AMIDuOS: Android-Games auf einem Standard-PC spielen

AMIDuOS - Android-Spiele auf dem Windows-PC

Ist schon eine Weile her, dass ich das erste Mal über AMIDuOS berichtet habe. Mit diesem Stück Software holt ihr euch für schlappe 10 US-Dollar Android auf eueren PC, auf dem sich dann Programme installieren lassen, die eigentlich Android-Smartphones und -Tablets vorenthalten sind. Dazu gehören zweifellos die zahlreichen Android-Spiele wie Plants & Zombies 2 oder Terminator Genisys: Revolution.

Im folgenden kurzen Video erzählt euch Felix Pröhl von American Megatrends, was AMIDuOS genau macht, welche Voraussetzungen der PC erfüllen muss und zeigt auch, wie sich die zwei erwähnten Android-Spieletitel auf einem Windows-PC „anfühlen“.

Na dann: Film ab!

Videochat: Das steckt hinter SIMSme der Deutschen Post

SIMSme der Dt. Post

Bestimmt habt ihr schon von SIMSme gehört, oder? Falls nicht, ist das nicht weiter schlimm, denn ich habe auf der Powering the Cloud, die heute und morgen in Frankfurt am Main stattfindet, das nachfolgende Videointerview gedreht. Darin sprechen zwei der Protagonisten über diesen recht neuen IT-Service der Deutsche Post, mit dem sich der „Gelbe Riese“ im Bereich der Messenger etablieren will. Natürlich nicht mit einer billigen Kopie von WhatsApp und Konsorten, sondern mit einer iOS– und Android-App, bei der die Sicherheit ganz weit oben auf der Agenda steht.

Aus diesem Grund erfolgt die komplette Kommunikation über eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mithilfe eines privaten und öffentlichen Schlüssels, den die App einerseits zur Verfügung stellt und andererseits auf dem Server der Deutschen Post gespeichert wird. Natürlich komplett verschlüsselt, sodass dieser von außen nicht angreifbar oder lesbar ist.

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DuOS: Windows und Android parallel auf einem Rechner nutzen [Upd]

Mit DuOS lassen sich Windows und Android auf einem PC parallel ausführenVergesst BlueStacks! Vergesst VirtualBox! Denn hier kommt DuOS, und zwar von keiner geringeren Firma als AMI, also American Megatrends. Genau, das sind die Erfinder des AMIBIOS. Damit machen die Jungs aus Norcross, Georgia, zwar immer noch gute Umsätze, aber jetzt ist es offensichtlich an der Zeit für neue Bereiche der IT-Landschaft. Und daher wird DuOS demnächst auf den Markt kommen.

Hinter DuOS befindet sich eine simple Idee: Warum sollte man nicht eine traditionell stationäre Plattform mit einer traditionell mobilen Plattform verheiraten, um das Ganze auf einer gemeinsamen Maschine laufen zu lassen. Klar, diese Idee hatten die Entwickler von BlueStacks auch schon, haben das aber nicht so elegant gelöst wie die Macher hinter DuOS.

Denn mit dieser Software lässt sich auf ein und demselben x86-Rechner Windows 7 / Windows 8 und Google Android installieren – und parallel benutzen. Dabei kommt ein sogenannter Hypervisor zum Einsatz, der den x86-Rechner virtualisiert und damit der Maschine vorgaugelt, dass neben einem Intel- oder AMD-Prozessor auch noch eine ARM-CPU verfügbar ist. Darauf lässt sich dann Android installieren und ausführen.

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Top-20-Android-App des Monat März: Google+ und BILD-App die heimlichen Gewinner

Heute kamen die neuesten Zahlen in Sachen Android-Apps vom Zahlen-Dienstleister Statista, die auf einer Umfrage des Monats März beruhen und die unter gut 2.000 Anwendern erhoben wurde. Fazit: auf den ersten fünf Plätzen hat sich im Vergleich zur letzten Erhebung nichts geändert, und auch sonst hat sich nicht viel getan im Top-20-Android-App-Ranking.

Bemerkenswert sind allenfalls zwei Veränderungen: der Sprung der Google+-App von 15 auf 11, und das, obwohl dem Social-Media-Kanal des Suchmaschinen-Riesen eine gewaltige Regression nachgesagt wird. Das heißt wohl, dass Android-Anwender nach wie vor auf Google+ abfahren. Oder aber auch, dass sie Facebook den Rücken zugewandt haben, was allerdings der Platzierung der Facebook-App an Nummer 1 widerspricht.

Auch erwähnenswert ist der Sprung der BILD-App von 28 auf 17, was einem Plus von 11 Plätzen entspricht. Dieser Sprung unter die Top 20 ist allerdings wohl weniger der Content-Qualität, sondern mehr dem Umstand geschuldet, dass der Springer-Verlag seine Android-App gerade 30 Tage lang gratis anbietet, Galaxy-S3-Anwender kommen sogar 90 Tage in diesen „Genuss“.

So, und die restlichen Zahlen entnehmt ihr einfach der folgenden Infografik. Viel Spaß beim Suchen eurer Lieblings-App!

die-top-20-android-phone-apps-in-deutschland
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Infografik: Tablets und Android weiter auf dem Vormarsch, Samsung führt die LTE- und NFC-Liga an

Die aktuelle Infografik von Netbiscuits „Web Trends Report March 2013“ visualisiert ein paar aussagekräftige Statistiken rund um das Thema Mobile in geeigneter Art und Weise. Konkreter gesagt: es geht um die Themen „Erfolgreiche Geräteklassen“, „Erfolgsfaktor Tablets“, „Android-Dominanz“ und „LTE- und NFC-Vorherrschaft“. Doch der Reihe nach:

Fakt #1: Es gibt im mobilen Umfeld einen klaren Gewinner – und einen klaren Verlierer (zumindest innerhalb des Netbiscuit-Netzwerks). Zu den Gewinnern gehören Tablet-PCs (und vernetzte TV-Geräte!), die Verlieren heißen Feature Phones, also all die Nicht-Smartphones von Nokia und Co.

Fakt #2: Android liegt in Sachen ausgelieferte Geräte ganz klar vorne, aber bei den einzelnen Herstellern führt Apple nach wie vor. Was nicht wirklich überrascht.

Fakt #3: Samsung baut Smartphones, in die LTE und NFC integriert sind. Und führen damit den Markt ganz klar vor Apple (LTE) und HTC (NFC) an.

So, und mehr Infos gibt es dazu in folgender Infografik. Viel Spaß beim Erkunden!

Web Trends Report März 2013

Apps für Android: das ist der App Center von AndroidPIT

Im App Center von AndroidPIT findet man zahlreiche Apps zum Download
Im App Center von AndroidPIT findet man zahlreiche Apps zum Download

Wonach suchen Smartphone-Besitzer am häufigsten? Genau, nach Apps! Darin unterscheiden sich iPhone-User von Android-Anwendern wohl kaum. Doch im Gegensatz zu Apples geschlossenem Shop-System findet man für Android-Geräte zahlreiche Appstores, die allesamt die coolsten und tollsten und nützlichsten Apps feilbieten. So wie das App Center von AndroidPIT, in dem zahlreiche mobile Anwendungen zum Download bereit stehen.

Der Marketplace von AndroidPIT ist gekennzeichnet durch zahlreiche Features, die dem Anwender einen möglichst hohen Nutzwert bieten sollen. Dazu gehören zweifelsohne die Top-Charts, die kontinuierlich über die bestplatzierten Anwendungen innerhalb des App Centers Auskunft geben. Dabei unterscheidet AndroidPIT in kostenlose und kostenpflichtige Apps. Ein Mausklick auf das Programm, und schon stehen sämtliche Informationen zur Auswahl, die die Redaktion zusammengetragen hat.

Das sind zum einen detaillierte Infos zur Anwendung wie eine Kurzbeschreibung, Screenshots, ein Video (falls vorhanden) und vor allem die Erfahrungsberichte der Community, die sich hinter AndroidPIT versammelt hat. Und die ist wirklich beeindruckend. Daher sind mehrere zehntausend Bewertungen pro App keine Seltenheit. Da sieht sogar der Apple App Store vergleichsweise dünn besiedelt aus.

Toll sind auch die Tests, die die Redaktion von AndroidPIT immer wieder selbst erstellt. Diese Reviews folgen stets einem klaren und standardisierten Aufbau und vermitteln in vier Kategorien (Funktionen, Bildschirm, Speed, Preis) einen sehr guten Eindruck, was die App taugt, ob man sie kaufen sollte – oder eben auch nicht. Schön an den Tests sind auch die erforderlichen Berechtigungen, die pro App dargestellt werden. Damit weiß der potentielle Anwender auf einen Blick, welche Berechtigung welche Bedeutung hat. Das ist wirklich vorbildlich.

Sehr hilfreich sind auch die Funktionen „Ähnliche Apps“ und „Mehr von diesem Entwickler“, die zu jeder App bereit gestellt werden. Das erhöht zum einen die Verweildauer auf dem App Center, verschafft aber gleichzeitig einen umfassenden Überblick zur App und zur App-Kategorie. Schließlich weiß man nie so ganz genau, welche App man eigentlich braucht – und welche der vorhandenen Programme meinen Geschmack treffen und meine Bedürfnisse befriedigen.

Fast müßig zu erwähnen, dass man sich im App Center anmelden muss, um aktiv werden zu können. Heißt also: keine Registrierung – kein Download, keine Anmerkungen, kein gar nix. Aber die Anmeldung erfolgt ruckzuck: E-Mail-Adresse eintragen (die anonym bleibt), zweimal ein Kennwort eintippen, Captcha-Code eingeben, AGB bestätigen – fertig. Wenn doch alles so einfach wäre im Leben…

Interessanter Mobile-Track auf der W-JAX 2011

Zwar bezeichnet sich die W-JAX 2011 als „Konferenz für Java, Web, Architektur, Agile & Cloud“, doch gerade habe ich per Zufall den mobilen Sessiontrack der Entwicklerveranstaltung entdeckt. Da die Präsentationen zu iPhone, Android & Co. allesamt morgen (also am 10.11.) stattfinden, werde ich mich auf den Weg gen Arabellapark aufmachen, wo die W-JAX im Westin Grand Hotel tagt.

Der „Mobile Day“, wie ihn die Veranstalterin Software & Support Media getauft hat, wird vom Kollegen Kay Glahn moderiert, den ich schon selbst als Autor „unter meinen Fittichen“ hatte und der eine Menge zu sagen hat in Sachen mobile Apps-Entwicklung. Das Programm des „mobilen Tags“ kann sich durchaus sehen lassen:

Um 8:30 Uhr gehen Florian Müller und Domenic Benz der Frage nach, ob man als Software-Entwickler immer noch in „nativ“ und „webbasiert“ denken muss. Um die Antwort vorweg zu nehmen: nein, muss man nicht, und heraus kommen mobile Mash-Ups, mit denen sich eine größtmögliche Zahl an mobilen Plattformen adressieren lassen.

Um 10:15 Uhr geht es weiter mit Michael Chaize von Adobe, der in seiner hoffentlich werbefreien Session das Entwicklungs-Framework Flex 4.5 vorstellen wird, mit dem sich Smartphone- und Tablet-Apps mit Java-, .NET- und PHP-Backend-Lösungen verknüpfen lassen.

Nach der Mittagspause geht es um 13:45 Uhr weiter Lars Röwekamp von der open knowledge GmbH, der sich während seiner Session der Frage stellen wird, wie in Zukunft mobile Enterprise-Strategien aussehen sollten, ob man besser auf nativ oder HTLM5 setzt und was passieren kann, wenn die mobile App mal die Verbindung zum Backend verliert.

Ekkehard Gentz macht um 15:15 Uhr weiter mit dem spannenden Thema „Mobile Push-Services“. Dabei will und wird er zeigen, wie sich für ein und dieselbe Backend-Anwendung die unterschiedlichen Push-Service-SDKs optimal implementieren lassen. Denn der Knackpunkt sind hierbei nicht genormte Vorgehensweisen, so dass jedes SDK entsprechend angepasst werden muss.

Den Abschluss des „Mobile Day“ auf der W-JAX 2011 bildet der Vortrag von Sven Haiges, der bei der Hybris GmbH beschäftigt ist und der über das Drahtlosthema der Zukunft NFC sprechen wird. Sein Schwerpunkt wird dabei der Einsatz von Near Field Communication unter Android sein: was ist es, was kann es, was bringt es. Und Codebeispiele hat Haiges ebenfalls dabei.

Falls Sie also morgen auf dem Mobile Day dabei sein wollen, können Sie sich noch online anmelden. Das Ticket kostet regulär 550 Euro. Und wenn Sie sich mit mindestens zwei Kollegen gemeinsam anmelden, geht der Preis runter auf 490 Euro pro Teilnehmer. Also, vielleicht sieht man sich!