Inateck MercuryBox: Mini-Lautsprecher in edlem Design

Schick und handlich: die Inateck MercuryBox

Wenn mich ein Gadget auf Anhieb begeistern soll, muss es entweder von Apple sein oder ein ganz besonderes Feature aufweisen oder halt nur gut aussehen. So wie dieser Minilautsprecher von Inateck, der sich MercuryBox nennt.

Denn mit seinem silberfarbenen Finish, seinen minimalistischen Bedienknöpfen und seinen geringen Ausmaßen und geringem Gewicht hat mir das Audiogadget von Anfang an gut gefallen.

Gefallen kann auch der Sound, der für solch ein kleines Technikding wirklich erstaunlich ist. Zwar kostet das Teil gut 50 Euro auf Amazon, aber selbst für diesen Preis ist die Klangqualität der MercuryBox recht bemerkenswert. Sogar eine Ahnung von Bass kann man bei der Musikwiedergabe erkennen. Damit ist das Audiogadget von Inateck für den mobilen Einsatz mit iPhone und Co. bestens geeignet.

10 Stunden Akkulaufzeit und IPX5 für den mobilen Einsatz

Diesem Konzept ist auch der eingebauten Akku geschuldet, der laut Inateck rund 10 Stunden vorhalten soll, und die Wasserspritzfestigkeit, die mit Bezeichnung IPX5 angegeben ist. Damit hält laut Definition die MercuryBox auch einem Wasserstrahl stand, der einen Druck von 0,3 bar aufweist. Der kleine Lautsprecher sollte also einem überraschenden Regenschauer widerstehen können.

Nett ist ebenfalls, dass die MercuryBox als Freisprechanlage fungiert. Man kann also nahtlos während des Musikhörens ein Telefonat annehmen, dieses führen und anschließend weiter seiner Musik lauschen. Die Plus-Minus-Tasten auf der Oberseite sind übrigens nicht für die Lautstärkeregelung, wie ich zunächst vermutet hatte, sondern dienen der Weiterschaltung der aktuellen Liedersammlung. Diese komfortable Steuerung wird um eine Start-Stopp-Taste ergänzt, die sich ebenfalls dort oben befindet.

Hochwertige Kabel liegen auch dabei

Dass sich Inateck nicht nur auf den mobilen Lautsprecher alleine verlassen will, belegt das Zubehör, das es zur MercuryBox dazu gibt. Dazu gehört je ein hochwertiges USB-Kabel zum Laden des Akkus sowie ein 3,5-mm-Klinkenkabel, falls die Soundquelle über keinen Bluetooth-Anschluss verfügt. In Sachen Bluetooth setzt Inateck dankenswerterweise auf den 4.0-Standard, sodass man sich mit dem iPhone oder einer anderen Klangquelle auch ein paar Meter vom Lautsprecher entfernen kann, ohne dass die Verbindung sofort abbricht oder zu stottern beginnt.

Fazit: Für die Beschallung für unterwegs ist die Inateck MercuryBox eine gut aussehende, preislich erschwingliche und klangtechnisch empfehlenswerte Anschaffung. Solange der Sommer uns noch nicht verlassen hat. Aber danach natürlich auch…

Inateck MercuryBox: Hochwertige USB- und Audiokabel gibt es dazu
Inateck MercuryBox: Hochwertige USB- und Audiokabel gibt es dazu

Optoma NuForce NE800M: In-Ear-Ohrhörer mit tollen Hifi-Eigenschaften

Optoma NuForce NE800M

Das mit den Ohren und der Musik ist so eine Sache: Der Frequenzgang der einen (also, der Ohren) nimmt kontinuierlich ab, wohingegen die Möglichkeiten, Musik besser zu hören, im Laufe der Jahre kontinuierlich zugenommen haben (dank eines mehr oder minder gut gefüllten Bankkontos und der Technik-Evolution). Und doch gibt man sich stets der Hoffnung resp. Illusion hin, dass man sie eines Tages findet, die perfekte Ausstattung in Sachen Musikhörgenuss.

Also, damit bin ich mittlerweile ganz gut versorgt. Na ja, wirklich audiophile Zeitgenossen würden mein HiFi-Equipment wohl eher müde belächeln, aber meine Ohren sind zufrieden mit dem, was sich so angesammelt hat im Laufe der Zeit. Dazu gehört zweifelsohne mein Denon-Verstärker samt Teufel-Lautsprecher, meine Aufnahmemikros, mein Behringer-Mischpult und meine Sony-Studiokopfhörer. Und gestern, da wurde diese Sammlung um ein feines Stück Technik erweitert.

Optoma NuForce NE800M: eines feines Stück Audiotechnik

Dabei handelt es sich um die Ohrhörer namens NE800M. Das NE steht für NuForce, einem Anbieter von Audioequipment, mit der die Firma Optoma erst kürzlich migriert ist. Und so findet man die NE800M unter der Markenbezeichnung Optoma NuForce unter anderem bei Amazon, und das für knapp 140 Euro. Ob sie das Geld auch wirklich wert sind?

Um es kurz zu machen: Ja, sie sind es! Und das sage ich nicht, weil Optoma NuForce mir die Ohrhörer kostenlos überlässt, sondern weil ich vom ersten Hör-Moment an sehr begeistert war von diesen schicken Ohrstöpseln. Und das aus mehreren Gründen.

Der Sound fühlt sich so echt an, so realistisch, so brillant aufgelöst, dass man jedes Knistern und Knastern und jeden noch so unbedeutenden Ton hört (zumindest lässt mich mein Gehirn das glauben). Das hat aber nicht nur schöne Seiten, denn jede miese Aufnahmequalität wird gnadenlos aufgedeckt. Da überlegt man es sich zweimal, ob man sich künftig noch Youtube-Musikvideo antut. Aber für alle anderen, gut klingenden Musikstücke ist es ein Hochgenuss, mit den NE800M zu hören.

Auch die Verarbeitung und die Ausstattung stimmen

Aber auch die Verarbeitung der NE800M lässt nichts zu wünschen übrig. Die Kabel sind mit einer speziellen Gummischicht überzogen, was sie gegenüber Feuchtigkeit widerstandsfähiger machen soll. Zudem soll es helfen, das übliche Verheddern von Ohrstöpselkabeln zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren.

Neben der bekannten Mikro-/Lautstärkeeinheit, die am Kabel befestigt ist, befindet sich dort auch eine Klippvorrichtung, mit der sich das Mikro möglichst in der Nähe des Mundes fixieren lässt. Allerdings bin ich kein großer Fan von In-Ear-Ohrhörern für mobile Telefonate mit dem Smartphone. So gesehen brauche ich diesen Klipp nicht unbedingt.

Im Karton lag außer den Ohrhörern eine kleine Transporttasche sowie die üblichen Ersatzstöpsel für kleinere und größere Ohrmuscheln. Na dann: Happy Listening!

Ach ja: Im Paket befand sich noch ein kleines Kästchen, das sich Optoma NuForce BTR-100 nennt. Damit lässt sich via Bluetooth die Musik vom iPhone oder jedem anderen Gerät drahtlos auf die Hifi-Anlage streamen. Falls man mal Lust auf richtig gute Musik hat…

Optoma NuForce NE800M mit Mikroeinheit und Klipp

Hörgenuss für iPhone & Co: Bowers & Wilkins P3

Bowers &  Wilkins P3Pakete auspacken ist immer etwas Besonderes. Und wenn dann auch noch etwas ganz Besonders darin steckt, ist es eine doppelte Freude, seinem kindlichen Vergnügen nachzugeben und aus einem tristen Dienstag Abend einen kleinen Freudentag zu machen. Okay, das mag jetzt ein wenig übertrieben klingen, aber mit dem Inhalt meines letzten Pakets hat es sich genau so verhalten.

Ich rede hier von einem schlichten, in rot gehaltenen Kopfhörer, der speziell für mobile Menschen wie mich konzipiert wurde. Sein Name: Bowers & Wilkins P3. Ein feines Stück Technik, das sehr edel in einem ebenfalls roten Hartschalenetui daher kommt. Da passt der Kopfhörer nur rein, weil es das faltbare Design erlaubt, was das gute Stück noch ein wenig schicker und extravaganter macht. Das hat schon etwas Apple-Haftes.

Der Klang des P3 ist wirklich toll, zumindest empfinden das meine Ohren so, die zwar nicht mehr jede Frequent erfassen können, aber trotzdem sehr beeindruckt waren vom ersten Hörtest. So gut klang Reinhard Mey aus dem iPhone ganz selten. Und das will schon etwas heißen, schließlich habe ich mittlerweile so manchen Kopfhörer resp. Ohrstöpsel zum Zwecke der Beschallung ausprobiert. Damit würde ich den P3 von Bowers & Wilkins durchaus als meinen ganz persönlichen mobilen Referenzkopfhörer bezeichnen.

Bowers & Wilkins P3 mit HartschalenetuiKlar, dass solch ein Gadget für Smartphone & Co. mit einem Mikro und einem Lautstärkeregler ausgestattet ist, was den P3 nicht nur für das Musik hören, sondern auch für das Video chatten und Telefonieren befähigt.

Toll ist auch das Ersatzkabel, dass dem P3 beiliegt. Der Austausch eines gebrochenen Kabels erfolgt übrigens ganz ohne Werkzeug, da das Ohrpolster mithilfe eines Magneten am Kopfhörer befestigt ist, was das Wechseln des Kabels kinderleicht macht. Das ist wirklich großartig!

So viel durchdachtes Design und beeindruckender Klang hat natürlich seinen Preis: für den Bowers & Wilkins P3 in Rot bezahlt man beispielsweise bei Amazon 199 Euro. Dafür bekommt man aber auch ein Stück feinste Technik.

Boomboxen für das iPhone/iPad: Nervtöter oder HiFi-Audiosystem-Ersatz?!

Heute morgen war ich auf einem JBL-Presseevent, auf dem der neueste Spross der Harman-Consumer-Marke vorgestellt wurde. Sein Name: OnBeat Xtreme. Seine Mission: das Verteilen von Klangwellen durch den Raum, und das unter Zuhilfenahme eines iPad (oder iPhone). Wobei der iPad-Ansatz viel interessanter (und schlüssiger) scheint. Aber die alles entscheidende Frage lautet erst einmal: handelt es sich bei diesen Klang-Gadgets eher um Nervtöter oder echte Alternativen zur Stereoanlage?

Nun, schaut man sich das veränderte Musikhörverhalten der Generation S (wie Smarphone) an, fällt auf, dass der Kauf eines Highend-Hifi-Systems gerade für diese Klientel nicht mehr zwangsläufig zur Erstanschaffung gehört. Schließlich kann man seine unmittelbare Umgebung auch mit dem iPhone oder Lumia 800 beschallen. Wenn es dann mal ein wenig mehr an „Bums“, sprich Bassleistung, sein soll, gepaart mit Höhen- und Mittentönen, kommt man um den Kauf eines Soundsystems nicht mehr umhin.

Wer nun aber glaubt, dabei müsse es sich zwangsläufig um eine schicke Audio-Kombi handeln, bestehend aus Lautsprechern, Verstärker und CD-Abspielgerät, der muss sich eines besseren belehren lassen. Denn schon lange wird das „Kommunionsgeld“ (O-Ton Marketingchef JBL Deutschland) nicht mehr in die HiFi-Anlage gesteckt, sondern eher in ein schickes Smartphone samt der passenden Boombox, mit der sich am Docking-Connector das iPhone verbinden lässt. Dabei spielen die Klangeigenschaften der kompakten Soundanlage wohl keine so große Rolle. Hauptsache, es macht Krach.

Anders ist die Vielfalt an iPhone- und iPad-tauglichen Audiosystemen nicht zu erklären, die erhebliche Unterschiede in Sachen Ausstattung, Preis und vor allem Klangqualität aufweisen. So habe ich derzeit drei der unterschiedlichen Vertreter auf meinem Schreibtisch stehen, namentlich von Bose, Bowers & Wilkins und Soundfreaq. Allen drei ist die drahtlose Musikübertragung gemein, sei es per Bluetooth oder Airplay, und alle drei adressieren ein eigenes Segment. So wendet sich der Zeppelin von Bowers & Wilkins eher an den anspruchsvollen Hörer mit einem iPhone, und das zu einem stolzen Preis von rund 600 Euro.

Das Bose Soundlink hingegen klingt zwar auch gut, bietet zwar nicht so viel Volumen wie der Zeppelin, kostet dafür aber auch nur die Hälfte. Außerdem bietet das Bose Audiosystem einen eingebauten Akku, der das Steckdosen-unabhängige Musikhören erlaubt. Und das Soundfreaq SFQ 02 von Microvision ist eher ein Einsteigergerät ist, sowohl beim Preis (unter 200 Euro) als auch beim Klang.

Tja, und irgendwo zwischen Soundlink und Zeppelin reiht sich das neue OnBeat Xtreme ein, was den Preis und die Audioqualität betrifft. Darüber hinaus wartet der neueste JBL-Spross mit ein paar Features auf, die meine kleine Testschar nicht zu bieten hat.

Dazu gehört beispielsweise die fest verbaute iPad-Halterung, die aus dem JBL-Gadget eine Videokonsole macht. Meine Kinder würden es lieben. Aber auch für kleinere Agenturen ist das Teil sicherlich eine Überlegung wert: die aktuelle Kundenpräsentation, die multimedial aufgemotzt ist, kommt auf solch einem Gerät bestimmt gut rüber. Und skypen kann man mit dem Teil auch, da ein Mikrofon in die Vorderseite eingebaut ist.

Soundmäßig konnte das OnBeat Xtreme beim Probehören während des Presseevents auf jeden Fall punkten, und für weitere Hörtests habe ich das Rezensionsexemplar bereits angefordert. Ihr werdet also nichts verpassen, sobald ich das Dingens auf meinem Schreibtisch stehen habe.

Ach ja: Der aktuelle JBL-Slogan nennt sich „Hear the Truth“, und zu diesem Zweck hat die Harman-Tochter die Popgruppe Maroon 5 eingekauft, die derzeit in sämtlichen Werbemaßnahmen von JBL auftaucht. Lustig fand ich ja die Aussage, dass es sich bei der Band um echte Newcomer handelt. Dabei habe ich das legendäre Unplugged-Konzert schon ewig auf meinem Musikserver. Aber das nur so am Rande…

Ein wenig Bastelarbeit: mobile Klangqualität mit Zeppelin Air und iPhone

Musikanlage für iPhone & iPad vom Feinsten: Zeppelin Air

Mitte/Ende Oktober habe ich über eine App von Bowers & Wilkins berichtet, die sich Zeppelin Air nennt und den gemeinsamen Partyspaß via Airplay-Technik von Apple verspricht.

Ihren Namen hat sich die mobile Anwendung vom gleichnamigen Audiosystem ausgeliehen, das sich sehr futuristisch in Zigarrenform präsentiert und das von vielen Anwendern (zumindest auf Amazon) in den Himmel gelobt wird. Zumindest für seine Klangeigenschaften. Für seine Hürden bei der Installation allerdings weniger, was mir bei der ersten Inbetriebnahme des Zeppelin Air auch sofort aufgefallen ist. Daher will ich mit diesem Beitrag versuchen, das Setup des drahtlosen Musik-Gadgets genauer zu beleuchten.

Der erste Versuch, das Zeppelin Air in das drahtlose Netzwerk meines Büros einzubinden, ging gründlich daneben, was daran lag, dass das Testgerät, das mir die PR-Agentur von B&W zur Verfügung gestellt hat, noch die Einstellungen des Vor-Testers aufwies, die mit meinem WLAN natürlich nicht zusammenpassten.

Daher ein Tipp für die Kollegen bei tschingderassasa&bum: vor dem Versand an einen neuen Tester ist es äußerst hilfreich, das Zeppelin Air mithilfe einer Büroklammer zurückzusetzen. Diese kommt im eingeschalteten Zustand in die kleine Buchse, die sich zwischen USB- und Ethernet-Anschluss befindet. Damit wird die Reset-Taste solange festgehalten, bis die Power-LED des Zeppelin Air rot zu zu blinken beginnt. Sobald die LED dauerhaft rot leuchtet, ist das Audiosystem auf die Fabrikeinstellungen zurückgesetzt.

Nachdem das also erledigt war, konnte ich mich an das Einbinden des B&W-Audiosystem in mein drahtloses Netzwerk machen. Zwar funktioniert die Boombox auch ganz ohne Wifi-Schnickschnack (denn ein iPhone oder iPod touch können zum Behufe der Musikwiedergabe einfach auf die Docking-Station gesetzt werden), aber wer die Musikanlage mit anderen Geräten wie einem Notebook oder gar mit der drahtlosen Streaming-Technik Airplay von Apple einsetzen will, kommt an dem Wifi-Setup nicht vorbei.

Also, als erstes ist das Zeppelin Air einzuschalten. Zunächst leuchtet die LED an der Vorderseite des Geräts lila, fängt an zu blinken und wechselt nach kurzer Zeit die Farbe, und zwar zu grün. Dabei verändert sich auch das Blinkverhalten. Dies bedeutet, dass das Audiosystem zum Einrichten bereit steht.

Anmerkung: Ich habe das Setup mit einem Macbook Air vorgenommen. Unter Windows sieht das Ganze ähnlich aus, aber doch irgendwie anders. Das kann ich hier leider nicht abbilden.

Zunächst einmal muss man das Zeppelin Air dem drahtlosen Netzwerk bekannt machen. Hierzu klickt man auf das WLAN-Symbol in der OS-X-Taskleiste und wählt unter „Geräte“ das Zeppelin Air aus. Dies stellt eine so genannte Adhoc-Verbindung zwischen B&W-Gadget und Mac her.

Via Safari und Bonjour gelingt das Einbinden des Zeppelin Air in das eigene WLAN recht einfach
Via Safari und Bonjour gelingt das Einbinden des Zeppelin Air in das eigene WLAN recht einfach

Öffnet jetzt den Safari-Browser und klickt auf „Bonjour“ und den Zeppelin Air. Das öffnet die Setup-Webseite des B&W-Audiosystems. Vergebt hier einen Namen eurer Wahl und wählt euer drahtloses Netzwerk aus der Liste aus. Tragt dann noch das zugehörige Kennwort ein und klickt auf „Join“, „OK“. Und schon ist das Zeppelin Air Teil eures WLANs.

Geht zurück auf euer WLAN und öffnet iTunes für eine erste Hörprobe mit der B&W-Anlage. Klickt auf das Airplay-Symbol, das sich rechts unten auf der Taskleiste befindet. Stellt auf „Zeppelin Air“ um, wählt ein Musikstück eurer Wahl aus und startet es. Achtet unbedingt darauf, dass der Lautstärkeregler von iTunes nicht zu weit rechts steht. Andernfalls bläst euch das Zeppelin Air direkt aus dem Stuhl oder Sessel – oder den Putz von der Decke!

Über den Klang muss ich nicht viele Worte verlieren – der ist nämlich wirklich sehr beeindruckend. Das kann man von einer Minianlage, die 600 Euro kostet und mehr als sechs Kilo wiegt, allerdings auch erwarten. Zudem handelt es sich um ein 2.1-System, also um zwei Stereo- und einen Bass-Lautsprecher. Und das hört man dem Ding auch an, vor allem bassseitig. Damit lässt sich locker ein mittelgroßer Raum beschallen.

Ach ja: das Einbinden des Zeppelin Air mit dem Mac hat einen netten Nebeneffekt: das Aktivieren der Airplay-Streaming-Funktion auf iPhone & iPad entfällt, da diese vom iGadget automatisch erkannt wird. Ihr müsst also nur die Musik-App des iPhone oder iPad starten, ein Musikstück oder eine Playliste auswählen, per Airplay-Symbol das Zeppelin Air auswählen und das Klangerlebnis starten. Na, das geht doch relativ einfach.

Warum übrigens die beiliegende Bedienungsanleitung den einfachen Setup-Weg via Bonjour nicht erklärt, und dafür die umständliche Option mit IP-Adresse und dem ganzen technischen Kram, bleibt wohl das Geheimnis von Bowers & Wilkins.

Also doch: Bose Soundlink Wireless Mobile Speaker mit Mac und iPad verbinden

Letzte Woche habe ich ziemlich begeistert über das neue drahtlose Audiosystem von Bose berichtet, das auf den Namen Soundlink Wireless Mobile Speaker hört. Während meines Tests stellte sich allerdings heraus, dass das wirklich schicke und toll klingende Teil eine Macke aufweist: die Bluetooth-Verbindung zwischen meinem Macbook Pro und Macbook Air ließ sich nicht herstellen. Und dann musste ich heute noch leicht frustriert feststellen, dass mein iPad ebenfalls nicht erkannt wird und sich nicht koppeln lässt. Nicht gut!

Doch wozu gibt es Google, und es dauerte gar nicht lange, da hatte ich auf einem der zahlreichen Apple-Foren den entscheidenden Tipp gefunden. Offensichtlich gibt es bei Bose ein kleines Bluetooth-Problem, und nicht alle Geräte werden gleichermaßen zu erkannt. Bei meinem iPhone ging das ja problemlos.

Damit auch die anderen Geräte gefunden und via Bluetooth mit dem Soundlink-System verbunden werden können, muss man einfach nur die Bluetooth-Taste des Bose-Audiosystems etwas länger festhalten, bis das zugehörige LED pulsierend blinkt. Und schon erkannte die Systemumgebung meines Macbook Pro den drahtlosen Lautsprecher. Und nach einem erneuten Koppeln wurde es auch richtig eingetragen und ließ sich als externer Lautsprecher verwenden. So ein Glück!

Ach ja: der Forumsbeitrag stammt vom 22. Dezember 2010! Was wohl heißt, dass das Problem schon länger bekannt ist und seitens Bose noch nicht behoben wurde. Das kann ja wohl nicht sein. Los, Bose, spendiert uns mal einen neuen Treiber! Schöne und gut klingende Geräte herzustellen reicht leider nicht. Der Service muss auch stimmen.

Drahtloses Mobile-Audiosystem für iPhone & Co. mit Wow-Effekt

Bose Soundlink Wireless Mobile Speaker
Bose Soundlink Wireless Mobile Speaker

Es sollte sich ja schon herumgesprochen haben: ich bin ein Apple-Fan. Nicht nur der tollen Produkte wegen, sondern auch um des schicken Designs willen. Denn kaum ein anderer Hersteller hat derart durchdachte und schöne Gadgets und Computer in seinem Portfolio wie die Männer und Frauen aus Cupertino. Aber dann kommt doch mal ein Ding des Wegs daher, das meine Aufmerksamkeit weckt, obwohl es NICHT von Apple stammt. Oder gerade deswegen!?

Solch ein schickes Ding steht seit heute auf meinem Schreibtisch und nennt sich Bose Soundlink Wireless Mobile Speaker. Bei diesem drahtlosen Audiosystem stimmt auf den ersten Blick alles: Design, Optik, Konzept, Klang und Bedienung. Aber halt, halt: eines nach dem anderen…

Design/Optik: Die äußere Erscheinung ist typisch Bose. Soll heißen: schlichtes Aussehen, gepaart mit einer lässigen Eleganz, die es so in dieser Form kaum ein zweites Mal gibt (da kann selbst Apple nicht unbedingt mithalten). Hinzu kommen Materialien, die über jeden Zweifel erhaben sind. Dazu gehören Metalle, die gebürstet und glänzend sind, echtes Leder und hochwertiges Plastik für die Bedienelemente. Abgerundet wird das Ganze durch eine Verarbeitung, die frei von Mängeln und Macken scheint. Ein echtes Bose-Produkt eben.

Konzept: Music-to-Go, das ist wohl der zutreffendste Ausdruck für das Soundlink-Audiosystem von Bose. Und zwar ohne Kompromisse. Denn neben der drahtlosen Anbindung von iPhone, iPad & Co. wurde dem Klangteil ein Akku spendiert, der für rund acht Stunden Musik jenseits der Steckdose sorgen soll. Und das ist es doch, wonach wir suchen: Unterhaltung der guten Art, egal, wo wir gerade sind.

Klang: Was soll man von einem tragbaren Audiosystem erwarten können, auf dem Bose steht und das 350 Euro kostet (die Premium-Variante mit feinstem Lederdeckel)? Genau, alles! Und das hält es auch. Glasklarer Klang, knackige Bässe, vortreffliche Höhen, ausgewogene Mitten. Man glaubt es wohl nicht so richtig, was solch ein Minisystem an Klangeigenschaften bietet, solange man es nicht selbst gehört und gespürt hat.

Bedienung: Es gab mal einen großartigen Werbespruch: „Reduced to the Max“. Der stammt aus dem Jahr 1997 und beschrieb die Eigenschaften des neuen Smart. Auf das Soundlink-System lässt sich das auch anwenden: Fünf Bedienknöpfe (Ein/Aus, Soundkanal-Wahl, Stumm, Lautstärke), zwei LED-Anzeigen (Bluetooth und Ladestatus des eingebauten Akkus), fertig. Die drahtlose Verbindung geschieht mit minimalem Aufwand, den Rest steuert man über das iPhone oder iPad. Die Lederhülle schützt zum einen die empfindliche Audiomembran und dient zum anderen als Ständer zum zum Aufstellen des Bose-Systems. Und wenn man keine Musik mehr hören will, „klappt“ man den Lederdeckel des Soundlink einfach zu, und schon kehrt Stille ein. Einfach genial.

Kritikpunkt: Das Verbinden meines iPhone mit dem Soundlink-Lautsprecher gelang ohne Probleme, und eigentlich sollten mein Macbook Air oder Macbook Pro auch erkannt werden, was aber leider nicht passierte. Da muss Bose wohl noch ein wenig nacharbeiten. Oder sollte der Mac einen nicht-kompatibles Bluetooth-Treiber verwenden? Kaum vorstellbar. Na, ich werde mich auf jeden Fall danach erkundigen, denn die Kombination Macbook Air/Soundlink Wireless Mobile Speaker kann sich durchaus sehen lassen.

Der Rollende Stein auf dem iPad – ein Musik-Fan-Traum wird wahr

Das Rolling-Stone-Magazin auf dem iPad für 4,99 Euro
Das Rolling-Stone-Magazin auf dem iPad für 4,99 Euro

Wenn ich „Rolling Stone“ höre oder lese, denke ich zwangsläufig an Mick (den ich mal mochte; und ja, die heißen „Rolling StoneS“!), Bob (den ich immer noch sehr mag) und an ein Kult-Magazin, das ich nie gelesen habe. Obwohl es schon fast so alt ist wie ich (na ja, fünfeinhalb Jahre fehlen). Tja, und jetzt gibt es die digitale Ausgabe des Vorzeige-Heftes in Sachen Musikinformation. Und zwar für das iPad. Schick, oder?!

Ich weiß nicht genau, warum ich nie Fan geworden bin von dieser Koryphäe des guten Musikgeschmacks, denn Musik ist schon, so lange ich denken kann, Teil meines Lebens, ob aktiv oder passiv. Aber vielleicht war ich nie bereit, eine regelmäßigen Betrag zu bezahlen für ein paar CD-Kritiken und diverse (wenn auch gut geschriebene) Musikerportraits. Doch jetzt, mit der „Weltpremiere“ (O-Ton) auf dem iPad, könnte sich das eventuell ändern. Und was ich bis jetzt so gesehen habe, sieht das Ganze ziemlich gut aus. Kann man von solch einem Magazin aber auch erwarten.

Neben den üblichen Geschichten, die natürlich aus dem gedruckten Heft stammen, wird die digitale Ausgabe um Videos aufgepeppt, mit interaktiven Quizes (diesmal von und mit Noel Gallagher), die Texte sind stufenlos zoombar, es gibt Hörproben im Cover-Flow-Design, ihr könnt direkt aus der App heraus euren Senf zu einzelnen Artikeln abgeben und einiges mehr.

Die erste Ausgabe, die es im iTunes Store zum Einführungspreis von 2,99 Euro gibt (sonst: 4,99) entspricht der Oktoberausgabe des gedruckten Heftes und kommt unter anderem mit folgenden Inhalten heraus:

  • Eine Pink-Floyd-Video-Kurzdoku zur Bandgeschichte (18 Minuten)
  • Noel Gallagher im O-Ton (Audio): 5 Klischees über Noel Gallagher von ihm selbst kommentiert
  • Video-Sessions mit Breaking Artist Julia Marcell, den Secret Sisters & The Pierces
  • Über 30 von der Redaktion ausgewählte Hörproben zu den neuesten Tonträgern

So, und wenn ihr euch für das digitale Rolling Stone interessiert, dann klickt einfach auf diesen iTunes-Link. Darüber hinaus gibt es für alle Videosüchtigen eine kurze Preview auf vimeo.de. Und wer lieber liest, kann sich eine Art Making-Of auf rollingstone.de zu Gemüte führen.

Viva la Internetradio!

Ich hab mir vor einiger Zeit den Hermstedt von Hermstedt gegönnt. Ein ziemlich cooles Teil. Der kann bis auf Kaffeekochen so ziemlich alles: CD-Audio abspielen, die Musik direkt ins MP3- oder AAC-Format umwandeln und CDs brennen. Das Ganze lässt sich natürlich auf Festplatte packen, dann fungiert der Hifidelio als Musikserver. Der MP3-Tag-Abgleich erfolgt entweder über die eingebaute CDDB mit rund 2 Millionen (!) Einträgen oder via Internet.

Da mein Gerät mit der Pro-Software ausgeliefert wurde, kann ich unter anderem auch Internetradio empfangen. Das sollte ja eigentlich klappen, da ich seit vorgestern DSL Zuhause installiert habe (natürlich per WLAN). Doch die große Enttäuschung stellte sich ein, als ich versuchte, die Internetverbindung zwischen Hifidelio und WLAN-Router einzurichten.

>> Da ich ja Experte bin, hab ich im „Expertenmodus“ alles manuell eingestellt: feste IP-Adresse für den Hifidelio, Subnetzmaske, SSID meines Drahtlosnetzes und die IP des Routers. Unter „DNS“ hatte ich erst mal nix eingetragen, da sich schließlich der Router um die Beschaffung der DNS-IP kümmert. Dachte ich!

>> Dann bin ich auf „Internetradio“ gegangen und wollte was aus dem Web empfangen, aber es geschah – nichts. Tja, dann hab ich geguckt, ob sich über die Suchfunktion irgend ein Sender empfangen lässt. Aber wieder nix. Ok, dann eben ins Web. Auf der Hifidelio-Forum-Seite war leider gar nichts zu finden.

>> Ich aber nicht faul, hab gegoogle und prompt ein shoutcast.com gefunden. Und da wurde ich irgendwann fündig: In den Eintrag „DNS“, den ich frei gelassen hatte, muss doch was rein! Und zwar die Router-IP. Andernfalls können die Domains der Internetstationen nicht aufgelöst werden. Das muss man erst mal riechen…

Tja, und jetzt sitzt ich hier und empfange hauptsächlich über Streamripper Dutzende von Radiosendungen in bester Tonqualität – von A wie „Alternative“ bis W wie „World“. Aufzeichnen lässt sich das laufende Musikprogramm leider nicht – zumindest nicht ohne Umwege. Aber dem Hifidelio-Forum sei dank: Dies funktioniert mit einem Tool, das sich Streamripper nennt. Aber Vorsicht: Das Verwenden der Software geschieht auf eigene Gefahr!

Wird das Microsofts Messe-Schlager?

Seit ein paar Tagen steht eine geheimnisvolle Web-Site im Netz: www.origamiproject.com. Drei Wochen lang gibt es von Woche zu Woche eine neue peppige Flash-Animation. Information gleich Null. Dafür aber ein ominöses Datum: Am 9. 3. 2006 soll es mehr zu sehen geben. Wer nicht daran denkt, dass es sich um das amerikanische Datumsformat handelt, könnte freilich der Meinung sein, dass es erst am 3. 9. 2006 los geht. Aber das nur so nebenbei. Wie auch immer, ein Blick in die Internic-Datenbank der Internic zeigt, dass Video Besitzer der Web-Site ist. Was passiert also am 9. März, bekanntlich der erste CeBIT-Messetag?

Dann tauchte im Internet plötzlich ein Intel auf. Darin zu sehen ist ein sehr kompakter, etwa DIN-A5-großer Tablett-PC (siehe Bild) mit Windows-Betriebssystem. Aber schon bald stellte sich heraus, daß das Video ein Jahr alt ist. Also doch nicht Origami? Doch! Aber das echte Origami wird anders aussehen.

Einen Hinweis darauf gibt eine Website von www.umpc.com mit der Adresse Developer Forums. Auch hier gibt es eine mysteriöse Ankündigung mit aufwendiger Animation und ebenfalls einen Termin. Diesmal den 7.3. 2006. Der Tag, an dem Intel im Rahmen des Samsung den UMPC präsentieren wird. Dieses Kürzel steht für „Ultra Mobile PC“. Und Sie vermuten richtig, Origami ist Microsofts UMPC-Beitrag. Mittlerweile scheint sich herauszukristallisieren, dass auch der Koreanische Elektronik-Riese iPod seine Hände mit im Spiel hat. Er soll das erste funktionsfähige Origami-Gerät herzustellen.

Was also wird Origami? Der lang erwartete iPod-Killer? Vermutlich ein bischen. Oder geht es gegen iPod? Wohl auch ein wenig. Denn ganz klar wird der UMPC Musik und Videos abspielen können. Darüber hinaus wird er eine Stiftbedienung haben, WiFi-Anschluss und eine Menge anderer Fähigkeiten. Mehr werden wir aber definitiv erst zur CeBIT wissen.