Rückschau: Das war der IBM Storage Strategy Day 2017

Rückschau: Das war der IBM Storage Strategy Day 2017

Aufmerksame Leser meines Blogs wissen, dass ich letzte Woche im Auftrag von IBM auf zwei Events war, um von dort aus Bericht zu erstatten. Die erste Veranstaltung hatte mit dem Thema Mainframes und der IBM z14 zu tun, und das andere mit dem Thema Storage und Speicherlösungen. Und genau davon soll heute die Rede sein.

Die Veranstaltung war mehr als gut besucht, und eröffnet wurde sie standesgemäß vom neue Strorage-Chef DACH höchstpersönlich.

Den einleitenden Worten von Marcus Geist folgte die erste Keynote-Session von und mit Ed Walsh, der den Titel „General Manager Storage & Software Defined Infrastructure“ trägt.

Ed hatte eine ganze Menge zu erzählen darüber, warum alte, traditionelle Worksloads in neue Workloads überführt werden sollten und warum hierfür unter anderem neue Storage-Lösungen erforderlich sind.

Natürlich führte ihn das direkt zu der Stellung, die IBM derzeit im Storage-Markt inne hält. Dabei machte er anhand einer einzigen Folie klar, wo sich IBM in Sachen Speicherlösungen positioniert: Weltweit ist „Big Blue“ Nummer Zwei als „Storage Company“, und Nummer Eins, wenn es um die Gesamtheit an verfügbaren Speicherlösungen geht. Das hat vor allem mit den zahlreichen Softwarelösungen zu tun, die IBM im Portfolio hat.

Auf Ed Walsh folgte Dr. Robert Haas, der am schönen Zürichsee arbeitet, genauer gesagt am IBM-Labor Rüschlikon. Entsprechend  hatte sein Vortrag einen wissenschaftlichen Touch, indem er unter anderem von Atomen als Speicherzelle referierte.

Aber er wurde auch sehr konkret, indem er die These aufstellte, dass die Container-Technik die Virtual-Machine-Technik ablösen wird, da sich damit benötigter Speicherplatz innerhalb virtualisierter Umgebungen viel schneller bereitstellen lässt als mit VMs.

Aber auch das Thema Flash-Speicher war Robert Haas eine ausführliche Betrachtung wert. So referierte er über fallende Preise, die einen generellen Einsatz von Flashspeicher nach sich ziehen werden. Aber auch sinkende Latzenzzeiten führte er als Grund für die zunehmende Verbreitung von Flash-basierten Speichertechniken an.

5 Interviews runden die Storage-Berichterstattung ab

Ich wäre natürlich nicht ich, wenn ich nicht auf dem IBM Storage Strategy Day 2017 Videointerviews geführt hätte. Namentlich habe ich folgende IBM-Vertreter vor meine Kamera geholt:

  • Ed Walsh über Storage-Trends aus IBM-Sicht
  • Dr. Robert Haas über neue und alte Speichertechniken
  • Ralf Colbus über die Vorteile der NVMe-Speichertechnik
  • Dr. Axel Köster über Cognitive Storage
  • Ulrich Walter über Künstliche Intelligenz und Storage

Letzteres Video ist bereits online und kann hier an Ort und Stelle angesehen werden. Zu jedem dieser Interviews wird es übrigens einen separaten Blogbeitrag geben. Freut euch drauf.

 

Disclaimer: Für diesen Beitrag und die nachfolgenden Videointerview-Posts hat mich IBM Deutschland als Blogger beauftragt.

 

Published by Michael Hülskötter

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager - und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

%d Bloggern gefällt das: