Preise auf dem iPhone unterwegs vergleichen: Twenga


Auf der Startseite des Twenga-iPhone-Tools findet man stets beliebte ProdukteEs ist noch gar nicht so lange her, da habe ich über smartshopping.de und deren iPhone-Tool gebloggt. Da ich ganz gerne vergleiche (das bringen mein Job und der Software-Typ mit sich), habe ich mir mal die Konkurrenzanwendung von Twenga angesehen. Diese App ist ebenfalls kostenlos im iTunes Store erhältlich und will wie das Smartshopping-Tool “on the go” über aktuelle Preise informieren. Na, dann gucken wir doch mal.

Das Twenga-Tool präsentiert sich auf den ersten Blick ein wenig spartanischer, was natürlich gar nicht schlecht sein muss. Es gliedert sich in vier Bereiche: “Startseite”, “Suche”, “Meine Auswahl” und “Mehr”, wobei hinter “Mehr” nur eine FAQ-Sammlung und das Impressum stecken.

“Startseite”: Wirklich pfiffig ist die Kategorie-Auswahl per Fingertipp: Einfach nur eines der Produktbilder berühren, und schon bekommt man die beliebtesten Gadgets und Produkte angezeigt. Ein weiterer Tipp zeigt die vorhandenen Angebote pro Produkt, die sich im Gegensatz zu Smartshopping in einer größeren Vielfalt präsentieren. Wenn man etwas Interessantes gefunden hat, kann man das erst mal unter “Meine Auswahl” abspeichern. Sehr praktisch. Nützlich ist auch die Funktion “Meinungen”, die mal mehr und mal weniger genutzt wird.

Was allerdings nicht geht – und das ist ein echtes Manko – ist die fehlende Kauffunktion. Anders als bei Smartshopping kann man sich die Angebote nur per E-Mail zuschicken, um dann vom Laptop oder PC aus den Einkauf zu erledigen. Damit dient das Twenga-Tool wirklich nur zu Informationszwecken – mehr leider auch nicht.

Die Twenga-Suchfunktion auf dem iPhone ist nur umständlich zu benutzen“Suche”: Ein weiteres Defizit ist die eingebaute Suchfunktion: Auf diesem Weg muss man zunächst nach einer bestimmten Marke suchen (z.B. “Apple”), um anschließend nach einem bestimmten Produkt dieses Anbieters (z.B. “iPod”) Ausschau zu halten. Sehr umständlich. Zum Glück gelingt die Suche über die Startseite ein wenig besser (hier wird unter “iPod” auch der iPod gefunden), wenngleich die Suchanfrage “Macbook” keine Treffer lieferte, obwohl Macbook-Angebote vorhanden sind, wenn auch nur sehr spärlich.

Ach ja: Das Twenga-iPhone-Tool stürzte während des Tests schon mal ganz gerne ab. Ob’s an meinem iPhone liegt oder an der Stabilität der Anwendung, vermag ich nicht zu sagen.

Fazit: Die Twenga-iPhone-App präsentiert sich sehr aufgeräumt und mit einer Vielzahl von vorhandenen Produktangeboten. Was allerdings nicht zur Verfügung steht ist das unmittelbare Einkaufserlebnis via iPhone. Und die Suchfunktion sollte Twenga ebenfalls noch mal durchdenken.




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