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Alles zu Windows 8 auf Tablet-PCs: mein erstes Buch!

Ich sitze hier gerade in einem weißen Ledersessel des Dormero-Hotels zu Stuttgart und befinde mich auf der Mobile Developer Conference, die von Neue Mediengesellschaft Ulm ausgerichtet wird und auf der sich Software-Entwickler zum Thema Apps &  Co. informieren.

Ich besuche zwar keine der Techsessions, bin aber trotzdem hier in wichtiger Mission: heute kommt nämlich mein erstes Fach- und Sachbuch auf den Markt, das den schlichten Titel “Windows 8 auf Tablet-PCs” trägt. Wie ihr richtig vermutet, geht es in meinem 320 Seiten starken Erstlingswerk um das neue Betriebssystem aus dem Hause Microsoft. Und ich bin sehr froh, dass der Verlag und ich von Anfang an rein auf das Tablet-Thema gesetzt haben und Windows 8 nicht nur allgemein betrachten.

Denn wenn Windows 8 erfolgreich sein will – und wer will das schon bezweifeln – kann das vor allem auf touch-tauglichen Devices wie dem Acer Iconia W510 oder Dell XPS 12 gelingen. Denn die neue Bedieneroberfläche lässt sich am besten auf einem berührungsempfindlichen Gerät nutzen, denn dank zahlreicher Gesten habe ich einen Windows-Rechner noch nie schneller und intuitiver gesteuert.

Was mir an Windows 8 am besten gefällt ist der integrierte Ansatz, denn mit nur einer ID (dem Microsoft Konto) habt ihr alle Microsoft-Dienste wie Outlook.com, SkyDrive, Xbox Live, etc. im Griff. Und mit der Social-Media-Integration wird ein Windows-8-Rechner zur vollständigen Kommunikationsplattform. Aber auch die Möglichkeit, via SkyDrive Daten online zu speichern und mit allen zu teilen, spricht für Windows 8.

Und genau um diese und weitere Themen geht’s in meinem Buch. Dazu gehören folgende Kapitel:

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In eigener Sache: Probeartikel zu meinem Windows-8-Tablet-Buch ist fertig

Für alle, die es noch nicht wissen sollten: ich werde gemeinsam mit dem Pearson-Verlag unter dem Markt+Technik-Label ein Buch schreiben, das den Titel “Windows-8-Tablets” tragen wird und zeitnah zur Veröffentlichung des nächsten Betriebssystems aus Redmond am Büchermarkt erscheinen soll. Und weil heute das Probekapitel bei mir via E-Mail angekommen ist, scheint mir die Gelegenheit günstig für das Veröffentlichen desselben, verknüpft mit der Ankündigung, dass ich von heute ab regelmäßig über den aktuellen Stand der Dinge berichten werde.

Und falls euch mein Projekt interessiert oder ihr Feedback dazu abgeben oder mir Hinweise geben möchtet – alles ist willkommen und es gibt keine Grenzen! Kommentiert also hier oder auf Facebook. Würde mich wirklich freuen!

So, und nun hier meine ersten zehn Seiten. Aber keine Sorge: das ein oder andere wird am Ende ganz anders aussehen. Und dass das Bild auf der zweiten so “verpixel” aussieht, ist dem Umstand geschuldet, dass ich aus der 3-MB-großen PDF-Datei ein wenig “die Luft herausgelassen” habe, so wegen der Downloadzeiten auf diesem Blog. Auch das wird natürlich besser ausschauen. Viel Spaß beim Blättern und Schmökern!

http://www.it-techblog.de/wp-content/images/2012/06/win8buch_Probekapitel_smallsize.pdf

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Windows 8: erste Eindrücke von einem, der bisher vor allem iPad-Anwender war

Sieht schon ganz gut aus, mein personalisiertes Windows 8, oder?!

Sieht schon ganz gut aus, mein personalisiertes Windows 8, oder?!

Also ich muss schon sagen: à la bonheur, Microsoft! Was ihr da mit Windows 8 gerade schafft, ist allererste Sahne. Nein, ich meine nicht die Kooperation mit Nokia und das Aufkeimen neuer Hoffnung, dass das Smartphone-Geschäft nicht völlig an euch vorbei geht.

Ich meine Windows 8 respektive die Consumer Preview, die seit heute auf meinem Testgerät läuft, das ich freundlicherweise von Viewsonic zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ich muss schon sagen: bisher bin ich ziemlich begeistert.

Und das schreibe ich nicht, weil ich gemeinsam mit dem Pearson-Verlag unter dem Markt+Technik-Label ein Buch zum Thema “Windows-8-Tablets” im kommenden Herbst auf den Markt bringen werde. Denn als ich Anfang des Jahres mit Pearson handelseinig wurde, konnte ich noch nicht wissen, wie sich Windows 8 anfühlen wird und ob ich als eingefleischter Mac-Mann darüber schreiben kann. Aber seit heute weiß ich: ja, ich kann!

Denn Windows 8 auf einem Tablet-PC fühlt sich sehr, sehr gut an, wenngleich noch nicht alles perfekt ist. Schließlich handelt es sich bei der vorliegenden Version um eine Beta, bei der es an einigen Stellen noch ziemlich knirscht im Gebälk. Dass sich noch keine Bilder aus der Foto-App heraus via Facebook teilen lassen? Schade, aber geschenkt. Dass ich einen Teil meiner E-Mails nicht abrufen respektive versenden kann, da bislang nur Exchange, Hotmail und Google Mail unterstützt werden? Auch nicht schön, aber verkraftbar. Und dass das ViewPad 10pro, das ich zu Testzwecken einsetze, noch kein perfektes Windows-8-Tablet ist, kann ich guten Gewissens ignorieren.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Microsoft ein Betriebssystem auf den Markt bringen wird, das sich für touchbasierte Tablets außerordentlich gut eignet und das mich als eingefleischten iPad-Fan fast schon davon überzeugt hat, dass es spätestens ab 2013 echte Konkurrenz zum Apple-Tablet geben wird.

Und wer wissen will, warum ich von Windows 8 jetzt schon ziemlich angetan bin, sollte regelmäßig dieses Blog besuchen. Windows-8-Infos aus erster Hand und mit ganz viel Nutzwert – das wird es hier in den nächsten Wochen und Monaten geben. Und am Schluss ein schönes, gedrucktes Buch. Ich freue mich jetzt schon drauf!

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iBooks Author ODER Verändert Apple mal wieder eine ganze Branche?

Ich sag’s immer wieder: während andere nur darüber reden, macht es Apple einfach. Dieses Mal geht es um den digitalen Buchmarkt und wie sich dieser mithilfe von Apples nächstdem Streich grundlegend ändern könnte. Die Rede ist hier von iBooks Author, ein Apple-eigenes Tool, mit dem sich digitale Bücher von herausragender Qualität für das iPad erstellen lassen. Sagt zumindest Apple. Und leider behalten sie ja ziemlich oft recht in Cupertino.

Ich lade mir iBooks Author gerade auf meinen Rechner, um das Programm gleich mal auszuprobieren. Falls ihr das auch tun wollt, solltet ihr zumindest Mac OS X 10.7 (Lion) und iTunes 10.5.3 auf eurem Mac installiert haben. Daneben schadet es nicht, wenn Keynote auf eurem Rechner läuft. Nur dann könnt ihr sogenannte Keynote-Widgets in euer digitales Buch packen, die zusätzliche Touch-Gesten auf dem iPad bietet.

Auf den ersten Blick ist iBooks Author sicherlich nicht viel mehr als eine aufgebohrte Variante von Pages, mit dem ja auch ganz nette Layouts möglich sind. Aber natürlich geht iBooks Author einen großen Schritt weiter, denn neben reinem Text lassen sich auch Bilder, Videos und andere Multimedia-Elemente in das eigene digitale Buch integrieren. Darüber hinaus lassen sich Begriffe ins Glossar mit nur einem Fingertipp integrieren, Word- und Pages-Texte importieren, touch-basierte Elemente einbauen und vieles mehr. Und das Ganze ist optimiert und konzipiert für das Finger-Wisch-System des iPads.

Sobald das eigene Buch fertig ist, lässt es sich via iTunes mit dem iPad syncen, damit man überprüfen kann, wie das Ergebnis auf dem Apple-Tablet aussieht. Per Mausklick landet dann das fertige Buch im iBooks Store, wo es entweder verkauft oder kostenlos zum Download angeboten werden kann. Natürlich kann man das Buch auch auf iTunes U veröffentlichen oder es als PDF speichern, damit es Nicht-iPad-Anwender auch lesen können.

Fazit: iBooks Author wird wohl das Verlegen eines eigenes Buch deutlich vereinfachen. Damit wird es wohl in Zukunft Verlagen, Agenten und ähnlichen Menschen und Firmen schwerer fallen, Autoren für sich zu gewinnen. Wenngleich man einräumen muss, dass iBooks Author nicht die Maschinerie ersetzen kann, die sich hinter einem vernünftig geführten Verlag verbirgt. Denn ein guter Fachlektor und eine begabter Grafikerin sind nicht zu unterschätzen. Und zielgerichtete Marketingaktionen auch nicht.

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Was ihr immer schon mal über Apple wissen wolltet, aber noch nie zu fragen gewagt habt

Für 30 Euro kann man dieses wirklich gute und informative Buch kaufen

Für 30 Euro kann man dieses wirklich gute und informative Buch kaufen

Kurz vor dem Ende dieser Woche (ja, ich mache mich morgen auf den Weg nach Rostock zu meiner Nichte, der Abi-Feier wegen) folgt hier eine kleine Buchrezension, deren Veröffentlichung schon seit ein paar Tagen auf meiner ToDo-Liste steht.

Was bekommt man nicht alles für 30 Euro: ein schickes T-Shirt, ein Paar Sandalen, 2-3 DVDs, den iPad-Kamera-USB-Adapter und viele schöne Dinge mehr. Man kann aber auch etwas sehr Analoges und fast schon Old-School-iges tun und für genau diesen Betrag ein Buch kaufen.

Weil beispielsweise ein lieber Mensch Geburtstag hat, der Apple mag. In diesem Fall sei an dieser Stelle eine Neuerscheinung des Addison-Wesley-Buchverlages empfohlen, das einen von Steve Jobs oft verwendeten Kommentar trägt: “One more thing”.

Dieses im Querformat gestaltete und über 400 Seiten umfassende Buch der Kollegin Charlotte Erdmann wurde mit viel Akribie, viel Zeitaufwand und (wie ich zufällig weiß) mit ganz viel Herzblut geschrieben. Was auch wenig überrascht, wenn man Charlottes Biografie ein wenig genauer ansieht. So war sie von 2004 bis 2010 als Chefredakteurin Print und Online bei maclife tätig, und hatte davor sicherlich auch schon mit dem Mac zu tun.

Vor diesem Hintergrund überraschen die fundierten Informationen dieses Apple-Buches nicht wirklich, wobei ich mich immer wieder gefragt habe: “Wo hat sie nur das Alles her?!”. Denn was Charlotte auf über 400 Seiten an apple-relevanten Geschichten, Anekdoten und Infos zusammengetragen und in einem sehr flüssigen und lesbaren Stil niedergeschrieben hat, ist aller Ehren wert. Und die Idee einer durchgehenden “Timeline” mag nicht neu sein, ist aber sehr stringent und hilft obendrein, die Zusammenhänge in einen richtigen Kontext zu bringen.

Einzig die Nummerierung der Zwischenüberschriften resp. Bilder ist ein wenig gewöhnungsbedürftig und stellt am Anfang eine kleine Denksportaufgabe dar.

Fazit: “One more thing” werden Apple-Fans lieben, aber auch Apple-Kritiker können durchaus den Kauf dieses Buches erwägen. Denn nur wenn man den “Feind” kennt, versteht man ihn auch besser. Und für die nächste Studienarbeit oder den geplanten Blogbeitrag über Apple ist dieses Werk ein prima Recherchetool.

Disclaimer: Ja, ich kenne Charlotte und bin für sie als Autor aktiv. Für diesen Beitrag sind allerdings keine größeren oder kleinen Geldbeträge geflossen. Es ist einfach ein gutes Buch. Punkt.

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