Sony Vaio SZ mit doppelter Grafikpower

Als überzeugten Anwender eines PowerBooks von Apple lassen mich Windows- Notebooks normalerweise kalt. Doch bei diesen Babies könnte ich schwach werden. Die neuen Vaio-Notebooks der SZ-Serie haben es nämlich in sich. Da wäre zunächst einmal das Design. Kompakt, schwarz, schnörkellos und beim Top-Modell VGN-SZ1XP dank Carbonfaser-Formteilen nicht nur schick, sondern auch stabil und leicht.

Praktisch ist das so genannte Stamina-Feature: Auf dem Motherboard tummeln sich gleich zwei Grafik-Prozessoren. Der eine ist der bei Intel Core Duo-Notebooks übliche Centrino. Der reicht für herkömmliche Anwendungen aus, hat aber grafikmäßig nicht viel auf der Pfanne. Dafür verbraucht er wenig Strom, was einer längeren Akku-Laufzeit zu Gute kommt. Wer mehr Power braucht, schaltet einfach auf die NVIDIA GeForce Go 7400 Grafik um. Die hat genug Power für anspruchsvolle Grafikanwendungen, Spiele und Videos, saugt allerdings den Akku schneller leer. So hat man als Anwender die Wahl zwischen Grafikleistung und Akku-Laufzeit. Recht so!

Im Inneren werkelt der neue Intel Core Duo-Prozessor mit zwei Kernen. Im Top-Modell schlägt sein Herz im 1,83 GHz Takt, bei den beiden kleineren Modellen VGN-SZ1HP und VGN-SZ1M mit 1,66 GHz. Der Arbeitsspeicher hat beim großen Modell mit einem GByte genau die richtige Größe, bei den beiden anderen Modelle ist er mit 512 MByte etwas knapp geraten. Die verbauten Intel Core Duo-Festplatten fassen 100 bzw. 80 GByte. Alle drei Modelle sind ausserdem mit einem DVD-Doublelayer-Brenner ausgerüstet.

Unterschiede gibt es beim Display. Das ist bei allen Modellen handliche 13,3-Zoll groß, im SZ1XP wird aber ein neues X-black LC-Display verbaut. Es ist mit einer dünneren, aber laut Hersteller effizienteren LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Dadurch ist es um 2,5 mm dünner und ganze 100 g leichter als das Standard-Display. Gleichzeitig verbraucht es weniger Strom und spart so weitere Akkukapazität. Drei weitere dem Top-Modell vorbehaltene Features sind der Finger-Abdruck-Scanner für erhöhte Passwort-Sicherheit und die HDD-Schock-Protection zum Schutz der Festplatte bei Erschütterungen.

Was die Verbindung zur Außenwelt betrifft, sind die Sony-Notebooks standesgemäß ausgestattet. WLAN ist mittlerweile schon eine Selbstverständlichkeit. Die beiden größeren Modelle nehmen zudem via Bluetooth Verbindung mit Handys und Peripheriegeräten auf. Beim Top-Modell ist ausserdem eine Videokamera intergriert. Optimal für Videokonferenzen. Schade, dass sie sich nicht wie bei einigen früheren Vaio-Modellen nach hinten drehen lässt.

Die empfohlenen Preise liegen bei 2.499 Euro für das Top-Modell VGN-SZ1XP und 1.999 bzw. 1.699 Euro für die beiden kleineren Modelle VGN-SZ1HP und VGN-SZ1M.