[Videochat] Kai Boyd von Twilio über Messaging-Dienste via Cloud

Kai Boyd von Twilio

Dieses Videointerview habe ich mit Kai Boyd von Twilio während der Cloud Expo Europe 2015 geführt. Herr Boyd ist für den Vertrieb innerhalb der Region DACH zuständig, also für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Während unseres Gesprächs habe ich erfahren, warum Software-Entwickler für Twilio so wichtig sind, wie sie ihren Kunden helfen können und was das alles mit dem Unternehmen Kreditech zu tun hat.

Zunächst einmal wollte ich von Herrn Boyd wissen, warum sein Vortrag auf der Cloud Expo den Titel “ ‘Build or Die’ – Wettbewerbsvorteile erzielen durch die Möglichkeiten der neuen API-Ökonomie“ trug. Die Erklärung hierfür ist recht einfach: anstatt IT-Produkte von der Stange zu kaufen, vertritt Twilio die Ansicht, Anwendungen für eine erfolgreiche Infrastruktur oder Geschäftsidee mithilfe geeigneter Software-Entwickler selber zu „bauen“. Denn genau hierfür bietet Twilio die passenden Schnittstellen, zumindest immer dann, wenn Firmen mithilfe der Twilio-API Cloud-basierte Kommunikationsplattformen realisieren wollen.

Twilio bietet eine Kommunikations-API für SMS, Chat und Co.

Und wie genau macht das Twilio? Nun, hierfür betreibt das Unternehmen ein eigene Kommunikationsplattform, in die sich Firmenanwendungen mithilfe der passenden Schnittstellen integrieren lassen, und das mit äußert geringem Aufwand. Damit kann man Messaging-Anwendungen bereitstellen, also Applikationen aus den Bereichen SMS, Chat, Voice over IP, etc.

Und welchen großen Vorteil bietet Twilio? Nun, der besteht vor allem darin, dass Firmen nicht mehr mit einer Vielzahl von Telekommunikationsanbietern reden müssen, sondern dass die gesamte Kommunikation über einen einzigen Anbieter funktioniert, nämlich Twilio.

Kreditech setzt auf Twilio – und weiß genau, warum

Diese Vorzüge hat auch die Firma Kreditech erkannt und konnte mithilfe von Twilio eine international operierende Kommunikationslösung implementieren, und das in gerade mal vier Tagen. Damit lassen sich Kredite via SMS und per Voice-gestützten Telefonaten vermitteln, und das alles über die Cloud-basierte Kommunikationsplattform von Twilio, die an jeder Kurznachricht und an jedem Telefonat verdienen.

Tja, und den Rest erzählt Kai Boyd am besten selbst. Na dann: Film ab!

Kony World 2015: Erste Eindrücke vom Mobile-Event

Kony MobileFabric

Hier sitze ich also in der Lobby des schicken Le Meridien-Hotel in Frankfurt. Meine Mission ist schnell umschrieben: Ich berichte im Namen und Auftrag von und für Kony, einem US-Unternehmen, das auf Basis zahlreicher Entwicklertools seine Kunden und Partner in die Lage versetzt, mobile Unternehmensanwendungen zu entwicklen und auf den Markt zu bringen.

Dabei stehen zahlreiche Werkzeuge im Vordergrund, die sich Kony Visualizer für das Designen der Oberflächen, Kony Studio für das Entwickeln des zugehörigen Quellcodes und Kony MobileFabric nennen. MobileFabric ist, wie das folgende Bild anschaulich zeigt, die Cloud-basierte Schnittstelle zwischen den mobilen Endgeräten und den zugrunde liegenden Datenquellen.

Kony MobileFabric

Und, was macht die mobile Agenda so interessant? Nun, auch dazu habe ich ein aussagekräftiges Bild gemacht und getwittert, das es recht gut zusammenfasst.

Natürlich verlässt sich Kony nicht nur auf den aktuellen Status quo, wie man auf der Kony World erfahren durfte. So hat das Unternehmen ein Major-Update in der Pipeline, das noch im ersten Halbjahr diesen Jahres veröffentlicht wird. Damit wird unter anderem dem großen Thema Wearables Rechnung getragen.

Ansonsten habe ich die ersten Videointerviews geführt, und zwar mit Jonathan Best, dem Europa-Chef von Kony und Sriram Ramanathan, dem CTO von Kony (beide sind auf folgendem Bild zu sehen).

In einer Stunde sind dann noch ein langjähriger Partner von Kony und einer dessen Kunde vor meiner Kamera. Klar, dass sämtliche Videoergebnisse auf diesem Blog Stück für Stück online gehen.

Eröffnet hat die Kony World 2015 in Frankfurt übrigens CEO Thomas E. Hogan, der viele Jahre bei Hewlett Packard war. Mit ihm hat CNN London ein interessantes Interview geführt.

Die meisten iOS-Entwickler steigen auf iOS 7 um, und viele davon ausschließlich

iOS 7 Beta 2 - immer noch buntEine kleine, aber wohl aussagekräftige Umfrage eines US-Entwicklers ergab, dass die meisten seiner iOS-Kollegen mit Erscheinen von iOS 7 ihre Apps entsprechend umstellen und anpassen werden.

Doch nicht nur das schnelle Umsteigen überrascht: so gaben fast die Hälfte aller Befragten an, dass sie künftig ihre Apps ausschließlich für iOS 7 feilbieten werden.

Mehr Informationen und Gedanken dazu findet ihr auf meinem Content Marketing-Blog.

Interessante Sessions auf der Macoun 2011

Endlich, endlich komme ich dazu, ein wenig über die bevorstehende Macoun 2011 zu schreiben, die am 1. und 2. Oktober in Frankfurt am Main stattfinden wird. Zugegeben, bis dahin vergeht noch ein wenig Zeit, aber der Sessionplan steht bereits (es gab wohl um die 50 Einreichungen), und einige der geplanten Vorträge sind wirklich eine Erwähnung wert. Denn da sind ein paar echte Leckerbissen dabei, die man sonst nicht unbedingt auf einer Veranstaltung dieser Art zu hören und sehen bekommt.

Die Macoun 2011 beginnt am Samstag (1.10.) um 10:30 mit einer halbstündigen Eröffnungssession, die die Macher der Macoun, Chris Hauser, Thomas Biedorf und Uli Kusterer gemeinsam abhalten werden. Anschließend wird die Konferenz auf drei Räume verteilt, in denen es bis zum Abend 17:30 an beiden Tagen ans Eingemachte geht. Exemplarisch will ich neun Sessions herausgreifen:

  • Am Samstag, 11:00 beschäftigt sich Daniel Höpfl, warum man sich als Mobile Developer mit der Speicherverwaltung ARC (Automatic Reference Counting) beschäftigen sollte. Vielleicht, weil Apple das so will?!
  • Ebenfalls um 11 Uhr zeigt Jan Weinkauff, warum die Test-Automatisierung auch für iOS-Entwickler wichtig ist und was das alles mit BBD (Behavior Driven Development) zu tun hat.
  • Um 12:30 Uhr kommen vor allem Spieleprogrammierer auf ihre Kosten. Denn da zeigt Patrick Völker inklusive Livecoding, wie man mit Hilfe einer speziellen Methode komplexe Gesten und Zeichen erkennen und auswerten kann, die per Touchscreen gezeichnet werden.
  • Um 16:30 kommt Klaus M. Rodewig zu Wort, um über Sicherheitsaspekte von iOS zu referieren. Dabei wird er eine Software einsetzen, die die Risiken für iPhone und iPad in Sachen Datenschutz sichtbar macht. Thema werden unter anderem auch die Sicherheitsmechanismen von iOS sein.
  • Der Sonntag (2.10.) beginnt um 11:00 Uhr mit dem spannenden Thema, wie sich die Frontkamera des iPad 2 abgesehen von Facetime-Chats wirklich sinnvoll einsetzen lässt. Die Rede wird sein von Gestensteuerung à la Minority Report.
  • Für alle, die sich zumindest teilweise von iTunes befreien wollen (und was iOS 5 nicht selbst erledigt) sollten um 12:30 Uhr in die Session von Norbert M. Doerner kommen. Der zeigt nämlich, wie Daten ohne die Software auf iPhone und iPad kommen – unter Zuhilfenahme von Bonjour und Sockets.
  • Zur gleichen Zeit spricht Daniel Dönigus über das GLKit und dessen Einsatz in der OpenGL-basierten 3D-Programmierung. Daniel wird vor den Augen aller Anwesenden ein 3D-Planetarium programmieren, dass auf dem iPad laufen wird und einen Teil unseres Sonnensystems animiert.
  • Musiker werden den Vortrag von Boris Bügling wohl lieben, der ab 15:00 Uhr zeigt, wie man unter iOS einen Synthesizer inklusive MIDI-Eingabe programmiert.
  • Um 16:30 Uhr steigt Ortwin Gentz „in die Bütt“ und erklärt, wie sich die Standard-Buttons, -Slider, -Navigations- und -Button-Bars ein wenig pimpen und damit individualisieren lassen. Und das mit dem Segen Apples.

Und für alle, die noch mehr wissen wollen zur Macoun 2011, sei die zugehörige Webseite empfohlen. Und anmelden könnt ihr euch natürlich auch schon.

Noch Plätze frei in der Qt-Nokia-Entwickler-WG auf dem BarCampRuhr4

Nächsten Freitag geht es los: da begebe ich mich mal wieder auf die Piste. Diesmal mache ich mich für Nokia auf die Reise, genauer gesagt auf das BarCampRuhr4 in Essen. Dieses auf das Thema „Mobile Apps“ spezialisierte BarCamp findet im Unperfekthaus statt, in dem ich auch hausen werde. Und zwar im der Qt-WG, die von Nokia gesponsort wird und in dem Software-Entwickler unterschiedlicher Couleur zusammenfinden werden.

Die Idee hinter der Qt-WG ist recht simpel: Nokia schart interessierte Programmierer und ähnliche Menschen ein Wochenende lang um sich, die an zwei Tagen auf Nokia-Kosten im Unperfekthaus wohnen, essen, schlafen, eine Menge über Qt lernen und am BarCamp teilnehmen dürfen. Hierfür wird der Mobiltelefonhersteller keine Kosten und Mühen scheuen und hat unter anderem den Software-Entwickler und Dozenten Andreas Jakl engagiert. Andreas ist im echten Leben Senior Technical Consultant beim Nokia-Forum und Dozent für mobile Software an der FH Hagenberg.

Außerdem hat sich Nokia auch meine Dienste gesichert und schickt mich nach Essen, damit ich vom 25. bis 27. März live aus der Qt-WG, vom BarCampRuhr4 und von der Warm-Up-Party am Freitag berichte. Ok, ganz live wird es nicht sein, aber ihr werdet eine Menge hören und lesen und sehen in Sachen „Entwickeln von Apps“, speziell in Verbindung mit Qt. Und natürlich werden auch Stimmungen und Stimmen rund um das BarCamp nicht zu kurz kommen.

Ach ja: Falls ihr Software-Entwickler seit und Teil der Qt-WG werden wollt, könnt ihr euch noch ganz schnell für einen der verbliebenen Plätze bewerben. Verratet den Nokia-Leuten in eurer E-Mail, warum ihr ein würdiger Mitbewohner seid und warum ihr die Qt-Sessions von Andreas so interessant findet.

So, und jetzt bleibt mir noch zu sagen: Ich freue mich auf Essen und aufs BarCampRuhr4 und auf alle, die dabei sein werden!

Hurry up, Mac-Entwickler: Macoun-Anmeldung nur noch zwei Wochen lang möglich

Die gerade zu Ende gegangene MobileTech Conference hat es gezeigt: der Boom rund um das Thema Software-Entwicklung im Allgemeinen und für mobile Geräte im Speziellen ist ungebrochen. Und so wird auch dieses Jahr wieder die Macoun stattfinden, eine ursprünglich reine Mac-Entwickler-Konferenz, die sich mitterweile natürlich auch iOS auf die Fahne geschrieben hat.

Dies erkennt man sehr gut am Programm, das neben den Klassikern Cocoa und Xcode auch Sessions parat hält, die sich an iPhone- und iPad-Entwickler richten. Dazu gehören beispielsweise Vorträge mit Titeln wie „Audio-APIs in iOS4“ oder „Schnellstart iOS-Entwicklung“. Letztere Session sieht sogar im praktischen Teil das „Bauen“ einer iPad-App vor.

Wie ihr also sehen könnt, lohnt sich die Teilnahme an der Macoun auf alle Fälle, denn auch fundierte Cocoa- und Xcode-Grundlagen stehen einem iPhone-/iPad-Entwickler gut zu Gesicht. Also, dann mal flugs den Anmeldelink geklickt und am besten für beide Tage registriert. Die Anmeldefrist endet am 25. September.

Ach ja: die Macoun 2010 findet am 2. und 3. Oktober in Frankfurt statt. Für alle Fälle…