[Videochat] Kai Boyd von Twilio über Messaging-Dienste via Cloud

Kai Boyd von Twilio

Dieses Videointerview habe ich mit Kai Boyd von Twilio während der Cloud Expo Europe 2015 geführt. Herr Boyd ist für den Vertrieb innerhalb der Region DACH zuständig, also für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Während unseres Gesprächs habe ich erfahren, warum Software-Entwickler für Twilio so wichtig sind, wie sie ihren Kunden helfen können und was das alles mit dem Unternehmen Kreditech zu tun hat.

Zunächst einmal wollte ich von Herrn Boyd wissen, warum sein Vortrag auf der Cloud Expo den Titel “ ‘Build or Die’ – Wettbewerbsvorteile erzielen durch die Möglichkeiten der neuen API-Ökonomie“ trug. Die Erklärung hierfür ist recht einfach: anstatt IT-Produkte von der Stange zu kaufen, vertritt Twilio die Ansicht, Anwendungen für eine erfolgreiche Infrastruktur oder Geschäftsidee mithilfe geeigneter Software-Entwickler selber zu „bauen“. Denn genau hierfür bietet Twilio die passenden Schnittstellen, zumindest immer dann, wenn Firmen mithilfe der Twilio-API Cloud-basierte Kommunikationsplattformen realisieren wollen.

Twilio bietet eine Kommunikations-API für SMS, Chat und Co.

Und wie genau macht das Twilio? Nun, hierfür betreibt das Unternehmen ein eigene Kommunikationsplattform, in die sich Firmenanwendungen mithilfe der passenden Schnittstellen integrieren lassen, und das mit äußert geringem Aufwand. Damit kann man Messaging-Anwendungen bereitstellen, also Applikationen aus den Bereichen SMS, Chat, Voice over IP, etc.

Und welchen großen Vorteil bietet Twilio? Nun, der besteht vor allem darin, dass Firmen nicht mehr mit einer Vielzahl von Telekommunikationsanbietern reden müssen, sondern dass die gesamte Kommunikation über einen einzigen Anbieter funktioniert, nämlich Twilio.

Kreditech setzt auf Twilio – und weiß genau, warum

Diese Vorzüge hat auch die Firma Kreditech erkannt und konnte mithilfe von Twilio eine international operierende Kommunikationslösung implementieren, und das in gerade mal vier Tagen. Damit lassen sich Kredite via SMS und per Voice-gestützten Telefonaten vermitteln, und das alles über die Cloud-basierte Kommunikationsplattform von Twilio, die an jeder Kurznachricht und an jedem Telefonat verdienen.

Tja, und den Rest erzählt Kai Boyd am besten selbst. Na dann: Film ab!

Kony World 2015: Erste Eindrücke vom Mobile-Event

Kony MobileFabric

Hier sitze ich also in der Lobby des schicken Le Meridien-Hotel in Frankfurt. Meine Mission ist schnell umschrieben: Ich berichte im Namen und Auftrag von und für Kony, einem US-Unternehmen, das auf Basis zahlreicher Entwicklertools seine Kunden und Partner in die Lage versetzt, mobile Unternehmensanwendungen zu entwicklen und auf den Markt zu bringen.

Dabei stehen zahlreiche Werkzeuge im Vordergrund, die sich Kony Visualizer für das Designen der Oberflächen, Kony Studio für das Entwickeln des zugehörigen Quellcodes und Kony MobileFabric nennen. MobileFabric ist, wie das folgende Bild anschaulich zeigt, die Cloud-basierte Schnittstelle zwischen den mobilen Endgeräten und den zugrunde liegenden Datenquellen.

Kony MobileFabric

Und, was macht die mobile Agenda so interessant? Nun, auch dazu habe ich ein aussagekräftiges Bild gemacht und getwittert, das es recht gut zusammenfasst.

Natürlich verlässt sich Kony nicht nur auf den aktuellen Status quo, wie man auf der Kony World erfahren durfte. So hat das Unternehmen ein Major-Update in der Pipeline, das noch im ersten Halbjahr diesen Jahres veröffentlicht wird. Damit wird unter anderem dem großen Thema Wearables Rechnung getragen.

Ansonsten habe ich die ersten Videointerviews geführt, und zwar mit Jonathan Best, dem Europa-Chef von Kony und Sriram Ramanathan, dem CTO von Kony (beide sind auf folgendem Bild zu sehen).

In einer Stunde sind dann noch ein langjähriger Partner von Kony und einer dessen Kunde vor meiner Kamera. Klar, dass sämtliche Videoergebnisse auf diesem Blog Stück für Stück online gehen.

Eröffnet hat die Kony World 2015 in Frankfurt übrigens CEO Thomas E. Hogan, der viele Jahre bei Hewlett Packard war. Mit ihm hat CNN London ein interessantes Interview geführt.

Die meisten iOS-Entwickler steigen auf iOS 7 um, und viele davon ausschließlich

iOS 7 Beta 2 - immer noch buntEine kleine, aber wohl aussagekräftige Umfrage eines US-Entwicklers ergab, dass die meisten seiner iOS-Kollegen mit Erscheinen von iOS 7 ihre Apps entsprechend umstellen und anpassen werden.

Doch nicht nur das schnelle Umsteigen überrascht: so gaben fast die Hälfte aller Befragten an, dass sie künftig ihre Apps ausschließlich für iOS 7 feilbieten werden.

Mehr Informationen und Gedanken dazu findet ihr auf meinem Content Marketing-Blog.

Interessante Sessions auf der Macoun 2011

Endlich, endlich komme ich dazu, ein wenig über die bevorstehende Macoun 2011 zu schreiben, die am 1. und 2. Oktober in Frankfurt am Main stattfinden wird. Zugegeben, bis dahin vergeht noch ein wenig Zeit, aber der Sessionplan steht bereits (es gab wohl um die 50 Einreichungen), und einige der geplanten Vorträge sind wirklich eine Erwähnung wert. Denn da sind ein paar echte Leckerbissen dabei, die man sonst nicht unbedingt auf einer Veranstaltung dieser Art zu hören und sehen bekommt.

Die Macoun 2011 beginnt am Samstag (1.10.) um 10:30 mit einer halbstündigen Eröffnungssession, die die Macher der Macoun, Chris Hauser, Thomas Biedorf und Uli Kusterer gemeinsam abhalten werden. Anschließend wird die Konferenz auf drei Räume verteilt, in denen es bis zum Abend 17:30 an beiden Tagen ans Eingemachte geht. Exemplarisch will ich neun Sessions herausgreifen:

  • Am Samstag, 11:00 beschäftigt sich Daniel Höpfl, warum man sich als Mobile Developer mit der Speicherverwaltung ARC (Automatic Reference Counting) beschäftigen sollte. Vielleicht, weil Apple das so will?!
  • Ebenfalls um 11 Uhr zeigt Jan Weinkauff, warum die Test-Automatisierung auch für iOS-Entwickler wichtig ist und was das alles mit BBD (Behavior Driven Development) zu tun hat.
  • Um 12:30 Uhr kommen vor allem Spieleprogrammierer auf ihre Kosten. Denn da zeigt Patrick Völker inklusive Livecoding, wie man mit Hilfe einer speziellen Methode komplexe Gesten und Zeichen erkennen und auswerten kann, die per Touchscreen gezeichnet werden.
  • Um 16:30 kommt Klaus M. Rodewig zu Wort, um über Sicherheitsaspekte von iOS zu referieren. Dabei wird er eine Software einsetzen, die die Risiken für iPhone und iPad in Sachen Datenschutz sichtbar macht. Thema werden unter anderem auch die Sicherheitsmechanismen von iOS sein.
  • Der Sonntag (2.10.) beginnt um 11:00 Uhr mit dem spannenden Thema, wie sich die Frontkamera des iPad 2 abgesehen von Facetime-Chats wirklich sinnvoll einsetzen lässt. Die Rede wird sein von Gestensteuerung à la Minority Report.
  • Für alle, die sich zumindest teilweise von iTunes befreien wollen (und was iOS 5 nicht selbst erledigt) sollten um 12:30 Uhr in die Session von Norbert M. Doerner kommen. Der zeigt nämlich, wie Daten ohne die Software auf iPhone und iPad kommen – unter Zuhilfenahme von Bonjour und Sockets.
  • Zur gleichen Zeit spricht Daniel Dönigus über das GLKit und dessen Einsatz in der OpenGL-basierten 3D-Programmierung. Daniel wird vor den Augen aller Anwesenden ein 3D-Planetarium programmieren, dass auf dem iPad laufen wird und einen Teil unseres Sonnensystems animiert.
  • Musiker werden den Vortrag von Boris Bügling wohl lieben, der ab 15:00 Uhr zeigt, wie man unter iOS einen Synthesizer inklusive MIDI-Eingabe programmiert.
  • Um 16:30 Uhr steigt Ortwin Gentz „in die Bütt“ und erklärt, wie sich die Standard-Buttons, -Slider, -Navigations- und -Button-Bars ein wenig pimpen und damit individualisieren lassen. Und das mit dem Segen Apples.

Und für alle, die noch mehr wissen wollen zur Macoun 2011, sei die zugehörige Webseite empfohlen. Und anmelden könnt ihr euch natürlich auch schon.

Noch Plätze frei in der Qt-Nokia-Entwickler-WG auf dem BarCampRuhr4

Nächsten Freitag geht es los: da begebe ich mich mal wieder auf die Piste. Diesmal mache ich mich für Nokia auf die Reise, genauer gesagt auf das BarCampRuhr4 in Essen. Dieses auf das Thema „Mobile Apps“ spezialisierte BarCamp findet im Unperfekthaus statt, in dem ich auch hausen werde. Und zwar im der Qt-WG, die von Nokia gesponsort wird und in dem Software-Entwickler unterschiedlicher Couleur zusammenfinden werden.

Die Idee hinter der Qt-WG ist recht simpel: Nokia schart interessierte Programmierer und ähnliche Menschen ein Wochenende lang um sich, die an zwei Tagen auf Nokia-Kosten im Unperfekthaus wohnen, essen, schlafen, eine Menge über Qt lernen und am BarCamp teilnehmen dürfen. Hierfür wird der Mobiltelefonhersteller keine Kosten und Mühen scheuen und hat unter anderem den Software-Entwickler und Dozenten Andreas Jakl engagiert. Andreas ist im echten Leben Senior Technical Consultant beim Nokia-Forum und Dozent für mobile Software an der FH Hagenberg.

Außerdem hat sich Nokia auch meine Dienste gesichert und schickt mich nach Essen, damit ich vom 25. bis 27. März live aus der Qt-WG, vom BarCampRuhr4 und von der Warm-Up-Party am Freitag berichte. Ok, ganz live wird es nicht sein, aber ihr werdet eine Menge hören und lesen und sehen in Sachen „Entwickeln von Apps“, speziell in Verbindung mit Qt. Und natürlich werden auch Stimmungen und Stimmen rund um das BarCamp nicht zu kurz kommen.

Ach ja: Falls ihr Software-Entwickler seit und Teil der Qt-WG werden wollt, könnt ihr euch noch ganz schnell für einen der verbliebenen Plätze bewerben. Verratet den Nokia-Leuten in eurer E-Mail, warum ihr ein würdiger Mitbewohner seid und warum ihr die Qt-Sessions von Andreas so interessant findet.

So, und jetzt bleibt mir noch zu sagen: Ich freue mich auf Essen und aufs BarCampRuhr4 und auf alle, die dabei sein werden!

Hurry up, Mac-Entwickler: Macoun-Anmeldung nur noch zwei Wochen lang möglich

Die gerade zu Ende gegangene MobileTech Conference hat es gezeigt: der Boom rund um das Thema Software-Entwicklung im Allgemeinen und für mobile Geräte im Speziellen ist ungebrochen. Und so wird auch dieses Jahr wieder die Macoun stattfinden, eine ursprünglich reine Mac-Entwickler-Konferenz, die sich mitterweile natürlich auch iOS auf die Fahne geschrieben hat.

Dies erkennt man sehr gut am Programm, das neben den Klassikern Cocoa und Xcode auch Sessions parat hält, die sich an iPhone- und iPad-Entwickler richten. Dazu gehören beispielsweise Vorträge mit Titeln wie „Audio-APIs in iOS4“ oder „Schnellstart iOS-Entwicklung“. Letztere Session sieht sogar im praktischen Teil das „Bauen“ einer iPad-App vor.

Wie ihr also sehen könnt, lohnt sich die Teilnahme an der Macoun auf alle Fälle, denn auch fundierte Cocoa- und Xcode-Grundlagen stehen einem iPhone-/iPad-Entwickler gut zu Gesicht. Also, dann mal flugs den Anmeldelink geklickt und am besten für beide Tage registriert. Die Anmeldefrist endet am 25. September.

Ach ja: die Macoun 2010 findet am 2. und 3. Oktober in Frankfurt statt. Für alle Fälle…

Rückblick: Das war der Intel Dev Day 2010

So Leute, nachdem ich aus Berlin wieder unbeschadet zurückgekehrt bin und mich mental bereits auf meinen nächsten Trip vorbereite, folgt nun an dieser Stelle ein kurzer Abriss, was in den zweieinhalb Tagen Berlin alles passiert ist. Weitere Detailinfos folgen Stück für Stück.

Am Freitag Nachmittag waren erst mal ein wenig Taschen packen und andere lustige Dinge dran, die man im Zuge einer solchen Veranstaltung halt macht. War aber wirklich Fun, denn neben den Taschenfüllungen gab es auch leckere Kleinigkeiten aus dem KaDeWe (Danke, Beatrice!) und sogar ein leckeres Bier, was solche Arbeiten gehörig auflockert. Schließlich sollte ja alles gut vorbereitet sein, wenn am Intel Developer Day interessierte Entwickler in die Homebase Lounge kommen, um sich Infos rund um Mobile Software und Gadgets aus dem Hause Intel abzuholen.

Kaum zurück im Hotel, stand auch schon der Aufgalopp zum Intel Dev Day an, nämlich ein Mobile Tweetup, zu dem wir recht kurzfristig via Blog und Twitter geladen hatten. Und trotz leichtem Zweifel meinerseits, ob denn auch genug Leute den Weg ins St. Oberholz finden würden, sind richtig viele unserem Ruf gefolgt (was sicherlich auch am WeTab lag, der sich angekündigt hatte). Am Schluss konnten wir gar nicht mehr so viele Tische zusammenschieben wie notwendig gewesen wären, Software-Entwickler, um sich mit uns über Mobile Gadgets und Mobile Software zu unterhalten. Das ließ uns auf jeden Fall auf eine gute Veranstaltung am nächsten Tag hoffen.

Am Samstag folgte dann der angekündigte Intel Developer Day, zu dem sich mehr als 100 Leute angemeldet hatten. Es kamen dann genau die Hälfte, was angesichts eines Samstags und der gleichzeitig stattfindenden IFA eine wirklich gute Zahl ist. Vor allem waren hauptsächlich Software-Entwickler da, die mit viel Spaß und Engagement bei der Sache waren. Schließlich konnten sie hier alles über die Entwicklung mobiler Software für Netbooks hören, und die Gelegenheit gibt es nun mal nicht jeden Tag. Und klar, dass die angekündigten Gewinne und das leckere Essen ihren Teil dazu beitrugen…

Presenter-seitig hatte das Event auch einiges zu bieten: So hielten Rami Radi, Christoph Weinmann und Uli Dumschat ihre Workshop-Sessions, die sich intensiv mit der Software-Entwicklung für Atom-basierte Gadgets wie Netbooks beschäftigten. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz: So zeigte Uli mit seiner Gitarre, wozu ein Netbook in der Lage ist und das selbst ein Stück Hardware sehr viel Spaß bereiten kann. Daneben hörten wir von Software-Entwickler eine Menge zum Thema Software-Portierung mit Qt und 4iitoo stellte das WeTab vor und erklärte auch, warum jetzt doch MeeGo auf ihren Tablet-PC kommt.

Download-Tipp: Ich werde auf Slideshare noch die Präsentationen von Rami, Christoph und Uli einstellen, damit ihr euch diese in Ruhe ansehen könnt. Daneben gibt es auf diesem Blog Stück für Stück weitere Infos rund um die Sessions. Und für alle, die noch mehr wissen wollen, gehen sukzessive Videointerviews online, die ich im Anschluss an den Dev Day mit einigen Leuten gedreht habe. Dabei wird auch ein WeTab-Video sein.

Was gibt es sonst noch zu sagen? Nun, es gab…

… kurzen Szenenapplaus beim 12-Sekunden-Boot eines MeeGo-Netbooks,

… eine Menge Infos über Moorestown,

über Moorestown, wie mobile Apps in den Intel AppUp Center gelangen,

… eine recht beeindruckende Zahl, wie viele Apps schon im Intel-App-Store sind,

… die Erkenntnis, dass sich MeeGo prima für Crossplatform-Software-Entwicklung eignet,

… Infos zu den Mobile Development Tools von Intel,

und vieles mehr. So, watch out this space for more information to come!

Intel Dev Day 2010: Uhrzeiten, Themenecken, Fingerfood [Update]

Auf besonderen Wunsch gehen hier und heute weitere Infos zum Intel Dev Day 2010 online. Dieser findet wie angekündigt am 4. September in der Berliner Homebase Lounge statt und ist an Software-Entwickler mobiler Anwendungen für Netbook, Tablet-PC und Co. adressiert.

Die Agenda sieht folgenden Ablauf der Veranstaltung vor:

12.30 – 13.00 Uhr — Registrierung und Fingerfood-Lunch
13.00 – 14.00 Uhr — Erster Teil der technischen Workshops
14.00 – 14.15 Uhr — Pause
14.15 – 16.15 Uhr — Zweiter Teil der technischen Workshops

16.30 – 17.00 Uhr — Registrierung neuer Teilnehmer
17.00 – 17.10 Uhr — Begrüßung
17.10 – 18.00 Uhr — Vier Kurzvorträge à 10 Minuten

Vipul Chopra: Software-Validierung im Intel AppUp Center
Jens Weller: App-Portierung mit Qt
4iitoo: Anwendungsbeispiele auf dem WeTab
Stefan Englet: Intel AppUp Center und Intel Atom Developer Program

18.00 – 18.30 Uhr — Ende des offziellen Teils
20.00 Uhr — Die Netbook- und WeTab-Gewinner werden gezogen und bekannt gegeben
18.30 – 22.00 Uhr — Büffet/Drinks/Networking

Während der gesamten Veranstaltung laden vier Themenecken zum Verweilen, Plaudern und Fachsimpeln ein. In diesen „Areas“ geht es um:

  • MeeGo: Hier erfahrt ihr alles über MeeGo. Weitere Infos folgen!
  • IADP-/ISN-/ISPP-Marketing
  • Hardware-Gadgets: Tablet-PCs, Aava-Phone und einiges mehr von Steve „Chippy“ Paine. Mehr Infos dazu folgen ebenfalls. Update: Steve wird viele schöne Dinge dabei haben, und zwar Viliv N5, Viliv S10, Viliv X70, Viliv S5, Fujitsu U820 und den UMID BZ.
  • WeTab: 4iitoo wird eines der lang ersehnten WeTab-Tablets dabei haben und zeigen, welche Apps darauf laufen – und welches Betriebssystem

So, und wenn ihr jetzt immer noch nicht für dieses Mega-Event angemeldet seid, solltet ihr das flugs nachholen. Oder braucht ihr noch einen Motiviationsschub?!

Intel Dev Day 2010: Drei Lenovo-Touchscreen-Netbooks und ein WeTab gewinnen

Ok, jetzt lasse ich hier mal ganz offiziell die Intel-Dev-Day-Katze aus dem Gewinnspielsack: Am 4. September gibt es auf dem Intel-Entwicklerevent vier sehr geile Preise zu gewinnen, die alle dort Anwesenden abgreifen können. Die Rede ist von drei superschicken Netbooks der Marke Lenovo IdeaPad und einem der brandneuen WeTabs, die demnächst in die Läden resp. Media Märkte kommen werden. Und, ist das was?! Das meine ich aber auch…

Zum WeTab gibt es eigentlich gar nicht mehr so viel zu sagen, außer dass im Gegensatz zum iPad ein „richtiger“ Prozessor drin steckt (nämlich ein Intel Atom Prozessor N450), das Display ein wenig größer ist (11,6 vs 9,7 Zoll), der Speicher sich per SDHC-Karten selber erweitern lässt, eine Webcam verbaut ist und dass das Tablet-Gadget mit Java, Flash und Adobe AIR klar kommt. Na ja, und so einiges mehr kann es natürlich auch noch.

Ach ja: Heute sorgte eine Nachricht der Financial Times Deutschland für ziemlich viel Aufregung. Laut FTD soll das WeTab nämlich mit dem Nokia-Intel-Linux-Derivat MeeGo in die Läden kommen. Das wäre (a) eine kleine Sensation und (b) ziemlich konsequent, da MeeGo auf Intel-Atom-System ziemlich gut läuft, da es für diese Plattform optimiert wurde. Na, wir werden sehen.

Und genau dieses schicke Teil, das Apple das Fürchten lehren soll, gibt es auf dem Intel Dev Day zu gewinnen. Einzige Voraussetzung: Ihr müsst vor Ort sein, um in den Genuss dieses brandneuen Tablet-PCs zu kommen. Und da die Dinger noch nicht verkauft werden, bekommt der Gewinner das WeTab zugeschickt, sobald diese verfügbar sind. Mitnehmen ist also leider nicht.

Hinter dem WeTab müssen sich die drei Netbooks nicht verstecken, die es außerdem zu gewinnen gibt, nämlich drei Lenovo IdeaPad S10-3T. Wie der Zusatz „T“ vermuten lässt, handelt es sich beim Lenovo-Netbook um ein – genau, Netvertible, also ein Netbook mit Touchscreen-Display, das sich komplett drehen und auf die Tastatur legen lässt. Damit lässt es sich wie ein Tablet-PC bedienen. Die Specs sind auch sehr ordentlich: CPU-seitig steckt ein Intel Atom Prozessor N470 drin, mit Quick Start 2.0 bootet das IdeaPad die wichtigsten Funktionen blitzschnell und viele andere schöne Dinge.

Im Gegensatz zum WeTab, das unter allen Anwesenden verlost wird, müsst ihr für die Netbooks richtig was tun. Soll heißen, ihr solltet während der Workshop-Sessions gut aufpassen, denn es sind fünf Fragen zu beantworten, was mit ein wenig Wissen rund um Netbooks & Mobile Apps gelingen sollte.

So, und für alle, die nach diesen Aussichten (und den vielen Infos) unbedingt auf den Intel Dev Day kommen wollen, gibt es jetzt noch den passenden Facebook-Link. Dort könnt ihr euch anmelden, weitere Infos abholen und auch einen Kommentar hinterlassen, wenn ihr wollt. Wir sehen uns!

MobileTech Conference 2010: Mobile Apps, Intel und Co.

Vom 6. bis 8. September, also in knapp zwei Wochen, findet im rheinland-pfälzischen Mainz die MobileTech Conference 2010 statt. Wo sonst im Frühjahr die Närrischen ihr Unwesen treiben, treffen sich an drei Tagen die Mobilisten der IT-Branche in der Rheingoldhalle, nicht um zu schunkeln, sondern um sich über mobile Apps, Android, mobile Bezahlsysteme, iPhone und viele andere Themen zu informieren.

Die MobileTech Conference wird von der Software & Support Media GmbH veranstaltet, bezeichnet sich selbst als geschlossene Veranstaltung und besteht aus drei Hauptteilen: der Hauptkonferenz am 7. und 8. September, den Power-Workshops am 6. September und der Mobile Night, die am 7. September stattfindet.

Die Power-Workshops sind für alle gedacht, die lieber selbst was machen als nur zuzuhören. Es handelt sich dabei um zwei parallele Workshops, die den ganzen Tag dauern und zum einen die App-Entwicklung unter iOS behandeln und zum anderen das mobile Web genauer beleuchten. Das ist für alle Ein-, Um- und Aufsteiger gedacht, die mehr wissen wollen zu nativen und Web-Apps für iPhone und Co.

Der zweite, große Teil geht über zwei Tage und umfasst sämtliche Präsentationen und Sessions, die sich über vier Tracks erstrecken („iPhone“, „Android“, „Mobile Platforms“ sowie „Mobile Business & Trends“). Es werden an den zwei Tagen 44 Sessions und drei Keynote-Präsentationen gehalten, die sich mit höchst unterschiedlichen Themen befassen. Beispiele gefällig?

Dienstag, 7. September

The Web Is Now In Your Pocket. What Next? (Tim Bray)

Kampf der mobilen Plattformen (Kay Glahn)

Softwareentwicklung für Android-Tablets (Jürgen Leber, Wolfgang Frank)

Quick Introduction to Bada Development (Ronan Schwarz)

Was hat Android, das Java ME nicht hat? (Kay Glahn)

Mittwoch, 8. September

100 Smartphones – 1 Bedienkonzept? Usability-Unterschiede mobiler Plattfomen unter der Lupe (Benno Bartels)

Integration von geräteabhängigen APIs in Mobile Widgets (Stefan Kolb)

Enterprise Applikationen mobilisieren für iPhone, WinMobile, Blackberry… mit einem einzigen Tool (Markus Müller)

iPhone App Marketing – Herausforderungen und Chancen aus Sicht von Developern, Usern und Publishern (Jascha Samadi)

Mit jQTouch aufs iPhone & Android (Björn Wibben)

MeeGo verbindet – eine neue Plattform für Smartphones bis zu Digital TV (Uli Dumschat, Christoph Weinman)

Speziell die letzte Session zum Thema MeeGo werde ich hier noch gesondert betrachten und vor Ort live darüber bloggen und mit den beiden Jungs ein spontanes Videointerview führen.

Interessant sind aber auch die Keynote-Sessions wie die von Frank Fischer, der bei Microsoft für Windows Phone 7 zuständig ist. Oder die erste Keynote-Präsentation von Tim Bray, der sich bei Google mit dem Thema Android ausführlich beschäftigt. Auch mit diesen Herren werde ich mich näher unterhalten.

Ihr seht also, es gibt viele gute Gründe, vom 6. bis 8. September 2010 nach Mainz zu reisen, auch wenn nicht die Närrische Zeit ist. Und um euch die Entscheidung noch ein wenig einfacher zu machen, verlose ich unter all meinen Bloglesern und Twitter-Fans eine Eintrittskarte im Wert von 500 Euro, die zur Teilnahme am 7. und 8. September berechtigt. Der Clou daran: Zu diesem Ticket gibt es ein Intellibook dazu, das alleine 350 Euro wert ist! Und, ist das nix?!

Das Frei-Ticket wird unter allen Kommentatoren dieses Beitrags oder Retweetern des zugehörigen Tweets verlost. Anfang nächster Woche erfahrt ihr dann, ob ihr das Zugticket nach Mainz buchen solltet.

Sämtliche WWDC-Techsession kostenlos verfügbar

Also, manchmal überrascht mich sogar Apple. So wie gestern Abend, als mich kurz nach 21:00 Uhr eine E-Mail erreichte, in der folgendes zu lesen war:

WWDC for everyone

We are pleased to offer all registered Apple developers free access to session videos from the Apple Worldwide Developers Conference 2010.

Daran sind zwei Dinge äußerst überraschend:

  1. Noch vor der WWDC gab es klare Anweisungen seitens Apple, dass die anwesenden Entwickler Sessioninhalte auf keinen Fall nach außen kommunizieren dürfen. Und jetzt das!
  2. Das gab es noch nie, dass Apple sich so öffnet und die WWDC-Techsessions „for free“ zur Verfügung stellt. Cupertino wird doch nicht etwa ihren Kunden zuhören?!

Das Procedere, wie ihr an die Videos heran kommt, ist denkbar einfach: Ihr klickt auf einen der zwei Links, die zu sämtlichen Sessionvideos führen, und zwar in Standard- und HD-Auflösung. Nach Eingabe eurer Entwickler-Apple-ID gelangt ihr in einen geschützten Bereich des iTunes Store, wo ihr sämtliche Videos auf euren Rechner laden könnt, um diese in Ruhe anzusehen und eine Menge über Core OS, Entwicklertools, Frameworks, 3D-Grafik/Multimedia und das Thema Internet lernen könnt.