DogsSense: Fitness-Hundehalsband der Zukunft

DogSense, das Technik-Halsband für Hunde

Also, mir flattern ja tagtäglich 30 bis 40 Pressemeldungen unterschiedlichster Couleur ins Postfach. Viele davon lösche ich ungelesen, weil sie mich (a) nicht ansprechen oder (b) nicht interessieren oder (c) von beidem etwas. Die Nachricht einer Hundehalsband-App hingegeben, doch, die hat mich sofort aufhorchen lassen. Dabei habe ich nicht mal einen Hund.

Eine liebe Freundin aber, die hat einen (Biene), einen sehr schönen obendrein. Und meine Tochter steht total auf Hunde. Wenn das nicht zwei gute Gründe sind, DogsSense etwas genauer anzusehen. Zumal es ja im weitesten Sinne mit Mobile und Hightech zu tun hat.

Denn das, was die Firma ceveeo aus dem südostoberbayerischen Trostberg da geschaffen hat, ist auf jeden Fall eine Erwähnung dieses Blogs wert. Alleine, weil die Idee schon sehr cool ist.

DogsSense kümmert sich um die Gesundheit von Hunden

DogsSense spürt nämlich, wie es der Name bereits vermuten lässt, die wichtigsten Gesundheitsdaten eines Hundes mithilfe des eigens hierfür entwickelten Halsbandes auf, in dem ein Menge Technik steckt. Damit werden die Gesundheitsdaten wie Herzschlag, Körpertemperatur, Fress- und Trinkgewohnheiten, etc. gemessen, aber auch die Aktivitäten des Vierbeiners zeichnen die Sensoren im Halsband kontinuierlich auf. Und falls das Tier während des gemeinsamen Ausflugs mal außer Reichweite gerät, schlägt die App Alarm.

Diese App ist auch dafür verantwortlich, dass die aufgezeichneten Daten in einer anschaulichen Form vorliegen und zu medizinischen Zwecken ausgewertet werden können. Schließlich muss das Halsband ja auch zu etwas nutze sein.

Leider gibt es DogsSense noch nicht zu kaufen, denn vorher muss ceveeo noch etwas Geld einsammeln. Falls das alles glatt läuft, sollen erste Vorserienhalsbänder im Sommer/Herbst herstellt werden. Und wer weiß, vielleicht werde ich dann – zumindest indirekt – Betatester. Das werdet ihr dann hier natürlich nachlesen können. Und mal sehen: Eventuell gibt Biene ja sogar ein Interview…

DogsSense kann man per Crowdfunding unterstützen

Ach ja: Falls ihr ein DogsSense-Halsband quasi vorbestellen wollt, geht ihr dazu einfach nur auf die Webseite von Indigogo, wo das Ganze als Crowdfunding-Kampgne läuftt.

Top-iPad-Nachrichten-Apps im April 2013: Tagesschau, Spiegel, Bild [Upd]

Sieht man sich die aktuelle Top-10-Liste der iPad-Nachrichten-Apps an, könnte man fast auf die Idee kommen, der Apple-Tablet-Leser sei elitärer oder schlauer als der Rest der Menschheit. Denn mit rund 20 Prozent wird die Tagesschau-App fast doppelt so häufig genutzt wie die BILD-App, auf Platz 2 liegt mit 12 Prozent sogar noch die Spiegel-App vor dem Springer-Angebot.

Was die Statistik allerdings verschweigt: sowohl für die Bild- als auch die Spiegel-App werden Kosten fällig. So ist zwar der erste Monat kostenfrei, danach werden aber für die Standard-App 13 Euro pro Monat und 15 Euro für die HD-Variante fällig.

Update: Da war ich wohl ein bisschen zu schnell. Denn es liegt de Spiegel-Online-App, und nicht die Spiegel-App auf Platz 2. Interessant daran ist allerdings, dass es im iTunes Store gar keine iPad-App gibt, sondern nur eine für das iPhone. How come, Statista?!

Dasselbe betrifft das Spiegel-Angebot: Print-Abonnenten bezahlen 50 Cent pro iPad-Ausgabe, oder man liest nur digital, dann kosten 11 Ausgaben 29 Euro, 5 kosten 10 Euro und für das ganze Jahr werden knapp 200 Euro fällig.

Das erklärt natürlich die guten Zahlen der Tagesschau-App. Die ist nämlich vor allem eins: gratis!

die-top-10-ipad-nachrichten-apps-im-april-2013
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Top-5-Wetter-Apps für iPhone und iPad: Yahoo Wetter schafft es aus dem Stand auf eins!

Wunderschöne Wetter-App, und zwar von Yahoo
Wunderschöne Wetter-App, und zwar von Yahoo

Angeregt durch einen Facebook-Tipp habe ich mir gerade die neue Yahoo-Wetter-App auf mein iPhone geladen, und muss sagen: Wow! Dass es diese mobile Anwendung für des Deutschen zweitliebstes Kind (direkt nach dem Auto) aus dem Stand auf Platz 1 der meistgeladenen Apps im iTunes App Store geschafft hat, wundert nicht.

>> Per GPS wird automatisch der jeweilige Ort dargestellt, weitere bekannte Ort werden per horizontaler Wischbewegung anzeigt.

>> Per horizontaler Geste tauchen sämtliche Wetterdetails auf, die als sinnvoll erachtet werden können:  Vorhersage, aktuelle Wetterdetails, Standortkartenausschnitt (vergrößerbar), zu erwartende Niederschlagsmengen, Wind- und Luftdruck (animiert) sowie Sonnenauf- und untergangszeiten.

>> Wunderschöne Hintergrundbilder, die automatisch von flickr geladen werden. Wie gut, dass Yahoo direkten Zugriff auf diese Bilderdatenbank hat.

>> Auch schlau: in der Seitenleiste befinden sich weitere Yahoo-App-Links zum direkten Download aufs iGerät.

Wie gesagt: Wow! Einfach mal ausprobieren. Und ich habe seinerzeit Geld ausgegeben für meine aktuelle Wetter-App.

Apropos: die nächsten vier Plätze des Top-5-Wetter-App-Rankings sieht derzeit wie folgt aus:

2. Platz: Pollenflug-Vorhersage

3. Platz: Wetter+

4. Platz: RegenRadar

5. Platz: Weather XXL Lite.

Und, welche Wetter-App ist auf eurem iPhone installiert?

Workshop: Mit iPhone und Fritzbox via WLAN-Verbindung IP-Telefonate führen

Der Fritzbox-App-Startscreen
Der Fritzbox-App-Startscreen

Durch den Facebook-Eintrag eines mit bekannten Software-Entwicklers kam ich auf die Idee zu diesem Blogeintrag, der davon handelt, wie man iPhone und Fritzbox ohne größeren Aufwand in eine prima VoIP-Kombo verwandelt.

Soll heißen: mit der passenden App kann man ganz problemlos via WLAN-Router VoIP-Gespräche führen. Das erhöht die Gesprächsqualität des Apple-Handys überall dort, wo die 3G-Verbindung eher dürftig ist (so wie in meinem Home Office). Und außerdem hilft es dabei, kostbare Gesprächsminuten seines iPhone-Vertrags zu sparen.

Die Zutaten für diese Form der Internettelefonie sind überschaubar: ein iPhone (Android-Smartphone tun es zur Not auch), eine kompatible Fritbox (auf der zugehörigen Webseite erfahrt ihr, welche das sind) und natürlich die Fritzbox-App, die es kostenlos im iTunes App Store oder im Google Play Store zum Download gibt.

Bei der iOS-Variante müsst ihr aufpassen, dass ihr die richtige Variante erwischt, denn mit Stand heute (22.3.2013) gibt es dort immer noch zwei. Die Labor-App solltet ihr auf keinen Fall installieren, sondern die Fritz!App Fon ohne den Zusatz Labor.

Sobald ihr die Fritzbox-App auf dem Apple-Smartphone installiert und diese gestartet habt, fragt die Anwendung das Kennwort der Fritzbox ab, das ihr dann eingeben müsst. Andernfalls können iPhone und der AVM WLAN-Router nicht kommunizieren.

Tipp: Natürlich muss die WLAN-Verbindung zur Fritzbox aufgebaut sein. Andernfalls wartet ihr auf die Synchronisierung von App und Router bis zum Sankt Nimmerleinstag.

Sobald die zwei kleinen Schaltfläche Telefonie und Fritz!Box in der rechten oberen Ecke grün sind, bedeutet das zweierlei: zum einen steht die Verbindung zwischen iPhone und Fritzbox, und zum anderen hat die mobile Anwendung ein Telefoniegerät in der Fritzbox eingerichtet. Einfach so! Ziemlich cooles Ding, diese VoIP-App, oder?!

Über die Schaltfläche Mehr stehen weitere Option parat
Über die Schaltfläche Mehr stehen weitere Option parat

Der Rest ist ziemlich trivial: Für ein Internettelefonat öffnet ihr das Telefonbuch der Fritzbox-App. Dort seht ihr zunächst nur die Fritzbox-Standard-Telefonnummer. Sobald ihr auf das Lesezeichen-Symbol in der rechten oberen Ecke der App tippt, könnt ihr mithilfe des Menüeintrags iPhone Kontakte auf eure Kontakte zugreifen.

Blöd dabei ist nur, dass bei mir die App einzelne Einträge meiner Kontakte splittet, es also mehrere Einträge pro Kontakt gibt. Denke mal, dass das mit meinem etwas chaotisch sortierten Adressbuch zu tun hat. Würde mich freuen, wenn ihr mir Feedback geben könnt, ob dieses Phänomen bei euch auch auftaucht.

Innerhalb der Anfrufliste werden alle ein- und ausgehenden Telefonate gespeichert. Damit könnt ihr verpasste Anrufer per Fingertipp zurückrufen. Und mithilfe der Schaltfläche Mehr könnt ihr überprüfen, ob die Verbindung zur Fritzbox funktioniert, welche Firmware-Version dort installiert ist und einiges mehr.

Tipp: Innerhalb der Fritzbox-Software im Menüpunkt Telefonie |  Telefongeräte könnt ihr unter Ausgehende Anrufe die Telefonnummer festlegen, die beim Angerufenen erscheinen soll. Die Fritzbox-Software hält übrigens weitere, nützliche Telefoniefunktionen parat: dazu gehört beispielsweise die Option, Rufumleitungen und Rufsperren einzurichten, und einen Anrufrufberater könnt ihr dort auch besprechen und aktivieren.

Windows-8-App-Review: Gestatten, Audi, multimedial

audi_start„Audi 2012 Annual Report“. Alleine diese Bezeichnung für eine mobile Anwendung löste in mir keine wirkliche Vorfreude aus, wenngleich ich zu Audi eine gewisse Verbindung habe (ja, das ist ein echter Insider). Aber gut, da ich keine Vorurteile hege und ich zudem so nett darum gebeten wurde (gell, Andreas), konnte ich es mir nicht nehmen lassen, diese Geschäftsbericht gewordene Windows-8-App auf meinem Tablet-PC zu installieren. Und was soll ich sagen: ich bin wirklich angetan davon!

Denn diese App ist nicht einfach eine lieblos zusammengeschusterte Firmenpräsentation, sondern ein multimediales Erlebnis, dass die Welt von Audi in perfekte Art und Weise darstellt. Dabei kommen sämtliche Formate zum Einsatz, die solch einer Anwendung einen ganz besonderen Flair verleihen: hochwertige Videos, unterhaltsame Audioclips und viel Text, den man tatsächlich lesen kann. Es soll ja Leute geben, die dieser Kunst noch nachgehen. Sie sind ja schließlich der beste Beweis dafür.

Die Audi-App gliedert sich in zwei Teile: Geschäftsbericht und Specials. Unter Geschäftsbericht finden sich insgesamt sechs Sektionen, die My Perfection, My View, My Inspiration, etc. heißen und das Credo von Audi repräsentieren sollen. So kann man unter My Inspiration ein Duell Auto versus Skirennläuferin begutachten, und zwar in Bildern und im Video. Toll! Dabei kommt die passende Gestentechnik von Windows 8 zum Einsatz, unterstützt von kleinen Pfeilen, die die Wischbewegungen anzeigen.

Immer wieder geschickt integriert in die zahlreichen Bilder: kleine Pluszeichen, die durch die bloße Fingerberührung Infos zum hinterlegten Objekt wie einem Audi-Pkw oder der Skikleidung von Hilde Gerg freilege. Marketing at its best!

Zu Marketingzwecken wurde aber sicherlich auch der Bereich Specials entworfen. Dort lernt man als wissbegieriger App-Anwender, wie ein Auto im Audi-Werk Ingolstadt entsteht, wie der Audi City Store in London aussieht und wie Formgestalter mit ganz viel „Clay“ ein neues Modell entwickeln. Und wer hören möchte, wie die schwedische Jazz-Musikerin Viktoria Tolstoy klingt, für den hält die Windows-8-Anwendung zahlreiche Tonmitschnitte parat.

Und falls Sie tatsächlich jetzt noch wissen wollen, wie das Geschäftsjahr von Audi in nackten Zahlen aussieht, für den haben die App-Macher eine Menüzeile am unteren Bildschirm reserviert, die die Punkte Finanzkalender und Investor Relations bereit hält. Damit gelangen Sie auf der Audi-Webseite, ganz banal.

Geschäftsbericht und Specials, das sind die zwei Sektionen der Audi-App
Geschäftsbericht und Specials, das sind die zwei Sektionen der Audi-App
Unter Specials findet man zahlreiche Video- und Audio-Clips
Unter Specials findet man zahlreiche Video- und Audio-Clips
Kleine Pluszeichen fördern Zusatzinfos zu Tage
Kleine Pluszeichen fördern Zusatzinfos zu Tage
Der Geschäftsbericht ist in sechs Sektionen unterteilt
Der Geschäftsbericht ist in sechs Sektionen unterteilt

clixxie-fotobuch-App für iPhone und iPad: die schönsten Urlaubsbilder als Fotobuch – einfach und unkompliziert

Der Offline-Modus der aktuellen clixxie-fotobuch-App ist vor allem für Vielreisende toll
Der Offline-Modus der aktuellen clixxie-fotobuch-App ist vor allem für Vielreisende toll

Ach, wie wäre das toll, im Strandstuhl liegend, mit einer mobilen App aus den schönsten Urlaubsbildern ein Fotobuch zu erstellen, so ganz ohne größeren Aufwand, intuitiv und unkompliziert. Am besten direkt auf dem iPhone, mit dem ja mehr und mehr Urlaubserinnerungen geschossen werden. Klingt nach einem unerfüllbaren Wunsch?

Falsch, das klingt nach einer mobilen App, die es bereits gibt und die sich clixxie-fotobuch nennt. Mit dieser iOS-Anwendung für iPhone und iPad lassen sich 15 oder 30 Bilder zu einem Minibuch im 10×13-Hochglanzformat zusammenfassen und direkt nach Hause schicken. Damit sind die  Urlaubsimpressionen noch früher daheim als man selbst. Und mit der sehr praktischen Funktion „Wunschlieferdatum angeben“ lässt sich sogar der genaue Liefertermin bestimmen.

Und das Tollste daran: Mit dem aktuellen Update 1.20 der clixxie-fotobuch-App für iPhone, iPad und iPod touch steht ein sogenannter Offline-Modus zur Verfügung, der allen clixxie-Anwendern dabei hilft, Geld zu sparen – und trotzdem ein Fotobuch anzulegen, wann und wo sie gerade Lust dazu haben.

Der Trick dahinter: Für das Erstellen des Fotobuchs kann man die Bilder  mithilfe der clixxie-App erst mal in Ruhe auf dem iPhone oder iPad zusammenstellen. Erst wenn man das Buch bestellt, werden die Bilder  auf den Server von clixxie hochgeladen. Das ist vor allem bei Auslandsreisen wichtig, da hier aufgrund des Datenroamings immense Kosten beim Upload von Bildern entstehen können. Mit dem Offline-Modus hat man es als clixxie-Anwender also selbst im Griff, wann und wo die Bilder hochgeladen werden.

Mit der neuen Bearbeitungsfunktion der clixxie-fotobuch-App 1.20 könnt ihr eure Bilder drehen und skalieren
Mit der neuen Bearbeitungsfunktion der clixxie-fotobuch-App 1.20 könnt ihr eure Bilder drehen und skalieren

Mit der neuen Bearbeitungsfunktion der clixxie-fotobuch-App 1.20 könnt ihr eure Bilder drehen und skalierenAllerdings gibt es aus Brüssel diesbezüglich gute Nachrichten: So hat das Europaparlament im Mai beschlossen, dass seit dem 1. Juli die Roamingpreise 70 Cent (netto) pro Megabyte nicht mehr überschreiten dürfen und diese Obergrenzen bis 1.7.2014 weiter abgesenkt werden müssen. Dann darf der Datentransfert aus dem Ausland nicht mehr kosten als 20 Cent pro Megabyte.

Spartipp: Falls ihr es gar nicht aushalten könnt, euer Fotobuch noch im Urlaub zu bestellen und damit die Bilder hochzuladen, solltet ihr Ausschau halten nach einem der vielen öffentlichen Wifi-Internetzugänge, auch Hotspots genannt. Zahlreiche Hotels, Cafés sowie bekannte Ketten von tragbarem Kaffee und Fastfood-Essen bieten kostenlosen Internetzugang an. Einfach mal fragen und gucken.

Facebook-Tipp: Neben der mobilen App lassen sich Urlaubserinnerungen auch mit der clixxie-Facebook-App in ein schönes Minifotobuch verwandeln. Auch das gelingt recht mühelos, indem ihr die clixxie- Facebook-App aufruft und dann  einfach eure Facebook-Bilder in das Fotobuch packt. Das ist immer dann sehr praktisch, wenn ihr eure Bilder ohnehin auf Facebook ladet.

Ach ja: Habt ihr den Urlaub mit Freunden verbracht? Dann gebt euch doch untereinander eure Fotos in Facebook frei (das geht auch ganz gezielt für einzelne Leute) und verwendet so die Bilder eurer Facebook-Freunde für euer Fotobuch. Teilt dann noch das fertige Buch mit eurer Reise-Clique, und jeder kann es für sich bestellen, ohne dass für den Ersteller Kosten entstehen.

Wie gewohnt lassen sich die Bilder des geplanten clixxie-fotobuchs vor der Bestellung bestmöglich arrangieren
Wie gewohnt lassen sich die Bilder des geplanten clixxie-fotobuchs vor der Bestellung bestmöglich arrangieren

 

Windows 8: So leitet man seine POP3- und IMAP-Mailkonten auf die Mail-App um

Eigene E-Mail-Konten auf Outlook.com umleitenIch habe mich im Zuge meines Windows-8-Tablet-Buchs schon ein wenig darüber gewundert, warum die Mail-App keine anderen E-Mail-Konten als Hotmail/Outlook.com, Google Mail und Outlook Exchange zulässt. Und wenn man die Kritiken zu Windows 8 liest, ist es die am meist vorgebrachte Beschwerde, warum sich denn anderen POP3- und IMAP-Mailkonten nicht mit der Mail-Metro-App von Windows 8 verbinden lassen.

Aber heute, heute ist alles wieder gut! Na ja, zumindest fast. Denn heute habe ich einen Weg gefunden, wie ich meine IMAP-E-Mails mit geringem Aufwand auf meinem Windows-8-Tablet empfangen kann – und die sich von dort aus auch versenden lassen:

1. Meldet euch auf Windows Live mit eurer Live-ID an und verzweigt dann in die Outlook-Optionen.

2. Dort seht ihr unter Konto verwalten die Option Ihre E-Mail-Konten. Mit dieser Funktion könnt ihr jedes beliebige E-Mail-Konto auf Outlook umleiten.

3. Um ein Mailkonto auf Outlook.com einzurichten, einfach auf Konto zum Senden und Empfangen hinzufügen klicken oder tippen.

4. Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem ihr euer POP- oder IMAP-Mail-Konto einrichten könnt. Hierzu auf Erweiterte Optionen klicken.

5. Tragt eure relevanten Mailkonto-Daten ein. Dazu gehört die Mail-Adresse, euer Mail-Account-Name, das zugehörige Kennwort, sowie die URL des Postausgangsservers. Unter Anschluss legt ihr fest, ob es sich dabei um einen POP3-Account (110) oder ein IMAP-Konto (995) handelt. Entscheidet euch dann noch dafür, ob die Verbindung SSL unterstützt und ob eine Kopie auf dem Mailserver verbleiben soll (was ich unbedingt empfehle!).

6. Ein Mausklick auf Weiter richtet euer Mailkonto unter Hotmail ein. Jetzt könnt ihr noch festlegen, unter welcher Bezeichnung euer POP3- oder IMAP-Konto innerhalb der Mail-App von Windows 8 erscheinen soll. Ich empfehle den Domain-Namen in dieser Bezeichnung zu verwenden. Die farbige Markierung neuer Mails in Hotmail ist für die Windows-8-Mail-App natürlich irrelevant. Ein Tipp auf Speichern sichert die Einstellungen.

Tipp: Ihr könnt zwar sofort neue E-Mails via Outlook.com über euren Account empfangen, verschicken funktioniert allerdings noch nicht. Hierfür müsst ihr auf den Aktivierungslink klicken oder tippen, den ihr an eure E-Mail-Adresse geschickt bekommt. Der landete bei mir übrigens im Spam-Ordner!

Tipp: Falls ihr innerhalb der Mail-App von Windows 8 bereits ein Hotmail-Konto eingerichtet habt (das geschieht ja einfach über eure Windows-Live-ID), tauchen die umgeleiteten E-Mails automatisch innerhalb des Hotmail-Ordners unter dem in Schritt 6 vergebenen Ordnernamen auf. Und falls ihr noch keine Hotmail-Konto eingerichtet habt, öffnet ihr die rechte Funktionsleiste, tippt auf Einstellungen, Konten, Konto hinzufügen, Hotmail und tragt eure Windows-Live-ID samt Kennwort ein.

Jetzt auch online: Fotobücher mit clixxie-Facebook-App erstellen und verschenken

Die clixxie-fotobuch-Facebook-App begrüßt euch beim ersten Mal so...Vor knapp zwei Wochen habe ich über die aktualisierte cixxie-fotobuch-App des Münchner Firma femory berichtet, und heute gibt es Nachschlag: mit der brandneuen Facebook-Anwendung lassen sich auf ähnliche Art und Weise gedruckte Mini-Fotobücher verschenken.

Denn ab sofort gibt es die clixxie-fotobuch-App auch für Facebook, mit der sich ein gedrucktes Fotobuch im Miniformat erstellten lässt. Das Besondere daran: man erhält nicht nur Zugriff auf seine eigenen Facebook-Fotoalben, sondern auch auf die seiner Freunde. Und das macht die Online-Variante des clixxie-fotobuchs so einzigartig: ihr könnt einem lieben Menschen eine Überraschung bereiten, indem ihr dessen schönste Bilder in ein 15- oder 30-seitiges Fotobuch packt und dieses auf dem Postweg als Geschenk verschickt. Einfach so.

Das Procedere dahinter ist ziemlich trivial: ihr geht zunächst auf Facebook, sucht die App „clixxie fotobuch“ und installiert diese. Oder ihr werdet Fan der clixxie-Facebook-Seite und holt euch die Anwendung per Mausklick. Sobald die Facebook-Anwendung zur Verfügung steht, könnt ihr sie über die Navigationsleiste eures Profils verwenden. Darauf geklickt, stehen zwei Fotobuchoptionen zur Verfügung: entweder 15 Bilder zu 7,50 Euro oder 30 Fotos für 9,50 Euro, beide im Format 10×13. Zuzüglich Versand, versteht sich.

Anschließend habt ihr zwei Möglichkeiten: entweder stellt ihr die Bilder mithilfe eurer eigenen Facebook-Alben zusammen, oder ihr „wildert“ ein wenig in der Fotosammlung euer Facebook-Freunde. Aber Achtung: falls ihr das tut, solltet ihr euch sicher sein, dass eure Freunde das auch wirklich wollen. Also im Zweifelsfall: einfach um Erlaubnis fragen.

Der Rest ist schnell erledigt: mit der Maus wählt man 15 oder 30 Bilder aus, die in das Fotobuch hinein sollen. Dies geschieht auch über mehrere Alben hinweg. Man kann entweder ein komplettes Album oder einzelne Fotos hinzufügen.

Schön an der Facebook-App ist auch die Möglichkeit, das Zusammenstellen der Fotos auf mehrere Tage zu verteilen. Denn die Bilder, die am Schluss als Fotobuch gedruckt werden sollen, werden auf dem clixxie-Server gespeichert. Damit lassen sich nachträglich Bilder hinzufügen, löschen und neu anordnen.

Sind alle Fotos zusammengestellt, kann man noch einen Titel und eine Widmung hinzufügen, die auf der vorletzten Seite des clixxie-Fotobuchs erscheint. Ist das Buch dann fertig, kann man es bestellen, allerdings solltet ihr euch das Werk in der Vorschau nochmals ansehen. An dieser Stelle lässt es sich für spätere Zwecke speichern.

Ach ja: eure selbst erstellen Fotobücher könnt ihr obendrein mit anderen auf Facebook teilen. Das erlaubt es Freunden und Bekannten, das clixxie-fotobuch bei Gefallen selbst zu bestellen.

Abschließend trägt man noch die Adressdaten ein, an die das Fotobuch versandt werden soll. Hierbei besteht auch die Möglichkeit, ein und dasselbe Buch an mehrere Adressen gleichzeitig zu verschicken. Dann noch sämtliche Daten überprüfen, auf „Bestellung absenden“ klicken – fertig ist das Geschenk. Und in ein bis zwei Tagen sorgt das Mini-Fotobuch beim Adressaten für glückliche Augen und Gesichter.

MobileTech Conference 2012: Die App zur Konferenz auf einen Blick

Die App zur MobileTech Conference 2012: Übersichtlich, aber nicht spektakulär
Die App zur MobileTech Conference 2012: Übersichtlich, aber nicht spektakulär

Nächste Woche ist es soweit: da findet die MobileTech Conference im schönen München statt, und wie es sich für solch eine Veranstaltung gehört, gibt es die passende App dazu, und zwar für iOS, Android und Blackberry OS. Schade, dass keine Windows-Phone-Variante zur Verfügung steht, dabei sind doch Microsoft und Nokia auf dem Entwickler-Event zugegen.

Ich habe mir auf jeden Fall schon mal die iPhone-App auf mein Smartphone gezogen, und auf den ersten Blick macht die mobile Anwendung einen soliden Eindruck. Okay, nichts Sensationelles, aber ihren Zweck erfüllt sie allemal. So sind über den Startbildschirm alle wichtigen Infos der Konferenz schnell zugänglich. Dazu gehören:

  • die Sprecher der einzelnen Vorträge
  • die verschiedenen Themenbereiche (also iOS, Business, Mobile Web, etc.) inklusive der zugehörigen Sessions samt einer Zusammenfassung, was mich in dem Vortrag erwartet
  • und der Zeitplan, in dem man per Wischfunktion blättern kann.

Darüber hinaus kann man seine bevorzugten Sessions per Sternchen markieren, die dann unter „Favoriten“ auftauchen. Wer zudem wissen will, wo diese Vorträge stattfinden, kann das auf der eingebauten Übersichtskarte nachsehen. Und schön, dass die Macher der App auch an eine Twitter-Timeline gedacht haben, auf der man allerdings nur erscheint, wenn man einen der beiden Hashtags #mobiletechcon (viel zu lang) oder #mtc2012 (ginge auch ein bisschen kürzer) benutzt.

Schade nur, dass die App keine Bewertungsfunktion vorsieht, wie dass die Kollegen der iPhone Developer Conference im letzten Jahr gemacht haben. Das würde dem Ganzen ein wenig mehr Transparenz verleihen. Aber gut, man kann wohl nicht alles haben.

Mini-Fotobuch per iPhone und iPad erstellen und verschenken

Mit der kostenlosen clixxie-fotobuch-App verwandeln Sie Ihre schönsten iPhone-Bilder in Hochglanz-ErinnerungenMeine Kinder lieben es, wenn ich mit meinem iPhone Bilder von ihnen mache und sie diese gleich anschauen können. Und wie oft habe ich gedacht, wie schön es doch wäre, wenn die Großeltern meiner Kinder diese Erinnerungsfotos unkompliziert und schnell in den Händen hielten. So als Geschenk für zwischendurch, quasi.

Für alle, denen es beim Betrachten ihrer Lieblingsbilder genauso geht, gibt es an dieser Stelle die gute Nachricht: mit der clixxie-fotobuch-App für iPhone, iPad und iPod touch lassen sich die schönsten Momente ruck, zuck mit anderen teilen – und zwar in Form eines Mini-Fotobuchs, das sich direkt aus dem Fotoalbum der Apple-Gadgets erstellen lässt.

Damit dies schnell und unkompliziert gelingt, sind mit der Fotobuch-App des Münchner Startup-Unternehmens femory lediglich drei Schritte notwendig (ok, inklusive Fotoaufnahmen sind es eigentlich vier):

1. Sie legen fest, ob das Fotobuch 15 oder 30 Bilder umfassen soll und wählen Ihre schönsten Bilder aus.

2. Sie ordnen die Schnappschüsse gegebenenfalls neu, spendieren Ihrem Fotobuch einen Titel und tragen bei Bedarf eine Widmung ein.

3. Dann laden Sie noch die Bilder via App zum clixxie-Bilderdienst hoch und schicken die Bestellung ab – fertig ist das Fotobuch!

Klar, für die Bestellung sind noch Ihre und die Empfängerdaten notwendig, aber das ist schnell erledigt (und falls Sie den oder die Adressaten in Ihrem iPhone gespeichert haben, geschieht der Dateneintrag sogar noch schneller). Derzeit lässt sich das Mini-Fotobuch per Rechnung begleichen, weitere Bezahlmöglichkeiten sind in Arbeit. Und mit ein wenig Glück ist die Bestellung schon am nächsten Tag bei den Empfängern des Mini-Fotobuchs. Toll, oder?!

Toll sind übrigens auch die neuen Funktionen, die das Update 1.1 der clixxie-fotobuch-App parat hält. Neben diversen kosmetischen Korrekturen und der Zeichenverdopplung des Widmungstextes lassen sich die selbst erstellen Fotobücher via Facebook und E-Mail mit anderen teilen. Falls Sie also denken, dass neben Oma und Opa noch der Rest der Verwandtschaft die Bilder Ihrer Kinder zu sehen bekommen sollten, können Sie das Fotobuch online zugänglich machen.

Das ist ganz unkompliziert: auf einer separaten, nicht-öffentlichen Webseite können Freunde und Verwandte das Fotobuch begutachten und je nach Lust und Laune das schicke Mini-Fotobuch direkt bestellen. Einfach, oder?!

Ach ja: Ihre Bilder werden auf mattem Fotopapier in bester Qualität gedruckt und per Klebefalz gebunden, was dem clixxie-fotobuch ein hochwertiges Aussehen verpasst. Und preislich findet das Ganze unter 10 Euro statt: 15 Bilder kommen auf 7,50 Euro, für 30 Fotos bezahlen Sie 9,50 Euro. Daneben werden noch Versandkosten in Höhe von 3,95 Euro fällig – das war‘s. Sie bekommen also für unter 15 Euro ein individuelles Geschenk, das Sie mit Ihrem iPhone und wenigen Fingertipps erstellen können. Einfach so.

Screenshots zur clixxie-fotobuch-App

 

Fußball-App der etwas anderen Art: Intel Info Stream Football

Es sind vor allem Prozessoren, für die Intel seit vielen Jahren bekannt ist. Aber auch andere Dinge wie Ethernet-Controller, Chipsätze und Software-Produkte gehören zum Portfolio des Chipgiganten. Ja, das kennt man alles.

Was aber (zumindest mir) ganz neu ist: Intel hat auch seine eigene Fußball-App, und die ist ziemlich cool. Und das sage ich nicht, weil ich mal ein paar Jahre für und bei Intel gearbeitet habe. Denn der Ansatz, den die US-Firma aus Santa Clara für ihre iPhone-Anwendung gewählt hat, ist gleichermaßen originell und im besten Sinne „Social Media“.

Die Idee ist ziemlich einfach: Man sucht seine Lieblingsmannschaft aus und bekommt dann in einer grafischen Umgebung alle relevanten Daten angezeigt, die den Verein betreffen. In meinem speziellen Fall ist das Bayern München, und die statistische Auswertung dieser Mannschaft macht spätestens seit dem gestrigen 7:0 gegen Basel besonders viel Spaß. Aber auch die Vorschau auf das nächste Spiel (in diesem Fall geht’s am Samstag gegen Otto und seine Berliner) ist äußerst gelungen. Da lernt man zum Beispiel, wie viele Heimsiege beide Mannschaften eingefahren haben, wie viele Spiele während der laufenden Saison ohne Gegentor abgingen und wie oft beide Teams bereits aufs Tor geschossen haben.

Nett sind aber auch weitere statistische Zahlenspielereien, die ich für den nächsten Gegner (hier: Hertha BSC Berlin) präsentiert bekomme. So lernt man eine Menge über gelbe und rote Karten, über geschossene und kassierte Tore und einiges mehr. Zudem sollen die Zahlen während eines Spiels in Echtzeit aktualisiert werden. Das schaue ich mir am Samstag direkt mal an. Und Chatten mit anderen Fans soll auch möglich sein.

Besonders cool finde ich die Abteilung „Stimmungsbarometer“. Dieses zeigt an, wie die Zuschauer während des letzten Spiels drauf waren. So kann man anhand einer grafischen Verlaufskurve genau sehen, wann ein Tor gefallen ist. Das waren während des Hoffenheim’schen Debakels genau sieben grüne Balken, die den Torschrei symbolisieren sollen.

Ergänzt wird die App um einen Spielplan der kompletten Saison, dessen grafische Umsetzung allerdings nicht an den Rest der App heranreicht. Und das Trendbarometer, das mithilfe bestimmter Facebook-Keywörter generiert wird, ist durchaus noch verbesserungswürdig. Aber okay, es handelt sich dabei ja um eine App, die sich im Entwicklungsstadium befindet und für die Intel explizit um Feedback bittet.

Und klar, dass die App eine Facebook- und Twitter-Anbindung spendiert bekommen hat. Wie die genau funktioniert, werde ich mir auch am Samstag ansehen. Es bleibt spannend…