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Sony mit schickem Vaio-UMPC ab Februar für 1.000 Euro

Vier auf einen Streich: Die leichtgewichtigen Vaio-UMPCs von SonyHeute hatte ich das große Vergnügen, mit einem Kollegen der Sony-PR-Agentur Essen zu gehen. Unsere Mission: Pizza und UMPC. Die Pizza war nicht der Rede wert, der UMPC schon.

Sein Name: Sony Vaio VGN-P11. Sein Preis: 999 Euro. Seine Farben: Schwarz, Weiß, Rot und Grün. Seine Aufgabe: Multimedialer Reisebegleiter für Leute, denen das iPhone zu wenig ist und ein Netbook zu schwer.

Ein Netbook zu schwer? Das versteht man erst, wenn man den kleinen Vaio hochgehoben hat. Denn mit seinen 640 Gramm erscheint er geradezu fliegengewichtig neben einem Asus EeePC oder MSI Wind.

Ok, dafür hat der Vaio P auch ein kleineres Display, das eine 8-Zoll-Diagonale aufweist (versus 10 Zoll), damit allerdings mit maximal 1600 x 768 Bildpunkte auflöst. Für sehschwache Mensche wie mich ist das ein schwer verdauliche Kombination. Ich bin ja aber auch nicht die Zielgruppe. Wenngleich die Tastatur zum Schreiben gut taugt. Das liegt zum einen an den relativ großen Tasten und zum anderen am Layout der Tastatur, das an die Macbook-Tasten erinnert.

Um diesen Schreibkomfort zu garantieren, verzichtet Sony auf den Trackpad und setzt auf einen Mini-Mausstick, den man beispielsweise von den Thinkpads kennt. Ich sag mal: Gewöhnungsbedürftig. So wie die Tatsache, dass auf dem Vaio der P-Serie Windows Vista läuft. Hierfür hat Sony dem Gerät immerhin 2 GByte Arbeitsspeicher spendiert. Allerdings trübt der verbaute Atom-Prozessor Z520 diesen Eindruck, denn der Intel-Chip wird mit schlappen 1,33 GHz getaktet und bietet zudem nur einen L2-Cache mit 512 KByte. Dies macht sich schon beim Booten des UMPCs bemerkbar.

Ich frage mich, warum sich Sony nicht für eine schöne Linux-Distribution wie Ubuntu entschieden hat. Damit könnten sie sogar 1 GByte RAM sparen und der Vaio würde sich weniger zickig beim Ausführen von Programmen zeigen. Das liegt übrigens nicht nur am Prozessor, auch am Massenspeicher hat Sony ein wenig gespart: Mit 60 GByte Festplattenplatz kommt man in Verbindung mit Vista nicht richtig weit.

Schön sind allerdings die Kommunikationsfähigkeiten des neuen Vaios: Mit Wireless-N, Bluetooth, UMTS (HSDPA) und GPS ist wirklich alles an Bord, was man unterwegs für die drahtlose Anbindung so braucht. Allerdings sollte man sich gut überlegen, welche dieser Errungenschaften wirklich notwendig sind, da der Akku mit 2.100 mAh nicht allzu leistungsstark ist. Laut Sony hält er rund vier Stunden, was trotz der stromsparenden Komponenten nicht für Jubelstürme sorgen wird.

Sehr nett ist auch das, was Sony Xcross Media Bar nennt und schon seit geraumer Zeit auf anderen Geräten wie Playstation 3, PSP und Bravia-Fernsehern einsetzt. Mit diesem kleinen Tool lassen sich Audio- und Videodaten sowie digitale Bilder direkt abspielen und ansehen, ohne dass Windows Vista hochgefahren werden muss. Das ist unterwegs sehr praktisch und spart zudem Strom.

Fazit: Wer bereit ist, für einen schicken und formschönen UMPC knapp 1.000 Euro auszugeben, ist mit dem Vaio VGN-P11 sicherlich sehr gut bedient. Alle anderen sollten einen Blick auf die aktuellen Netbooks werfen.


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