er in seiner Session herumreichen wird. Damit ihr auch mal solch ein mobiles Internetgerät in den Händen halten könnt.
  • Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Das betrifft sowohl den mdc09-Tag mit diversen Leckereien der tollen Intel-Kantine (danke, Bartl!) als auch die Abendveranstaltung, die im Fliegerbräu zu Feldkirchen stattfindet. Dort könnt ihr auf Intel-Kosten trinken und euch an den Brotzeitbrettern laben, die unser Sponsor M-Days zur Verfügung stellt. Außerdem gibt es dort auch die Netbooks und Taschen, die wir zu verlosen haben.

Also, worauf wartet ihr noch? Es gibt noch freie Plätze, die allerdings ganz schnell weg sein können. Daher sollte ihr den Mauszeiger exakt auf diesen Link platzieren und die linke Maustaste drücken, um zur Anmeldung zu gelangen. Wir sehen uns! Und zwar am Samstag von 9 bis 18 Uhr bei Intel in Feldkirchen bei München.