Samsung-UMPC mit SSD statt Festplatte

ces-logoSamsung Q1P SSDSo langsam kommen die so genannten UMPCs in Fahrt. Samsung beispielsweise zeigt auf der CES den Q1P SSD. Hinter der geheimnisvollen Bezeichnung erkennen Fachleute eines der wesentlichen Features des eleganten, stiftbasierten Kleinstcomputers: Daten werden auf einer 32-GByte-SSD statt auf einer Festplatte gespeichert.

Den SSD-Vorteil spielt der Q1P SSD voll aus: Das Booten soll laut Samsung bis zu 50 Prozent schneller gehen als bei einem Festplatten-basierten UMPC. Auch Speicher- und Lese-Vorgänge gehen deutlich schneller von statten. Angesichts der Zielgruppe, ein echter Vorteil, denn Samsung peilt den Q1P SSD besonders für den Einsatz von zeitkritischen Anwendungen vor Ort an. Hierbei kann der Q1P einen weiteren Vorteil ausspielen: Er ist wesentlich stoßunempfindlicher als Festplatten-Modelle, da das SSD ohne den auf Erschütterungen sensibel reagierenden Schreib-Lesekopf von Festplatten auskommt.

Die restliche Ausstattung des Samsung-UMPC entspricht dem gehobenen Standard: Intel Pentium M ULV mit 1.0 GHz Taktfrequenz, Windows XP Tablet-Edition, Display mit 800 x 400 Bildpunkten, zwei Lautsprecher, WLAN- und Ethernet-Anschluss, zwei USB-2.0-Ports, VGA-Anschluss und – ja, es ist in den technischen Daten extra erwähnt – ein Ctrl-Alt-Del-Knopf.

Der unverbindlich empfohlene Preis für den Samsung Q1P SSD beträgt in den USA 1.999 US-Dollar. Mit Festplatte statt SSD kostet das Gerät 1.299 US-Dollar. Der Vorgänger Q1 bleibt als Einsteigermodell für 999 US-Dollar im Angebot. Im deutschsprachigen Raum wird Samsung die UMPC vermutlich nicht auf den Markt bringen.

Link: Samsung-Q1-Produkseite, UMPC-Homepage bei Intel

Foto: Samsung