Sind Scanner mit Durchlichteinheit antiquiert?

In Zeiten digitaler Fotografie mutet die Produktmeldung von Microtek ein wenig angestaubt an, denn die zwei neuen A4-Flachbettscanner ScanMaker i800 und ScanMaker s430 sind mit einer eingebauten Durchlichteinheit ausgestattet, mit der sich Negative und Dias digitalisieren lassen. Selbst professionelle Fotografen stellen sukzessive auf Digitalfotografie um. Warum also dieser Aufwand für neue Geräte, die vielleicht keiner braucht?

Die technischen Merkmale sind in Ordnung: Mit einer Aufösung von 4800 ppi lassen sich Bilder und Grafiken hochauflösend scannen, und das mit 48 Bit Farbtiefe. Der ScanMaker i800 nimmt per USB 2.0 und Firewire den Kontakt zum PC auf, der ScanMaker s430 hingegen beherrrscht nur USB. Dafür richtet sich das Gerät auch eher an Endanwender, die ab und an mal ein analoges Bildchen digitalisieren wollen.

Auch am Preis erkennt man die unterschiedliche Ausrichtung beider Geräte: So soll der ScanMaker i800 inklusive der Kalibrierungssoftware SilverFast SE rund 500 Euro kosten, mit SilverFast Ai sind rund 550 Euro fällig. Der ScanMaker s430 hingegen wird preislich bei zirka 170 Euro aufschlagen.

Published by Michael Hülskötter

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager - und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

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