iCodis CB-400: Videobeamer für unterwegs mit interessanten Features

iCodis CB-400 von vorne

Disclaimer: Dieser Videobeamer wurde mir freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt. Daran waren keinerlei Vorgaben verknüpft und hat mein Urteil auch in kleiner Weise beeinflusst.

Wer findet das nicht schick: Den eigenen Videobeamer stets zur Hand zu haben, auf Reisen, im Garten oder sonst wo. Denn egal, ob eine Kundenpräsentation ansteht oder das nächste WM-Quali-Spiel wie heute Abend gegen den Angstgegner San Marino – mit einem tragbaren Projektor wie dem iCodis CB-400 ist die Videoprojektion nicht weit entfernt. Doch was taugt dieses preislich interessante Gerät?

Die technischen Details sind angesichts der 400 Euro, die auf Amazon für den iCodis-Beamer zu bezahlen sind, durchaus interessant: 500 ANSI Lumen Lichtstärke, ein Kontrastverhältnis von 10.000: 1 und eine Ladekapazität des eingebauten Akkus von 10.000 mAh lassen bereits erahnen, dass der Projektor durchaus was kann. Darauf deutet auch seine maximale Auflösung von 1080p hin.

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Mit Aiptek-Beamer iPhone- und iPad-Inhalte an die Wand werfen

Mobiler für das iPhone und iPad: MobileCinema i20 von Aiptek

2012 scheint ja echt das Jahr der mobilen Projektoren zu werden. So habe ich vor gut einem Monat über den mobilen BenQ-Beamer gebloggt, und  heute flattert mir eine Pressemeldung von Aiptek ins Haus, die vom neuesten Videoprojektor  des Taiwanesischen Herstellers berichtet. Sein Name: MobileCinema i20.

Das kleine Dingend wird per Connector-Buchse einfach am iPhone oder iPad angeschlossen und überträgt dann per spezieller App Fotos, Videos, Internetinhalte und mehr. Dabei wirft der Mini-Beamer die Bilder mit 960*540 Pixel an die Wand, und das im 16:9-Seitenformat. Laut Pressemeldung ist eine Bilddiagonale von 1,25m möglich, in welchem Abstand, sagt die Pressemeldung leider nicht. Aber das kriege ich noch raus.

Unterstützt werden die iPhone-Modell 3GS, 4 und 4S sowie iPad und iPad 2. iPod-touch-Besitzer haben leider Pech gehabt.

Der Preis für soviel Projektionsspaß: 170 Euro, zu kaufen gibt es den MobileCinema i20 leider erst ab Mai. Aber mal sehen, vielleicht bekomme ich ja schon vorher ein Testgerät.

Minibeamer für iPhone und iPod touch: Joybee GP2 von BenQ

Der iPhone-Beamer für unterwegs: BenQ Joybee GP2
Der iPhone-Beamer für unterwegs: BenQ Joybee GP2

Mit dem Joybee GP1 ging es seinerzeit los, jetzt legt BenQ mit dem GP2 nach: diese Miniaturausgabe eines Beamers wirft nicht nur herkömmliche VGA-Signale an die Wand, sondern projiziert auch die Inhalte von iPhone und iPod an Leinwand & Co. Hierfür bietet er einen eingebauten Dock, in dem iPhone und iPod touch Platz finden. Damit ist der Joybee GP2 vor allem für Handelsvertreter, Handlungsreisende und andere mobile Nomaden eine interessante Alternative zu herkömmlichen Projektoren, die wesentlich schwerer und unhandlicher sind.

Der BenQ-Mini-Beamer benötigt gerade mal 45 Zentimeter Abstand zur Projektionsfläche und schafft damit ein Bild, das eine Diagonale von 50 Zentimetern aufweist. Den größten Abstand bis zur Wand beziffert BenQ mit 3,65 Meter, dabei erreicht der GP2 eine Projektionsdiagonale, die größer als 4 Meter ist. Dies ist aber aufgrund der geringen Leuchtkraft des Beamers nur in einem ziemlich dunklen Raum möglich.

Der Minibeamer bietet zudem HD-Auflösung (1280*800), liefert eine Helligkeit von maximal 200 ANSI-Lumen (was für eine Wiedergabe am helllichten Tag nicht ausreicht, für Indoor-Vorführungen aber schon) und ist gerade mal ein gutes halbes Kilo schwer (ohne Akku, versteht sich). Es stehen zahlreiche Anschlüsse parat, dazu zählen VGA, Mini-HDMI, ein SD-Slot für Karten bis zu 16 GB Speicherkapazität, ein Videoein- und Audio-Ausgang sowie ein USB-Anschluss, an dem sich beispielsweise eine externe Festplatte anschließen lässt.

In  Sachen Videoformate unterstützt der GP2 alle wichtigen wie AVI, Quicktime, MPEG-4, etc. Allerdings kommt anstatt des von Apple bevorzugten H.264-Codecs lediglich die H.263-Variante zum Einsatz, die speziell für Videokonferenzen entwickelt wurde, und zwar in einer Zeit, als Bandbreite noch ein echtes Problem war. Bilderseitig setzt BenQ auf JPEG, BMP und PNG, beim Sound kommt der GP2 mit MP3, MPEG-2, FLAC, Ogg Vorbis, WAV und MPEG-4 klar.

Für Präsentationen mit dem Joybee GP2 werden die Office-Datenformate DOC, XLS und PPT unterstützt, leider aber nicht die Apple-Alternativen Pages, Numbers und Keynote. Das ist laut BenQ Lizenzkosten geschuldet, die der Hersteller an Apple bezahlen müsste. Das ist natürlich sehr schade, damit muss man vor allem Keynote-Präsentationen jedes mal in das Powerpoint-Format umwandeln.

Der BenQ GP2 soll noch in diesem Quartal zu einem Preis von 600 Euro erhältlich sein. Für das optional erhältliche Akku, der den Minibeamer mit Strom versorgen soll, steht noch kein Preis fest.