Videoimpressionen: TenAsys auf der Embedded World 2016

TenAsys Software Platform

Für all Diejenigen, die es leider nicht auf die Embedded World 2016 schaffen, gibt es an dieser Stelle ein paar Videoeindrücke, was es am TenAsys-Stand 380 in Halle 4 zu sehen gibt. Es handelt sich dabei vor allem um Techdemos, die das Potential der TenAsys Software Platform demonstrieren sollen. Hauptdarsteller unseres kleinen Videoclips sind (in alphabetischer Reihenfolge): eVM für Windows, INtime für Windows, ISG Motion Kernel, KPA Motion, Portwell, RT Lua.

Disclaimer: Dieser Beitrag ist im Auftrag von TenAsys entstanden.

TenAsys auf der Embedded World 2016: INtime, eVM, RT Lua, Motion-Programmierung in C und mehr

Robert Bühlmann, Geschäftsführer und CTO der Profimatics GmbH

Nächsten Dienstag, sprich am 23. Februar, ist es wieder soweit: Da öffnet die Embedded World in Nürnberg wie jedes Jahr ihre Pforten, und ich bin zum dritten Mal dabei. Zweimal davon durfte und darf ich dem US-Unternehmen TenAsys bei der Vorbereitung der Presseaktivitäten helfen. Darüber hinaus werde ich meine Videokamera dabei haben, um vor Ort diverse Interviews und andere Videos aufzuzeichnen. Zum Beispiel von den Techdemos, von denen folgende in Halle 4 am Stand 380 präsentiert werden:

INtime für Windows: Software-Entwicklung mit Visual Studio 2015

Zum einen wird wird eine Demomaschine zu sehen sein, auf der INtime für Windows installiert ist. Damit wollen Kim Hartman und sein Team zeigen, wie man mithilfe seiner gewohnten Programmierumgebung, nämlich Microsoft Visual Studio, auf einem x86-basierten PC Echtzeit- und Nicht-Echtzeit-Anwendungen programmieren kann. Und wie man für das Debuggen das INtime-eigene Tool INscope einsetzt. Damit lässt sich das Echtzeitverhalten von Realtime-Applikationen evaluieren und testen.

eVM für Windows: Hypervisor für Realtime-Systeme wie QNX

Aber auch der Einsatz von eVM für Windows soll auf der Embedded World am TenAsys-Stand 380 in Halle 4 demonstriert werden. Zu diesem Zweck wurde innerhalb des INtime-Hypervisors der TenAsys Software-Plattform das Echtzeitbetriebssystem QNX Neutrino 6.5 installiert, das sich auf dieser PC-Windows-Plattform wie ein eigenständiges System verhält. Das ist vor allem für Firmen interessant, die ihre Legacy RTOS-Anwendungen auf einer Windows-Plattform konsolidieren wollen.

koenig-pa und ISG zeigen C-Programmierung für Motion-Systeme

Spannend ist auch die gemeinsame Techdemo der Firmen koenig-pa und ISG. Beide Firmen zeigen einen interessanten Ansatz, wie sich mithilfe von INtime für Windows Motion-Anwendungen unter C und C++ programmieren lassen. Hierfür kommt zum einen der bekannte ISG-Kernel zum Einsatz, zum anderen steuert koenig-pa seine C-basierten Motion-Bibliotheken bei. Damit können Software-Entwickler koordinierte Motion-Applikation bauen, und das ohne tiefgehende Kenntnisse von der zugrunde liegenden Motion-Programmierung.

RT Lua: Einfache und schnelle Echzeitprogrammierung mit der Skriptsprache Lua

Last but not least wird Robert Bühlmann von der Profimatics GmbH wieder am Stand sein, um seine aktuelle Entwicklung namens RT Lua zu zeigen. Damit hat er eine elegante Verbindung zwischen der Skriptsprache Lua und dem Realtime-OS INtime geschaffen. Dies erlaubt das Programmieren und Evaluieren von Echtzeitanwendungen, und zwar ohne tiefgreifende Kenntnisse in Sachen Realtime-Programmierung. Das hat unter anderem mit der sehr einfach gehaltenen API von INtime zu tun, mit deren Hilfe Lua-Programmierer auf die Echtzeit-Umgebung von TenAsys zugreifen können – mit allen technischen Möglichkeiten.

Robert hat uns übrigens schon im letzten November auf der SPS IPC Drives Einblicke in Lua gewährt. Herausgekommen ist folgendes Video, das die Möglichkeiten dieser Skriptsprache aufzeigt.

Disclaimer: Dieser Beitrag ist im Auftrag der Firma TenAsys Europe GmbH entstanden.

Videochat: „mGuard eVA ermöglicht virtualisierte Security-Lösungen“

Torsten Rössel von Innominate Security Technologies

Auf der SPS IPC Drives 2014 ist dieses Video im Rahmen einer kompletten Videoserie entstanden. Im zweiten Videointerview spricht Torsten Rössel von der Firma Innominate Security Technologies über die auf der Messe ausgestellten Produkte und über die Zusammenarbeit mit dem Embedded Virtualisierungsexperten TenAsys.

Zu den Highlights von Innominate zählte zweifelos die Sicherheitslösung mGuard Secure Cloud, die vor allem Maschinen- und Anlagenbauunternehmen eine schlüsselfertige VPN-Komplettlösung zur Verfügung stellt, die es sowohl in einer Public- als auch in einer Private Cloud-Variante gibt.

Innominate hat seinen Sitz in Berlin und bietet Hardware- und Softwarelösungen für Sicherheitskonzepte im Bereich M2M-Kommunikation mit den Kernbereichen Industrial Network Security und Remote Services Security (Fernwartung). Und genau in diesem Einsatzgebiet ist auch die Kooperation mit TenAsys angesiedelt.

Standard-PCs ermöglichen Embedded Virtualisierungslösungen

In diesem Kontext sprach Rössel über die zunehmende Virtualisierung in der Automatisierung, was unter anderem der aktuellen Prozessorleistung selbst kostengünstiger CPUs geschuldet ist. Die erlaubt es, mehrere Betriebssysteme und Anwendungen isoliert voneinander auf einem einzigen Standard-PC mit einer Multicore Intel Atom-CPU auszuführen. Aber auch der Druck zur Kosten- und Platzeinsparung in der Automation führt zunehmend zu einer Virtualisierung von industriellen Software-Funktionen.

Für diese und andere Einsatzzwecke wurde auf Basis der TenAsys-Lösung eVM für Windows die Innominate-Security-Software mGuard eVA konzipiert und realisiert. Dabei handelt es sich um einen rein software-basierten Firewall/VPN-Router, der als Embedded Virtual Appliance auf einem Windows-Rechner installiert und betrieben werden kann. Der Clou dieses Ansatzes: Dank der hardware-nahen Virtualisierung des Rechnersystems operieren Windows und mGuard eVA vollständig gleichberechtigt und parallel auf einem Standard-PC, und das auf zwei voneinander entkoppelten Prozessorkernen.

mGuard eVA entkoppelt die Firewall vollständig vom Windows-System

Sollte also das Gesamtsystem beispielsweise per Denial-of-Service-Attacke angegriffen werden, bleibt das Windows-System dank der strikten Ressourcen-Trennung  völlig unbeeindruckt davon. Das unterscheidet solch eine virtualisierte Lösung maßgeblich von einer software-basierten Firewall, wie sie in vielen Windows-Rechnern implementiert ist. Mit mGuard eVA sind aber auch hochsichere Remote-Access-Lösungen via VPN-Anbindung (Virtual Private Network) möglich.

Damit ermöglicht TenAsys mit eVM für Windows in angepasster Form die vollständige Funktionalität, die Innominate zum Beispiel mit seinen mGuard Security Appliances wie der mGuard rs4000 bietet. Nur eben vollständig in Software. Die Vorteile dieses Ansatzes liegen auf der Hand: Es ist nur noch ein einziger Rechner erforderlich, der obendrein aus günstigen Standardkomponenten besteht. Zum anderen muss nur noch eine Maschine und nicht mehr zwei verwaltet und administriert werden. Damit sind konsolidierte Automatisierungsplattformen möglich, die höchste Sicherheitsstandards zu überschaubaren Kosten bieten.

Tja, und den Rest erzählt Torsten Rössel am besten selbst. Na dann: Film ab!

Disclaimer: Dieser Blogbeitrag ist im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Firma TenAsys entstanden.