12 nützliche Tipps für eine längere iPhone-Akku-Laufzeit

12 iPhone-Akku-Tipps

Mithilfe der folgenden Grafik lässt sich möglicherweise das ein oder andere Prozent an zusätzlicher Akkuleistung aus dem iPhone herauskitzeln. Stichworte hierbei sind „Paralax-Effekt“, „Airdrop“, „Netzverbindungen“, „Flugmodus“ und so manche mehr. Also, viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren.

Hinweis: Diese Infografik hat mir der Akku- und Batterien-Shop C. Moosbrugger aus Tirol/Österreich (cmoosbrugger.at) zur Verfügung gestellt.

12 iPhone-Akku-Tipps

Videochat: Das steckt hinter SIMSme der Deutschen Post

SIMSme der Dt. Post

Bestimmt habt ihr schon von SIMSme gehört, oder? Falls nicht, ist das nicht weiter schlimm, denn ich habe auf der Powering the Cloud, die heute und morgen in Frankfurt am Main stattfindet, das nachfolgende Videointerview gedreht. Darin sprechen zwei der Protagonisten über diesen recht neuen IT-Service der Deutsche Post, mit dem sich der „Gelbe Riese“ im Bereich der Messenger etablieren will. Natürlich nicht mit einer billigen Kopie von WhatsApp und Konsorten, sondern mit einer iOS– und Android-App, bei der die Sicherheit ganz weit oben auf der Agenda steht.

Aus diesem Grund erfolgt die komplette Kommunikation über eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mithilfe eines privaten und öffentlichen Schlüssels, den die App einerseits zur Verfügung stellt und andererseits auf dem Server der Deutschen Post gespeichert wird. Natürlich komplett verschlüsselt, sodass dieser von außen nicht angreifbar oder lesbar ist.

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Top-5-Apple-App-Liste: Diese kostenlose iPhone- und iPad-Dienstprogramme kommen gut an [Update]

Eine liebe Freundin stellte vor kurzem die Behauptung auf, dass es viele Leute gäbe, die stets auf der Suche nach den beliebtesten Mobile Apps seien. Damit hat sie sicher recht, allerdings gehöre ich dieser seltsam anmutenden Spezies an, die sich gerne selbst von einer These überzeugen, bevor sie von dieser überzeugt sind. Also wage ich mich heute an eine Art Selbstversuch und sehe mir die Top-5-Liste der deutschen iTunes-Sektion in Sachen kostenlose Dienstprogramme für iPhone, iPad und iPod touch an.

Platz 1 belegt aktuell die App QR-Code Scanner
Platz 1 belegt aktuell die App QR-Code Scanner

Auf Platz 1 steht QR Code Scanner, mit dem sich QR-Codes von beliebigen Medien abfotografieren lassen. Dazu gehören verschlüsselte Zeichen auf Visitenkarten, auf Webseiten, auf Litfaß-Säulen, etc. Bei QR-Codes mit hinterlegten Adresse öffnet sich automatisch Google Maps, und im Falle einer Webseite oder eines Videos wird man direkt auf die zugehörige Seite umgeleitet, und zwar innerhalb der App selbst. Es wird also keine weitere App geöffnet wie in anderen vergleichbaren QR-Anwendungen. Schön ist auch die History-Funktion, die sämtliche Scans speichert, sodass sich diese mühelos wiederfinden lassen.

Bewertung der App-Anwender: 4,5 von 5 Sternen iTunes-Link

Platz 2 belegt aktuell die App iSafe Spy
Platz 2 belegt aktuell die App iSafe Spy

Den zweiten Platz belegt aktuell die App iSafe Spy. Allerdings nicht wegen deren Beliebtheit, sondern weil der Anbieter einen Trick anwendet, der bei den App-Anwendern sehr schlecht ankommt: wer dessen Tool-App iSafe Pro aktualisiert, bekommt iSafe Spy zwangsweise auf dem iPhone oder iPad installiert. Ein absolutes No-Go aus der Sicht vieler verärgerter Kunden, zumal es sich bei iSafe Pro um eine kostenpflichtige App handelt (0,89 Euro). Dabei ist die App ein echtes Schweizer Taschenmesser, mit dem Bilder und Videos versteckt werden können, sich Klingeltöne erstellen lassen, Musik aus Videos extrahiert werden kann, etc.

Bewertung der App-Anwender: 1 von 5 Sternen. iTunes-Link

Platz 3 belegt aktuell die App Emocticons - Emoji Unlimited
Platz 3 belegt aktuell die App Emocticons – Emoji Unlimited

Platz drei der kostenlosen Dienstprogramme nimmt derzeit Emocticons: Emoji Unlimited Edition ein. Da soll noch einer sagen, bei den Tools-Apps zähle nur der Nutzwertfaktor. Diese Anwendung belegt zum einen das Gegenteil und zeigt zum anderen, dass viele iOS-Anhänger trotz der Post-PC-Ära (oder gerade deshalb?!) ihren Mails, Kurznachrichten und Chats mehr Leben, sprich Emotionen einhauchen wollen. Und das gelingt mit dieser Gratis-App besonders gut. Unterstützt werden die iOS-Apps Nachrichten, Mail, Kontakte, Safari, Kalender und weitere Text-Apps.

Tipp: Nach der Installation der App muss zunächst die Emoji-Tastatur aktiviert werden, was aber ganz einfach via Anwendung passiert. Dann stehen hunderte von Emoticons auf der iOS-Tastatur zur Verfügung.

UPDATE: Der sehr aufmerksame iPhone- und iPad-Experte Giesbert Damaschke hat mich darauf hingewiesen, dass diese Emoticon-Sammlung schon seit geraumer Zeit unter iOS verfügbar ist. Daher handelt es sich bei der App um einen großen Fake!

Bewertung der App-Anwender: 4 von 5 Sternen. iTunes-Link

Platz 4 belegt aktuell die App Mein IPhone suchen
Platz 4 belegt aktuell die App Mein IPhone suchen

Den vierten Platz der Tools-Apps verbucht aktuell „Mein iPhone suchen“ von Apple. Diese Anwendung richtet sich an zwei Kategorien von Anwendern: An die Vergesslichen, die ihr iPhone schon mal verlegen und an die Ängstlichen, die hinter jedem Strauch einen Dieb vermuten. Zielgruppe Nummer 1 kann ich zurufen: für euch ist die App genau die Richtige, da ihr mit ihrer Hilfe einen Ton am nicht-auffindbaren iOS-Gadget abspielen und dieses damit ruck, zuck orten könnt. Und den Ängstlichen muss ich leider sagen: sobald das schicke Apple-Gerät ausgeschaltet wird vom „Entwender“, nützt die App gar nix mehr. Es soll allerdings Leute geben, die ihr iPad mini im Bus liegen gelassen und dieses mithilfe der App wiedergefunden haben. Also von wegen, man können damit nur sein iPhone suchen…

Bewertung der App-Anwender: 4 von 5 Sternen. iTunes-Link

Platz 5 belegt aktuell die App Google Chrome
Platz 5 belegt aktuell die App Google Chrome

Platz 5 der am derzeit meist geladenen Dienstprogramme-Apps nimmt der Chrome-Browser von Google in Anspruch. Falls ihr also mal keine Lust mehr auf den mobilen Safari-Browser habt oder ihr am Mac ohnehin Google Chrome bevorzugt einsetzt, ist diese App auf jeden Fall eine Installation wert. Und so wie man das von der Desktop-Variante gewohnt ist, erlaubt das Anmelden per Google-Account das Synchronisieren sämtlicher Tabs, Lesezeichen und Kennwörter zwischen Mac und iOS-Gadget. Sehr praktisch.

Bewertung der App-Anwender: 3,5 von 5 Sternen. iTunes-Link

Mein ganz persönlicher Rückblick auf die iPhone developer conference 2011

Zwei Tage, zahlreiche interessante Sessions um iOS & Co., eine „Coding Battle“ und eine Coding Night von und mit Ivo Wessel – das waren die zahlreichen Highlights der vierten Ausgabe der iPhone Developer Conference 2011. Aber es gab auch meine ganz persönlichen „Ahs“ und „Ohs“. Von alledem soll hier die Rede sein

Die Vorträge: Da eine Entwicklerkonferenz nicht nur zum Zwecke der Rund-um-die-Uhr-in-Vorträgen-sitzen da ist, habe ich mir ein paar Sessions herausgesucht, die leider nicht alle das hielten, was sie zu versprechen schienen.

So war „Drupal und iOS – ein starkes Team“ für meinen Geschmack viel zu Drupal-lastig. Der Referent wollte zwar ein iPad-Magazin vorstellen, das sich eines Drupal-Backends bedient, am Ende ging es aber nur ein bisschen um iOS und viel zu viel um Drupal. Was auch der Zeit geschuldet war, die dem Kollegen am Ende davon lief. Interessant fand ich aber seine Aussage, dass 81 Prozent aller iPad-Anwender etwa 8 bis 9 Euro pro Monat für eine digitale Tageszeitung ausgeben würden. Das ist doch mal eine Hausnummer.

Gleich im Anschluss wollte Reimund Schmald von Nuance ein wenig über das Thema „Mobiltelefon und Apps mit Sprache steuern“ sprechen. Das hat er zwar auch getan, aber doch sehr mit der Nuance-Brille, die er natürlich trug. Daher artete sein Vortrag zu einer Verkaufsveranstaltung aus, was nicht nur mir nicht gefallen hat, wenn man die zugehörigen Tweets ein wenig verfolgt hat. Ah ja, doch, er sprach gefühlte zwei Minuten über das Entwicklerprogramm NDEV, mit dem Nuance interessierten Developern ihre Sprach-API zur Verfügung stellen will. Teilweise gegen Geld, versteht sich. Immerhin ließ sich Kollege Schmald dazu hinreißen, die Beteiligung von Nuance an der Entwicklung von Siri publik zu machen. So öffentlich hat er das meines Wissens nach noch nie getan!

Die anschließende Session von Professor Dr. Bresges von der Uni zu Köln war zwar weniger werbelastig, zeigte aber letztlich auch viele Ansätze des E-Learning-Plattform Ilias, mit dem Dozenten und Studierende in Zukunft besser vernetzt werden können. Dabei waren allerdings schon sehr interessante Ansätze dabei, so wie diverse Apps, mit denen sich physikalische Lerninhalte besser und intuitiver begreifen lassen. Das hätte mir zu meiner Schulzeit bestimmt auch geholfen…

Auf Professor Bresges folgte Doktor Lutz Kohl von match2blue, der mithilfe von Java-Code auf einer iOS-Entwicklerkonferenz für das Developer-SDK matooi werben wollte. Und das auf einem Windows-Rechner. Zwei Skandälchen auf einmal…

Meine erste Session am zweiten Tag beschäftigte sich mit dem Thema „Agile Software-Entwicklung“. Das war schon sehr interessant. Dabei zeigte Sven Günther anschaulich, welche Vorteile die testgetriebene Software-Entwicklung bringt, dass man mithilfe von automatischen Akzeptanztests die fachliche Funktionalität einer App überprüfen kann, dass mit Betabuilder oder Testflight mobile Anwendungen „on the fly“ auf einem Testgerät landen, und vieles mehr. Good stuff, Mister Günther!

Der folgende Vortrag von Marcus Ross trug den etwas sperrigen Titel „Crossplattformentwicklung mit Titanium Mobile“, aber Marcus füllte seine Session mit derart viel Leben, dass man nie den Eindruck bekam, dass es sich hierbei um ein eher trockenes Thema handelte. Mit viel Enthusiasmus und Know-how ließ er uns teilhaben an der Titanium-Entwicklersuite  und wie sich mit dieser Umgebung mobile Anwendungen für iPhone, iPad und Android-Smartphones programmieren lassen. Bemerkenswert fand ich die Erkenntnis, das Titanium Mobile wie PhoneGap funktioniert, nur schnellere Apps ermöglicht, dass es bereits 200.000 registrierte Entwickler und etwa 25.000 Titanium-Mobile-Apps gibt und dass es zwei sehr anschauliche Coding-Beispiele zu sehen gab. Das ist es schließlich, was die Leute von einer Entwicklerkonferenz erwarten.

Ich hätte es eigentlich wissen sollen: die iCloud-Session, äh, -Keynote, brachte kaum neue Erkenntnisse, außer die: wenn du als Referent nicht auf die Bedenken und Zwischenrufe deiner Zuhörer eingehst, hast du eigentlich schon verloren. Schade irgendwie…

Der Veranstaltungsort: Das Radisson Blu präsentierte sich als passende Location: die gesamte Veranstaltung fand in einem großen, holzgetäfelten Bereich statt, so dass Räume suchen oder mangelnder Kontakt zu anderen Teilnehmern ausgeschlossen waren. Allerdings schien alles ein wenig zu klein bemessen zu sein, sodass sich die Veranstalter möglicherweise für das nächste Jahr schon wieder einen neuen Veranstaltungsort suchen dürfen. Dabei muss auch die Frage erlaubt sein, ob sich Köln als Entwickler-Event-Stadt wirklich eignet.

Die Organisation: Seitens der Neuen Mediengesellschaft Ulm gab es in Sachen Organisation nichts zu bemängeln (bis auf die fehlenden Schnittchen während der Abendveranstaltung vielleicht). Das Hotel selbst allerdings hat noch ein wenig dazuzulernen, wie solch eine Veranstaltung funktioniert. Denn fehlende Teller, zu wenig Personal und laues Essen dürfen auf solch einem Event einfach nicht vorkommen.

Der Ausstellerbereich: Nokia und Microsoft hatten sich zusammengetan, um auf der iPhone developer conference die anwesenden iOS-Entwickler von der Güte ihrer Plattform Windows Phone zu überzeugen. Ob das ihnen nachhaltig gelungen ist, kann ich nicht sagen. Der Stand war allerdings gut besucht, was auch an der Kaffeebar und an dem großen Automaten lag, in dem sich insgesamt vier Nokia Lumia 800 befanden, die einen neuen Besitzer suchten.

Die Abendveranstaltung: Zwei Sessions standen auf dem Programm: eine sogenannte Coding-Battle, die zeigen sollte, wie sich Windows-Phone-Apps programmieren lassen. Die Protagonisten hießen Oliver Scheer und Felix Rieseberg (der ja eigentlich Apple-Fanboy ist), die beide für Microsoft arbeiten und die eine sehr unterhaltsame und zugleich informative Show lieferten. Die Tools und Methoden, mit denen ihr Windows-Phone-Apps entwickeln könnt, scheinen ihre Zwecke wirklich zu erfüllen. Am Schluss gab es noch einen kleinen Quiz, an dem ich teilgenommen habe (obwohl ich eigentlich gar nicht wollte). Und was soll ich sagen: am Schluss besaß ich ein neues Lumia 800. Cool, oder?!

Während der Coding Night mit Ivo Wessel konnten die zahlreichen Anwesenden lernen, wie er die Konferenz-iPhone-App programmiert hat. Die Leute waren derart begeistert, dass sie am liebsten die ganze Nacht Ivos Worten gelauscht hätten. Um 22:30 Uhr war dann aber doch Schluss.

Mein Fazit: Die iPhone developer Conference 2011 bot sicherlich nicht für alle Beteiligten genug Coding-Sessions, wenngleich der zweite Tag für den ersten entschädigen konnte. Die Orga war gut, das Essen nicht so, die Kontakte waren toll und die zwei Tage haben sich alles in allem wirklich gelohnt. Mal sehen, wo und in welchem Rahmen die iPhone developer conference 2012 stattfinden wird. Man sieht sich!

Interessanter Mobile-Track auf der W-JAX 2011

Zwar bezeichnet sich die W-JAX 2011 als „Konferenz für Java, Web, Architektur, Agile & Cloud“, doch gerade habe ich per Zufall den mobilen Sessiontrack der Entwicklerveranstaltung entdeckt. Da die Präsentationen zu iPhone, Android & Co. allesamt morgen (also am 10.11.) stattfinden, werde ich mich auf den Weg gen Arabellapark aufmachen, wo die W-JAX im Westin Grand Hotel tagt.

Der „Mobile Day“, wie ihn die Veranstalterin Software & Support Media getauft hat, wird vom Kollegen Kay Glahn moderiert, den ich schon selbst als Autor „unter meinen Fittichen“ hatte und der eine Menge zu sagen hat in Sachen mobile Apps-Entwicklung. Das Programm des „mobilen Tags“ kann sich durchaus sehen lassen:

Um 8:30 Uhr gehen Florian Müller und Domenic Benz der Frage nach, ob man als Software-Entwickler immer noch in „nativ“ und „webbasiert“ denken muss. Um die Antwort vorweg zu nehmen: nein, muss man nicht, und heraus kommen mobile Mash-Ups, mit denen sich eine größtmögliche Zahl an mobilen Plattformen adressieren lassen.

Um 10:15 Uhr geht es weiter mit Michael Chaize von Adobe, der in seiner hoffentlich werbefreien Session das Entwicklungs-Framework Flex 4.5 vorstellen wird, mit dem sich Smartphone- und Tablet-Apps mit Java-, .NET- und PHP-Backend-Lösungen verknüpfen lassen.

Nach der Mittagspause geht es um 13:45 Uhr weiter Lars Röwekamp von der open knowledge GmbH, der sich während seiner Session der Frage stellen wird, wie in Zukunft mobile Enterprise-Strategien aussehen sollten, ob man besser auf nativ oder HTLM5 setzt und was passieren kann, wenn die mobile App mal die Verbindung zum Backend verliert.

Ekkehard Gentz macht um 15:15 Uhr weiter mit dem spannenden Thema „Mobile Push-Services“. Dabei will und wird er zeigen, wie sich für ein und dieselbe Backend-Anwendung die unterschiedlichen Push-Service-SDKs optimal implementieren lassen. Denn der Knackpunkt sind hierbei nicht genormte Vorgehensweisen, so dass jedes SDK entsprechend angepasst werden muss.

Den Abschluss des „Mobile Day“ auf der W-JAX 2011 bildet der Vortrag von Sven Haiges, der bei der Hybris GmbH beschäftigt ist und der über das Drahtlosthema der Zukunft NFC sprechen wird. Sein Schwerpunkt wird dabei der Einsatz von Near Field Communication unter Android sein: was ist es, was kann es, was bringt es. Und Codebeispiele hat Haiges ebenfalls dabei.

Falls Sie also morgen auf dem Mobile Day dabei sein wollen, können Sie sich noch online anmelden. Das Ticket kostet regulär 550 Euro. Und wenn Sie sich mit mindestens zwei Kollegen gemeinsam anmelden, geht der Preis runter auf 490 Euro pro Teilnehmer. Also, vielleicht sieht man sich!

Erste Highlights der mobile DevCon München stehen fest

Es ist schon wieder geraume Zeit her, dass ich hier über das neue Mobile-Konferenz-Konzept der NMG berichtet habe. Doch heute gibt’s ein paar Neuigkeiten zu vermelden, denn es stehen die ersten Highlight-Sessions der München-Ausgabe der mobile DevCon 2011 fest, die am 25. Juli stattfinden wird. Dazu zählen unter anderem:

  • Mobile Technolgien von und mit Alexander Schulze: Ob Location Based Services, Near Field Communication oder weitere mobile Themen – Alex wird mit seiner Keynote-Session alle Anwesenden auf den aktuellen Stand der Technik bringen.
  • App-Entwicklung in der Praxis: Wer anders als Ivo Wessels könnte auf unterhaltsame Weise über die möglichen Stolperfallen berichten, in die vor allem Neulinge der App-Programmieren geraten können.
  • Plattformübergreifende Entwicklung: Robert Virkus von Enough Software zeigt während seiner Session, welche plattformübergreifenden Entwicklertools am Markt sind, welche Alternativen zu Browser-Apps exisitieren und wie sich das Ganze in der Praxis darstellt.

Was sich übrigens nicht geändert hat sind Preise und Anmeldefristen: bis zum 13. Juni kostet die München-Ausgabe der mobile DevCon 2011 ermäßigte 399 Euro, danach wird’s 50 Euro teurer. Also, am besten möglichst bald buchen…

Neue Entwicklerkonferenz für iOS, WP7, Android und Co: Mobile DevCon

Auf der Mobile DevCon geht es in drei Städten rund um mobile Entwicklerthemen
Auf der Mobile DevCon geht es in drei Städten rund um mobile Entwicklerthemen

Ab sofort macht sich die Neue Mediengesellschaft Ulm einen bereits in Vergessenheit geglauben Credo zu Eigen: „Think global, act local!“.

Soll heißen: Ab Sommer diesen Jahres geht es los mit einer neuen Regional-Konferenz-Reihe, die sich ganz dem Thema Mobile Development widmet, also dem Konzipieren und Entwickeln mobiler Apps. Hierzu wird es in diesem Jahr drei Veranstaltungen unter dem Namen „Mobile DevCon“ geben, die wie folgt stattfinden werden:

  • am 25. Juli macht München den Auftakt,
  • dann geht es am 21. September in Köln weiter und
  • am 19. Oktober endet die Konferenz-Tour im schönen Hamburg.

Allen drei Veranstaltungen ist natürlich eines gemein: sie sollen einen

Überblick [geben] über die neuesten Techniken und praxisrelevanten Lösungen für Entwickler mobiler Applikationen. Im Fokus stehen u. a. Sprachen wie Objective-C und Java sowie Entwicklungsumgebungen und Testing. Außerdem wird die App-Entwicklung für Tablets und plattformunabhängige Programmierung diskutiert.

Soweit ein Auszug der Pressemeldung, die noch über den Äther gehen wird.

Die zugehörige Webseite ist übrigens schon ganz gut gefüllt und vermittelt zumindest schon mal einen groben Eindruck, um was es auf den Mobile-DevCon-Konferenzen gehen wird. Das sieht wie folgt aus:

Plattformen
* Android: Ist die neue Android-Version bereit für die Tablet-Welt?
* iOS: Welche Neuerung hält Apple für Entwickler bereit?
* Windows Phone 7: Wie weit ist das Betriebssystem von Microsoft?

Sprachen
* Java
* .NET
* Objective-C
* HTML5, CSS und JavaScript

Apps
* Nativ: Braucht es noch die native App?
* Hybrid: Wie nutztman das Beste aus beiden Welten?
* Web: Reichen die Webtechniken für eine konkurrenzfähige App?

Trends
* Plattformunabhängige Entwicklung
* Tablet-Apps
* Neue Smartphone-Plattformen

Programmierung
* IDE: Welche Umgebung eignet sich für die mobile Entwicklung?
* Testen: Auch mobile Apps müssen getestet werden. Wie geht man am besten vor?

Und das ist natürlich nur der Anfang. Denn noch ist Markus Stäuble, der für die Inhalte verantwortlich ist, auf der Suche nach geeigneten Vorträgen und Vortragenden, die er laut Pressemitteilung persönlich einladen wird. Er hat aber sicherlich auch nichts dagegen, wenn man gute Themen an ihn heranreicht.

Ach  ja: Die Anmeldung ist bereits live geschaltet, und so kann man sich schon heute eines der begehrten Tickets ergattern. Diese kosten regulär 449 Euro, aber natürlich gibt es auch ein Early-Bird-Angebot. Das sieht einen Rabatt von 50 Euro vor, und zwar, wenn man das Ticket vorzeitig erwirbt:

  • für München bis zum 13. Juni
  • für Köln bis zum 10. August und
  • für Hamburg bis zum 7. September

Na dann: man sieht sich…

iOS 4.3 ist da: Alle Highlights auf einen Blick

Da hab‘ ich wohl heute morgen was verpasst, denn beim Verbinden meines iPhones mit dem Macbook poppte mir in iTunes folgendes Fenster entgegen:

iOS 4.3 ist da!

Da hat Apple also tatsächlich das neueste Update für iPhone, iPod touch und iPad einen Tag früher als geplant bereit gestellt. Grund genug, das Update direkt auf den Rechner und dann aufs iPhone zu laden. Als neue Features sind mit dabei:

  • Das mobile Gerät fungiert ab sofort als UMTS-Modem, und das über WLAN und Bluetooth. Allerdings benötigt man hierfür eine Tethering-Option, die Bestandteil des Mobilfunkvertrages sein muss. Also werde ich wohl mit dieser schönen neuen Funktion nichts anfangen können, da ich immer noch einen Complete-Vertrag der ersten Generation mein Eigen nenne. Immerhin gehört dazu eine zweite SIM-Karte, mit der ich beispielsweise via UMTA-Router ins Internet komme. Also brauche ich die neue Funktion gar nicht. Schön wär es aber schon.

Update: Ein Fingertipp auf „Persönlichen Hotspot konfigurieren“, und es erscheint die Meldung, ich solle mich doch an die Telekom wenden…

  • Mit ganz viel Highspeed soll man in Zukunft mobil surfen können. Hierfür hat Apple die Java-Engine beschleunigt und ihr den passenden Namen „Nirtro JavaScript Engine“ verpasst. Na, mal sehen, wie speedy sich Safari nach dem Update präsentiert. Update: Also, ganz subjektiv würde ich schon sagen, dass der Seitenaufbau flüssiger geworden ist.
  • Apple hat seine Kunden erhört und überlässt es dem iPad-Anwender, ob der ehemalige Rotationssperrenschalter und bisherige Stummschalter sowohl zum Sperren als auch zum stumm Schalten eingesetzt werden kann. Na, geht doch!
  • Nett, aber nicht unbedingt lebensnotwendig ist die Möglicheit, App-Downloads mittendrin zu unterbrechen und die App rückstandsfrei vom iPhone zu entfernen. Wer’s braucht…
  • Die eingebaute Sprachsteuerung (ihr wisst schon: Home-Button ein paar Sekunden festhalten) wurde um den Befehl „Facetime“ ergänzt, mit dem sich ruckzuck Videotelefonate aufbauen lassen.
  • Wirklich praktisch ist die Doppel-Brumm-Funktion, die Apple iOS 4.3 spendiert hat. Denn ab sofort brummt das iPhone zweimal, wenn eine SMS-Nachricht eintrifft, alle andere Push-Nachrichten brummen einfach. Damit man nicht immer nachgucken muss, ob es wichtig ist – oder nicht.

Fazit: Ohne die passende Tethering-Option im iPhone-Vertrag ist das Update 4.3 ein laues Lüftchen, das man nicht unbedingt installieren muss. Schaden kann es aber auch nicht.

Interview: Was passiert auf dem iOS-Hackathon in Berlin?

Ich sitze hier mit Philipp Berner zusammen, einem der Organisatoren des iOS-Hackathons, der diese Woche (7. bis 9.1.) in Berlin stattfindet. Von Philipp lerne ich, wie es zum Namen „Appbackrthon“ kommt, wer oder was Appbackr ist und warum interessierte iOS-Coder und -Designer unbedingt morgen zum Hackathon kommen sollten.

IT-techBlog: Philipp, euer iOS-Hackathon nennt sich Appbackrthon. Wie kommt man auf solch einen Namen?

Philipp Berner: Bei Appbackrthon handelt es sich um einen Fantasienamen. Er kombiniert Hackathon, Apps (da es sich um ein iOS-Development-Event handelt) und den Namen unseres Unternehmens, Appbackr. Wir waren uns einig, dass es sich dabei um einen individuellen und einprägsamen Namen handelt, den wir auch für weitere Events verwenden können.

Was und wer verbirgt sich denn hinter Appbackr?

Berner: Appbackr ist der weltweit erste Wholesale-Marktplatz für mobile Applikationen. Damit ermöglichen wir Entwicklern, ihre Applikationen in großen Stückzahlen zu verkaufen und damit unmittelbar Erlöse zu erzielen. Das ist eine sehr attraktive Form der Finanzierung, da alle Rechte der App beim Entwickler bleiben. Backer haben damit die Möglichkeit, ihre bestehenden Vertriebskanäle mit Applikationen Dritter zu monetarisieren. [Anmerkung: Backer ist eine Art Einzelhändler, der Apps beim Entwickler ins großer Stückzahl kauft und im App Store weiterverkauft].

Ihr seid also eine Art Apple Appstore-Alternative?

Berner: Appbackr baut eine Art App-Großhandel, der auf dem Apple Appstore basiert. Dies erfolgt parallel zum Appstore. Der Endkunde kauft seine Apps also weiterhin im Appstore. Wir bringen Entwickler und Backer zusammen, damit diese voneinander profitieren.

Ihr seid also ein App-Marktplatz, auf dem sich Entwickler und Backer treffen. Wie handeln diese ihre Konditionen aus und was ist eure Rolle dabei?

Berner: Im Moment bieten wir einen festen „Wholesale“-Preis an. Dieser liegt bezüglich einer 99-US-Cent-App bei 45 Cent. Der Entwickler hat bei uns die Möglichkeit, eine Mindestzahl und maximale Anzahl an Apps anzubieten. Das kann zum Beispiel wie folgt aussehen: „Ich will mindesten 10.000 Stück verkaufen, aber nicht mehr als 50.000 Stück“. Der Backer kann dann innerhalb dieses Rahmens entscheiden, wie viele Apps er kaufen möchte. Dabei kümmern wir uns um das gesamte Tracking und um die Abrechnung.

Wie kommen denn Entwickler und Backer zu euch?

Berner: Aktuell arbeiten wir sehr eng mit Entwicklern zusammen. Sowohl im direkten Kontakt als auch über Events. Um Backer zu erreichen, arbeiten wir primär mit soliden Partnern zusammen.

„Events“ ist ein gutes Stichwort. Warum findet in Berlin euer Appbackrthon statt und wen wollt ihr damit erreichen?

Berner: Uns ist es wichtig, von Anfang an auch Feedback außerhalb des Silicon Valley zu bekommen. Berlin ist sicherlich eine der Hubs in Europa für Startups und Entwickler. Die iOS-Szene ist für europäische Verhältnisse sehr stark. Der Hackathon ist also für Hacker (Programmierer) und Painter (Desginer) gedacht. Wir sind nämlich der Meinung, dass diese zwei Typen von Leuten an einem einzigen Wochenende etwas Tolles „bauen“  können. Außerdem denken wir, dass es für beide (Hacker & Designer) eine sehr gute Gelegenheit ist, sich auf einer gemeinsamen Arbeitsebene kennenzulernen.

Wie ist denn bisher die Resonanz und sind noch Plätze frei?

Berner: Wir haben das Event sehr kurzfristig organisiert, und dann noch über Weihnachten. Die Resonanz ist dennoch super! Aktuell haben sich 15 Hacker und 7 Painter angemeldet. Desweiteren konnten wir weitere Sponsoren gewinnen, die es uns ermöglichen, neben der Gesamtsumme von 1.500 US-Dollar weitere tolle Preise an die Teilnehmer weiterzureichen. Die Anmeldung zum Appbackrthon steht bis zum Schluss offen.

Philipp, eine abschließende Frage: Warum sollten iOS-Entwickler und Designer unbedingt zu eurem Appbackrthon kommen?

Berner: Oh, das ist ziemlich einfach: Unser Appbackrthon ist ein sehr cooles Event für alle iOS-Begeisterte, die gerne Neues ausprobieren. Wir bieten die Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und vergeben tolle Preise. Wann sonst hat man schon mal die Möglichkeit, seine eigenen Ideen mit anderen auszuprobieren und dafür auch noch einen Preis zu ergattern?!

Na dann, viel Spaß – und wir sehen uns! 7. Januar, 20:00 Uhr, Berlin-Mitte..

Über den Interview-Partner
Philipp Berner studierte Informatik in München. Nach seinem Studium  gründete er die Online-Video-Technologiefirma ViCommerce. Seine Passion für Startups und Technologie brachte ihn 2010 ins Silicon Valley, wo er jetzt unter anderem für das Unternehmen Appbackr arbeitet. Philipp wurde für den Wettbewerb „Münchner Businessplan“ nominiert, gewann das „Bay Area Startup-Weekend 2010“ in San Francisco und ist Finalist vom  „Kauffman Labs Programm“ der Kauffman Foundation. Neben seinem Interesse für Technologie und Technik ist er begeisterter Skifahrer und Segler.

iOS-Hackathon Anfang Januar in Berlin: coden und gewinnen!

Anfang Januar 2011 (genauer gesagt vom 7. bis 9.1.) findet in Berlin ein sogenanntes iOS-Hackathon statt. Falls der Begriff „Hackathon“ nicht jedem geläufig sein sollte, folgt erst mal eine kurze Wiki-Definition:

A hackathon, a hacker neologism, is an event when programmers meet to do collaborative computer programming. These events are typically between several days and a week in length. A hackathon refers not simply to one time hacks, but to a specific time when many people come together to hack on what they want to, how they want to – with little to no restrictions on direction or goal of the programming.

In diesem speziellen Fall ruft das Startup-Unternehmen appbackr alle interessierten Entwickler und Designer dazu auf, vom 7. bis 9. Januar in die Büroräume der Firma SoundCloud zu kommen, um dort an collen und pfiffigen App-Ideen ein ganzes Wochenende lang zusammen mit anderen herumzubasteln. Am Schluss (sprich: Sonntag Nachmittag) sollen dann ganz tolle, vermarktungsträchtige iPhone- oder iPad-Apps stehen, die von den Veranstaltern mit insgesamt 1.500 US-Dollarn samt Marketing- und PR-Unterstützung prämiert werden. Das ist doch gar nicht so übel, oder?

Ok, falls ihr mehr wissen wollt zum Appbackrthon Anfang Januar in Berlin, solltet ihr auf die zugehörige Eventbrite-Seite verzweigen, auf der es weitere Infos gibt. Dort könnt ihr euch auch gleich anmelden. Es sind zwar noch einige Plätze verfügbar, aber allzu lange solltet ihr mit der Ticket-Sicherung nicht warten. Man sieht sich!

Florian Bender: So lief die iPhone Dev Con aus Veranstaltersicht

Kurz vor Ende der dritten iPhone Developer Conference 2010 hatte ich die Gelegenheit, mit Florian Bender ein kurzes Interview zu führen. Florian zeichnet sich für die Entwicklerkonferenzen bei der Neuen Mediengesellschaft Ulm verantwortlich und zieht in diesem Dreiminüter ein erstes kurzes Fazit der iOS-Veranstaltung in Köln.

Tenor aller Orten: tolle Veranstaltung, tolle Location, tolles Programm. Na, bei so viel Euphorie muss die ipdc11 noch viel toller werden. Aber am besten schaut ihr es euch selber an.

Review: iPhone Developer Conference 2010 – Teil 2 [Upd]

Wie ich gestern versprochen habe, folgt heute der zweite Teil meiner ganz persönlichen iPhone-Dev-Con-Rückschau 2010. Und für alle, die noch mehr wollen, folgen morgen zwei Videos, die ich in Köln gedreht habe. Eines handelt vom Verhältnis iOS-Entwickler vs. Windows Phone 7, und das andere ist ein Interview mit Florian Bender. Na, dann mal los!

Update: Das Interview mit Frank Prengel von Microsoft zu Windows Phone 7 ist online und zum Anschauen bereit.

Bevor ich aber mit dem Tag-2-Fazit beginne, will ich es nicht versäumen, kurz auf die Preisverleihung im Rahmen der „Besten deutschen iPhone-App 2010“ einzugehen. Die Zeromonie war sehr schlicht gehalten und uferte auch nicht zur heimlichen Oscar-Verleihung aus, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Und nochmal ein großes Lob an dieser Stelle für die Jungs rund um Florian Bender, die in einer Wochenendaktion sämtliche Einspieler der jeweils bestplatzierten Apps selbst produziert haben. Tolle Arbeit! Ach ja: Die Gewinner sind allesamt auf der zugehörigen ipdc10-Seite nachzulesen, und Erik Franz, Chefredakteur der mac-developer, hat schon mal das erste Gewinnervideo gedreht und online gestellt.

Ok, dann geht’s zurück zum zweiten Tag auf der iPhone Developer Conference 2010. Dort hatte ich wieder die Ehre und Aufgabe, einen der beiden Business-Tracks zu moderieren. Rückblickend war die Track genau mein Ding, und das wegen zweier Themenschwerpunkte:

Den Anfang machte Ingo Dellwig, der mit seinem Vergleich „iPhone vs. iPad“ Grundsätzliches zu erzählen hatte. Für mich war nicht so richtig viel Neues dabei, allerdings war die Session gut besucht, ergo von vielen als interessant eingestuft. Und mein Lieblingszitat von Ingos Vortrag ist ein besonders schönes:

Das iPad ist nicht wirklich Auto-Navigeräte-tauglich. Als digitale Weinkarte hingegen schon.

Den nächsten Versuch, das Phänomen iPad etwas genauer zu beleuchten, unternahm dann Benno Bartels von insertEFFECT, der sich den DOs und DONTs des iPad-UI-Designs widmete. Auch Benno hatte ein paar schöne Statements parat:

Die unendlichen Anwendungsmöglichkeiten des iPad: als Kochbuch, als E-Book-Reader, als Musikinstrument, als Klolektüre, als sonst was

Netbooks produzieren Content, den man mit dem iPad konsumiert und mit dem iPhone kommuniziert

Tablet-Apps folgen bestimmten Regeln: einfache Bedienbarkeit, schnelles Verstehen, Mehrwert vs. Webseiten und Ausnutzen der vorhandenen Technik

Gute Usability zeichnet sich auch dadurch aus, dass es eine gewisse „Wurstfinger-Kompatibilität“ bietet.

UI-Tipp: Reale Gegebenheiten in die App implementieren (eBooks), was man allerdings nicht übertreiben sollte (Blättern).

Mit Axure lassen sich für iPhone und iPad recht einfach und schnell UI-Dummys bauen. http://www.axure.com/

Benno wurde dann von Steffen Trenkle von der denkwerk GmbH abgelöst, der die Frage beantworten wollte, ob das iPad als Lebensretter einer ganzen Branche taugt. Und zwar der Verlagsbranche, die seit Jahren händeringend nach neuen Konzepten und Trends forscht, diese regelmäßig verschläft und am Ende sind dann wieder die anderen schuld! Ok, so weit ging Steffen nicht, aber was seine Vision von Anspruch und Wirklichkeit in Sachen iPad-Verlags-Apps offenbarte, ist es vielleicht doch mal wieder so.

Nach der Mittagspause ging es programmatisch um den Blick über den Tellerrand hinaus (sic!), und das im teils besten Sinne. Den Anfang damit machte Felix Heimbrecht von Clamno, der sich des Themas Multiplattform-Apps und mobile Portale genauer annehmen wollte. Allerdings konnte ich während des Vortrags den Verdacht nicht abschütteln, dass es sich hierbei eher um eine Firmenpräsentation handelte. Schade, dabei klang das Thema sehr vielversprechend.

Wie dann der Vortrag von Jens Dissmann von Nokia lief, kann ich leider nicht sagen, da ich in dieser Zeit zwei Videointerviews geführt habe, und zwar mit Frank Prengel von Microsoft und Florian Bender von der veranstaltenden NMG (beide werde ich noch diese Woche online stellen). Allerdings hatte ich das Vergnügen, mit Jens letzte Woche auf dem Ovi Dev Day in München auf einem Podium zu sitzen und eifrig zu diskutieren. Auch hierzu gibt es noch diese Woche eine kleine Rückschau.

De letzte Session des Businesstrack 4 auf der iphone dev con 2010 hielt dann besagter Frank Prengel, der als Technical Evangelist durch die Lande reist und vor allem Software-Entwickler von Microsofts neuestem Baby zu überzeugen sucht. Und ganz ehrlich: angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit von 17:00 war der Raum wirklich gut gefüllt, was man als gesteigertes Interesse an der mobilen Plattform aus Redmond werten kann.

Franks Fazit der gesamten Veranstaltung war gleichzeitig der Einstieg in seinen Vortrag:

Software-Entwickler mobiler Anwendungen sind neuen Technologien wie Windows Phone 7 gegenüber sehr aufgeschlossen

Aber auch Sätze wie „Windows Phone 7 will anders sein statt wieder auf Einheitsbrei zu setzen, selbst mit dem Risiko, dass es nicht jeder mag“ und „Die Kombination aus Silverlight und Windows Phone 7 ist eine echte Liebesgeschichte“ hatten durchaus Unterhaltungscharakter, wenngleich der Informationsgehalt aus Entwicklersicht nicht so berauschend war. Aber wir befanden uns ja auch im Businesstrack und es ging daher eher um das große Ganze. Und die letzte gute Nachricht des Tages in Sachen Windows Phone 7 kam dann von mir selbst:

Zune gibt es zwar nur für Windows, allerdings gibt es für den Mac ein alternatives Tool: http://ow.ly/3iUbU