AMIDuOS: Android-Games auf einem Standard-PC spielen

AMIDuOS - Android-Spiele auf dem Windows-PC

Ist schon eine Weile her, dass ich das erste Mal über AMIDuOS berichtet habe. Mit diesem Stück Software holt ihr euch für schlappe 10 US-Dollar Android auf eueren PC, auf dem sich dann Programme installieren lassen, die eigentlich Android-Smartphones und -Tablets vorenthalten sind. Dazu gehören zweifellos die zahlreichen Android-Spiele wie Plants & Zombies 2 oder Terminator Genisys: Revolution.

Im folgenden kurzen Video erzählt euch Felix Pröhl von American Megatrends, was AMIDuOS genau macht, welche Voraussetzungen der PC erfüllen muss und zeigt auch, wie sich die zwei erwähnten Android-Spieletitel auf einem Windows-PC „anfühlen“.

Na dann: Film ab!

Videochat: Das steckt hinter SIMSme der Deutschen Post

SIMSme der Dt. Post

Bestimmt habt ihr schon von SIMSme gehört, oder? Falls nicht, ist das nicht weiter schlimm, denn ich habe auf der Powering the Cloud, die heute und morgen in Frankfurt am Main stattfindet, das nachfolgende Videointerview gedreht. Darin sprechen zwei der Protagonisten über diesen recht neuen IT-Service der Deutsche Post, mit dem sich der „Gelbe Riese“ im Bereich der Messenger etablieren will. Natürlich nicht mit einer billigen Kopie von WhatsApp und Konsorten, sondern mit einer iOS– und Android-App, bei der die Sicherheit ganz weit oben auf der Agenda steht.

Aus diesem Grund erfolgt die komplette Kommunikation über eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mithilfe eines privaten und öffentlichen Schlüssels, den die App einerseits zur Verfügung stellt und andererseits auf dem Server der Deutschen Post gespeichert wird. Natürlich komplett verschlüsselt, sodass dieser von außen nicht angreifbar oder lesbar ist.

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DuOS: Windows und Android parallel auf einem Rechner nutzen [Upd]

Mit DuOS lassen sich Windows und Android auf einem PC parallel ausführenVergesst BlueStacks! Vergesst VirtualBox! Denn hier kommt DuOS, und zwar von keiner geringeren Firma als AMI, also American Megatrends. Genau, das sind die Erfinder des AMIBIOS. Damit machen die Jungs aus Norcross, Georgia, zwar immer noch gute Umsätze, aber jetzt ist es offensichtlich an der Zeit für neue Bereiche der IT-Landschaft. Und daher wird DuOS demnächst auf den Markt kommen.

Hinter DuOS befindet sich eine simple Idee: Warum sollte man nicht eine traditionell stationäre Plattform mit einer traditionell mobilen Plattform verheiraten, um das Ganze auf einer gemeinsamen Maschine laufen zu lassen. Klar, diese Idee hatten die Entwickler von BlueStacks auch schon, haben das aber nicht so elegant gelöst wie die Macher hinter DuOS.

Denn mit dieser Software lässt sich auf ein und demselben x86-Rechner Windows 7 / Windows 8 und Google Android installieren – und parallel benutzen. Dabei kommt ein sogenannter Hypervisor zum Einsatz, der den x86-Rechner virtualisiert und damit der Maschine vorgaugelt, dass neben einem Intel- oder AMD-Prozessor auch noch eine ARM-CPU verfügbar ist. Darauf lässt sich dann Android installieren und ausführen.

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Top-20-Android-App des Monat März: Google+ und BILD-App die heimlichen Gewinner

Heute kamen die neuesten Zahlen in Sachen Android-Apps vom Zahlen-Dienstleister Statista, die auf einer Umfrage des Monats März beruhen und die unter gut 2.000 Anwendern erhoben wurde. Fazit: auf den ersten fünf Plätzen hat sich im Vergleich zur letzten Erhebung nichts geändert, und auch sonst hat sich nicht viel getan im Top-20-Android-App-Ranking.

Bemerkenswert sind allenfalls zwei Veränderungen: der Sprung der Google+-App von 15 auf 11, und das, obwohl dem Social-Media-Kanal des Suchmaschinen-Riesen eine gewaltige Regression nachgesagt wird. Das heißt wohl, dass Android-Anwender nach wie vor auf Google+ abfahren. Oder aber auch, dass sie Facebook den Rücken zugewandt haben, was allerdings der Platzierung der Facebook-App an Nummer 1 widerspricht.

Auch erwähnenswert ist der Sprung der BILD-App von 28 auf 17, was einem Plus von 11 Plätzen entspricht. Dieser Sprung unter die Top 20 ist allerdings wohl weniger der Content-Qualität, sondern mehr dem Umstand geschuldet, dass der Springer-Verlag seine Android-App gerade 30 Tage lang gratis anbietet, Galaxy-S3-Anwender kommen sogar 90 Tage in diesen „Genuss“.

So, und die restlichen Zahlen entnehmt ihr einfach der folgenden Infografik. Viel Spaß beim Suchen eurer Lieblings-App!

die-top-20-android-phone-apps-in-deutschland
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Infografik: Tablets und Android weiter auf dem Vormarsch, Samsung führt die LTE- und NFC-Liga an

Die aktuelle Infografik von Netbiscuits „Web Trends Report March 2013“ visualisiert ein paar aussagekräftige Statistiken rund um das Thema Mobile in geeigneter Art und Weise. Konkreter gesagt: es geht um die Themen „Erfolgreiche Geräteklassen“, „Erfolgsfaktor Tablets“, „Android-Dominanz“ und „LTE- und NFC-Vorherrschaft“. Doch der Reihe nach:

Fakt #1: Es gibt im mobilen Umfeld einen klaren Gewinner – und einen klaren Verlierer (zumindest innerhalb des Netbiscuit-Netzwerks). Zu den Gewinnern gehören Tablet-PCs (und vernetzte TV-Geräte!), die Verlieren heißen Feature Phones, also all die Nicht-Smartphones von Nokia und Co.

Fakt #2: Android liegt in Sachen ausgelieferte Geräte ganz klar vorne, aber bei den einzelnen Herstellern führt Apple nach wie vor. Was nicht wirklich überrascht.

Fakt #3: Samsung baut Smartphones, in die LTE und NFC integriert sind. Und führen damit den Markt ganz klar vor Apple (LTE) und HTC (NFC) an.

So, und mehr Infos gibt es dazu in folgender Infografik. Viel Spaß beim Erkunden!

Web Trends Report März 2013

Apps für Android: das ist der App Center von AndroidPIT

Im App Center von AndroidPIT findet man zahlreiche Apps zum Download
Im App Center von AndroidPIT findet man zahlreiche Apps zum Download

Wonach suchen Smartphone-Besitzer am häufigsten? Genau, nach Apps! Darin unterscheiden sich iPhone-User von Android-Anwendern wohl kaum. Doch im Gegensatz zu Apples geschlossenem Shop-System findet man für Android-Geräte zahlreiche Appstores, die allesamt die coolsten und tollsten und nützlichsten Apps feilbieten. So wie das App Center von AndroidPIT, in dem zahlreiche mobile Anwendungen zum Download bereit stehen.

Der Marketplace von AndroidPIT ist gekennzeichnet durch zahlreiche Features, die dem Anwender einen möglichst hohen Nutzwert bieten sollen. Dazu gehören zweifelsohne die Top-Charts, die kontinuierlich über die bestplatzierten Anwendungen innerhalb des App Centers Auskunft geben. Dabei unterscheidet AndroidPIT in kostenlose und kostenpflichtige Apps. Ein Mausklick auf das Programm, und schon stehen sämtliche Informationen zur Auswahl, die die Redaktion zusammengetragen hat.

Das sind zum einen detaillierte Infos zur Anwendung wie eine Kurzbeschreibung, Screenshots, ein Video (falls vorhanden) und vor allem die Erfahrungsberichte der Community, die sich hinter AndroidPIT versammelt hat. Und die ist wirklich beeindruckend. Daher sind mehrere zehntausend Bewertungen pro App keine Seltenheit. Da sieht sogar der Apple App Store vergleichsweise dünn besiedelt aus.

Toll sind auch die Tests, die die Redaktion von AndroidPIT immer wieder selbst erstellt. Diese Reviews folgen stets einem klaren und standardisierten Aufbau und vermitteln in vier Kategorien (Funktionen, Bildschirm, Speed, Preis) einen sehr guten Eindruck, was die App taugt, ob man sie kaufen sollte – oder eben auch nicht. Schön an den Tests sind auch die erforderlichen Berechtigungen, die pro App dargestellt werden. Damit weiß der potentielle Anwender auf einen Blick, welche Berechtigung welche Bedeutung hat. Das ist wirklich vorbildlich.

Sehr hilfreich sind auch die Funktionen „Ähnliche Apps“ und „Mehr von diesem Entwickler“, die zu jeder App bereit gestellt werden. Das erhöht zum einen die Verweildauer auf dem App Center, verschafft aber gleichzeitig einen umfassenden Überblick zur App und zur App-Kategorie. Schließlich weiß man nie so ganz genau, welche App man eigentlich braucht – und welche der vorhandenen Programme meinen Geschmack treffen und meine Bedürfnisse befriedigen.

Fast müßig zu erwähnen, dass man sich im App Center anmelden muss, um aktiv werden zu können. Heißt also: keine Registrierung – kein Download, keine Anmerkungen, kein gar nix. Aber die Anmeldung erfolgt ruckzuck: E-Mail-Adresse eintragen (die anonym bleibt), zweimal ein Kennwort eintippen, Captcha-Code eingeben, AGB bestätigen – fertig. Wenn doch alles so einfach wäre im Leben…

Interessanter Mobile-Track auf der W-JAX 2011

Zwar bezeichnet sich die W-JAX 2011 als „Konferenz für Java, Web, Architektur, Agile & Cloud“, doch gerade habe ich per Zufall den mobilen Sessiontrack der Entwicklerveranstaltung entdeckt. Da die Präsentationen zu iPhone, Android & Co. allesamt morgen (also am 10.11.) stattfinden, werde ich mich auf den Weg gen Arabellapark aufmachen, wo die W-JAX im Westin Grand Hotel tagt.

Der „Mobile Day“, wie ihn die Veranstalterin Software & Support Media getauft hat, wird vom Kollegen Kay Glahn moderiert, den ich schon selbst als Autor „unter meinen Fittichen“ hatte und der eine Menge zu sagen hat in Sachen mobile Apps-Entwicklung. Das Programm des „mobilen Tags“ kann sich durchaus sehen lassen:

Um 8:30 Uhr gehen Florian Müller und Domenic Benz der Frage nach, ob man als Software-Entwickler immer noch in „nativ“ und „webbasiert“ denken muss. Um die Antwort vorweg zu nehmen: nein, muss man nicht, und heraus kommen mobile Mash-Ups, mit denen sich eine größtmögliche Zahl an mobilen Plattformen adressieren lassen.

Um 10:15 Uhr geht es weiter mit Michael Chaize von Adobe, der in seiner hoffentlich werbefreien Session das Entwicklungs-Framework Flex 4.5 vorstellen wird, mit dem sich Smartphone- und Tablet-Apps mit Java-, .NET- und PHP-Backend-Lösungen verknüpfen lassen.

Nach der Mittagspause geht es um 13:45 Uhr weiter Lars Röwekamp von der open knowledge GmbH, der sich während seiner Session der Frage stellen wird, wie in Zukunft mobile Enterprise-Strategien aussehen sollten, ob man besser auf nativ oder HTLM5 setzt und was passieren kann, wenn die mobile App mal die Verbindung zum Backend verliert.

Ekkehard Gentz macht um 15:15 Uhr weiter mit dem spannenden Thema „Mobile Push-Services“. Dabei will und wird er zeigen, wie sich für ein und dieselbe Backend-Anwendung die unterschiedlichen Push-Service-SDKs optimal implementieren lassen. Denn der Knackpunkt sind hierbei nicht genormte Vorgehensweisen, so dass jedes SDK entsprechend angepasst werden muss.

Den Abschluss des „Mobile Day“ auf der W-JAX 2011 bildet der Vortrag von Sven Haiges, der bei der Hybris GmbH beschäftigt ist und der über das Drahtlosthema der Zukunft NFC sprechen wird. Sein Schwerpunkt wird dabei der Einsatz von Near Field Communication unter Android sein: was ist es, was kann es, was bringt es. Und Codebeispiele hat Haiges ebenfalls dabei.

Falls Sie also morgen auf dem Mobile Day dabei sein wollen, können Sie sich noch online anmelden. Das Ticket kostet regulär 550 Euro. Und wenn Sie sich mit mindestens zwei Kollegen gemeinsam anmelden, geht der Preis runter auf 490 Euro pro Teilnehmer. Also, vielleicht sieht man sich!

Erste Highlights der mobile DevCon München stehen fest

Es ist schon wieder geraume Zeit her, dass ich hier über das neue Mobile-Konferenz-Konzept der NMG berichtet habe. Doch heute gibt’s ein paar Neuigkeiten zu vermelden, denn es stehen die ersten Highlight-Sessions der München-Ausgabe der mobile DevCon 2011 fest, die am 25. Juli stattfinden wird. Dazu zählen unter anderem:

  • Mobile Technolgien von und mit Alexander Schulze: Ob Location Based Services, Near Field Communication oder weitere mobile Themen – Alex wird mit seiner Keynote-Session alle Anwesenden auf den aktuellen Stand der Technik bringen.
  • App-Entwicklung in der Praxis: Wer anders als Ivo Wessels könnte auf unterhaltsame Weise über die möglichen Stolperfallen berichten, in die vor allem Neulinge der App-Programmieren geraten können.
  • Plattformübergreifende Entwicklung: Robert Virkus von Enough Software zeigt während seiner Session, welche plattformübergreifenden Entwicklertools am Markt sind, welche Alternativen zu Browser-Apps exisitieren und wie sich das Ganze in der Praxis darstellt.

Was sich übrigens nicht geändert hat sind Preise und Anmeldefristen: bis zum 13. Juni kostet die München-Ausgabe der mobile DevCon 2011 ermäßigte 399 Euro, danach wird’s 50 Euro teurer. Also, am besten möglichst bald buchen…

Neue Entwicklerkonferenz für iOS, WP7, Android und Co: Mobile DevCon

Auf der Mobile DevCon geht es in drei Städten rund um mobile Entwicklerthemen
Auf der Mobile DevCon geht es in drei Städten rund um mobile Entwicklerthemen

Ab sofort macht sich die Neue Mediengesellschaft Ulm einen bereits in Vergessenheit geglauben Credo zu Eigen: „Think global, act local!“.

Soll heißen: Ab Sommer diesen Jahres geht es los mit einer neuen Regional-Konferenz-Reihe, die sich ganz dem Thema Mobile Development widmet, also dem Konzipieren und Entwickeln mobiler Apps. Hierzu wird es in diesem Jahr drei Veranstaltungen unter dem Namen „Mobile DevCon“ geben, die wie folgt stattfinden werden:

  • am 25. Juli macht München den Auftakt,
  • dann geht es am 21. September in Köln weiter und
  • am 19. Oktober endet die Konferenz-Tour im schönen Hamburg.

Allen drei Veranstaltungen ist natürlich eines gemein: sie sollen einen

Überblick [geben] über die neuesten Techniken und praxisrelevanten Lösungen für Entwickler mobiler Applikationen. Im Fokus stehen u. a. Sprachen wie Objective-C und Java sowie Entwicklungsumgebungen und Testing. Außerdem wird die App-Entwicklung für Tablets und plattformunabhängige Programmierung diskutiert.

Soweit ein Auszug der Pressemeldung, die noch über den Äther gehen wird.

Die zugehörige Webseite ist übrigens schon ganz gut gefüllt und vermittelt zumindest schon mal einen groben Eindruck, um was es auf den Mobile-DevCon-Konferenzen gehen wird. Das sieht wie folgt aus:

Plattformen
* Android: Ist die neue Android-Version bereit für die Tablet-Welt?
* iOS: Welche Neuerung hält Apple für Entwickler bereit?
* Windows Phone 7: Wie weit ist das Betriebssystem von Microsoft?

Sprachen
* Java
* .NET
* Objective-C
* HTML5, CSS und JavaScript

Apps
* Nativ: Braucht es noch die native App?
* Hybrid: Wie nutztman das Beste aus beiden Welten?
* Web: Reichen die Webtechniken für eine konkurrenzfähige App?

Trends
* Plattformunabhängige Entwicklung
* Tablet-Apps
* Neue Smartphone-Plattformen

Programmierung
* IDE: Welche Umgebung eignet sich für die mobile Entwicklung?
* Testen: Auch mobile Apps müssen getestet werden. Wie geht man am besten vor?

Und das ist natürlich nur der Anfang. Denn noch ist Markus Stäuble, der für die Inhalte verantwortlich ist, auf der Suche nach geeigneten Vorträgen und Vortragenden, die er laut Pressemitteilung persönlich einladen wird. Er hat aber sicherlich auch nichts dagegen, wenn man gute Themen an ihn heranreicht.

Ach  ja: Die Anmeldung ist bereits live geschaltet, und so kann man sich schon heute eines der begehrten Tickets ergattern. Diese kosten regulär 449 Euro, aber natürlich gibt es auch ein Early-Bird-Angebot. Das sieht einen Rabatt von 50 Euro vor, und zwar, wenn man das Ticket vorzeitig erwirbt:

  • für München bis zum 13. Juni
  • für Köln bis zum 10. August und
  • für Hamburg bis zum 7. September

Na dann: man sieht sich…

Review: App-Entwickler-Konferenz 2010 der Telekom

Um es vorweg zu sagen: Ich war erst gegen ein Uhr in Bonn, habe natürlich nicht alle Sessions und Keynotes verfolgt bzw. besucht, und doch beschlich mich während der App-Entwickler-Konferenz das Gefühl: gewollt, und nicht gekonnt?!

Was das bedeuten soll? Nun, die Telekom hatte zum plattformübergreifenden Event aufgerufen, auf dem sich jede/r Interessierte zum Thema Softwware-Entwicklung für iPhone, Android, Nokia und Windows Phone 7 informieren konnte. So weit, so gut. Doch anstatt dafür zu ein homogenes Event-Programm zu entwickeln, kam dabei ein in sich nicht stimmiges Konzept heraus, das sich offensichtlich an Neulinge und Profis gleichermaßen richten wollte (und sollte?). Und das bei vier so komplexen Themen. Das kann eigentlich nicht gut gehen.

Dass solch ein Konzept aufgehen kann, haben allerdings die Macher der MobileTech Conference Anfang September bewiesen: dort war auch die komplette Mobile-Branche vor Ort, aber ich hatte nie das Gefühl, dass sich dort irgend jemand über- oder unterfordert gefühlt hat. Und ganz ehrlich: ich habe dort mehr zufriedene Gesichter gesehen als in Bonn vor zwei Tagen.

Das lag sicherlich an Kleinigkeiten, aber die machen oft den Unterschied aus. So war das Telekom-Event zwar sehr üppig und sehr gut organisiert, aber trotzdem beschlich mich immer wieder das Gefühl, dass es an der ein oder anderen Stelle etwas klemmte. Ob das der riesige Saal war, in dem die Ausstellung stattfand und gleichzeitig die Keynote-Sessions sowie die „Workshops“ von Microsoft und Nokia (Qt) oder der recht umständliche Weg zu den anderen Workshop-Räumen (die nur über einen Auszug zu erreichen waren) – es war stets mit viel Unruhe und Umständlichkeiten verbunden.

Zu den Workshops selbst kann ich nur sagen: 30 Minuten sind für einen fundierten Überblick einfach zu wenig. Da hilft es auch nicht, wenn die Sessions jeweils zweimal angeboten wurden, um allen die Möglichkeit zu geben, einen bestimmten Workshop besuchen zu können, den man beim ersten Mal verpasst hat. Zudem war das Niveau der einzelnen Session meines Erachtens zu heterogen: Da erzählte Oliver Scheer von Microsoft etwas zu Windows Phone 7, was mehr als rudimentär war und den ein oder anderen Anwesenden möglicherweise etwas gelangweilt hat.

Auf de anderen Seite war der Workshop von Tammo Freese derart technisch, dass sicherlich der ein oder andere verschreckt ins Wachkoma gefallen ist. Soviel Technik auf 30 Minuten verteilt ist dann doch des Guten zuviel. Dabei hatte ich noch das Glück, dass Tammo seinen zweiten Vortrag im Vergleich zum ersten deutlich eingedampft hatte. 30 Minuten sind einfach schnell rum.

Und die Telekom, was hatte die mit der ganzen Sache zu tun? Nun, bis auf einen kurzen Hinweis ganz am Anfang der Veranstaltung und ihren kleinen, aber gut zu übersehehenden Developer-Garden-Stand schien das Unternehmen mit der Veranstaltung gar nichts zu tun zu haben. Vornehme Zurückhaltung auf dem eigenen Event mag ja durchaus angebracht sein, aber nichtsdestotrotz hätte eine Session zu den Programmierschnittstellen der Telekom ganz bestimmt niemandem weh getan. Warum verschenkt ihr solch eine Gelegenheit, liebe Telekom?

Für mich hat sich der Aufwand – 12 Fahrt für ein paar Stunden Konferenz – aber trotzdem gelohnt. Denn neben vielen interessanten Gesprächen mit diversen Leuten hab ich fleißig getwittert und sogar ein Video gedreht, was angesichts der nicht optimalen Umgebung gar nicht so einfach war. Das Interview ist dann aber doch sehr interessant geworden und handelt von der Spieleentwicklung für Windows-Phone-7-Devices. Also, ansehen kann nicht schaden.

Preview: App-Entwickler-Konferenz der Telekom

Hier sitze ich also im Zug in Richtung Bonn, um der App-Entwickler-Konferenz 2010 beizuwohnen. Ausrichterin ist die Deutsche Telekom, und entsprechend findet das Ganze im Telekom-Forum statt, das unweit des Rheins liegt. Ziel des Ganzen? Nun, die Telekom definiert das so:

Die Deutsche Telekom fördert die Entwicklung intelligenter, marktfähiger und zukunftsweisender Apps – und das plattformübergreifend.

Und genau aus diesem Grund fahre ich auch hin, weil ich mich eben nicht nur für das iPhone und die iOS-Software-Entwicklung interessiere, sondern auch für Windows Phone 7 und Android. Und Blackberry. Und Symbian (ein bisschen). Und, was erwarte ich mir von der App-Entwickler-Konferenz?

Nun, ein paar neue Kontakte natürlich, aber vor allem eine Menge neuer Informationen, die ab 14:00 Uhr in Form von Workshops den Anwesenden näher gebracht werden sollen. Zu den interessanten Sessions zählen zweifelsohne:

  • iOS Videostreaming-Tricks von und mit Uli Kusterer
  • Apps für Windows Phone 7 – Plattform, Tools & Dienste von und leider nicht mit Frank Prengel, der krank geworden ist (mal sehen, wer seine Session übernimmt)
  • Cross-Plattform Entwicklung mobiler Apps mit Phonegap von und mit Anton Pirker
  • iOS-Apps modernisieren von und mit Tammo Freese (der heute Geburtstag hat. Happy Birthday, Tammo!)
  • Design & Code für Windows Phone 7 – Silverlight UI & Phone APIs von und mit Oliver Scheer
  • How to Lose a Customer in 10 Seconds: Die Bedeutung perfekter Usability in mobilen Anwendungen von und mit Jan Borchers

Neben diesen und weiteren Sessions wird auf der Konferenz auch ein Wettbewerb ausgetragen, bei dem die beste mobile App ermittelt wird. Zu diesem Zweck werden die fünf bestplatzierten Anwendungen um kurz nach eins von ihren Entwicklern vorgestellt, und um 18:00 Uhr herum wird der Gewinner vorgestellt.

Neben meinen Tweets und Bildern, die ich aus diversen Sessions heraus in die Welt schicken werde, kommt meine Canon 550D auch für den ein oder anderen Videotalk zum Einsatz. Wer mir also vor Ort etwas zu seinen Projekten oder Apps erzählen möchte, um auf diesem Weg ein klein wenig berühmter zu werden, möge mich auf der Konferenz einfach ansprechen.

Ach ja: Es sind noch einige Tickets erhältlich. Also, ihr Kurzentschlossenen, sehen wir uns dort?!

My Kalenderwoche 21: Android, Multicore und iPhone-Games portieren

Sodala, ab sofort gibt’s hier auf dem IT-techBlog ein neues Format, das ziemlich weit verbreitet ist: die gute, alte Wochenrückschau. Damit seid ihr stets auf dem Laufenden, was in meinem mobilen Leben so passiert und wie ich das finde. Und los geht’s natürlich mit der letzten Woche, der KW 21, die vom 24. bis 30. Mai dauerte.

Montag war’s erwartungsgemäß sehr ruhig, da wir einen weiteren, bundesweiten Feiertag begehen durften, nämlich den Pfingstmontag. Da hatte sogar mein Twitter-Acount frei.

Am Dienstag war ich erst mal mit Reisevorbereitungen beschäftigt, denn es stand meine Republikrundreise auf dem Programm: Mittwoch und Donnerstag Berlin, der droidcon 2010 wegen, und am Donnerstag Abend sollte es dann direkt weiter nach Köln gehen, auf die dotnet Cologne 2010. Und weil ich manchmal den Hals nicht voll kriegen kann, sollte für den Samstag noch ein kleine Überraschung auf mich warten. Ach ja: twitter-seitig war  bei mir nicht viel los, bis auf das Android-Chef-Zitat, dass das kommende Halbjahr in Sachen Google-OS alle „umhauen“ wird. Na dann: gut festhalten! Ach ja: Da ich es versprochen habe, soll nicht unerwähnt bleiben, dass ich abends in Berlin eine liebe Kollegin getroffen habe, die gleichzeitig die Lektorin dieses Blogs ist. Aber das nur so am Rande…

Mittwoch und Donnerstag waren natürlich vollgepackt mit Live-Tweets, Tech-Sessions und Gesprächen rund um die droidcon 2010. Es waren so viele Leute da, dass die Konferenz über eine halbe Stunde später anfing als ursprünglich geplant. Tja, der Android-Chef hatte es ja am Tag zuvor schon angekündigt. Wer meine sehr persönliche Zusammenfassung der droidcon 2010 nochmal lesen will, begibt sich am besten zum dazugehörigen Beitrag. Erwähnenswert ist vielleicht noch die Tatsache, dass ich mir des komfortableren Schreibens wegen Pages für mein iPad zugelegt habe. Eine prima Investition. Das Review folgt noch. Und einen ausführlichen Praxistest des Mifi-Routers, den ich testweise dabei hatte (Danke, Vodafone!), gibt es auch noch.

Bemerkenswert fand ich übrigens die Aussage André Lönnes von HTC, dass das Smartphone-Geschäft bis 2014 so richtig explodieren soll. Er rechnet auf jeden Fall mit 1,3 Milliarden verkauften Gadgets. Die meisten davon tragen natürlich am besten den HTC-Schriftzug…

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