So richten Sie Ihr eigenes Wireless LAN ein

Fritzbox Fon WLAN 7390Heute gibt’s mal was ganz Elementares und Ausführliches in Form einer Miniserie: Nämlich ein Kochrezept für das eigene Wireless LAN in sieben Teilen. Damit lassen sich folgende Fragen beantworten:

Teil 1: Welche Komponenten benötige ich für mein eigenes WLAN?

Das Zentrum eines jeden drahtlosen Netzwerks stellt der Access Point dar, der als Zugangspunkt für alle WLAN-Clients ins Internet fungiert und obendrein aus allen Computern ein funktionierendes Netzwerk macht.

Hierbei lassen sich zwei Typen unterscheiden: Reine Access Points und WLAN-Router. Einfache Access Points arbeiten als Bridge oder Repeater. Hiermit verbinden Sie beispielsweise zwei APs miteinander, um die Reichweite des Netzwerks zu erhöhen.

Die zwei Variante sind WLAN-Router, die eine größere Zahl an WLAN-Clients vernetzen und ins Internet bringen. Hierzu haben viele Modelle bereits ein DSL-Modem eingebaut, was die Handhabung und Konfiguration erheblich erleichtert.

Tipp: Falls Sie ein DSL-Modem von Ihrem Internet Service Provider kostenlos bekommen haben, ist ein WLAN-Router ohne Modem die günstigere Wahl. Ein weiterer Vorteil der Router-mit-Modem-Lösung ist die eingebaute Firewall, die Ihr Netzwerk relativ sicher vor ungebetenen Gästen macht.

Die zweite Komponente, die Sie für jedes funktionierende WLAN brauchen, sind natürlich ein oder mehrere WLAN-Clients, also PCs oder Notebooks mit WLAN-Adapter.

Natürlich können Sie sich auch mit einem WLAN-PDA wie dem Pocket Loox C550 von Fujitsu Siemens drahtlos verbinden. Dieses Gerät ist nämlich standardmäßig mit einer WLAN-Karte ausgestattet.

Das gilt übrigens auch für die allermeisten Notebooks, die Sie kaufen können. Schuld daran ist die Centrino Mobiltechnologie von Intel, die in jedem Laptop mit Centrino-Logo einen WLAN-Adapter vorsieht.

Für alle anderen Computer gilt: nachrüsten. Am einfachsten geschieht dies mit einem USB-basierten Adapter, den Sie sowohl am PC als auch am Notebook anschließen können.

Notebooks ohne Centrino lassen sich mithilfe spezieller Karten WLAN-tauglich machen, die im PCMCIA-Schacht verschwinden, was die Handhabung einfacher macht als mit einem USB-Adapter. Allerdings benötigen die Notebookkarten mehr Strom, was wiederum ungünstiger ist.

Ach ja, und für Desktop-PCs mit freiem PCI-Steckplatz gibt es auch den passenden WLAN-Adapter. Empfehlenswert ist das allerdings nicht, da Sie den PC aufschrauben, die PCI-Steckkarte einbauen und den PC wieder zuschrauben müssen. Das ist nicht immer ein Spaß.

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