Tag Archive: Meego

Es kommt Schwung ins MeeGo-Projekt: Fedora 14 und MeeGo Handset UX 1.0

Gestern war Annahmeschluss in Sachen Fedora 14. Soll heißen, dass ab sofort keine neuen Features mehr für die nächste Fedora-Version seitens der Community angenommen werden. Aber auch so können sich die geplanten neuen Funktionen sehen lassen. Bemerkenswert ist vor allem die Tatsache, dass Fedora 14 eine angepasste MeeGo-Bedieneroberfläche für Netbooks haben wird. Das klingt doch ganz danach, dass in Sachen MeeGo ein neues Momentum entsteht.

Aber auch sonst sind die geplanten Fedora-14-Features nett anzusehen:

  • D-Compiler samt Standard-Runtime “Tango”
  • Gnome 3.0
  • LZMA-Komprimierung für Live-Images
  • NetBeans 6.9
  • Perl 5.12 und Python 2.7
  • Spice für virtuelle Desktops
  • und viele mehr.

Und falls ihr euch mal MeeGo Netbook UX 1.0 ansehen wollt, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt dafür. Ach ja: Fedora 14 soll Ende Oktober als Finale Release feststehen.

Neben dieser Ankündigung in Sachen Fedora 14 ist schon seit ein paar Tagen MeeGo Handset UX 1.0 draußen, das auf MeeGo 1.1 basiert, das im Oktober offiziell vorgestellt wird. Das Handset-Framework umfasst schon eine ganze Menge:

  • Statusleiste inklusive Uhr und Anzeigesymbole für Netzwerk, Wifi, Bluetooth, 3G, Benachrichtigungen und Akkustatus
  • Home-Bildschirm
  • Lock-Screen
  • Application Launcher
  • vituelle Tastatur
  • diverse Anwendungen: Telefon, SMS, Webbrowser, Kontakte und Fototool
  • Hardsware-Support für Moorestown-basierte Handhelds und Nokia N900
  • und andere Dinge.

Die komplette Featureliste samt Donwloadlink und weitere nützliche Infos gibt es auf meego.com

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Meet:MeeGo in Berlin mit Anregungen in Sachen Mobile Linux

Zugegeben, die Ankündigung kommt ein wenig kurzfristig, aber mich erreichte die Nachricht selber erst vor wenigen Minuten via Twitter: Morgen findet im c-base zu Berlin eine ziemliche coole Veranstaltung in Sachen MeeGo/Maemo statt. Ziel dieses Events (das in einer Event-Reihe ausarten soll und weder von Nokia noch von Intel gesponsort wird): Wie bringe ich Community und Entwickler zusammen, damit sich diese bestmöglich zum Thema MeeGo/Maemo austauschen können. Und das Ganze nennt sich dann “Mobile Freidae”.

Auf dem ersten Mobile Freidae wird unter anderem Uwe Kaminski aka jukey darüber referieren, wie sich MeeGo- resp. Maemo-Fehler suchen, beheben und weitergeben lassen. Das klingt doch ziemlich spannend.

Also, falls ihr morgen Abend noch nix vorhabt und euch das Thema MeeGo/Maemo interessiert, kommt ab 20:00 Uhr im c-base zu Berlin vorbei. Und falls ihr sogar selbst einen Beitrag leisten wollt, solltet ihr ganz schnell via E-Mail mit den Organisatoren des Mobile Freidae Kontakt aufnehmen. Denn je mehr Leute sich in solch ein Community-Event einbringen, desto mehr haben alle davon. Also dann: Auf ins c-base!

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MeeGo-Smartphone in Wort, Ton und Bild

Letzte Woche hatte ich es angekündigt und heute ist es soweit: Steve “Chippy” Paine hat auf carrypad.com einen ausführlichen Beitrag zum ersten MeeGo-Smartphone auf Moorestown-Basis veröffentlicht, den ich hier kurz aufgreifen und die Highlight besprechen möchte. Am Ende von Steves Beitrag gibt es übrigens ein 16-minütiges Video, das das Ganze multimedial zusammenfasst.

Vorab sei ganz klar gesagt, dass es sich bei dem Aava-MeeGo-Moorestown-Smartphone lediglich um einen Prototypen handelt, der mit Beta-Hardware- und Pre-Alpha-Software daher kommt. Es ist also kein Gerät, das so auf den Markt kommen wird, wie Steve es in seinen Ausführungen und im Video vorstellt. Aber es gibt einen guten ersten Eindruck, wie Intel-basierte Smartphones in Zukunft aussehen könnten. Und das ist vor allem für Hard- und Software-Entwickler ein wichtiger Hinweis, wohin die Reise gehen wird.

Schön an dem Beitrag finde ich den Einstieg, der davon spricht, wie klein ein “PC” sein kann. Genau, kein Smartphone, sondern ein mobiler Rechner, den man in seiner Hand hält und mit dem man sogar telefonieren kann. Das Aava-Phone ist mit allem ausgestattet, was man von solch einem Gadget erwarten kann: Touchsceen, diverse Sensoren, diverse Anschlüsse, Kamera und vieles mehr. Und ein Prozessor, der alles in den Schatten stellt, was bisher in Smartphones verbaut wurde. So zeigte der Javascript-Test mit Sunspider, dass das Aava-Phone im Vergleich zu einem Android-Smartphone mit Android 1.6 und Snapdragon-CPU etwa fünfmal schneller ist! Wir reden also tatsächlich von einem echten mobilen Rechner.

Aber auch die MeeGo-Bedieneroberfläche hat großes Potenzial und wird uns sicherlich noch viel Spaß bereiten. Ok, und jetzt guckt ihr euch die Sache am besten selbst an.

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Preview: Erstes Intel-Smartphone mit MeeGo

Als unser lieber Kollege Steve “Chippy” Paine auf dem Tweetup in München anwesend war, hatte er zwar eine ganze Menge an neuesten Gadgets dabei, aber das folgende leider noch nicht: das Atom-Prozessor, also mit einem speziellen ein weiteres Highlight, der bisher hauptsächlich in Netbboks verbaut wird. Und MeeGo ist ein Linux-Derivat für mobile Geräte und stellt einen “Zusammenschluss” aus Intels Moblin und Nokias Maemo dar.

Der Grund, warum Steve das Aava-Smartphone letzte Woche nicht im Gepäck hatte, ist recht trivial: Es kam erst heute bei ihm an. Und da er aus “terminlichen Gründen” wohl erst morgen dazu kommen wird, sich das Teil genauer mit seiner Kamera anzusehen, heißt für alle MeeGo-Smartphone-Intel-Fans: ausharren und Vorfreude aufbauen. Zum Glück gibt es ja heute schon ein weiteres Highlight, das uns die Warterei ein wenig verkürzen wird.

Ach ja: Das Aava-MeeGo-Smartphone befindet sich in einem sehr frühen Zustand, sodass man wohl keine Wunderdinge von dem Gadget erwarten darf. Aber die Wifi-Verbindung scheint zu funktionieren, und der Webbrowser läuft auch. Das garantiert zumindest ein paar erste Einblicke, wie so ein MeeGo-Smartphone der Zukunft aussehen wird. Na, da bin ich echt gespannt…

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Pre-Alpha-Version von MeeGo für Tablets im Video

Gerade macht auf Youtube ein Video die Runde, das für ziemlich viel Begeisterung sorgt: In gut drei Minuten wird eine sehr frühe Version von MeeGo 1.1 gezeigt, die speziell für Tablet-PCs optimiert worden ist. Der Videoclip zeigt sehr anschaulich die optisch gelungene Bedieneroberfläche von MeeGo 1.1. So werden wie schon unter MeeGo 1.0 beispielsweise sämtliche offenen und geöffneten Objekte wie Bilder, Webseite und Videos auf der Startseite als Thumbnail angezeigt, was den schnellen Zugriff auf sämtliche Medien erlaubt.

Das gilt auch für die Integration von Social-Media-Diensten wie Facebook, Twitter und anderen Services, die automatisch auf der Startseite angezeigt werden. Und so wie es sich für ein touchscreen-basiertes UI gehört, kann man mit dem Finger durch Tweets, Fotos, Facebook-Einträge und andere Medien scrollen. Und für eine Pre-Alpha sieht das schon ziemlich gut und flüssig aus.

Schick ist auch der Bereich “MySlate”, in dem sämtliche offenen und kürzlich geschlossenen Anwendungen gelistet werden, genauso wie die mit dem Tablet verbundenen Geräte.

Neben diesem aufwändigen UI von MeeGo 1.1 gibt es auch einen schlichteren Bereich, in dem sämtliche Anwendungen als Icon dargestellt werden, die per Fingertipp gestartet werden können. Für die offenen Apps hält MeeGo 1.1 für Tablets eine Taskbar bereit, die wie unter Mac OS verschwindet und erst dann erscheint, wenn man in eine laufenden App verzweigt. So sieht man die Fotoapp, mit der sich Bilder manipulieren lassen. Multitouch unter MeeGo 1.1 macht schon einen ziemlich guten Eindruck.

Nett ist auch eine Art Multitasking, das MeeGo 1.1 zu unterstützen scheint. Damit kann man recht schnell zwischen zwei offenen Apps hin- und herschalten. Anwendungen lassen sich aber auch genauso einfach schließen, indem man auf das Kreuz in der rechten oberen Ecke tippt. Was man auch gut sehen kann: MeeGo 1.1 spielt in Verbindung mit Tablets HD-Videos ab, und das sieht recht gut aus. Vermutlich handelt es sich dabei um 720p-Clips, welche Hardware zugrunde liegt, ist allerdings nicht klar. Aber das Gesehene macht wirklich Lust auf mehr.

Woran die Entwickler von MeeGo 1.1 für Tablets auch gedacht haben, ist eine Integration des Intel-Stores, die sich Intel AppUp Center nennt und mit deren Hilfe neue Apps ganz im iPhone- und iPad-Stil auf dem MeeGo-Tablet landen. Im Gegensatz zum Apple App Store lassen sich auf MeeGo-Tablets bereits installierte Anwendungen direkt aus dem AppUp Center starten.

Aber nicht nur ich finde diese doch sehr frühe Version von MeeGo für Tablet sehr gelungen, davon zeugen die vielen, vielen Kommentare, die sich teilweise sehr euphorisch zum Video äußern. Auswahl gefällig?!

It’s like the iphone’s iso4 but better!

Really looking forward to this!

This is the tablet.. not the handset. But it is extremely fast and smooth thanks to Intel’s knowledge about proccesors.

I’m an Android fan, but this looks really great. And really smoothly for an alpha-version! I hope u’ll release a payable tablet under 300€!

Kicks the iPad in the balls in terms of features and innovation.

Will this blow away the iPad?!? 

Freakin Amazing! I can’t wait man.. this is what innovation looks like.

This looks far more appealing. I was wondering where to go next after my HD2 – this has pretty much sold Meego for me.

Great and amazing even it is alpha.

Apple are years behind with their old fashioned tablet OS.

If Nokia and Intel do this correctly, iPad is in trouble! P.S. I never liked the iPad anyways, MeeGo looks very promising. All the best Nokia and Intel.

We have an iPad killer on our hands!

This is epic. A true leap in technology. wow Nokia and Intel plan on having this in cars phones and tablets in 2011. Things are a changing. Changing for the good.

So, ihr iPad-Besitzer, was sagt ihr nun?!

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