Kony World 2015: Erste Eindrücke vom Mobile-Event

Kony MobileFabric

Hier sitze ich also in der Lobby des schicken Le Meridien-Hotel in Frankfurt. Meine Mission ist schnell umschrieben: Ich berichte im Namen und Auftrag von und für Kony, einem US-Unternehmen, das auf Basis zahlreicher Entwicklertools seine Kunden und Partner in die Lage versetzt, mobile Unternehmensanwendungen zu entwicklen und auf den Markt zu bringen.

Dabei stehen zahlreiche Werkzeuge im Vordergrund, die sich Kony Visualizer für das Designen der Oberflächen, Kony Studio für das Entwickeln des zugehörigen Quellcodes und Kony MobileFabric nennen. MobileFabric ist, wie das folgende Bild anschaulich zeigt, die Cloud-basierte Schnittstelle zwischen den mobilen Endgeräten und den zugrunde liegenden Datenquellen.

Kony MobileFabric

Und, was macht die mobile Agenda so interessant? Nun, auch dazu habe ich ein aussagekräftiges Bild gemacht und getwittert, das es recht gut zusammenfasst.

Natürlich verlässt sich Kony nicht nur auf den aktuellen Status quo, wie man auf der Kony World erfahren durfte. So hat das Unternehmen ein Major-Update in der Pipeline, das noch im ersten Halbjahr diesen Jahres veröffentlicht wird. Damit wird unter anderem dem großen Thema Wearables Rechnung getragen.

Ansonsten habe ich die ersten Videointerviews geführt, und zwar mit Jonathan Best, dem Europa-Chef von Kony und Sriram Ramanathan, dem CTO von Kony (beide sind auf folgendem Bild zu sehen).

In einer Stunde sind dann noch ein langjähriger Partner von Kony und einer dessen Kunde vor meiner Kamera. Klar, dass sämtliche Videoergebnisse auf diesem Blog Stück für Stück online gehen.

Eröffnet hat die Kony World 2015 in Frankfurt übrigens CEO Thomas E. Hogan, der viele Jahre bei Hewlett Packard war. Mit ihm hat CNN London ein interessantes Interview geführt.

Developer Week 2013: Das kommt auf interessierte Software-Entwicker alles zu

DWX 2013 Der heutige Blogbeitrag startet mit einer kleinen mathematischen Aufgabe (Entwickler stehen ja auf so was). Wie lautet die Lösung folgender Gleichung:

DDC + MDC + WDC = x

Nun, wofür steht x? Genau, x seht für ein neues Event-Format, dass sich Developer Week nennt und ganz schlicht mit DWX abgekürzt wird. Hinter den Kürzeln DDC, MDC und WDC verbergen sich übrigens die ursprünglichen Entwicker-Events aus dem Hause Neue Medien Ulm. Dabei handelt es sich um die .NET Developer Conference (DDC), Mobile Developer Conference (MDC) und Web Developer Conference (WDC).

Doch warum, könnte man sich fragen, wurden aus drei Veranstaltungen eine? Nun, dazu verriet mir der Projektmanager der DWX, Florian Bender, folgendes:

Das Verschmelzen dreier Events zu einem hat drei wesentliche Gründe: erstens verschmelzen die Themen selbst immer mehr, sodass es uns nicht mehr sinnvoll schien, weiterhin auf drei Konferenzen zu setzen, wobei alle für sich genommen sehr erfolgreich waren. Zweitens müssen Entwickler nicht mehr auf drei verschiedene Veranstaltungen reisen und bekommen trotzdem das volle Programm geboten, das sie für ihre Arbeit benötigen. Und drittens bietet der Zusammenschluss dreier Konferenzen auch für uns als Veranstalter zahlreiche Synergieeffekte.

Da drei Events in der DWX 2013 stecken, wurde die Veranstaltung auf vier Tage erweitert, findet also vom 24. bis 27. Juni 2013 auf dem Messegelände Nürnberg statt. Davon sind die ersten drei die eigentliche Konferenz, der 27. Juni ist ein reiner Workshop-Tag, an dem man den ganzen Tag alles über iOS, Android und Co. erfahren kann. Weitere Infos dazu findet ihr im Online-Programm, das übrigens toll gemacht ist. Dort kann man sich per Mausklick sein ganz persönliches Programmheft zusammenstellen. Zudem bietet es die wichtigsten Infos zum Vortrag auf einen Blick. Und es ist nicht in ein unkomfortables PDF verbaut.

Zum Programm kann man nur sagen: umfangreich! Ob Android, HTML5, .NET, iOS, Datenbankprogrammierung, Mobile Web, Cross-Plattforming oder Windows 8 – an den drei Tagen der DWX bekommt man als Entwickler wohl all die Infos geboten, die man für seine Arbeit braucht. Für die Qualität der Sessions stehen viele bekannte, aber auch weniger bekannte Namen, die ihr Wissen und ihre Expertise in Sachen Software-Entwicklung in Nürnberg zur Verfügung stellen. Und mit den Workshops am vierten Tag geht’s noch mal so richtig in die Tiefe.

Toll an der DWX 2013 wird auch ein neuer Anspruch sein, den der Veranstalter NMG verfolgt. Denn das reine Vortragsformat, bei dem ein Referent vorne steht und alle anderen gebannt zuhören, funktioniert so nicht mehr, zumindest nicht in der Entwickler-Community. Dazu haben sich Florian und seine Kollegen viele Gedanken gemacht, die er wie folgt zusammenfasst:

Mit der DWX 2013 wollen wir neue Wege gehen. Dazu gehören Dinge wie ein Hackathon, ein Open Space, in dem die Teilnehmer selber aktiv werden können, eine Expertenecke, eine Developer Challenge mit Entwickler-Award, Rechtsberatung für App-Entwickler, Night Codings, Partner-Events, eine Fachausstellung und vieles mehr.

Und wie es mit den Ticketpreisen aus? Nun, wer die volle Dröhnung will (Konferenz + Workshops), der zahlt netto regulär 1.799 Euro, bis zum 15. April kann man noch dank Early-Bird-Rabatt 100 Euro sparen. Darüber hinaus kann man 1-, 2- und 3-Tages-Tickets kaufen, die Preise reichen von 699 Euro netto bis 1.299 Euro. Auch hierfür gibt es bis zum 15.4. die reduzierten Preise. Daher ist es sicherlich keine dumme Idee, sich gleich anzumelden.

Und sonst? Nun, es haben sich bereits zahlreiche Sponsoren und Aussteller für die DWX 2013 angemeldet, die entweder mit eigenem Stand oder diversen Vorträgen vertreten sein werden. Dazu gehören derzeit unter anderem Intel, Microsoft Press, developer garden, InnoGames und andere.

Ach ja: Auch dieses Jahr bietet die Deutsche Bahn ein spezielles Ticket für alle Konferenzteilnehmer, das in der zweiten Klasse 99 Euro kostet (Hin- und Rückfahrt), wer eher die erste Klasse bevorzugt, der zahlt 159 Euro.

So, und wer auf der Höhe des Geschehens bleiben will, dem empfehle ich sowohl die Facebook-Seite als auch den Twitter-Kanal der Developer Week 2013.

Review: Nokia Ovi Experience Lab zu München

„Experience“ kommt ja nicht von Experiment, sondern von Erfahrung, und doch ließe sich im Falle des Ovi Experience Lab das E-Wort falsch übersetzen, denn Nokia ist – nach eigenem Bekunden – letzte Woche einen neuen Weg gegangen, wie mir heute folgende E-Mail bestätigte:

Vielen Dank noch einmal für [Deine] Unterstützung beim Ovi Experience Lab in […] München. Mit beiden Events sind wir neue Wege gegangen, haben ein Experiment gewagt und können mit Stolz sagen: “Experiment gelungen” – auch dank [Deiner] Unterstützung und Moderation. Hier eine kurze und wie ich finde sehr schöne Zusammenfassung der Events.

Im Nachhinein kann ich nur sagen: Diese Zusammenfassung trifft es ziemlich gut. Natürlich kann ich nicht für Berlin sprechen, aber in München war’s eine wirklich gelungene Veranstaltung, jenseits von den üblichen Wir-sind-die Tollsten-und-das-Erzählen-wir-Euch-jetzt-mal-Events (und ich hab da in diesem Jahr einige vergleichbare Developer Days besucht und selbst veranstaltet). Und das sage ich nicht, weil ich einen kleinen Teil zum Ovi Dev Day Muc beitragen durfte.

Meine anfängliche Skepsis (schräge Location, überschaubare Teilnehmerzahl) wich relativ schnell der Erkenntnis, dass es nicht immer der angesagteste Club sein muss und zum Bersten gefüllte Räume, sondern dass es auf eine gute Diskussionskultur ankommt, die jedem seine Meinung einräumt und die einen regen Gedankenaustausch auf allen Ebenen erlaubt. Und genau das war so wohltuend anders im Zentrum Münchens (lustigerweise in einem Haus, in dem ich drei Jahre gelebt habe).

Dieses „Anders sein“ begann schon mit dem sehr lockeren und an Ehrlichkeit strotzenden Einführungsvortrags von Jens Dissmann, der den Bereich Service Sales & Marketing für Nokia Deutschland verantwortet. Nach den obligatorischen Zahlen (165 Millionen aktive, also zahlende Ovi-Nutzer, 3,2 Mio. gefahrende km dank Ovi Maps, 3.5 Mio Ovi-Download pro Tag) machte sich Jens daran, mit diversen Vorurteilen aufzuräumen, was Nokia und Ovi betrifft. So kann man beispielsweise dank Ovi sehr wohl Geld verdienen und es werden mittlerweile auch schon App-Downloads gezählt.

Darüber hinaus kommen Qt und MeeGo in großen Schritten auf uns zu, was wiederum Entwicklern neue Möglichkeiten bieten wird. Dazu zählen die Allrounder-Fähigkeiten von Qt sowie der Develop-Once-Distribute-Multiple-Ansatz der Entwicklungsumgebung von Nokia. Aber auch Visionäres hatte Jens Dissmann anzubieten, wie das sich verändernde Ovi-Konzept, wie die „neue“ Intelligenz und wie der lernende Autoverkehr.

Nach der verlängerten Mittags- und Networking-Pause ging es dann in die Diskussionsrunde, die ich leiten durfte und die drei Schwerpunkte vorsah: Was macht eine gute App aus, mobile versus native Apps und die Frage, ob sich deutsche App-Entwickler hinter ihren amerikanischen Kollegen verstecken müssen. Es wurde so lebendig und vielfältig diskutiert, dass ich das hier alles gar nicht wiedergeben kann. Zusammenfassend sei nur gesagt:

1. Gute Apps haben entweder einen echten Nutzen oder einen Wiedererkennungswert oder werden auch schon mal gehypet.

2. Es werden in Zukunft ganz viele HTML5-basierte Webapps am Markt erscheinen, da es immer einfacher sein wird, eigene Mobile Apps zu bauen (siehe myappstudio.com).

3. Deutsche Entwickler sind kreativ und innovativ genug, um noch viele schöne und nützliche Apps zu publizieren. Allerdings tun sich die Kollegen überm Teich in Sachen Finanzierung und damit Realisierung sehr viel leichter, da nahezu an jeder Ecke ein risikobereiter Investor sitzt, der neue, vielversprechende Projekte unterstützt.

Richtig interessant war dann auch der abschließende Beitrag von Mikko Linnamäki, seines Zeichens CEO und Gründer der Liquid Air Lab GmbH aus Stuttgart. Mikko ist Finne (ohne schwäbischen Akzent) und schon seit Kindesalter Nokia-Fan. Umso erstaunlicher seine Kritik am Mobilfunkriesen, die er zu Anfang ganz klar formulierte. Aber er hatte auch diverse Nettigkeiten im Gepäck: so werden die Radio-Apps seiner Firma hautpsächlich von Apple- und Nokia-Anwendern geladen, und das rund 40.000 Mal am Tag. Man sollte laut Mikko als Entwickler also ganz ernsthaft über iOS und Symbian/MeeGo als bevorzugte Plattformen nachdenken. Und wer das alles nicht glaubt, sollte sich dieses Video einverleiben, das die Radioapp-Downloads in Echtzeit zeigt (ab Minute 2:00).

Fazit: Das Ovi Experience Lab zu München war eine echte „Experience“ und Erfahrung und lehrte mich, dass es auf die Größe zum Glück nicht immer ankommt, sondern vor allem auf das Engagement des Auditoriums und eine ehrliche Einschätzung seitens des Veranstalters. Und an beidem hat es auf dem Nokia Developer Day nicht gemangelt. Mehr davon, bitte!

[Videotalk] Dirk Nordhusen über WP7-Games, WP7-Tools und Spiele-Portierung

Während der App-Entwickler-Konferenz am 17. November 2010 im Telekom-Forum zu Bonn. Dabei zeigte er mir sein neuestes Windows-Phone-7-Spiel „Keep Defender“. Daneben erzählte er mir, wie er die Microsoft-WP7-Entwickler-Tools findet und dass das Portieren von Zune-HD-Games für den Marketplace überhaupt kein Hexenwerk ist. Also dann, nix wie geguckt…

Ach ja: Falls ihr weiterführende Infos zum Thema “Windows Phone 7 für Entwickler” sucht, bringt euch ein Mausklick auf die passende Seite, auf der ihr alles zu WP7 erfahrt.

Fazit: Das war die WP7-TechEd Europe 2010

Die Microsoft TechEd Europe 2010 ist noch nicht richtig vorbei, da folgt schon meine ganz persönliche Zusammenfassung, die mit dem Thema Windows Phone 7 zu tun hat.

Ich war drei Tage auf der TechEd, habe in dieser Zeit zwar nur zwei Techsessions besuchen können, dafür aber sechs Videos und ein Podcast gedreht bzw. aufgezeichnet, die hier alle online gegangen sind. Darin steckt über eine Stunde WP7-Wissen pur.

  • Alexander Galkin, Microsoft Expert Student Partner, verriet mir in seinem zugehörigen Podcast, warum es ihre TechEd-WP7-App nur ganz knapp in den Marketplace geschafft hat. Außerdem ging Alexander auf den Einreichungsprozess von Apps ein, was natürlich für angehende WP7-Entwickler interessante Informationen sind.
  • Mit Mr. Phone 7 himself, Frank Fischer, unterhielt ich mich darüber, ob und warum Software-Entwickler auf Windows Phone 7 umsteigen sollten. Seine Erklärungen für sein schlichtes „Ja“ waren so simpel wie verblüffend: die Tools sind gut (was mir auch andere bestätigt haben), Windows Phone 7 hat viel mit der Cloud zu tun (in der die Zukunft stecken soll) und vieles, vieles mehr. Und dass sich OneNote-Notizen entgegen so manchem Gerücht schon heute synchronisieren lassen, hat er mir auch verraten.
  • Von Brandon Watson, mobiler „Chefentwickler“ bei Microsoft, erfuhr ich in unserem Videotalk, dass die WP7-Tools bereits mehr als eine halbe Million mal auf Entwickler-PCs geladen wurden und dass Deutschland dabei ganz weit vorne liegt. Auch Brandon sieht einen der Erfolgsgründe für Windows Phone 7 in den Entwicklertools.
  • Peter Nowak, MVP für den Bereich Mobile Software Development, stellte sich ebenfalls meinen Fragen und gab ganz offen Auskünfte zu Themen wie WP7-Testing, Marketplace-Einreichungen und vielem mehr. Es sind dabei ziemlich genau fünf Minuten geballtes MVP-Wissen herausgekommen.
  • Tom Wendel, sogennannter „Evangelist“ bei Micorosoft, ging während unseres Videotalks näher auf die Spieleprogrammierung für Windows Phone 7 ein. Dabei stellte er klar, dass man beim Entwickeln mobiler Games auf jeden Fall an die Zielplattform denken sollte und lieber einen Polygon weniger oder eine geringere Texturauflösung wählen sollte. Allerdings stellte er auch klar, dass mithilfe des XNA-Frameworks das „Bauen“ mobiler Spiele für WP7-Gadgets recht simpel ist und damit sogar aufwändige 3D-Titel möglich sind, wie Need for Speed Underground zeigt (trotz des teils grottigen Sounds).
  • Oliver Scheer von Microsoft stand mir während der TechEd 2010 ebenfalls Rede und Antwort. Eines seiner Spezialgebiete ist Silverlight (über das er auch auf der Telekom-gesponsorten App-Entwickler-Konferenz sprechen wird), und da bot es sich natürlich an, über die Unterschiede der mobilen und stationären Version von Silverlight zu reden. Und auf die Frage, warum Bob Muglia so komisch über die Zukunft von Silverlight geredet hat, antwortete Oliver ganz im Sinne seines zugehörigen Blogbeitrags: „Silverlight ist weiter voll auf Kurs!“
  • Tja, und dann stand mir Patrick Getzmann zum Glück auch noch zur Verfügung, obwohl ich ihn schändlicherweise ein wenig sitzen gelassen hatte (sorry nochmal!). Patrick ist wie Peter Nowak MVP und ergriff die Gelegenheit, ein bisschen Werbung für ihr Windows-Phone-7-Entwicklerbuch zu machen, das womöglich noch vor Weihnachten erscheinen wird. Darin wird es um ganz viel WP7-Grundlagenwissen gehen, also um die Tools, um Silverlight, um XNA, aber auch um die Frage, wie die eigene WP7-App in den Microsoft Marketplace kommt. Und wie sich dank intelligenter Programmierung der Akku von WP7-Gadgets schonen lässt, erfahrt ihr in Patricks Videointerview auch.

Falls jetzt der ein oder andere sagt, „Hey, was ist eigentlich mit Frank Prengel, warum kam der nicht zu Wort“, dem rufe ich zu: „Du hast Recht!“. Leider kamen Frank und ich trotz zweier Versuche nicht zusammen, aber es folgt sofort die gute Nachricht: Nächste Woche werden er und ich auf der Apps-Entwickler-Konferenz der Telekom sein, und da sollte sich doch die Gelegenheit ergeben, Frank die ein oder andere schlaue Frage zu stellen. In diesem Sinne: Bis spätestens nächste Woche…

Ach ja: Falls ihr weiterführende Infos zum Thema “Windows Phone 7 für Entwickler” sucht, bringt euch ein Mausklick auf die passende Seite, auf der ihr alles zu WP7 erfahrt.

[Videotalk] Patrick Getzmann über Lernhilfen in Sachen Windows Phone 7-Programmierung

Patrick Getzmann ist wie Peter Nowak MVP für mobile Plattformen und stand mir heute für ein Videointerview zur Verfügung. Dabei beantwortete er mir vor allem die Frage, wie angehende Windows-Phone-7-Programmierer die mobile Plattform von Microsoft richtig einsetzen und hierfür eine Menge lernen können. Ein Tipp: Das Buch, das er gerade mit Peter und einem weiteren Kollegen zum Thema WP7 schreibt und das es hoffentlich noch vor Weihnachten in den Handel schaffen wird.

Neben XNA und Silverlight geht es in dem Nachschlagewerk um fundamentales Wissen rund um Windows Phone 7, aber auch dedizierte Tipps findet man darin. Wie zum Beispiel den Hinweis, bei der Programmierung von WP7-Apps stets die Batterielaufzeit des Smartphones im Auge zu behalten und beispielsweise nicht zu viele Threads einzusetzen, Animationen nicht inflationär einzubauen und andere Dinge.

Das WP7-Buch ist übrigens kein XNA- oder Silverlight-Workshop, sondern gewährt Einblicke in die Windows-Phone-7-Plattform aus Entwicklersicht und deren Besonderheiten. Daher sollten angehende WP7-Programmierer dieses viereinhalb-Minuten-Video auf keinen Fall verpassen, um noch mehr über die WP7-Lektüre zu erfahren.

Ach ja: Falls ihr weiterführende Infos zum Thema „Windows Phone 7 für Entwickler“ sucht, bringt euch ein Mausklick auf die passende Seite, auf der ihr alles zu WP7 erfahrt.

[Videotalk] Oliver Scheer über Windows Phone 7, Silverlight und eine große Debatte

Während der Microsoft TechEd Europe 2010 traf ich neben all den anderen auch Oliver Scheer von Microsoft, der auf seiner Visitenkarte „Evangelist“ stehen hat. Soll heißen, er überzeugt Entwickler und andere Menschen davon, mit Microsoft-Techniken zu arbeiten. Vor meiner Kamera gab er sein Wissen in Sachen Silverlight preis und worin die wesentlichen Unterschiede zwischen mobilem und stationärem Silverlight liegen.

Die gute Nachricht: diese Unterschiede sind gar nicht so groß. Natürlich muss man die Displayunterschiede beachten (Auflösung, Bedieneroberfläche, Schaltflächen, etc.), aber gibt es auch Einschränkungen. So existieren keine Webcam- und Druckfunktionen, die sich per Silverlight für Windows Phone 7 programmieren lassen. Und sollte in einer bereits vorhandenen Silverlight-Desktop-App eine Druckfunktion implementiert sein, lässt sich diese per Compilerderektive auskommentieren, und schon läuft die Silverlight-App auch auf dem Windows-Phone-7-Phone.

Daher der Aufruf an alle Silverlight-Programmierer: Ran an Windows Phone 7 und ran an dieses Video!

Ach ja: Falls ihr weiterführende Infos zum Thema „Windows Phone 7 für Entwickler“ sucht, bringt euch ein Mausklick auf die passende Seite, auf der ihr alles zu WP7 erfahrt.

Ach ja: Ein Kommentar zur kürzlich entbrannten Silverlight-ist-tot-Debatte hat Oliver natürlich auch parat: Silverlight wird es weiterhin geben, wenngleich HTML5 an Bedeutung hinzugewinnen wird. Aber deshalb wird Silverlight in absehbarer Zeit weiterhin existieren. For sure!