Beiträge getagged mit iPhone

My Kalenderwochen 25 und 26: Dev Days und Tweetup

Die letzten drei Wochen waren pickepacke voll, daher kommt hier kurz und knapp eine Zusammenfassung der Kalenderwochen 25 und 26.

Am Anfang der Woche 25 stand mein eigenes Update der neuen iPhone-Firmware 4.0 an. Es war allerdings mehr ein Deinstallieren des Goldmasters und ein erneutes Kopieren der finalen Version 4.0 auf das Apple-Smartphone. Zwei Tage später sorgte dann ein Video für einige Furore, das eine sehr frühe Version vom MeeGo für Tablet-PCs zeigt. Sehr interessant und unterhaltsam sind die Kommentare zum Videoclip.

Ende der Woche war ich dann in Frankfurt, wo der Samsung Local Developer Day stattfand. Dort ging es um das Samsung-eigene Betriebssystem Bada, das in den nächsten Wochen und Monaten iPhone, Android und Co. das Fürchten lehren soll. Ich habe zumindest gelernt, dass Samsung noch einen weiten Weg vor sich hat, damit dies gelingen kann.

Kaum aus Frankfurt zurück, stand der nächste Tagestrip auf dem Programm, und zwar nach Hamburg, wo ich auf dem Blackberry Developer Day eine Menge über das Ecosystem Blackberry hören konnte. Auch bei RIM scheint es so zu sein, dass die Fragmentierung des eigenen Portfolios eine der größten Herausforderungen darstellt. Aber nicht nur für RIM, sondern auch für Blackberry-Software-Entwickler, die sich mit allerlei OS-Versionen und zugehörigen Smartphone-Modellen herumschlagen müssen.

Mein persönliches Highlight in diesen zwei Wochen war aber zweifellos das Tweetup mit Josh Bancroft von Intel, der sich beim Chiphersteller hauptsächlich mit dem Thema Social Media und Communities beschäftigt. So hat Josh das Intel Software Network (ISN) federführend aufgebaut und er hatte die Idee für Intel Software Network TV, das er aktuell produziert. Auf ISN schart Intel seine Entwickler um sich, stellt allerlei nützliche Tools zur Software-Entwicklung zur Verfügung und informiert mit permanent neuen Blogbeiträgen und anderen Inhalten. Und da Josh schon mal hier war, haben wir ziemlich spontan ein Tweetup in München aufgesetzt, was insgesamt toll gelaufen ist.

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My Kalenderwoche 23: iPhone 4, iOS 4 und Netbook-Gewinner

Ganz klar, als echter Mobilist war natürlich der Montag ein ganz wichtiger Tag: Steve Jobs eröffnete die große Apple-Entwicklerkonferenz WWDC 2010 und stellte gleichzeitig das neue iPhone 4 vor. Leider konnte ich dem Jobs’schen Spektakel nicht beiwohnen, aber die Keynote habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen und die Konserve komplett konsumiert.

Da ich es mir nicht verkneifen konnte, die wichtigsten Stellen der Jobs-Präsentation per Twitter zu kommentieren, folgen hier noch mal meine ganz persönlichen Highlights:

Sehr cool: Apple iBooks kann jetzt auch mit PDF-Docs umgehen. Danke, Apple!

Hast du gar nicht nötig, Steve: Android-Bashing auf der WWDC: das iPhone hat (noch) die dreifache Reichweite des Google-OS.

Selbstironischer Steve Jobs: “Nein, dieses iPhone 4 habt ihr noch nicht gesehen. Versprochen!”

iPhone 4 soll designmäßig an alte Leica-Kameras erinnern. Ist ziemlich gut gelungen. Ein schönes Stück Technik!

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Apple iPhone 3GS vs Google Nexus One

Auf dem Mobile-Blog der werten Kollegin Scholz findet sich eine äußerst interessante und stellenweise sehr unterhaltsame Infografik, die das iPhone 3GS mit dem Nexus One von Google anschaulich vergleicht. Neben den bereits bekannten Spezifikationen bezüglich Prozessor (600 vs 1.000 MHz), RAM (256 vs 512 MB) und der etwas besseren Grafikleistung des iPhone (28 vs. 22 Millionen Triangles/sec.) werden auch weniger bekannte Details dargestellt.

So wurden beispielsweise im ersten Monat nach Verkaufsstart vom iPhone geschätzte 2,8 Millionen verkauft, das Nexus One kommt in dieser Klasse gerade mal auf 80.000 Stück. Hübsch ist auch die Zahl der notwendigen Handgriffe, die der Akkuwechsel beider Geräte erfordert: So sind es beim iPhone dank der fest verbauten Batterie 16 Schritte, beim Nexus One gerade mal deren zwei (Deckel auf, Akku raus). Was streng genommen zwar nicht ganz stimmt, aber da bin ich heute mal nicht so.

Dass der Touchscreen des iPhone besser ist als der des Nexus One geht aus der Grafik genauso hervor wie die Tatsache, dass man das Google-Handy besser nicht fallen lassen sollte: im Vergleich zum iPhone (60 Dollar) kostet der Displaywechsel für Nexus-Besitzer zwischen 115 und 283 Dollar.

Tja, und den Rest schaut ihr euch am besten selbst an.

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Duell, zweiter Teil: HTC Desire vs iPhone

Nachdem ich heute morgen meine zweite SIM-Karte gefunden habe (wer packt so ein kleines Ding auch in den Geldbeutel), gibt es heute den zweiten Teil meiner kleinen Desire-vs-iPhone-Betrachtung. Wer jetzt allerdings einen umfassenden Vergleichstest à la Chip oder Macwelt erwartet, den muss ich enttäuschen. Meine Duelle sehen meist etwas anders aus. Sind aber nicht minder nutzwertig. Na denn mal los.

Surfvergnügen: Zweifelsohne ist der Bildschirm des HTC Desire browsertauglicher: Das hat zum einen mit der etwas höheren Auflösung im Vergleich zum iPhone zu tun (480*800 Pixel vs. 480*320 Pixel), aber vor allem mit dem kontrastreichen und hell leuchtenden AMOLED-Bildschirm, mit dem sich wirklich besser surfen lässt – sogar im Freien. Darüber hinaus baut der Desire Webseiten deutlich schneller auf als das iPhone, was zum einen am schnelleren Prozessor des Desire liegt (1000 MHz vs. 600 MHz) und zum anderen am größeren Arbeitsspeicher des HTC-Smarphones (Desire: 576MB, iPhone: 256MB). Was beiden Smartphones gemein ist: die maximale UMTS-Geschwindigkeit von 7,2 MBit/s.

Nett am Desire-Browser ist übrigens die Möglichkeit, ein bestimmtes Wort zu markieren und die Bedeutung desselben in Wikipedia anzeigen zu lassen. Das kann das iPhone leider nicht. Zoomen und pinchen funktioniert auf beiden Geräten gleichermaßen gut. Allerdings beherrscht das HTC Desire das Umstellen vom Hoch- ins Querformat nur auf einer Seite, beim iPhone spielt das keine Rolle. Und das Markieren resp. Löschen innerhalb der Adresszeile gelingt mit dem iPhone wesentlich besser.

Schreiben: Zugegeben, ich hab mich mittlerweile doch sehr an die Tastatur des iPhone gewöhnt, und so nebeneinander liegend ist die virtuelle Tastatur des Apple-Fon einfach die bessere. Die Tasten sind zwar kleiner, weisen aber eine Lücke zueinander auf, was ein schnelleres und genaueres Tippen ermöglicht. Dafür hat das HTC Desire reps. Android etwas zu bieten, was das Schreiben erheblich erleichtert: Eine an T9 angelehnte Schreibhilfe, mit der sich vorgeschlagene Wörter per Fingertipp auswählen lassen. Das erhöht das Schreibtempo und redudieziert die Tippfehler. Ein echter Mehrgewinn! Hoffentlich kommt etwas Ähnliches bald auf das iPhone.

Fotografie: Wer sein iPhone als Digitalkamera einsetzen will, braucht gute Lichtverhältnisse, um brauchbare Bilder schießen zu können. Denn es gibt keinen Blitz. Und wenn der Bildausschnitt größer werden soll, hilft nur eins: näher herangehen. Denn eine Zoomfunktion kennt das Apple-Fon ebenfalls nicht. Und mit dem iPhone spontan in schwarz-weiß fotografieren? Nada! Tja, all dies beherrscht und bietet das HTC Desire: Blitzlicht (das nicht besonders stark ist), eine Zoomfunktion (die einen aber auch nicht umhaut) und rudimentäre Fotofunktionen wie Helligkeit, Kontrast und diverse Effekte wie schwarz-weiß, Sepia und andere. Und selbst Weißabgleich beherrscht das HTC-Fon. Und mit seinen 5 Megapixeln bietet das Desire auch eine bessere Auflösung als das iPhone (3MP). Die Kategorie geht klar an HTC.

Und morgen sind die Kategorien Social Media, Apps und Kommunikation dran…

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