Die meisten iOS-Entwickler steigen auf iOS 7 um, und viele davon ausschließlich

iOS 7 Beta 2 - immer noch buntEine kleine, aber wohl aussagekräftige Umfrage eines US-Entwicklers ergab, dass die meisten seiner iOS-Kollegen mit Erscheinen von iOS 7 ihre Apps entsprechend umstellen und anpassen werden.

Doch nicht nur das schnelle Umsteigen überrascht: so gaben fast die Hälfte aller Befragten an, dass sie künftig ihre Apps ausschließlich für iOS 7 feilbieten werden.

Mehr Informationen und Gedanken dazu findet ihr auf meinem Content Marketing-Blog.

Top-20-Android-App des Monat März: Google+ und BILD-App die heimlichen Gewinner

Heute kamen die neuesten Zahlen in Sachen Android-Apps vom Zahlen-Dienstleister Statista, die auf einer Umfrage des Monats März beruhen und die unter gut 2.000 Anwendern erhoben wurde. Fazit: auf den ersten fünf Plätzen hat sich im Vergleich zur letzten Erhebung nichts geändert, und auch sonst hat sich nicht viel getan im Top-20-Android-App-Ranking.

Bemerkenswert sind allenfalls zwei Veränderungen: der Sprung der Google+-App von 15 auf 11, und das, obwohl dem Social-Media-Kanal des Suchmaschinen-Riesen eine gewaltige Regression nachgesagt wird. Das heißt wohl, dass Android-Anwender nach wie vor auf Google+ abfahren. Oder aber auch, dass sie Facebook den Rücken zugewandt haben, was allerdings der Platzierung der Facebook-App an Nummer 1 widerspricht.

Auch erwähnenswert ist der Sprung der BILD-App von 28 auf 17, was einem Plus von 11 Plätzen entspricht. Dieser Sprung unter die Top 20 ist allerdings wohl weniger der Content-Qualität, sondern mehr dem Umstand geschuldet, dass der Springer-Verlag seine Android-App gerade 30 Tage lang gratis anbietet, Galaxy-S3-Anwender kommen sogar 90 Tage in diesen „Genuss“.

So, und die restlichen Zahlen entnehmt ihr einfach der folgenden Infografik. Viel Spaß beim Suchen eurer Lieblings-App!

die-top-20-android-phone-apps-in-deutschland
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Top-5-Apple-App-Liste: Diese kostenlose iPhone- und iPad-Dienstprogramme kommen gut an [Update]

Eine liebe Freundin stellte vor kurzem die Behauptung auf, dass es viele Leute gäbe, die stets auf der Suche nach den beliebtesten Mobile Apps seien. Damit hat sie sicher recht, allerdings gehöre ich dieser seltsam anmutenden Spezies an, die sich gerne selbst von einer These überzeugen, bevor sie von dieser überzeugt sind. Also wage ich mich heute an eine Art Selbstversuch und sehe mir die Top-5-Liste der deutschen iTunes-Sektion in Sachen kostenlose Dienstprogramme für iPhone, iPad und iPod touch an.

Platz 1 belegt aktuell die App QR-Code Scanner
Platz 1 belegt aktuell die App QR-Code Scanner

Auf Platz 1 steht QR Code Scanner, mit dem sich QR-Codes von beliebigen Medien abfotografieren lassen. Dazu gehören verschlüsselte Zeichen auf Visitenkarten, auf Webseiten, auf Litfaß-Säulen, etc. Bei QR-Codes mit hinterlegten Adresse öffnet sich automatisch Google Maps, und im Falle einer Webseite oder eines Videos wird man direkt auf die zugehörige Seite umgeleitet, und zwar innerhalb der App selbst. Es wird also keine weitere App geöffnet wie in anderen vergleichbaren QR-Anwendungen. Schön ist auch die History-Funktion, die sämtliche Scans speichert, sodass sich diese mühelos wiederfinden lassen.

Bewertung der App-Anwender: 4,5 von 5 Sternen iTunes-Link

Platz 2 belegt aktuell die App iSafe Spy
Platz 2 belegt aktuell die App iSafe Spy

Den zweiten Platz belegt aktuell die App iSafe Spy. Allerdings nicht wegen deren Beliebtheit, sondern weil der Anbieter einen Trick anwendet, der bei den App-Anwendern sehr schlecht ankommt: wer dessen Tool-App iSafe Pro aktualisiert, bekommt iSafe Spy zwangsweise auf dem iPhone oder iPad installiert. Ein absolutes No-Go aus der Sicht vieler verärgerter Kunden, zumal es sich bei iSafe Pro um eine kostenpflichtige App handelt (0,89 Euro). Dabei ist die App ein echtes Schweizer Taschenmesser, mit dem Bilder und Videos versteckt werden können, sich Klingeltöne erstellen lassen, Musik aus Videos extrahiert werden kann, etc.

Bewertung der App-Anwender: 1 von 5 Sternen. iTunes-Link

Platz 3 belegt aktuell die App Emocticons - Emoji Unlimited
Platz 3 belegt aktuell die App Emocticons – Emoji Unlimited

Platz drei der kostenlosen Dienstprogramme nimmt derzeit Emocticons: Emoji Unlimited Edition ein. Da soll noch einer sagen, bei den Tools-Apps zähle nur der Nutzwertfaktor. Diese Anwendung belegt zum einen das Gegenteil und zeigt zum anderen, dass viele iOS-Anhänger trotz der Post-PC-Ära (oder gerade deshalb?!) ihren Mails, Kurznachrichten und Chats mehr Leben, sprich Emotionen einhauchen wollen. Und das gelingt mit dieser Gratis-App besonders gut. Unterstützt werden die iOS-Apps Nachrichten, Mail, Kontakte, Safari, Kalender und weitere Text-Apps.

Tipp: Nach der Installation der App muss zunächst die Emoji-Tastatur aktiviert werden, was aber ganz einfach via Anwendung passiert. Dann stehen hunderte von Emoticons auf der iOS-Tastatur zur Verfügung.

UPDATE: Der sehr aufmerksame iPhone- und iPad-Experte Giesbert Damaschke hat mich darauf hingewiesen, dass diese Emoticon-Sammlung schon seit geraumer Zeit unter iOS verfügbar ist. Daher handelt es sich bei der App um einen großen Fake!

Bewertung der App-Anwender: 4 von 5 Sternen. iTunes-Link

Platz 4 belegt aktuell die App Mein IPhone suchen
Platz 4 belegt aktuell die App Mein IPhone suchen

Den vierten Platz der Tools-Apps verbucht aktuell „Mein iPhone suchen“ von Apple. Diese Anwendung richtet sich an zwei Kategorien von Anwendern: An die Vergesslichen, die ihr iPhone schon mal verlegen und an die Ängstlichen, die hinter jedem Strauch einen Dieb vermuten. Zielgruppe Nummer 1 kann ich zurufen: für euch ist die App genau die Richtige, da ihr mit ihrer Hilfe einen Ton am nicht-auffindbaren iOS-Gadget abspielen und dieses damit ruck, zuck orten könnt. Und den Ängstlichen muss ich leider sagen: sobald das schicke Apple-Gerät ausgeschaltet wird vom „Entwender“, nützt die App gar nix mehr. Es soll allerdings Leute geben, die ihr iPad mini im Bus liegen gelassen und dieses mithilfe der App wiedergefunden haben. Also von wegen, man können damit nur sein iPhone suchen…

Bewertung der App-Anwender: 4 von 5 Sternen. iTunes-Link

Platz 5 belegt aktuell die App Google Chrome
Platz 5 belegt aktuell die App Google Chrome

Platz 5 der am derzeit meist geladenen Dienstprogramme-Apps nimmt der Chrome-Browser von Google in Anspruch. Falls ihr also mal keine Lust mehr auf den mobilen Safari-Browser habt oder ihr am Mac ohnehin Google Chrome bevorzugt einsetzt, ist diese App auf jeden Fall eine Installation wert. Und so wie man das von der Desktop-Variante gewohnt ist, erlaubt das Anmelden per Google-Account das Synchronisieren sämtlicher Tabs, Lesezeichen und Kennwörter zwischen Mac und iOS-Gadget. Sehr praktisch.

Bewertung der App-Anwender: 3,5 von 5 Sternen. iTunes-Link

Metro mal 5: Warum ich das Bedienkonzept von Windows 8 gut finde

Durch die Wischgeste vom rechten Bildschirmrand des Tablet-PCs zur Display-Mitte erscheint rechts eine MenüleisteEs scheint offensichtlich so zu sein, dass es in Sachen Windows-8-Bedieneroberfläche nur zwei Lager gibt: die „Möger“ und die „Nicht-Möger“. Tja, und ich zähle mich eindeutig zur ersten Kategorie. Und das hat fünf gute Gründe.

1. Windows 8 ist erfrischend anders

Also, ich bin ja großer Mac-Fan, und das schon seit vielen Jahren. Daher mag ich alles, was mit Design und klaren Formen und Konturen zu tun hat. Und genau das ist es, was mir an Windows 8  und seinem Metro-Design gefällt.

Es bietet klare Konturen, ist aufgeräumt, Wichtiges steht vorne (und Unwichtiges weiter hinten), und mit einem Fingertipp (Tablet und Metro-App vorausgesetzt) landet man dort, wo man gerade hin will. Und das zieht sich durch sämtliche Anwendungen: Ob Startbildschirm, Foto-, Video-, Musik-App oder einfach der Internet Explorer – die Bedienung ist immer dieselbe und mit wenigen Fingerberührungen landet man genau dort, wo man hin will.

2. Windows 8 „is made for tablets“

Das Metro-Design eignet sich natürlich auch für Notebooks und Desktop-PCs, aber seine volle Wirkung entfaltet es auf einem Tablet. Ich habe ja gerade das ViewPad 10pro zu Testzwecken, und obwohl dieses Viewsonic-Gerät noch gar nicht zu 100 Prozent auf Windows 8 abgestimmt ist, ist der Spaßfaktor schon recht hoch. Mit diversen Wisch- und anderen Gestenbewegungen manövriert man sich von App zu App, und selbst das Pinchen (also das Zusammen- und Auseinanderziehen von Daumen und Zeigefinger) gelingt schon ziemlich gut auf dem Viewsonic-Tablet. Dabei befindet sich Windows 8 ja noch in der Beta-Phase (was Microsoft als „Consumer Preview“ bezeichnet). Da wird wohl noch einiges auf uns zukommen.

3. Windows 8 informiert auf einen Blick

Klar kennt ihr das schon, aber es ist trotzdem sehr praktisch: mit dem Live-Tile-Konzept, das Android schon lange bietet und selbst Apple irgendwann für sich entdeckt hat, bringt Windows 8 seinen Anwender die neuesten Infos stets in Echtzeit näher. Ob neue Mails, neue Facebook-Nachrichten oder die aktuelle Temperatur – stets hat man alle aktuellen Infos im Blick, und das auf einen Blick. Und weitere Dinge wie Uhrzeit, Akkuladestand und Datum gibt es gratis obendrauf.

4. Windows-8-Tablet sind „daumen-kompatibel“

Typischerweise benutzt man so ein Tablet ja im Sitzen – auf der Couch lümmelnd, mutiert es zur digitalen Tageszeitung, zur Surfstation oder zur Bibliothek. Dabei hält man es meist mit beiden Händen, sodass die Daumen eine wichtige Rolle im Bedienkonzept eines Tablet-PCs einnehmen. Das hat auch Microsoft kapiert und seinem Windows-7-Nachfolger eine intuitive Daumenbedienung verpasst, die es erlaubt, mit dem linken Daumen sämtliche Apps per Multitasking aus dem Hintergrund auf den aktiven Bildschirmbereich zu ziehen. Und mit dem rechten Daumen bringt man das vertikale Menü zum Vorschein, das die Funktionen „Suchen“, „Teilen“, „Start“, „Geräte“ und „Einstellungen“ beherbergt.

5. Windows 8 ist bunt

Ob grün, blau, gelb oder orange – der Startbildschirm und seine zugehörigen App-Symbole sollen wohl vor allem eins signalisieren: Windows 8 ist bunt, aber nicht überladen oder aufdringlich. Und damit das auch so bleibt, hat Microsoft klare Richtlinien verfasst, die den Umgang mit Windows-8-Designs genau definieren. Ob Metro-App, Kacheln (Tiles) oder das Metro-UI selbst – für jedes Element gibt es entsprechende Vorgaben und Tipps. Empfehlenswerter Lesestoff für jeden (angehenden) Windows-8-Entwickler.

Wie man unter Windows 8 Programme regulär schließen kann [Upd]

Der Taskmanager von Windows 8 zeigt es an: inaktive Programme beanspruchen keine Rechenzeit, nur den RAM für die Daten
DWieer Taskmanager von Windows 8 zeigt es an: inaktive Programme beanspruchen keine Rechenzeit, nur den RAM für die Daten

[Update]

Tja, da war ich schneller als mein Wissen: Windows-8-Apps lassen sich doch regulär schließen, zumindest per Gestensteuerung auf einem Tablet-PC. Ob das mit der Maus auf einem Rechner ohne Touchbildschirm funktioniert, würde mich natürlich auch interessieren.

Danke an Frank Prengel von Microsoft, der mir via Facebook bestätigt hat, dass sich Apps mit der Maus genauso schließen lassen! Oder natürlich per [ALT]+[F4.]

Diese Geste zum Schließen einer App ist ganz einfach: man zieht einen Finger von der oberen Displaykante einmal quer über den Bildschirm zur unteren Kante. Und schon wird die Anwendungen beendet. Das bestätigt auch ein Blick in den Taskmanager!

[/Update]

Was liest man über Windows 8 nicht alles: das Design sei hässlich, Metro-Apps braucht kein Mensch, wir wollen den Start-Button zurück, und viele andere Dinge mehr.

Und ja, es stimmt, Windows 8 wird die Benutzung des PCs, so wie es viele von Windows 7 kennen und gewöhnt sind, radikal ändern. Aber das heißt doch nicht zwangsläufig, dass damit alles komplizierter und umständlicher wird. Ein Beispiel:

Windows-8-Apps lassen sich auf regulärem Weg (also durch das Klicken mit der Maus auf das Kreuz rechts oben oder per Tastenkombination) nicht mehr schließen. Ja, das stimmt, aber doch nur zu Hälfte. Viele finden das ganz schrecklich, rufen deshalb schon zum Boykott von Windows 8 auf und wünschen dem Nachfolge-OS von Windows 7 die Pest an den Hals. Wie unsinnig!

Denn: Windows 8 hat sich ein Menge von Windows Phone abgeguckt, und das aus gutem Grund, schließlich soll Windows 8 DAS mobile Betriebssystem für Tablets werden, zumindest, wenn es nach Microsoft geht. Diesen Weg beschreitet Apple übrigens auch schon ein ganze Weile, wenn man sich das Verschmelzen von iOS und Mac OS X ansieht.

Aber, und das ist die gute Nachricht, Programme, die man aktuell nicht braucht, werden einfach „Schlafen“ geschickt. Und dass das sehr gut funktioniert, erkennt man am besten daran, indem man den Taskmanager öffnet (einfach über die Metro-Oberfläche das Suchsymbol antippen oder -klicken, „T“ eintippen und den Taskmanger starten). Denn wie man sehen kann, beanspruchen sämtliche inaktiven Apps genau null Prozent der verfügbaren CPU-Rechenzeit. Klar, die Daten liegen nach wie vor im Arbeitsspeicher (und blockieren den auch in gewisser Weise), aber da Multitasking per einfacher Wischbewegung vom linken Bildschirmrand in die Mitte des Displays funktioniert, müssen die Daten erhalten bleiben. Das ist unter Windows 7 nicht anders.

Und falls man ein Programm doch mal beenden will, hilft der Taskmanager dabei: einfach nur auf die betreffende App mit der rechten Maustaste klicken oder mit einem Finger länger drauf bleiben, und schon öffnet sich das Kontextmenü und die Anwendung lässt sich schließen. Für alle, die ohne das Beenden von Programmen nicht leben können…

[Update] Oder eben mithilfe der oben beschriebenen Gestensteuerung. Das ist natürlich noch einfacher als das Schließen via Taskmanager…

Meine Lumia-800-Apps: alle auf einen Blick

Jetzt setze ich das Nokia Lumia 800 seit ungefähr eineinhalb Monaten intensiv ein (ich habe sogar derzeit mein iPhone 4 eingemottet), und in diesen rund 45 Tagen haben ich schon so manche Windows-Phone-App auf dem Smartphone installiert, von denen ich die einen mehr und die anderen weniger benutze. Daher folgt an dieser Stelle die Ansammlung meiner mobilen Lumia-Apps, die ich dann nach und nach genauer vorstellen werde. Zunächst folgt aber erst einmal ein  kurze Übersicht.

A

Accurate Tuner

Amazon Kindle

Aufgaben

C

Connectivity ShortCuts

D

DB Navigator

DigiDictate Mobile

E

Einkaufsliste

F

Facebook

Fahr in München

Fahrplan

Foursquare

Free Ringtones

H

Handyscan

HotSpot Login

I

Immowelt.de

Internet Radio

K

Kicker Online

Kochbar

Kontaktlupe

L

Leo Dictionary

Lomolizer

M

meinestadt.de

Mixtapes

P

Photo FX Free

PhotoFunia

Pocket Recorder

Post mobil

Q

Qype

R

Remote

RHAnalytics Free

Ringtone Recorder

Runtastic

S

Sag’s anders

Shazam

Sie zählen

SilverVNC

SkyDrive

Songbook Xmas

SoundHound

Stopwatch

System Infomation

T

TuneIn Radio

TV Spielfilm

Twitter

Wetter.Info

WP Shortcut Tiles

Y

Youtube

Z

Zattoo

Und ab morgen stelle ich die Apps einzeln vor. Versprochen!

T-Mobile-Kunden, aufgepasst: Windows-Phone-Apps per Telefonrechnung kaufen

Gestern Abend war ich auf dem alljährlichen Microsoft-Kickerturnier zu München, auf dem sich Pressevertreter und Microft-Leute in lockerer Runde und Atmosphäre am Kickertisch duellierten, auf das der Beste gewinne.

Mit von der Partie war auch Nokia respektive ein Vertreter des Unternehmens, da ja die Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Nokia seit dem Windows-Phone-Deal zum einen als intensiv bezeichnet werden kann und weil zum anderen zwei schicke Lumia 800 an die Sieger ausgehändigt wurden. Und einen Prototypen des Lumia 710, das Anfang nächsten Jahres ausgeliefert werden soll, hatte der Nokia-Mann ebenfalls dabei.

Nun ergab es sich, dass wir über die Bezahloptionen im Windows Phone Marketplace zu sprechen kamen, da ich zufällig auf einen Kommentar zu einer Bezahl-App gestoßen war, in dem ich gelesen hatte, dass der betreffende Lumia-Besitzer die mobile Anwendung schon längst gekauft hätte, wenn man anstatt mit Kreditkarte direkt über die Telefonrechnung bezahlen könnte.

Und was sagt da Robert von Nokia?! „T-Mobile-Kunden können genau das tun!“. Also, über die Telefonrechnung Apps kaufen.

Hierzu geht man einfach nur in den Marketplace des Lumia 800, wählt die zu kaufende App, tippt auf „Kaufen“ und auf „Zahlungsmethode ändern“ und überprüft, ob die Auswahl „Über Ihr Mobilfunk-Konto berechnet“ eingestellt ist. Und schon klappt’s mit dem App-Kauf über die Handyrechnung. Über die Marketplace-Webseite steht diese Option leider noch nicht zur Verfügung.

Einreichen und gewinnen: Beste deutsche iPhone-App 2011

Beste deutsche iPhone-App 2011Alle Jahre wieder, könnte man meinen. Denn wie jedes Jahr sucht die Neue Mediengesellschaft Ulm im Rahmen der iPhone Dev Con 2011 und mobile business conference 2011 die beste iPhone-App aus dem deutschsprachigen Raum. Genauer gesagt sind alle Entwickler und Agenturen mit dem Lebensmittelpunkt Deutschland dazu aufgerufen, ihre iPhone- und iPod-touch-Anwendungen bis zum 10. Oktober 2011 einzureichen. Hierfür steht auf der Wettbewerbsseite ein sehr komfortables Webformular zur Verfügung, in das man seine Daten wie Name der App und Appstore-Kategorie eintragen kann.

Ihr solltet darüber hinaus nicht vergessen, einen Freischalt- oder iTunes-Gutschein-Code anzugeben, damit sich die Jury eure App genauer ansehen kann. Diese Ansammlung an Fachleuten (zu der u.a. Markus Stäuble von der mobile developer und André Bresges von der Uni Köln gehören) wird nämlich in den Kategorien „Oberfläche und Bedienung“, „Preis-/Leistungsverhältnis“ und „Originalität“ Punkte vergeben. Zudem werden die Jurymitglieder überprüfen, ob die eingereichte App den zugesagten Zweck erfüllt.

Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen, und das ist gar nicht so ohne. So bekommt der erste Sieger eine Eintrittskarte zur Verfügung gestellt, die zur Teilnahme an der iPhone Dev Con 2011 oder mobile business conference 2011 berechtigt. Der zweite Sieger greift ein Jahresabo ab, und zwar entweder von der mobile-developer oder Internet World Business. Und für den dritten Sieger gibt es ein nicht näher bezeichnetes Buchpaket von Addison-Wesley.

Und, ist das nix?! Außerdem werden euch Ruhm und Ehre zuteil, denn die Namen der Sieger werden sicherlich in diversen NMG-Medien auftauchen. Und der ein oder andere Medienpartner wird ebenfalls darüber berichten. Also, dann mal los und bewerben. Der Aufwand ist doch eher überschaubar…

Als Entwickler und Mobile Publisher mit madvertise Geld verdienen

madvertise schüttet Werbeeinnahmen zu 100% an Entwickler und Publisher ausAls heute morgen die News „madvertise startet Entwickler-Fund: Fünf Million Euro für App-Entwickler und Betreiber mobiler Webseiten“ in meiner Inbox aufschlug, musste ich das sofort twittern, so bemerkenswert fand ich die Aktion. Bei genauerem Hinsehen ist der Developer-Fund immer noch eine großartige Geschichte, wenngleich madvertise den Begriff „Developer-Fund“ ein wenig eigenwillig interpretiert.

Denn zum einen geht es nicht nur um Software-Entwickler mobiler Apps und mobiler Webseiten, da auch Betreiber mobiler Webseiten von der madvertise-Aktion profitieren können, indem sie Code-Snipets in ihre Webseiten einbauen. Es nehmen also Entwickler und Publisher an der Monetarisierung ihres Mobile Content teil.

Zum anderen bekommt man kein Geld „geschenkt“, das man beliebig für seine eigenen App-Projekte einsetzen kann. Der Trick: mithilfe des madvertise-SDKs (oder Code-Snipets für Webseitenbetreiber) bindet man automatisch Werbebanner ein, die aus dem Advertisement-Pool von madvertise stammen.

Und wo bleibt da der 5-Millionen-Euro-Fund? Nun, madvertise verzichtet auf die 40 Prozent der Werbeeinnahmen, die Entwickler mobiler Apps oder Betreiber mobiler Webseiten normalerweise an madvertise für deren Dienstleistung abführen. Und das bis zu einer Gesamtsumme von eben diesen fünf Millionen Euro – oder bis zum Verfallsdatum, das auf Februar 2012 terminiert wurde.

So oder so: eine gute Aktion von madvertise, die den Fund sicherlich als Win-Win-Aktion betrachten: Mit einer 100-prozentigen Gewinnausschüttung werden neue Kunden hinzukommen, die sich dann möglicherweise an madvertise längerfristig binden, was am Ende des Tages neue Einnahmequellen und eine erhebliche Vergrößerung der Reichweite des madvertise-Netzwerks darstellt. Und davon profitieren natürlich alle – und nicht nur madvertise.

Mehr Infos dazu gibt es auf der madvertise-Fund-Seite, die eigens für die Aktion eingerichtet wurde.

Preview: App-Entwickler-Konferenz der Telekom

Hier sitze ich also im Zug in Richtung Bonn, um der App-Entwickler-Konferenz 2010 beizuwohnen. Ausrichterin ist die Deutsche Telekom, und entsprechend findet das Ganze im Telekom-Forum statt, das unweit des Rheins liegt. Ziel des Ganzen? Nun, die Telekom definiert das so:

Die Deutsche Telekom fördert die Entwicklung intelligenter, marktfähiger und zukunftsweisender Apps – und das plattformübergreifend.

Und genau aus diesem Grund fahre ich auch hin, weil ich mich eben nicht nur für das iPhone und die iOS-Software-Entwicklung interessiere, sondern auch für Windows Phone 7 und Android. Und Blackberry. Und Symbian (ein bisschen). Und, was erwarte ich mir von der App-Entwickler-Konferenz?

Nun, ein paar neue Kontakte natürlich, aber vor allem eine Menge neuer Informationen, die ab 14:00 Uhr in Form von Workshops den Anwesenden näher gebracht werden sollen. Zu den interessanten Sessions zählen zweifelsohne:

  • iOS Videostreaming-Tricks von und mit Uli Kusterer
  • Apps für Windows Phone 7 – Plattform, Tools & Dienste von und leider nicht mit Frank Prengel, der krank geworden ist (mal sehen, wer seine Session übernimmt)
  • Cross-Plattform Entwicklung mobiler Apps mit Phonegap von und mit Anton Pirker
  • iOS-Apps modernisieren von und mit Tammo Freese (der heute Geburtstag hat. Happy Birthday, Tammo!)
  • Design & Code für Windows Phone 7 – Silverlight UI & Phone APIs von und mit Oliver Scheer
  • How to Lose a Customer in 10 Seconds: Die Bedeutung perfekter Usability in mobilen Anwendungen von und mit Jan Borchers

Neben diesen und weiteren Sessions wird auf der Konferenz auch ein Wettbewerb ausgetragen, bei dem die beste mobile App ermittelt wird. Zu diesem Zweck werden die fünf bestplatzierten Anwendungen um kurz nach eins von ihren Entwicklern vorgestellt, und um 18:00 Uhr herum wird der Gewinner vorgestellt.

Neben meinen Tweets und Bildern, die ich aus diversen Sessions heraus in die Welt schicken werde, kommt meine Canon 550D auch für den ein oder anderen Videotalk zum Einsatz. Wer mir also vor Ort etwas zu seinen Projekten oder Apps erzählen möchte, um auf diesem Weg ein klein wenig berühmter zu werden, möge mich auf der Konferenz einfach ansprechen.

Ach ja: Es sind noch einige Tickets erhältlich. Also, ihr Kurzentschlossenen, sehen wir uns dort?!

iPhone-Apps auf Netbooks portieren, Teil 3

Gestern habe ich am Ende des zweiten Teils meiner iPhone2Netbook-Miniserie angekündigt, die möglichen Wege genauer zu betrachten, die man beim Portieren von iPhone-Apps auf Windows-Anwendungen für Netbooks gehen sollte. Here you go!

Szenario I

Ausgangslage: Die iPhone-App ist sehr UI-lastig und basiert vorzugsweise auf Diensten.

Portierungsempfehlung: Die Windows-Anwendung sollte in C# oder Managed C++ umgeschrieben werden und auf Windows Presentation Foundation (WPF) basieren, dem Grafik-Framework von .NET, das die Auszeichnungssprache XAML  unterstützt.

Szenario II

Ausgangslage: Die iPhone-App wurde hauptsächlich in C++ programmiert und setzt auf ein Objective-C-UI.

Portierungsempfehlung: Der C++-Code sollte in Managed-C++-Code „eingepackt“ (gewrapped) werden. Diese C++-Anwendung kann unter .NET samt WPF gestartet werden.

Szenario III

Ausgangslage: Ein ausgeprägter Objective-C-Anteil, der von der Bedieneroberfläche und den Diensten entkoppelt ist, die allerdings auch in Objective-C vorliegen.

Portierungsempfehlung: Der Quellcode sollte in einen Managed-C++- oder C#-Code überführt werden.  Diese „neu“ geschaffene App kann dann auf der Zielplattform als C#-Anwendung unter .NET und WPF ausgeführt werden.

Szenario IV

Ausgangslage: Ein Objective-C-basiertes Spiel, das mithilfe von CoreGraphics auf einem selbst entwickelten UI basiert.

Portierungsempfehlung: Das Spiel sollte nach C++ portiert werden, das Grafik-UI zudem mit entsprechenden DirectDraw-Befehlen versehen werden.

Szenario V

Ausgangslage: Ein Objective-C-Spiel, dessen selbst entwickeltes UI auf OpenGL basiert.

Portierungsempfehlung: Die Grafik-Engine des Spiels kann übernommen werden, die Spiel-Algorithmen selbst sollten mithilfe eines geeigneten Wrappers in C++ überführt werden.

iPhone-Apps auf Netbooks portieren, Teil 2

Wie ich es gestern angekündigt habe, folgt heute der zweite Teil meiner iPhone2Netbook-Miniserie, da ich persönlich das Thema ziemlich „heiß“ finde – so wie einige Tausend iPhone- und -iPad-Entwickler da draußen möglicherweise auch. Daher folgt heute nach der gestrigen allgemeineren Betrachtung des Themas die erste detailliertere Beschreibung, was beim Portieren von iPhone-Apps auf Netbooks berücksichtigt werden sollte.

Unterschiedliche Bedieneroberflächen: Klar, die Unterschiede zwischen iPhone und Netbook sind gravierend. Das beginnt bei der Displaygröße (3,5 versus 10-11 Zoll) und endet beim immer noch höchst unterschiedlichen Bedienkonzept (Touchscreen/Sensoren versus Trackpad/Tastatur). Aber: wenn man sich als iPhone-Entwickler dazu entschlossen hat, eine angepasste iPad-Version der App anzubieten, ist die Portierung aufs Netbook unter dem Aspekt „Formfaktor“ eher ein Klacks.

Unterschiedliche Entwicklerumgebungen: In der Apple-Welt nennt sich die Entwicklersuite Xcode, Windows-Programmierer arbeiten meist mit Visual Studio. Der größte Unterschied ist ein eher monetärer: so ist Xcode „for free“, Visual Studio in den Pro-Versionen hingegen kostet eine schöne Stange Geld. Zwar gibt es mit Visual Studio Express eine kostenlose Variante der Microsoft-Entwicklersuite, aber die Einschränkungen rechtfertigen die Kostenersparnisse kaum. Allerding sorgen Add-ons wie Resharper dafür, dass aus Express ein ziemlich vernünftiges Tool wird.

Unterschiedliche Frameworks: iPhone-Entwickler bewegen sich im Cocoa-Touch-Framework, ihre Windows-Kollegen bewegen sich im managed- oder unmanged-Universum. Das macht sich vor allem in Sachen Programmiersprachen bemerkbar: So sind Apple-Entwickler auf Objective-C beschränkt, Windows-Programmierer hingegen können auf eine viel größere Auswahl zurückgreifen wie C/C++, C# und andere Sprachen. Das birgt allerdings auch einen Haken: Da sich derzeit nur C/C++-basierte Apps per Windows-SDK in den Intel AppUp Center einstellen lassen, bleiben C#-Anwendungen außen vor. Allerdings gibt es spezielle Wrapper, mit deren Hilfe beispielsweise aus Managed Code AppUp-kompatible Anwendungen werden. Und morgen werde ich mir die möglichen Wege ansehen, die man beim Portieren einschlagen kann, je nach iPhone-Anwendung.