Videoreview: Booq Python mirrorless für Canon EOS-M und Co.

Booq Python mirrorless

So kurz vor Weihnachten gibt es hier mal wieder eine videotechnisch aufbereitete Rezension. Der Kandidat: Die Booq Python mirrorless. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei um eine Kameratasche, die sich an alle richtet, die entweder nur noch mit einer spiegellosen Kamera wie der Canon EOS-M fotografieren wollen. Oder die zu ihrer schweren DSLR eine Zweikamera einsetzen.

Die Tasche ist äußerst kompakt, sehr robust und kostet derzeit etwa 80 Euro. Denn ihr wisst ja: Vor Weihnachten ist nach Weihnachten. Und irgendein Geburtstag kommt auch immer…

 

 

Minibeamer für iPhone und iPod touch: Joybee GP2 von BenQ

Der iPhone-Beamer für unterwegs: BenQ Joybee GP2
Der iPhone-Beamer für unterwegs: BenQ Joybee GP2

Mit dem Joybee GP1 ging es seinerzeit los, jetzt legt BenQ mit dem GP2 nach: diese Miniaturausgabe eines Beamers wirft nicht nur herkömmliche VGA-Signale an die Wand, sondern projiziert auch die Inhalte von iPhone und iPod an Leinwand & Co. Hierfür bietet er einen eingebauten Dock, in dem iPhone und iPod touch Platz finden. Damit ist der Joybee GP2 vor allem für Handelsvertreter, Handlungsreisende und andere mobile Nomaden eine interessante Alternative zu herkömmlichen Projektoren, die wesentlich schwerer und unhandlicher sind.

Der BenQ-Mini-Beamer benötigt gerade mal 45 Zentimeter Abstand zur Projektionsfläche und schafft damit ein Bild, das eine Diagonale von 50 Zentimetern aufweist. Den größten Abstand bis zur Wand beziffert BenQ mit 3,65 Meter, dabei erreicht der GP2 eine Projektionsdiagonale, die größer als 4 Meter ist. Dies ist aber aufgrund der geringen Leuchtkraft des Beamers nur in einem ziemlich dunklen Raum möglich.

Der Minibeamer bietet zudem HD-Auflösung (1280*800), liefert eine Helligkeit von maximal 200 ANSI-Lumen (was für eine Wiedergabe am helllichten Tag nicht ausreicht, für Indoor-Vorführungen aber schon) und ist gerade mal ein gutes halbes Kilo schwer (ohne Akku, versteht sich). Es stehen zahlreiche Anschlüsse parat, dazu zählen VGA, Mini-HDMI, ein SD-Slot für Karten bis zu 16 GB Speicherkapazität, ein Videoein- und Audio-Ausgang sowie ein USB-Anschluss, an dem sich beispielsweise eine externe Festplatte anschließen lässt.

In  Sachen Videoformate unterstützt der GP2 alle wichtigen wie AVI, Quicktime, MPEG-4, etc. Allerdings kommt anstatt des von Apple bevorzugten H.264-Codecs lediglich die H.263-Variante zum Einsatz, die speziell für Videokonferenzen entwickelt wurde, und zwar in einer Zeit, als Bandbreite noch ein echtes Problem war. Bilderseitig setzt BenQ auf JPEG, BMP und PNG, beim Sound kommt der GP2 mit MP3, MPEG-2, FLAC, Ogg Vorbis, WAV und MPEG-4 klar.

Für Präsentationen mit dem Joybee GP2 werden die Office-Datenformate DOC, XLS und PPT unterstützt, leider aber nicht die Apple-Alternativen Pages, Numbers und Keynote. Das ist laut BenQ Lizenzkosten geschuldet, die der Hersteller an Apple bezahlen müsste. Das ist natürlich sehr schade, damit muss man vor allem Keynote-Präsentationen jedes mal in das Powerpoint-Format umwandeln.

Der BenQ GP2 soll noch in diesem Quartal zu einem Preis von 600 Euro erhältlich sein. Für das optional erhältliche Akku, der den Minibeamer mit Strom versorgen soll, steht noch kein Preis fest.

GuitarJack 2 für das iPhone: Gitarristen-Gadget und Tonstudio in einem

Mit dem Guitar Jack 2 mutieren iPhone, iPad und iPod touch zum Aufnahmestudio
Mit dem Guitar Jack 2 mutieren iPhone, iPad und iPod touch zum Aufnahmestudio

Heute fand ich ein Päckchen auf meinem Schreibtisch vor, auf das ich schon seit längerem warte. Sein Inhalt: GuitarJack 2 für iPhone,iPad und iPod touch des US-amerkanischen Herstellers Sonoma Wire Works. Dieses kleine Zubehördingens für die mobilen Geräte von Apple ist vor allem für Gitarristen bestimmt, die aus ihrem iGadget ein vollfunktionsfähiges Tonstudio machen wollen. Ich werde es zwar erst nach Weihnachten testen können, aber für ein paar erste Eindrücke reicht es jetzt schon.

Das Erste, was mir beim Auspacken des GuitarJack 2 aufgefallen ist: das Audio-Interface wirkt sehr wertig und passt perfekt in den 30-Pin-Connector von iPhone, iPad und iPod touch. Sobald man es angesteckt hat, überprüft das kleine Teil, ob sich eine passende App auf dem mobilen Gerät befindet. Sollte das nicht der Fall sein, weist es einen darauf hin und schlägt vor, eines der zur Verfügung stehenden Programme zu installieren. Im Falle des iPhone/iPod touch sind das:

FourTrack: Damit verwandelt man sein iPhone (oder iPod touch) in ein digitales Tonstudio. Es lassen sich bis zu vier Spuren simultan aufnehmen, die am Schluss einer Aufnahmesession zu einem Musikstück zusammengefasst werden können, damit es als Audiodatei abspielbar ist. FourTrack kostet 7,99 Euro.

GuitarTone: Mit GuitarTone wird aus dem iPhone ein Effektgerät, das aus der angeschlossenen Gitarre zahlreiche Sounds herausholt. Aber auch diverse Verstärker lassen sich damit simulieren. Und das Alles für Null Euro. Ok, es sind nur 3+3 Effekte gratis, weitere gibt es per In-App-Purchase.

Taylor EQ: Diese kostenlose App richtet sich ausschließlich an Gitarristen, die eine Taylor ihr Eigen nennen und die ihr Schätzchen mit einer Vielzahl von Effekten erklingen lassen wollen.

Für das iPad steht die Mehrspur-Aufnahme-App StudioTrack für 15,99 Euro im iTunes Store zur Verfügung, die ich schon seit längerem auf meinem Apple-Tablet installiert habe. Damit kann man acht Spuren gleichzeitig aufnehmen und hat alles, was eine semi-professionelle Aufnahmeumgebung so braucht.

Ach ja: das GuitarJack 2 verfügt über einen 1/4-Zoll-Anschluss (umgerechnet 6,25 mm) für jede Gitarre mit eingebautem Verstärker. Daneben kann man via 3,5-mm-Klinke einen Kopfhörer (oder ein anderes geeignetes Audiogerät) als Monitor und ein externes Mikrofon anschließen. Das macht aus dem GuitarJack 2 tatsächlich das kleinste Aufnahmestudio der Welt.

Und sobald ich es richtig testen konnte, werdet ihr die Ersten sein, die darüber lesen können. So, stay tuned [sic!]…

Boomboxen für das iPhone/iPad: Nervtöter oder HiFi-Audiosystem-Ersatz?!

Heute morgen war ich auf einem JBL-Presseevent, auf dem der neueste Spross der Harman-Consumer-Marke vorgestellt wurde. Sein Name: OnBeat Xtreme. Seine Mission: das Verteilen von Klangwellen durch den Raum, und das unter Zuhilfenahme eines iPad (oder iPhone). Wobei der iPad-Ansatz viel interessanter (und schlüssiger) scheint. Aber die alles entscheidende Frage lautet erst einmal: handelt es sich bei diesen Klang-Gadgets eher um Nervtöter oder echte Alternativen zur Stereoanlage?

Nun, schaut man sich das veränderte Musikhörverhalten der Generation S (wie Smarphone) an, fällt auf, dass der Kauf eines Highend-Hifi-Systems gerade für diese Klientel nicht mehr zwangsläufig zur Erstanschaffung gehört. Schließlich kann man seine unmittelbare Umgebung auch mit dem iPhone oder Lumia 800 beschallen. Wenn es dann mal ein wenig mehr an „Bums“, sprich Bassleistung, sein soll, gepaart mit Höhen- und Mittentönen, kommt man um den Kauf eines Soundsystems nicht mehr umhin.

Wer nun aber glaubt, dabei müsse es sich zwangsläufig um eine schicke Audio-Kombi handeln, bestehend aus Lautsprechern, Verstärker und CD-Abspielgerät, der muss sich eines besseren belehren lassen. Denn schon lange wird das „Kommunionsgeld“ (O-Ton Marketingchef JBL Deutschland) nicht mehr in die HiFi-Anlage gesteckt, sondern eher in ein schickes Smartphone samt der passenden Boombox, mit der sich am Docking-Connector das iPhone verbinden lässt. Dabei spielen die Klangeigenschaften der kompakten Soundanlage wohl keine so große Rolle. Hauptsache, es macht Krach.

Anders ist die Vielfalt an iPhone- und iPad-tauglichen Audiosystemen nicht zu erklären, die erhebliche Unterschiede in Sachen Ausstattung, Preis und vor allem Klangqualität aufweisen. So habe ich derzeit drei der unterschiedlichen Vertreter auf meinem Schreibtisch stehen, namentlich von Bose, Bowers & Wilkins und Soundfreaq. Allen drei ist die drahtlose Musikübertragung gemein, sei es per Bluetooth oder Airplay, und alle drei adressieren ein eigenes Segment. So wendet sich der Zeppelin von Bowers & Wilkins eher an den anspruchsvollen Hörer mit einem iPhone, und das zu einem stolzen Preis von rund 600 Euro.

Das Bose Soundlink hingegen klingt zwar auch gut, bietet zwar nicht so viel Volumen wie der Zeppelin, kostet dafür aber auch nur die Hälfte. Außerdem bietet das Bose Audiosystem einen eingebauten Akku, der das Steckdosen-unabhängige Musikhören erlaubt. Und das Soundfreaq SFQ 02 von Microvision ist eher ein Einsteigergerät ist, sowohl beim Preis (unter 200 Euro) als auch beim Klang.

Tja, und irgendwo zwischen Soundlink und Zeppelin reiht sich das neue OnBeat Xtreme ein, was den Preis und die Audioqualität betrifft. Darüber hinaus wartet der neueste JBL-Spross mit ein paar Features auf, die meine kleine Testschar nicht zu bieten hat.

Dazu gehört beispielsweise die fest verbaute iPad-Halterung, die aus dem JBL-Gadget eine Videokonsole macht. Meine Kinder würden es lieben. Aber auch für kleinere Agenturen ist das Teil sicherlich eine Überlegung wert: die aktuelle Kundenpräsentation, die multimedial aufgemotzt ist, kommt auf solch einem Gerät bestimmt gut rüber. Und skypen kann man mit dem Teil auch, da ein Mikrofon in die Vorderseite eingebaut ist.

Soundmäßig konnte das OnBeat Xtreme beim Probehören während des Presseevents auf jeden Fall punkten, und für weitere Hörtests habe ich das Rezensionsexemplar bereits angefordert. Ihr werdet also nichts verpassen, sobald ich das Dingens auf meinem Schreibtisch stehen habe.

Ach ja: Der aktuelle JBL-Slogan nennt sich „Hear the Truth“, und zu diesem Zweck hat die Harman-Tochter die Popgruppe Maroon 5 eingekauft, die derzeit in sämtlichen Werbemaßnahmen von JBL auftaucht. Lustig fand ich ja die Aussage, dass es sich bei der Band um echte Newcomer handelt. Dabei habe ich das legendäre Unplugged-Konzert schon ewig auf meinem Musikserver. Aber das nur so am Rande…

Komfortabel zu tragendes Bluetooth-Headset für iPhone und Konsorten

Komfortabel drahtlos telefonieren: Bose Bluetooth Headset Serie 2
Komfortabel drahtlos telefonieren: Bose Bluetooth Headset Serie 2

Was ist das Beste, was man von einem Headset sagen kann?! Genau, dass man es gar nicht bemerkt. So gesehen muss man das Bluetooth-Headset der Serie 2 von Bose in die Kategorie „Unmerkbar“ einordnen. Denn dieses Kleinstgerät sitzt so komfortabel in der Ohrmuschel, dass man tatsächlich nach einer gewissen Zeit vergisst, dass sich dieses Gadget zum Freisprechen- und -hören im Ohr befindet.

Der ausgezeichnete Klang des kleinen Headsets taugt nicht nur zum Telefonieren, sondern auch prima zum Musikhören, wenn auch nur „Mono“, also auf einem Ohr. Das widerspricht zumindest nicht vollständig der StVO, da das andere Ohr ja unbehelligt bleibt. Im Auto würde ich es trotzdem nur zum Freisprechen einsetzen. Aber auf dem Fahrrad…

Mein erster Versuch, das Bose Bluetooth-Headset mit meinem iPhone zu verbinden, scheiterte an meinem ausgeprägten Widerwillen, Betriebsanleitungen zu lesen. Ich hätte es aber auch so wissen können: Für den Erstkontakt zwischen Headset und iPhone muss man die Telefontaste des Bose-Gadgets für einige Sekunden festhalten, bis die blaue Bluetooth-LED ihr Blinkverhalten ändert (danke an der Stelle nochmals an die Bose-Hotline, die mich auf die Idee brachte). Dann erkennt das iPhone auch das Headset, sodass beide – per Fingertipp auf die Modellbezeichnung – „gepairt“, also via Bluetooth verbunden werden können.

Am Headset befinden sich drei Tasten: eine zum Ein-/Ausschalten, eine für die Lautstärke und eine für die Annahme und das Initiieren eines Anrufs. Und eine Mini-USB-Buchse befindet sich ebenfalls am Bose-Gadget: damit lässt sich der Akku entweder per Steckdose oder per Computer aufladen.

Laut Bose soll das Headset in der Lage sein, Windgeräusche und ähnliche akustische Beeinträchtigungen so zu filtern, dass mich mein Gesprächspartner auf der anderen Seite der Leitung gut verstehen kann. Das werde ich bei Gelegenheit noch testen. Die Hörqualität ist auf jeden Fall sehr gut, das steht schon mal fest.

Preislich zählt das Bose-Bluetooth-Headset nicht zu den Günstigsten seiner Klasse: 150 Euro berappt man für das drahtlose Gadget. Dafür bekommt man ein Freisprech-Device vom Feinsten. Und beim Bestellen daran denken: es gibt das Headset für das linke und für das rechte Ohr, je nach Präferenz.

Ein wenig Bastelarbeit: mobile Klangqualität mit Zeppelin Air und iPhone

Musikanlage für iPhone & iPad vom Feinsten: Zeppelin Air

Mitte/Ende Oktober habe ich über eine App von Bowers & Wilkins berichtet, die sich Zeppelin Air nennt und den gemeinsamen Partyspaß via Airplay-Technik von Apple verspricht.

Ihren Namen hat sich die mobile Anwendung vom gleichnamigen Audiosystem ausgeliehen, das sich sehr futuristisch in Zigarrenform präsentiert und das von vielen Anwendern (zumindest auf Amazon) in den Himmel gelobt wird. Zumindest für seine Klangeigenschaften. Für seine Hürden bei der Installation allerdings weniger, was mir bei der ersten Inbetriebnahme des Zeppelin Air auch sofort aufgefallen ist. Daher will ich mit diesem Beitrag versuchen, das Setup des drahtlosen Musik-Gadgets genauer zu beleuchten.

Der erste Versuch, das Zeppelin Air in das drahtlose Netzwerk meines Büros einzubinden, ging gründlich daneben, was daran lag, dass das Testgerät, das mir die PR-Agentur von B&W zur Verfügung gestellt hat, noch die Einstellungen des Vor-Testers aufwies, die mit meinem WLAN natürlich nicht zusammenpassten.

Daher ein Tipp für die Kollegen bei tschingderassasa&bum: vor dem Versand an einen neuen Tester ist es äußerst hilfreich, das Zeppelin Air mithilfe einer Büroklammer zurückzusetzen. Diese kommt im eingeschalteten Zustand in die kleine Buchse, die sich zwischen USB- und Ethernet-Anschluss befindet. Damit wird die Reset-Taste solange festgehalten, bis die Power-LED des Zeppelin Air rot zu zu blinken beginnt. Sobald die LED dauerhaft rot leuchtet, ist das Audiosystem auf die Fabrikeinstellungen zurückgesetzt.

Nachdem das also erledigt war, konnte ich mich an das Einbinden des B&W-Audiosystem in mein drahtloses Netzwerk machen. Zwar funktioniert die Boombox auch ganz ohne Wifi-Schnickschnack (denn ein iPhone oder iPod touch können zum Behufe der Musikwiedergabe einfach auf die Docking-Station gesetzt werden), aber wer die Musikanlage mit anderen Geräten wie einem Notebook oder gar mit der drahtlosen Streaming-Technik Airplay von Apple einsetzen will, kommt an dem Wifi-Setup nicht vorbei.

Also, als erstes ist das Zeppelin Air einzuschalten. Zunächst leuchtet die LED an der Vorderseite des Geräts lila, fängt an zu blinken und wechselt nach kurzer Zeit die Farbe, und zwar zu grün. Dabei verändert sich auch das Blinkverhalten. Dies bedeutet, dass das Audiosystem zum Einrichten bereit steht.

Anmerkung: Ich habe das Setup mit einem Macbook Air vorgenommen. Unter Windows sieht das Ganze ähnlich aus, aber doch irgendwie anders. Das kann ich hier leider nicht abbilden.

Zunächst einmal muss man das Zeppelin Air dem drahtlosen Netzwerk bekannt machen. Hierzu klickt man auf das WLAN-Symbol in der OS-X-Taskleiste und wählt unter „Geräte“ das Zeppelin Air aus. Dies stellt eine so genannte Adhoc-Verbindung zwischen B&W-Gadget und Mac her.

Via Safari und Bonjour gelingt das Einbinden des Zeppelin Air in das eigene WLAN recht einfach
Via Safari und Bonjour gelingt das Einbinden des Zeppelin Air in das eigene WLAN recht einfach

Öffnet jetzt den Safari-Browser und klickt auf „Bonjour“ und den Zeppelin Air. Das öffnet die Setup-Webseite des B&W-Audiosystems. Vergebt hier einen Namen eurer Wahl und wählt euer drahtloses Netzwerk aus der Liste aus. Tragt dann noch das zugehörige Kennwort ein und klickt auf „Join“, „OK“. Und schon ist das Zeppelin Air Teil eures WLANs.

Geht zurück auf euer WLAN und öffnet iTunes für eine erste Hörprobe mit der B&W-Anlage. Klickt auf das Airplay-Symbol, das sich rechts unten auf der Taskleiste befindet. Stellt auf „Zeppelin Air“ um, wählt ein Musikstück eurer Wahl aus und startet es. Achtet unbedingt darauf, dass der Lautstärkeregler von iTunes nicht zu weit rechts steht. Andernfalls bläst euch das Zeppelin Air direkt aus dem Stuhl oder Sessel – oder den Putz von der Decke!

Über den Klang muss ich nicht viele Worte verlieren – der ist nämlich wirklich sehr beeindruckend. Das kann man von einer Minianlage, die 600 Euro kostet und mehr als sechs Kilo wiegt, allerdings auch erwarten. Zudem handelt es sich um ein 2.1-System, also um zwei Stereo- und einen Bass-Lautsprecher. Und das hört man dem Ding auch an, vor allem bassseitig. Damit lässt sich locker ein mittelgroßer Raum beschallen.

Ach ja: das Einbinden des Zeppelin Air mit dem Mac hat einen netten Nebeneffekt: das Aktivieren der Airplay-Streaming-Funktion auf iPhone & iPad entfällt, da diese vom iGadget automatisch erkannt wird. Ihr müsst also nur die Musik-App des iPhone oder iPad starten, ein Musikstück oder eine Playliste auswählen, per Airplay-Symbol das Zeppelin Air auswählen und das Klangerlebnis starten. Na, das geht doch relativ einfach.

Warum übrigens die beiliegende Bedienungsanleitung den einfachen Setup-Weg via Bonjour nicht erklärt, und dafür die umständliche Option mit IP-Adresse und dem ganzen technischen Kram, bleibt wohl das Geheimnis von Bowers & Wilkins.

Review: iPhone und iPad als ultimative Fernbedienung

Wer kennt sie nicht, die Harmony-Serie der Firma Logitech?! Die Idee dahinter ist ganz einfach: Man braucht für alle Geräte mit Infrarot-Auge nur noch eine einzige Fernbedienung, die zentral alle Gadgets des Haushalts steuert, also Fernseher, Verstärker, DVD-Player, Musikserver und vieles mehr.

Und genau diesem Prinzip folgt die Firma ThinkFlood mit ihrem RedEye. Dieses Gadget übernimmt die Identifizierung sämtlicher Geräte im Haushalt anhand einer Datenbank, auf die man drahtlos über den eigenen WLAN-Router via Internet zugreift. Dabei muss man den RedEye-Empfänger nur einmal mit der zugehörigen iPhone-App in das eigene Drahtlosnetzwerk einbinden, und schon ist man mit dem RedEye online.

Der Rest scheint zunächst recht einfach, wenngleich ziemlich zeitaufwändig. Und es gestaltet sich auch nur dann halbwegs simpel, wenn die RedEye-Datenbank das einzubindende Geräte erkennt. Und da hakte es während meines Tests doch ganz erheblich.

Zunächst einmal muss man die Modellnummer des Geräts (Fernseher, Verstärker, etc.) genau kennen. Ok, das sollte man gerade noch so hinkriegen. Bei meinem Samsung-LCD-TV klappte das problemlos (ist ja auch schon ein wenig betagter), mein neuer Denon-Amplifier stellte sich hingegen als ein wenig hartnäckiger heraus. So musste ich den Eintrag und den dazu gehörigen Scan dreimal vornehmen, bis RedEye das Gerät erkannte. Und das auch nicht hundertprozentig richtig. Nun gut.

Ganz duster sah es allerdings mit meinem Musikserver Hifidelio der Firma Hermstedt aus, der zwar eine Zeit lang gut verkauft wurde, mittlerweile aber von der Hifidelio GmbH vertrieben wird. Und da nützt die richtige Modellbezezichnung gar nichts, der RedEye-Empfänger wollte meinen Musikserver partout nicht erkennen.

Das ist zwar dumm, aber auch nicht ganz so tragisch, da der RedEye eine ziemlich gute und schnelle Lernfunktion bietet: So definiert man zunächst ein neues Gerät, legt für dieses schrittweise die passenden Funktionen fest, drückt den richtigen Knopf der Original-Fernbedienung, hält diese währenddessen in Richtung RedEye, und schwupps, kann man das unbekannte Gerät mit dem iPhone oder iPad steuern. Das dauert zwar, ist aber sehr zuverlässig.

Hat man auf diesem oder dem automatischen Weg erst mal alle Multimedia-Gadgets dem RedEye-Empfänger bekannt gemacht, spielt er richtig seine Stärken aus. Dann kann man nämlich so genannte Aktivitäten festlegen (wie bei der Harmony halt), die mit einem Fingertipp respektive durch Starten der iPhone-App eine Reihe von Aktionen durchführen, was beispielsweise dazu führt, dass der Fernseher, die DVB-T-Box und der Verstärker gleichzeitig eingeschaltet und in die richtigen Modi gebracht werden, was TV gucken per Fingertipp ermöglicht. So wird die Vision von Bill Gates zumindest in meinem Wohnzimmer wahr…

Schön sind auch die Erweiterungsmöglichkeiten der RedEye-iPhone-App. So kann man die zu den Aktivitäten gehörenden Remote-Layouts den eigenen Bedürfnissen und Fernbedienungsgewohnheiten anpassen. Das gilt auch für die Geräte, die nicht hundertprozentig erkannt wurden und für die nicht alle Funktionen bereit stehen. Die lassen sich mit der bereits beschriebenen Lernfunktion nämlich nachträglich hinzufügen.

Und sonst? Erwähnenswert ist die Ladestation des RedEye-Empfängers, die Gestensteuerung (die ich noch nicht zum Laufen gebracht habe), die Möglichkeit, verschiedene Zimmer zu definieren und die Funktionsübersicht, mit der sich alle Geräte auch manuell bedienen lassen. Und das mit meinem Hifidelio krieg ich auch noch hin…

Ach ja: Die eLink Distributions AG vertreibt die Fernbedienung ganz exklusiv für Thinkflood in Deutschland.

Hunde-Handy von PetsMobility

Wenn diese Meldung Ende März oder Anfang April gekommen wäre, hätte wohl Jeder nur lauthals gelacht. Was für ein Witz! PetsMobility, ein Unternehmen aus den USA, plant ein Handy für Hunde heraus zubringen. Und es ist wohl wirklich kein Aprilscherz…

Nun, wie sollen wir uns das vorstellen? Wozu braucht ein Hund ein Handy? Eines ist klar: Waldi soll weder Herrchen anrufen können noch den Pizzaservice anklingeln. Das Hundehandy funktioniert vielmehr als Ortungshilfe, falls Waldi gern ausgiebige Spaziergänge allein unternimmt.Per GPS kann der Hund mit dem am Halsband befestigten Handy überall gefunden werden. Und natürlich ist das nicht alles…

Frauchen kann seinen Liebling anrufen. Bei einem eingehenden Gespräch schaltet sich der Lautsprecher des Handys automatisch ein. Frauchen kann nun aus der Ferne Befehle geben:“Sitz, Platz, Bleib…“ Ist der Hund hingegen weggelaufen und wenn ihn dann ein freundlicher Finder aufgreift, kann das Handy als Notruf genutzt werden. Praktisch.

Big Brother is watching you – Key Katcher hilft dabei

Endlich mal wieder ein Gerät, dass die Meinungen spaltet: Technik die Überwachung einfach macht. Wenn du wissen willst, was dein Kollege, dein Angestellter oder deine Kinder den ganzen Tag am Rechner produzieren, häng ihnen den Key Katcher von Allen Concepts zwischen PC und Tastaturkabel. Big Brother ist watching you.

Dieses kleine unscheinbare Gerät kann viel mehr, als so manchem Arbeitnehmer lieb sein dürfte. Ist er erst einmal installiert, speichert er tüchtig alles, was ihm in den Weg kommt. Webadressen, ganze Emails und auch Passwörter haben keine Chance. Natürlich dient das Ganze nicht zur Überwachung. Nein!

Umworben wird der Key Katcher als perfekte Lösung gegen Datenverlust. Denn falls der Rechner einmal abstürzt hat der Kay Katcher die letzten 130.000 Tastatureingaben gespeichert. So lässt sich im Nu zumindest die jüngste Arbeit wieder herstellen.

In Amerika sind die Produkte von Allen Concepts der Renner. Die Technik ist simpel und benötigt keine Software und keinerlei Fachkenntnisse. Natürlich kann nicht Jeder auf die gesammelten Daten zugreifen – sie werden per Passwort geschützt. Fazit: 007 würde sich freuen, hätte er einen solchen unauffälligen Spionagehelfer. Wir freuen uns lieber nicht – wir verzichten gern auf Komplettüberwachung!

Nokia flickrt und bloggt

Gibt es tatsächlich noch Menschen ohne Flickr-Account? Flickr ist cool, Flickr ist überall. Jeder flickrt. Nokia flickrt deshalb ab sofort fleißig mit. Fotos können so ohne Zusatzsoftware ganz einfach auf die Flickr-Page gestellt werden, mit Kommentaren versehen und Jedem zugänglich gemacht werden.

Geflickrt werden kann mit dem Nokia N93, dem N73 und dem N72. Wer nun nicht abwarten will, bis es diese Handys in Deutschland gibt, kann sich die Zeit mit Nokias Lifeblog vertreiben. Zusammen mit Six Apart hat Nokia unter dem Namen Lifeblog eine Software gebastelt, die wie ein Fotoalbum fungiert. Bilder vom Handy können sortiert, organisiert, bearbeitet, kommentiert und veröffentlicht werden (Na, merkt jemand die Ähnlichkeit mit Flickr…).

Alles was man nun braucht um nun ein Fotoblog zu eröffnen ist ein Nokia-Handy (kompatible Handys gibt es in der Auflistung der Produktinformation) und ein TypePad-Weblog-Konto. Der Lifeblog basiert auf TypePad und kann vom User in Farbe und Layout variiert werden.

Etwas arg übertrieben ist ganz klar Nokias Ankündigung, Lifeblog sei eine „unverzichtbare Lösung zum Speichern und Synchronisieren Ihrer Bilder, Videos, Mitteilungen und Audiodateien“. Lifeblog ist ein netter Zeitvertreib, ein feines Tool, eine kleine Spielerei – aber (leider) doch nur Eines: Ein Software-Gadget! Und nicht mehr.

Hinter YM-P1 verbirgt sich ein All-in-One-Entertainer von Samsung

Für Jeden der nicht weiß wie er sich die Zeit in Bus & Bahn vertreiben soll gibt es jetzt von Samsung die Antwort. Video schauen, Spiele spielen, Musik und Podcasts hören. All-in-One-Entertaining. Mit dem YM-P1 bringt Samsung im Juni ein handliches Allround-Paket auf den deutschen Markt das alles vereint.

Der YM-P1 bringt TV-Recorder, Farbdisplay, Spielekonsole, mobile Abspielgeräte für Video und Musik, Diktiergerät, Radio und externe Festplatte mit und soll damit mobile Singlegeräte nahezu überflüssig machen. Ein wirklich feines Spielzeug, das einiges kann und vieles zu bieten hat. Falls die die interne 30 GByte-Festplatte nicht ausreicht lässt sie sich per SDIO-Slot problemlos erweitern. Sechs Stunden Video- beziehungsweise 15 Stunden Musikgenuss sind laut Hersteller mit einer Akkuladung zu schaffen.

Ganz neu ist die direkte TV-Recording-Funktion; einfach am Fernsehgerät angestöpselt und aufnehmen. Das zierliche Gerät besteht fast ganz aus dem 16:9-TFT-Display (etwa 4 Zoll), und sieht dadurch auch noch schick aus. Die Bedienung ist simpel. Für Videos und Musik unterwegs ist das Teil prädestiniert, aber Samsung würde sich auch freuen, wenn wir den Player ins Wohnzimmer stellen: Denn per USB-Schnittstelle verbindet sich der YM-P1 selbst mit großen Leinwänden oder dem PC. Dabei ist er mit Windows 2000/Me/XP und mit OS, Win, CE 5.0 kompatibel.

Natürlich ist das nicht alles…. Laute Musik für die nächste Party gewünscht? DNSe (Samsungs Klangverbesserungssystem) zaubert einen satten Raumklang. Empfehlenswerter ist allerdings der Genuss per Kopfhörer – was Jedermann auf der CeBIT 2006 schon einmal testen konnte.

Der Preis liegt laut Samsung bei 649.-€.

Flickr, Fotos, Video, Blogs. Was will man mehr von einem Handy?

Music-Player, Mobil-Blog, Profi-Kamera: Ich will alles in Einem! Und Nokia gibt es mir – wenn auch in Deutschland erst ab Mitte Juli. Was da alles auf uns zukommt, zeigt Nokia in der Modellübersicht der kommenden Produkte mit den schlichten Namen N73 und N93.

Die neuen Modelle der Nokia Nseries fassen zusammen, was heute zusammen gehört. Handys sind nicht mehr einfach Telefone mit ein paar Extras – Nokia nennt sie Multimedia-Computer, die uns unterwegs alles zu bieten haben, was wir sonst am heimischen Computer erledigen konnten. „Hear new, watch new, do new“, beschreibt es Nokia. Tolle Sache, vor allem weil diese Alleskönner trotz der vielen Technik relativ winzig (N93: 118,2*55,5*28,2mm) und leicht (N93: 180gr) sind. Mobiler digitale Lifestyle par Exellence nennt man das, was Nokia derzeit seinen Kunden unter die Nase hält.

Die kommenden Modelle N93, N73 und N72 (das gibt es leider nicht für den deutschen Markt) bieten für jeden Web 2.0-Fan ganz besondere Features, sie besitzen eine integrierte Unterstützung für Flickr und die Einbindung des Nokia Lifeblogs (aber mehr dazu ein anderes Mal).

Die harten Fakten für das N93:

 

  • 3,2-Megapixel-Kamera (Carl Zeiss-Optik), 3-facher optischer Zoom, 20-facher Digitalzoom
  • Videokamera-Funktion für MPEG-4-VGA-Format und Stereo-Ton mit bis zu 30 Frames pro Sekunde für Aufnahmen in DVD-ähnlicher Qualität
  • 2 Displays: Brillantes Farbdisplay (2,4 Zoll) mit 262.144 Farben, sowie 1,1-Zoll-Display mit 65.536 Farben bei einer Auflösung von 128 x 36 Pixeln
  • 50 MByte interner Speicher mit Platz für bis zu 90 Minuten Videoaufzeichnungen in DVD-ähnlicher Qualität oder 2.500 Fotos in höchster Qualität
  • Adobe Premiere Elements 2.0-Software
  • Verbindungsmöglichkeit mit kompatiblen TV-Geräten via Kabel oder WLAN in Verbindung mit UPnP-Technik (Universal Plug and Play)
  • Hot-Swap-Steckplatz für miniSD-Karten; Speichererweiterung auf bis 2 GByte
  • UMTS, Triband, WLAN, UPnP (Universal Plug and Play), Bluetooth

Und was bietet das N73?

  • 3,2-Megapixel-Kamera (Carl Zeiss-Optik) mit 20-fachem Digitalzoom, integriertem Blitzlicht, Diashow-Funktion mit 3D-Soundeffekten über die integrierten Stereo-Lautsprecher
  • Videotelefonie und Videostreaming über UMTS
  • Digitaler Musik-Player mit Equalizer-Funktionen
  • 3D-Stereo-Lautsprecher
  • Nokia Internet-Browser mit MiniMap-Funktion zur Darstellung einer verkleinerten Gesamtansicht von Internetseiten
  • S60-Smartphone-Funktionen: Mobile E-Mail, Office-Anwendungen, Organizer
  • Unterstützung von UMTS und Quadband für weltweite Verbindungen
  • UKW-Stereo-Radio mit Unterstützung für Visual-Radio-Dienste
  • Farbkombinationen Silbergrau/Dunkellila, Mattweiß/Rot-Metallic und Mattweiß/Mokka.