Rückblick: Das war das mobildevcamp Munich 2009

Sodala, jetzt ist zwar schon eine Woche vergangen seit dem mobiledevcamp Munich 2009, aber ich musste erst mal alles sacken lassen, Infos sichten, mit Leuten reden, …. Kurz gesagt: Heute folgt die ultimative Abrechnung mit unserem Barcamp, auf das wir Software-Entwickler eingeladen hatten, die bevorzugt mobile Anwendungen konzipieren und programmieren.

Um das Fazit vorweg zu nehmen: Die Veranstaltung hat ganz vielen Leuten (ca. 80) ganz viel Spaß gemacht (zumindest war die Feedback-Runde am Ende des Barcamp derart euphorisch, dass ich schon dachte, wir könnten alles richtig gemacht haben). Kritik gab es einzig an der Dauer des mobiledevcamp: Der ein oder andere hätte seinen Sonntag gerne für eine Zugabe spendiert. Na, mal sehen, vielleicht das nächste Mal.

Ansonsten hatten wir viele tolle Sessions, auf denen es unter anderem um Netbooks und den geplanten Intel App Store ging (in Kombination mit dem Intel Atom Developer Program, natürlich). So war beispielsweise Fritz‘ Session sehr gut besucht. Sein Vortrag handelte von Moblin und was das für Netbooks, MIDs und Co. bedeutet. Und natürlich für Intel. Darüber hinaus wurde eine Menge über Android diskutiert und über die Trends im mobilen Markt (die in unnachahmlicher Art von Flo gehalten wurde).

Unsere mit Spannung erwartete Killerapp-Session fand übrigens auch statt. Ich hatte ja im Vorfeld dieses Contests so meine Bedenken, ob wir überhaupt mehr als drei Leute zusammen bekommen. Un dann waren es tatsächlich 13 Interessierte, die in rund 60 Sekunden (handgestoppt!) ihre Ideen vortrugen. Und bei aller Bescheidenheit: das kam richtig gut an (wie auch die zwei Netbooks, die wir mithilfe unseres Sponsors Asus verlost haben). Sämtliche Kurzvorträge könnt ihr übrigens auf netbooknews sehen.

Sehr gut gesucht war auch die MID-Session von Steve „Chippy“ Paine, der aus dem fernen Bonn seine offensichtlich gesamte Habschaft in Sachen tragbare Internet-Gadgets dabei hatte. Da in diesem Fall nur Gucken hilft, gibt es einen Blogpost auf umpcportal.com, der die Geräte anschaulich zeigt.

Was uns das Barcamp ebenfalls bescherte war die Erkenntnis, dass auf einem Netbook (die richtigen Treiber und die richtige Software, sprich Moblin Linux, vorausgesetzt) Quake III so richtig geil ausschaut. Und dass sogar HD-Videos im 1080i völlig ruckelfrei in höchster Auflösung laufen. Das Zauberwort lautet Intel Atom Prozessor der Z-Serie, der mit einem recht leistungsfähigen Hardware-Dekoder ausgestattet ist. Das Ganze wurde übrigens von Martin Mohring von der Linux Foundation zur Verfügung gestellt wie eben auch die Quake-Demo und die HD-Videos. Danke, Martin, für diese eindrucksvolle Kostprobe des Netbook-Könnens!

Bevor ich es ganz vergesse: Wir haben immer noch unseren Blogger-Contest laufen. Zu gewinnen gibt es ein bis zwei Netbooks (je nach Teilnehmerzahl), die aber nur mit richtiger Arbeit bei einem von euch landen (die/das Netbook(s), nicht die Teilnehmerzahl). Egal, ob ihr auf dem mobiledevcamp dabei wart oder nicht, schreibt etwas darüber. Am besten auf eurem eigenem Blog, der Blog eines Freundes oder Freundin tut’s natürlich auch. Und schwupps, schon nehmt ihr an der Netbookverlosung teilt. Damit wir auch mitbekommen, dass ihr so ein schickes Teil wollt, müsste ihr euren Beitrag auf diesen hier verlinken.

Dann bleibt mir eigentlich nur noch zu sagen: Wir hatten großen Spaß mit dem mobiledevcamp, trotz der vielen Arbeit und des Schlafmangels. Aber es hat sich für alle gelohnt, und so gesehen sind wir sehr zuversichtlich, dass dies nicht das letzte mobiledevcamp Munich war. So, stay tuned.

Ach ja,. das sagen übrigens die anderen über das Barcamp. Viel Spaß beim Stöbern!

>> greenrobot.de

>> Dirk Spannaus

>> mdc09-Rückblick

>> Piratenblog

>> Sauerspace

Noch ein „ach ja“: Falls ihr für Intel-Plattformen, sprich Intel Atom Prozessor, mobile Anwendungen entwicklen und programmieren wollt und dabei knifflige Fragen auftauchen, zögert nicht, mir diese mitzuteilen. Ich leite sie dann umgehend an Intel weiter. Versprochen!

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