Speicherplatz: Unnötige Treiberkopien loswerden

Der enorme Platzbedarf von Windows XP geht zu einem großen Teil auf mehrfach vorhandene Daten zurück. Beispielsweise finden sich im Ordner Windows\System32\Dllcache Dateikopien im Umfang von bis zu 450 MByte, mit denen das System im Bedarfsfall gelöschte oder veränderte Systemdateien ersetzt. Den Inhalt des Ordners können Sie problemlos von der Festplatte löschen. Im Fall einer korrupten Systemdatei holt sich Windows das unbeschädigte Original von seiner Installations-CD.

Die 74 MByte große Datei Windows\Driver Cache\i386\Driver.cab enthält Kopien von Treiberdateien, auf die das System bei der Installation von Plug&Play-Geräten zurückgreift. Wenn Sie Platz sparen müssen, können Sie die Datei auf CD brennen und von der Festplatte löschen. Danach sollten Sie aber den Zugriffspfad auf die ausgelagerte Datei ändern, um Fehlermeldungen zu vermeiden.

Unnötig und zu fett: Der Ordner DLL-Cache

Dazu ist im Registry-Schlüssel HKey_Local_Machine\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Setup der Wert DriverCachePath auf den Pfad des CD-Laufwerks (und gegebenenfalls den Speicherordner der CAB-Datei) zu ändern. Bei installierten Service Packs für Windows XP finden Sie im Ordner Windows\Driver Cache\i386 auch die Dateien Sp1.cab und Sp2.cab mit neuen und aktualisierten Treibern. Diese sollten Sie lassen, wo sie sind, da Windows hier zuerst nach passenden Treibern sucht. Fehlt die Datei, installiert das System – trotz Service Pack – womöglich einen veralteten Treiber.

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