Windows 8.1: Musik zwischen Windows Phone und PC via Cloud austauschen – und wie es auch kostenlos geht

Windows 8.1 - Mit Xbox Music Pass gelangen Musikinhalte via Cloud auf verbundenen GerätenErst gestern habe ich mich ganz begeistert zum neuen Windows 8.1 geäußert. Dabei gefällt mir unter anderem die Option, meine Musik zwischen mehreren Windows-8- und Windows-Phone-8-Geräten via Cloud automatisiert auszutauschen, sprich zu synchronisieren.

Es steckt allerdings ein monetärer Trick dahinter, der sich Xbox Music Pass und nennt und der bares Geld kostet. Genauer gesagt, rund 10 Euro pro Monat oder knapp 100 Euro pro Jahr. Das ist letztlich eine Mischung aus iTunes Match (kostet 25 Euro pro Jahr) und Spotify & Co. Also ein meines Erachtens nicht ganz klar kommunizierter Versuch seitens Microsoft, ihre Anwender zum abonnieren von Xbox Cloud Music zu bewegen.

Na, zumindest könnt ihr euch 30 Tage lang eine Probeversion von Xbox Music Pass angucken. Aber das rechtzeitige Kündigen nicht vergessen. Sondern zahlt ihr nämlich für die nächsten 30 Tage 9,99 Euro.^

Wie auch immer, ihr könnt auch einfacher – und völlig kostenlos – die Musiksammlung zwischen Windows-8-PC und Windows Phone-8-Smartphone zu synchronisieren. Das funktioniert mit jedem Windows-8-Rechner – und sogar mit Macs.

Musik zwischen Windows-8-PC und Windows-Phone-8-Smartphone syncen

Windows 8.1 - Windows Phone-8-Device und Windows 8-PC per USB-Kabel verbinden1. Startet den Windows-8.1-Rechner und holt euch aus dem Windows Store die Anwendung „Windows Phone“.

2. Öffnet diese und schließt euer Windows-Phone-8-Smartphone wie das Nokia Lumia 820 via USB-Kabel am PC an.

3. Es werden automatisch sämtliche Inhalte des WP8-Gadgets in „Windows Phone“ angezeigt.

Windows 8.1 - Fotos, Musik und Bilder gelangen per Windows-Phone-App auf Lumia und Co4. Wenn ihr neue Inhalte vom W8-Rechner auf das WP8-Phone übertragen wollt, tippt ihr einfach auf das Plus-Zeichen mit der Bezeichnung „Zum Handy hinzufügen“ und tippt auf den Medientyp eurer Wahl.

5. Der Dateiexplorer wird innerhalb der passenden Mediathek geöffnet. Markiert sämtliche Inhalte, die auf eurem Windows Phone-Gadget landen sollen. Auf einem Touch-Device gelingt das per Tippen und leichtem Runterziehen des Albums oder Künstlers, auf einem „normalen“ Rechner ohne Touch erledigt dies ein rechter Mausklick.

6. Per Mausklick oder Fingertipp auf „Hinzufügen“ gelangen die Musikstücke auf dem Windows-Phone-8-Gerät.

Mit der Windows Phone-App für Mac lassen sich Inhalte zwischen Apple-Rechner und WP8-Device syncenTja, und wie das Ganze zwischen Mac und Windows Phone-8-Device gelingt, wissen aufmerksame Leser dieses Blogs bestimmt schon

BTW: Mit der Windows-Phone-App kann man auch direkt auf seine iTunes-Mediathek zugreifen und auf diesem Weg sein Windows-Phone-8-Gerät ebenfalls mit Musik füllen. Sehr praktisch!

Interview: „WiMP bietet guten Sound, ein zeitgemäßes Design und eine eigene Musikredaktion!“

Mit WiMP Musik aufs Smartphone und Tablet streamenAnfang der Woche habe ich von einem relativ neuen Musikstreaming-Dienst namens WiMP berichtet. Im Zuge dessen hatte ich ein paar Fragen aufgeschrieben und an die zuständige PR-Agentur verschickt, verknüpft mit der Bitte, die Macher von WiMP die passenden Antworten zu verfassen.

Und heute, ta-da, präsentiere ich ich das Kurzinterview mit den Leuten von WiMP. Viel Spaß dabei!

Seit wann ist denn WiMP am Markt und wie ist es entstanden?
Seinen Ursprung hat WiMP in Norwegen, dort ist der Musikstreaming-Dienst 2010 vorgestellt worden. Mittlerweile ist WiMP in Schweden, Dänemark, Polen und seit Mai 2012 auch in Deutschland verfügbar. Sein Deutschland-Büro hat WiMP in Berlin.

Wie viele WiMP-Anwender gibt es denn Stand heute?
WiMP hat momentan über 370.000 zahlende Abonnenten, über alle Länder verteilt. Die Zahlen der einzelnen Länder können wir leider nicht herausgeben.

Wer sind die Macher von WiMP?
WiMP ist eine hunderprozentige Tochter von Aspiro AB. Das schwedische Unternehmen ist an der Nasdaq OMX Börse in Stockholm notiert. Hauptanteilseigner von Aspiro AB sind die norwegische Mediengruppe Schibsted, Ferd Capital und die Musikeinzelhandelsgruppe Platekompaniet.

Was macht WiMP denn anders als vergleichbare Dienste wie Spotify?
WiMP setzt auf guten Sound, ein zeitgemäßes Design und vor allem auf eine starke Musikredaktion. Die lokalen Redaktionsteams arbeiten intensiv daran, die besten Songs zu entdecken und weiterzuempfehlen, und zwar für deutsche und internationale Musik, quer durch alle Genres. Unsere wichtigste Aufgabe ist es, den Nutzern dabei zu helfen, jeden Tag durch Musik inspiriert zu werden, auf alte Musikschätze zu stoßen und Playlisten für jede Gelegenheit zu entdecken. Außerdem ermöglicht das mobile Songerkennungstool à la Shazam, Musiktitel zu identifizieren.

Warum sollte man WiMP nutzen?
Oh, dafür gibt es viele gute Gründe: ein gutes Design, eine gute Soundqualität und viele Möglichkeiten, Musik zu entdecken. WiMP hat nicht nur 20 Millionen Songs im Archiv, sondern auch sehr gute Musikempfehlungen. Zum einen empfehlen die lokalen Musikredaktionen täglich Alben und Playlists, aber auch Künstler und Medienpartner präsentieren hier regelmäßig ihre Lieblingsmusik.

Darüber hinaus lässt sich mithilfe der iOS- und Android-App künstler- und titelbasiertes Radio abspielen. Während ein Song läuft, kann der Anwender das Titel-Radio auswählen, um ähnliche Songs zu finden. Auch auf den Künstlerseiten werden so Songs von ähnlichen Künstlern angezeigt.

Wie gut sind die Geschäftsbeziehungen zu den wichtigen Labels?
WiMP hat derzeit über 20 Millionen Songs von allen Major-Labels sowie von tausenden von Indie-Labels lizensiert – und jeden Tag kommen zehntausende neue Songs hinzu.

Worauf können sich WiMP-Anwender in Zukunft freuen?
WiMP aktualisiert regelmäßig seine iOS-, Android- und Desktop-Versionen, um seine Nutzer immer wieder mit neuen Features zu begeistern. Und in Kürze wird WiMP ein neues Produkt für Sound-Spezialisten vorstellen, aber mehr wird dazu noch nicht verraten…

Musik aufs iPhone, Lumia und Android-Smartphone streamen: WiMP

Mit WiMP Musik aufs Smartphone und Tablet streamenJeder kennt Spotify, klar. Aber sagt euch WiMP etwas? Nein?! Macht nix, ich kannte den Streaming-Service aus Norwegen bis vor kurzem auch nicht. Da erreichte mich nämlich eine nette E-Mail. die mich darüber informierte, dass „der Musikstreamingdienst WiMP kürzlich eine neue iOS-App auf den Markt gebracht“. Das musste ich mir natürlich mal gucken, klar.

Also, auf den ersten Blick gefällt mir WiMP ziemlich gut. Ich kann zwar nicht von mir behaupten, ein Spotify-Experte zu sein, aber alleine die Tatsache, dass sich WiMP eine eigene Musikredaktion leistet, die regelmäßig Alben vorstellt (und das sowohl innerhalb der vorhandenen Apps als auch auf dem eigenen Blog), ist aller Ehren wert. Das alleine macht mir WiMP schon mal ziemlich sympathisch.

Sympathisch ist auch die Tatsache, dass es für alle wichtige Plattformen (also auch für Windows Phone) eine mobile App gibt, mit der man unterwegs Musik hören kann – und das im Online- und Offline-Modus. Für die verbindungsfreie Version sollte man aber nicht vergessen, vor Verlassen des Hauses die gewünschten Musikstücke runterzuladen.

So, und wenn ihr mehr wissen wollt zu den mobilen WiMP-Apps für iPhone, iPad und Windows Phone 8, müsst ihr euch bis morgen gedulden. Genauso wie auf das Interview, dass ich mit den Machern von WiMP bereits geführt habe. Das gibt es sogar erst am Donnerstag. Also: stay tuned…

Ach ja: Wer WiMP mobil nutzen will, der zahlt pro Monat 10 Euro, für die Desktop-Variante werden 5 Euro monatlich fällig. Wer es erst mal nur ausprobieren will, dem steht die Webseite zur Verfügung, auf dem jedes Musikstück 30 Sekunden lang in verminderter Audioqualität gehört werden kann. Und ein 30-Tage-Gratis-Test steht auch bereit.

Die Mac-WiMP-App
Dank WiMP kann ich Reinhard Mey solange hören, bis er mir zu den Ohren rauskommt

Meine Lumia-800-Apps auf einen Blick: Accurate Tuner

Mit dem kostenlosen Tool "Accurate Tuner" lassen sich 6- und 12-saitige Gitarren mit dem Lumia 800 prima stimmen
Mit dem kostenlosen Tool "Accurate Tuner" lassen sich 6- und 12-saitige Gitarren mit dem Lumia 800 prima stimmen

Heute beginne ich – wie gestern angekündigt – meine App-Serie „Das ist alles auf meinem Lumia 800 drauf“. Den Anfang macht standesgemäß der Buchstabe „A“, und hier befindet sich das kostenlose Tool Accurate Tuner an erster Stelle.

Wie der Name vielleicht vermuten lässt, verbirgt sich hinter dieser Freeware-App für Windows-Phone-Smartphones ein Stimmgerät, das richtig gute Dienste leistet.

Dabei kommt eine grafische Anzeige zum Einsatz, das die Stimmung der 6- oder 12-saitigen Gitarren anzeigt. Dabei liefert das Tool Infos zur Frequenz der jeweiligen Saite, und zeigt per „festgestelltem“ Zeiger an, dass die jeweilige Saite richtig gestimmt ist.

Sehr praktisch ist an Accurate Tuner ist auch die Option, die Gitarre bei Verwendung eines Kapodasters zu stimmen. Hierfür hebt man einfach die Grundstimmung des Tools per Drehknopf auf die richtige Lage an.

Aber auch die Sensibilität des mobilen Stimmgeräts lässt sich beeinflussen.

Fazit: Ein wirklich gutes Tool, das auf keinem Gitarristen-Windows-Phone fehlen sollte. 5 Sterne!

GuitarJack 2 für das iPhone: Gitarristen-Gadget und Tonstudio in einem

Mit dem Guitar Jack 2 mutieren iPhone, iPad und iPod touch zum Aufnahmestudio
Mit dem Guitar Jack 2 mutieren iPhone, iPad und iPod touch zum Aufnahmestudio

Heute fand ich ein Päckchen auf meinem Schreibtisch vor, auf das ich schon seit längerem warte. Sein Inhalt: GuitarJack 2 für iPhone,iPad und iPod touch des US-amerkanischen Herstellers Sonoma Wire Works. Dieses kleine Zubehördingens für die mobilen Geräte von Apple ist vor allem für Gitarristen bestimmt, die aus ihrem iGadget ein vollfunktionsfähiges Tonstudio machen wollen. Ich werde es zwar erst nach Weihnachten testen können, aber für ein paar erste Eindrücke reicht es jetzt schon.

Das Erste, was mir beim Auspacken des GuitarJack 2 aufgefallen ist: das Audio-Interface wirkt sehr wertig und passt perfekt in den 30-Pin-Connector von iPhone, iPad und iPod touch. Sobald man es angesteckt hat, überprüft das kleine Teil, ob sich eine passende App auf dem mobilen Gerät befindet. Sollte das nicht der Fall sein, weist es einen darauf hin und schlägt vor, eines der zur Verfügung stehenden Programme zu installieren. Im Falle des iPhone/iPod touch sind das:

FourTrack: Damit verwandelt man sein iPhone (oder iPod touch) in ein digitales Tonstudio. Es lassen sich bis zu vier Spuren simultan aufnehmen, die am Schluss einer Aufnahmesession zu einem Musikstück zusammengefasst werden können, damit es als Audiodatei abspielbar ist. FourTrack kostet 7,99 Euro.

GuitarTone: Mit GuitarTone wird aus dem iPhone ein Effektgerät, das aus der angeschlossenen Gitarre zahlreiche Sounds herausholt. Aber auch diverse Verstärker lassen sich damit simulieren. Und das Alles für Null Euro. Ok, es sind nur 3+3 Effekte gratis, weitere gibt es per In-App-Purchase.

Taylor EQ: Diese kostenlose App richtet sich ausschließlich an Gitarristen, die eine Taylor ihr Eigen nennen und die ihr Schätzchen mit einer Vielzahl von Effekten erklingen lassen wollen.

Für das iPad steht die Mehrspur-Aufnahme-App StudioTrack für 15,99 Euro im iTunes Store zur Verfügung, die ich schon seit längerem auf meinem Apple-Tablet installiert habe. Damit kann man acht Spuren gleichzeitig aufnehmen und hat alles, was eine semi-professionelle Aufnahmeumgebung so braucht.

Ach ja: das GuitarJack 2 verfügt über einen 1/4-Zoll-Anschluss (umgerechnet 6,25 mm) für jede Gitarre mit eingebautem Verstärker. Daneben kann man via 3,5-mm-Klinke einen Kopfhörer (oder ein anderes geeignetes Audiogerät) als Monitor und ein externes Mikrofon anschließen. Das macht aus dem GuitarJack 2 tatsächlich das kleinste Aufnahmestudio der Welt.

Und sobald ich es richtig testen konnte, werdet ihr die Ersten sein, die darüber lesen können. So, stay tuned [sic!]…

Ab sofort: iTunes Match auch bei uns für 25 Euro pro Jahr erhältlich [Upd]

Jetzt ab sofort auch bei uns zu haben: iTunes Match
Jetzt ab sofort auch bei uns zu haben: iTunes Match

Ich sag’s mal mit Bernd Stromberg: „Läuft!“. Und zwar der Musiktitelabgleich per iTunes Match, der gerade im Hintergrund auf meinem Rechner läuft, während ich diesen Beitrag schreibe. Ok, es handelt sich dabei im ersten Schritt um einen Mini-Abgleich, da sich meine komplette Musiksammlung auf meiner externen Festplatte befindet, die sich wiederum in meinem Büro befindet. Aber da fahre ich ja später noch hin. Und dann steht der große Abgleich bevor.

Und, werden sich jetzt vielleicht einige fragen, was hat es mit iTunes Match auf sich? Nun, mit diesem seit iOS 5 verfügbaren Service von Apple lässt sich die eigene Musiksammlung analysieren und all die Musikdateien in ein iTunes-kompatibles Format umwandeln, die auf meinem Rechner liegen.

In anderen Worten: wenn ihr eure eigene Musik von CD rippt und in iTunes packt, wenn ihr mit speziellen Tools wie ClipGrad für OS X Musikstücke von Youtube auf eure Platte packt oder sonst wie an Musik heran kommt, tja, dann ist iTunes Match ein kleiner Segen, für den man auch durchaus 25 Euro pro Jahr hinlegen kann.

Denn neben der besseren Klangqualität (256 KBit/s, und zwar DRM-frei) bekommt ihr zu jedem einzelnen Stück gleich das CD-Cover dazu. Und dass die ID3-Tags vollständig sind, dürfte sich bei solch einem Bezahlservice wohl von alleine verstehen. Etwas leid tun mir an dieser Stelle Software-Tools wie CoverScout von Equinux oder TuneUp von TuneUp Media, die mit iTunes Match ein wenig überflüssig werden.

Ach ja: es scheinen schon ein paar andere iTunes-Match-Willige den Dienst zu nutzen, anders ist der äußerst lahme Download der Musikstücke auf meinen Mac nicht zu erklären. Ok, es könnte auch an meiner Schneckentempo-DSL-Leitung liegen. Wie gut, dass ich im Büro VDSL habe. Ein weiterer guter Grund, später dorthin zu fahren.

Tipp: Um die mit iTunes Match geladenen Musikstücke automatisch auf eurem iPhone oder iPad hören zu können, müsst ihr den Cloud-Dienst unter „Einstellungen“, „Musik“ aktivieren. Dabei werden alle Musikstücke auf dem mobilen Gerät via iCloud ersetzt, wo die Daten ja gespeichert werden, die man via iTunes Match bekommen hat.

Update: Habe gerade etwas sehr Cooles entdeckt: Sobald man in iTunes unter „Einstellungen“, „Store“ die Option „Automatische Downloads“ für Musik aktiviert, werden sämtliche Musikstücke, die sich auf iPad oder iPhone oder iPod touch befinden, automatisch mit dem Rechner synchronisieren, wo sie dann im 256-KBit-AAC-Dateiformat inklusive CD-Cover bereit stehen!

Party gemeinsam mit iPhone und iPad beschallen [Upd]

Mit einer App eine gemeinsame Playliste verwalten und abspielen - das geht mit der B&W-App Zeppelin AirWer kennt das nicht: da läuft auf einer Party mal wieder die ganz falsche Musik, nur weil sich der DJ für einen „Künstler“ hält und er partout nicht auf die Wünsche seiner „Kunden“, also sämtlicher Anwesenden eingehen will.

Da käme doch eine App sehr gerufen, mit der sich eine gemeinsame verwalt- und abspielbare Playlist erstellen ließe, zu der jedeR seinen Senf, sprich seine Musikwünsche hinzugeben könnte. Es gäbe einen Master-Listen-Verwalter, der auf seinem iPhone eine solche Playliste initiiert und auf die alle anderen per iPhone oder iPad ihre Wünsche hinzufügen könnten. Abgespielt würde das Ganze auf einem AirPlay-fähigen Soundsystem wie dem Soundlink Wireless Mobile Speaker, über den ich mich ja erst gestern ausgelassen habe.

Okay, jetzt wechsle ich mal vom Konjunktiv in den Indikativ, da es solch eine Gemeinsame-Playlist-App gibt, und zwar von Bowers & Wilkins, die für ihre stylischen Audiosysteme bekannt sind. Und da ja heutzutage jeder seine eigene App braucht, hat B&W eine eben solche bauen lassen, mit der sich gemeinsame Playliste erstellen und auf jedes beliebige Airplay-kompatible Audiosystem drahtlos beamen und dort abspielen lassen. Natürlich zählen dazu die B&W-Abspielgeräte, aber eben nicht nur.

Die Bedienung der kostenlosen B&W-App ist denkbar einfach: Entweder eine eigene Liste anlegen oder einer bereits vorhandenen „beitreten“. Das geschieht über ein vorhandenes Drahtlosnetzwerk, in das man sich zunächst einloggen muss. Anschließend können auf iPhone & Co. vorhandene Musikstücke der Party-Playliste hinzugefügt, neu sortiert und gelöscht werden. Und wenn der Master-DJ meint, dass genug Songs auf der Liste sind, kann er diese einfach per Fingertipp schließen. Schön ist auch die Möglichkeit, die Lautstärke des Airplay-kompatiblen Soundsystems direkt via App zu steuern.

Update: Da mich die PR-Agentur von B&W darauf hingewiesen hat, möchte ich es natürlich nicht versäumen, den Namen der Playlist-App explizit zu erwähnen: Zeppelin Air, wie das gleichnamige Airplay-System von B&W.