T-Mobile-Kunden, aufgepasst: Windows-Phone-Apps per Telefonrechnung kaufen

Gestern Abend war ich auf dem alljährlichen Microsoft-Kickerturnier zu München, auf dem sich Pressevertreter und Microft-Leute in lockerer Runde und Atmosphäre am Kickertisch duellierten, auf das der Beste gewinne.

Mit von der Partie war auch Nokia respektive ein Vertreter des Unternehmens, da ja die Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Nokia seit dem Windows-Phone-Deal zum einen als intensiv bezeichnet werden kann und weil zum anderen zwei schicke Lumia 800 an die Sieger ausgehändigt wurden. Und einen Prototypen des Lumia 710, das Anfang nächsten Jahres ausgeliefert werden soll, hatte der Nokia-Mann ebenfalls dabei.

Nun ergab es sich, dass wir über die Bezahloptionen im Windows Phone Marketplace zu sprechen kamen, da ich zufällig auf einen Kommentar zu einer Bezahl-App gestoßen war, in dem ich gelesen hatte, dass der betreffende Lumia-Besitzer die mobile Anwendung schon längst gekauft hätte, wenn man anstatt mit Kreditkarte direkt über die Telefonrechnung bezahlen könnte.

Und was sagt da Robert von Nokia?! „T-Mobile-Kunden können genau das tun!“. Also, über die Telefonrechnung Apps kaufen.

Hierzu geht man einfach nur in den Marketplace des Lumia 800, wählt die zu kaufende App, tippt auf „Kaufen“ und auf „Zahlungsmethode ändern“ und überprüft, ob die Auswahl „Über Ihr Mobilfunk-Konto berechnet“ eingestellt ist. Und schon klappt’s mit dem App-Kauf über die Handyrechnung. Über die Marketplace-Webseite steht diese Option leider noch nicht zur Verfügung.

Mit Intel AppUp Center doppelt verdienen

Anfang März hat Intel ja sein großes Entwickler-Unterstützer-Programm gestartet, das sich Intel Atom Developer Program Million Dollar Development Fund nennt und mit dessen Hilfe Software-Entwickler in diesem Jahr insgesamt eine Million Dollar verdienen sollen – und das alleine durch Intel.

Es gab und gibt diverse Abschnitte des Programms, die unterschiedliche Maßnahmen vorsehen. Zur ersten Maßnahme gehörte „Dollars for Download“, die während des ganzen März lief. Und genau dieses „Unter-Programm“ hat Intel gerade noch mal gestartet. Dieses Mal geht es um Software-Entwickler, die ihre Netbook-Anwendungen entweder schon im Intel App Store haben oder diese im August und September dort einreichen. Unter all diesen Apps werden nämlich 100 Anwendungen ausgewählt, für die es dann ab Oktober vier Monate lang Extra-Einnahmen gibt.

Das heißt konkret, dass Intel für jede Bezahl- und kostenlose App zwei Dollar obendrauf packt, sobald diese auf einen Rechner geladen wird. Um das Ganze halbwegs kontrollierbar zu machen, werden im Falle der kostenlosen Apps bis zu 5.000 Dollar pro Anwendung ausgeschüttet, bei Bezahl-Apps sind es maximal 25.000 Dollar. Das ist doch gar nicht schlecht, oder?!

So, und wer jetzt immer noch meint, keine Anwendungen in das Intel AppUp Center einreichen zu müssen, ist leider selbst schuld. Alle anderen sollten sich schleunigst für das Intel App Store. Hierzu muss man sich einfach bei Intel registrieren.

So werden AppUp-AIR-Apps für Netbooks aussehen

Teil drei meiner AppUp-AIR-App-für-Netbooks-Serie handelt von dem, worum es ja vor allem geht: um AIR-Apps, die möglichst bald (ab Ende August/Anfang September) auf die Netbooks dieser Welt gelangen sollen. Ich will hier vier Apps vorstellen, die von Hause aus gut auf ein Netbook passen. Und nächste Woche gibt’s ausführliche Reviews dazu!

TweetDeck ist sicherlich vielen bekannt, und dank seines geschickt angelegten Layouts passt es ohne größere Verifikationen auf ein 10-Zoll-Display. Und falls man TweetDeck nur im Hintergrund laufen lassen will, ist das auch kein Problem, da bestimmte oder alle Meldung per Push-Technik angezeigt werden.

Earthbrowser ist ein 3D-Wetter-Tool, das sehr anschaulich und sehr ansprechend das Wetter der nächsten sieben Tage darstellt. Toll an Earthbrowser ist, dass es sich perfekt an 10-Zoll-Displays anpasst und zudem das Wetter in Echtzeit darstellt, und das im besten Wortsinne.

Partybooth ist eine echte Fun-App, deren Bedieneroberfläche so konzipiert wurde, als ob die Entwickler dabei an ein Netbook gedacht hätten. Die Idee ist ganz simpel: Es werden vier Fotos ins Serie geschossen und hinterher als Diashow angezeigt. Die Bilder lassen sich dann sogar noch auf Facebook veröffentlichen. Wie gesagt: Fun-App!

Snackr ist ein RSS-Feed-Reader, der mit so ziemlich allen Feeds zurecht kommt, die man derzeit abonnieren kann: Webseiten, Blogs, Tweets, Facebookeinträge und vieles mehr. Toll daran ist das Ticker-Feature: Damit lässt sich der RSS-Stream am unteren Bildrand darstellen, ohne dass der gesamte Bildschirm belegt ist. Das ist gerade bei kleineren Displays ein echter Vorteil.

So profitieren AIR-Entwickler vom Intel AppUp Center

Letzte Woche machte eine kleine News die Runde, nämlich dass Intel sein App Store AppUp Center für eine weitere Plattform öffnet und neben nativen C-/C+-Anwendungen für Windows und Moblin ab sofort auch Adobe AIR unterstützt. Das passende SDK ist bereits verfügbar, und ab dem 14. August können Software-Entwickler ihre AIR-Apps bei Intel und Adobe einreichen, damit sie zum Behufe der zusätzlichen Einnahmequelle im AppUp Center landen.

Das bedeutet also, dass AIR-Entwickler dieser Welt noch etwa drei Wochen Zeit haben, um ihre ersten Apps an Intel oder Adobe zu Validierungszwecken zu übermitteln. Damit dabei auch möglichst nix schief geht, sollte man sich vorab schon mal einige Dinge vergegenwärtigen:

  • Um mobile Apps für Netbook und Konsorten bei Intel einreichen zu können, ist zunächst einmal eine Login-ID notwendig, an die man allerdings recht einfach und unkompliziert kommt. Zudem kostet die Mitgliedschaft beim Intel Atom Developer Program derzeit noch nicht mal was.
  • Natürlich unterliegen AppUp-konforme Anwendungen bestimmten Richtlinien, denen sie genügen müssen. Dazu gehört, dass die App gegen keine Marken- und Lizenzrichtlinie verstößt, dass sich die Software problemlos installieren und de-installieren lässt, dass die Bedieneroberfläche konsistent aufgebaut ist, dass sich keine Schadsoftware wie Malware in der Anwendung befindet und vieles mehr. Sämtliche Validierungsrichtlinien findet man direkt bei Intel.
  • Selbstredend ist, dass die Netbook-App auf AIR-Basis fehlerfrei arbeitet. Auch hierzu macht Intel Stichproben, aber die Entwickler selbst sollten dafür sorgen, dass sie keine fehlerhaften Programme in das AppUp Center einreichen. Wäre doch zu peinlich, oder?

Neben diesen Formalia gibt es weitere Aspekte, die für die AIR-Entwicklung sprechen:

  • AIR-Apps unterstützen im besten Sinne den Crossplattform-Gedanken. Egal also, ob die mobile App auf einem Netbook, Smartphone, unter Windows, Moblin oder MeeGo laufen soll – die Kompatibilität ist gewährleistet, da Adobe für AIR-Entwickler sämtliche Plattformen Tools-seitig unterstützt. Egal, ob man mit Flash-, Flex- oder Ajax-Tools entwickelt – am Ende kommt immer eine AIR-konforme Anwendung heraus.
  • Neben den Browser-Fähigkeiten, die man ja von Flash kennt, bieten AIR-Programme weit mehr als nur den Webeinsatz. So laufen AIR-Apps auch außerhalb von Firefox und Co. als eigenständige Anwendung, unterstützen Datenbankzugriffe, erlauben hochkomplexe Multimedia-Apps und vieles mehr.
  • Mit AIR-Programmen lassen sich Daten beinahe beliebig manipulieren. Ob die Daten aus dem Internet kommen, von einem zentralen Server oder von der lokalen Festplatte – AIR-Apps ist das ziemlich egal.

Flash-Entwickler aufgepasst: Mit Intel und AppUp Geld verdienen!

Heute erreichte mich eine News des Intel Atom Developer Program-Teams, die sich für eine Reihe von Entwicklern als äußerst lukrativ erweisen könnte: Intel akzeptiert ab dem 14. August Anno Domini 2010 AIR-basierte Apps, die vorzugsweise für Netbooks optimiert und angepasst worden sind. Damit steht neben C und C++ eine weitere Programmierumgebung zur Verfügung, was den Intel AppUp Center – also den Intel-eigenen Appstore – erheblich beflügeln wird.

Und damit AIR-Entwickler erfahren, was man zum Einreichen von AIR-Apps in den AppUp Center benötigt, worauf man dabei achten sollte und wie eine Netbook-optimierte AIR-Anwendung aussehen könnte, startet hier heute eine umfangreiche Serie, die sich mit diversen Fragen beschäftigen wird (und diese natürlich auch beantwortet):

  • Gibt es ein eigenes AIR-SDK für Entwickler, damit diese ihre AIR-Apps auch ordnungsgemäßg im AppUP Center einreichen können? (Kleiner Tipp: Ja, den gibt’s).
  • Was sollte man über AIR-Apps für das Intel AppUp Center alles wissen?
  • Welche AIR-Apps gibt es denn schon, die ihren Weg ins AppUp Center finden werden?
  • Welche Schritte sind zu gehen, damit  meine AIR-App auch garantiert in den Intel-Appstore kommt?
  • Wie „baue“ ich AIR-Apps und welche Tools gibt es dafür?
  • Was ist sonst noch zu beachten, wenn ich mit meinen AIR-Apps via AppUp Center Geld verdienen will?

Damit dieser erste Teil nicht zur puren Aufzählung der geplanten Inhalte verkommt, folgen auftaktmäßig ein paar wissenswerte Fakten rund um AIR-Apps für Intel AppUp Center.

Wie man dem zugehörigen AIR-AppUp-Video von und mit Bill Pearson entnehmen kann, betreibt Intel die AIR-Initiative nicht alleine, sondern gemeinsam mit Adobe, was auch nur logisch und konsequent ist. Schließlich sind das Wissen rund um AIR und die zugehörigen Entwicklertools bei Adobe beheimatet.

Das bedeutet auch, dass man seine AIR-Apps sowohl per Intel- als auch Adobe-AIR-SDK einreichen kann, was den Einreichungsprozess vereinfachen soll – und wird. In diesem Zusammenhang: Mit Melrose plant Adobe eine komplette Publishing-Plattform, die es AIR-Entwicklern erlauben soll, ihre Apps über diverse Plattformen zu vertreiben. Tja, und den Anfang macht eben Intel AppUp Center.

Also, zieht euch das AIR-SDK schon mal auf den Rechner und schaut euch das Ganze genauer an. Und für den Rest solltet ihr hier nächste Woche immer wieder vorbei kommen.

Asus integriert Intel AppUp Center auf ihren Netbooks

Das Thema machte auf dem letztjährigen IDF (Intel Developer Forum) erstmals die Runde: Neben Intel werden Netbook-Hersteller wie Asus, Samsung und Dell ihre eigenen App Stores auf ihre Geräte bringen. Und nun macht Asus Ernst damit und hat auf der gerade stattfindenden Computex seinen Asus App Store für Windows-Software angekündigt. Damit soll es Netbook-Anwendern in Zukunft ermöglicht werden, spezielle Programme auf ihr Gadget zu laden, die an den Formfaktor der Mininotebooks angepasst wurden.

Wie man anhand der ersten Bilder gut erkennen kann, orientiert sich Asus in Sachen Optik sehr stark am Intel AppUp Center – und das ist auch gut so. Das wird den Kunden von Asus helfen, sich sofort zurechtzufinden, wenn sie schon mal auf dem Intel App Store unterwegs waren.

Was Asus in diesem Zusammenhang angekündigt hat, ist ebenfalls bemerkenswert. So erwähnt die zugehörige Pressemeldung, dass Asus ihren App Store ab 2011 auch auf meego-basierte Netbooks packen will, sobald das Linux-System verfügbar ist. Das wäre natürlich für das Intel-Nokia-OS ein wichtiger Meilenstein, wenn einer Großen der Netbook-Zunft seine Zusagen einhält und MeeGo auf breiter Basis auf ihren Geräten installiert.

Wie beim Intel AppUp Center auch, wird es im Asus App Store kostenfreie und kostenpflichtige Anwendungen geben, die sich direkt auf das Netbook laden lassen und dort automatisch installiert werden. Asus wird seinen App Store laut eigenen Aussagen ab der zweiten Jahreshälfte auf ihren Netbooks vorinstallieren. Also sollte man ab Juli die Augen offen halten, wann die ersten Asus-Netbooks mit dem App Store ausgeliefert werden.

iPad-Apps jetzt auch im deutschen iTunes App Store erhältlich

Sodala, seit heute ist es soweit: Man kann endlich auch hierzulande direkt auf dem iPad schoppen gehen – und zwar in Euro, wie anhand des Bildes gut zu erkennen ist. Leider fehlen noch die deutschsprachigen Pendants zu den iWork-Tools Pages, Numbers und Keynote. Und gerade auf Keynote warte ich schon ziemlich sehnsüchtig – wie auch auf den passenden VGA-Adapter, mit dem Projektor und Konsorten in Verbindung mit dem Apple-Tablet eingesetzt werden können. Na ja, der 28. Mai ist ja nicht mehr so weit weg.