Das Hamburger Landgericht hat heute die von Vodafone gegen T-Mobile erwirkte Einstweilige Verfügung wegen des Vertriebsmodells des iPhones aufgehoben. In der mündlichen Verhandlung urteilten die Richter: Das Vertriebsmodell von T-Mobile verstößt nicht gegen das Kartell- und Wettbewerbsrecht. Demnach darf T-Mobile das iPhone weiterhin exklusiv mit Zweijahresvertrag und SIM-Lock vertreiben. Vodafone kann gegen das Urteil noch Berufung einlegen.

In der offiziellen Pressemitteilung von Vodafone heißt es zum Urteil: “Wenn es zukünftig rechtlich möglich ist, Handys in Deutschland mit derart restriktiven Netzsperren und Tarifbindungen zu verkaufen, so hält Vodafone das weiterhin für verbraucherfeindlich.”

Ganz anders sieht das naturgemäß T-Mobile. Dort heißt es in der Pressemitteilung: “Damit bestätigte das Hamburger Gericht die Auffassung des Bonner Netzbetreibers, gemeinsam mit Apple ein kundenfreundliches und rechtlich einwandfreies Vertriebsmodell entwickelt zu haben.”

Logische Konsequenz: T-Mobile wird den Verkauf des entsperrten iPhones so schnell wie möglich einstellen.