Rückblick: Wearable Technologies Conference 2014 [Upd]

Gerade habe ich beim „Aufräumen“ meiner SD-Speicherkarte ein paar Bilder gefunden, die ich letzte Woche auf der Wearable Technologies Conference 2014 Europe geschossen habe. Tolle Speaker, tolle Vorträge, interessante Themen.

Diese Slideshow erfordert aktiviertes JavaScript.

Allerdings – und deshalb ist dieser Beitrag eigentlich entstanden – stellte sich mir beim Betrachten Fotos eine Frage: Wohin geht die Reise mit den tragbaren Gerätschaften? Die Antworte: Es gibt zahlreiche Ideen und Szenarien, wie uns die „Wearable Devices & Technologies“ voranbringen könnten:

  • Mit Technik ausgestattete Klamotten zeigen an, in welchem Gemütszustand wir uns gerade befinden. Trauer, Freude, Schmerz – all das wird unsere Kleidung mittels kleiner Leiterbahnen und intelligenter Recheneinheiten wie dem Intel Edison in Zukunft signalisieren.
  • Batterielaufzeiten werden keine Rolle mehr spielen, da Akkus künftig ihre Energie mithilfe unserer eigenen kinetischen Energie beziehen. Damit wird jede Bewegung, jeder Spaziergang und jeder Freudenhüpfer dafür sorgen, dass mein iPhone nie wieder ausgeht.
  • Schlaue Uhren werden uns laufend darüber informieren, wie gesund wir sind, indem permanent die Herzfrequenz, der Blutzuckerspiegel und das Verhältnis roter zu weißer Blutkörperchen erfasst, ermittelt, beurteilt und per Funkverbindung on-the-fly an den Hausarzt übertragen wird. Oder so ähnlich.
  • Hersteller von Mäusen und Tastaturen werden harten Zeiten entgegen gehen, denn neben den Touch-Bildschirmen drängen neue Techniken auf den Markt, mit deren Hilfe sich jedes computer-ähnliche Gerät dank bestimmter Wischgesten steuern lässt. Kinect und Leap Motion lassen grüßen.
Sony Smartwatch 2
Sony Smartwatch 2
  • Apropos Smartphones: Dank Google Glass werden die schlauen Handys immer überflüssiger, denn mithilfe der schlauen Brille brauchen wir künftig kein Display mehr, auf das wir ständig starren müssen, um die neuesten Tweets oder E-Mails zu lesen, um Bilder zu schießen oder die Gegend nach der nächsten Pizzeria zu scannen. Und mit Google-Glass-tauglichen Aufsätzen von Rochester Optical kommen künftig sogar Brillenträger in diesen virtuellen Genuss.

Und, klingt das alles nicht ein wenig nach Startrek und The Matrix zusammen?

Update: Hier noch zwei Videoclips, in der Richard Joerges seine Meinung zur Konferenz kund tut und Mark de Clercq von Dialog Semiconductors zeigt, wie die analoge und digitale Welt gerade verschmelzen.