Software-Update 2.2 für das Apple iPhone ist verfügbar

Was sagt uns das rechts eingeklinkte Bild? Genau, Apple hat dem iPhone ein weiteres Update spendiert, und zwar mit der Versionsnummer 2.2. Es gibt einige Neuerungen und diverse Verbesserungen. Aber der Reihe nach:

Neuerungen finden man vor allem in Google Maps (auch genannt “Karten”). In dieses Pseudo-Navi-Tool wurde Google Street View integriert, zudem werden laut Apple bei der Berechnung eines Weges das öffentliche Verkehrsnetz und Fußgängerwege berücksichtigt. Ob das auch für die Münchner Verkehrsbetriebe oder andere ÖPNV-Einrichtungen gilt, wird sich zeigen.

Auch neu ist das Anzeigen einer Adresse mit einer selbst gesetzten Stecknadel. Das hilft beim Finden einer nicht genau bekannten Adresse. Zudem lassen sich diese ab sofort aus Google Maps heraus per E-Mail verschicken.

Eine weitere Neuheit betrifft Podcasts: Diese können endlich aus dem iTunes direkt auf das iPhone geladen werden. Allerdings ist hierzu eine drahtlose Wifi-Verbindung notwendig (wie immer, wenn man via iTunes etwas auf das Apple-Handy laden will).

Aber auch ein Reihe von Fehlern konnte Apple aufspüren und (hoffentlich) mit dem Update eliminieren. Dies betrifft vor allem die E-Mail-Anwendung, die jetzt zuverlässiger das zeitgesteuerte Abholen von Mails erledigen soll. Außerdem konnte wohl die Formatierung von E-Mails verbessert werden.

Darüber hinaus hat Apple laut eigenen Bekundungen die Stabilität von Safari verbessert, was auch wirklich Zeit wird. Ich hatte häufig Probleme mit dem Browser. Probleme hatte ich auch immer wieder mal mit abrupt beendeten Telefonaten. Auch das soll jetzt nicht mehr so oft vorkommen. “Gar nicht” wäre auch sehr nett!

A propos Telefonate: Die Klangqualität der Voicemails wird laut Apple mit dem Update 2.2 verbessert. Genauso wenig spektakulär ist der Umstand, dass das Stoppen einer Anwendung per Home-Taste automatisch den Startbildschirm aufruft. Bisher landete man auf dem Screen, von dem man die letzte Anwendung aus gestartet hatte.

Das Beste kommt aber zum Schluss: Apple hat auf das Flehen seiner Kunden gehört und endlich einen Schalter in die Einstellungen eingebaut, mit dem sich die mitunter sehr nervige Autokorrektur abschalten lässt. Danke, Steve!

Sobald das Update auf meinem iPhone läuft, werde ich über die Verbesserungen und Neuerungen berichten.

Michael Hülskötter

http://www.mhuelskoetter.de

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager - und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

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