Praxis: Mit Wifi-Handy von SMC drahtlos skypen – Teil 1

Heute morgen gekommen und schon im Praxistest: Wifi-Skype-Handy von SMC NetworksDas war richtig schnell!

Kaum hatten wir über die Verfügbarkeit des Skype-Handys von SMC Networks berichtet, kam das Teil auch heute morgen mit der Post bei uns an. Prima Job, griffity!

Natürlich waren wir ganz gespannt auf das Telefon und haben es auch gleich mal ausgepackt.

Zwar ist auf der Rückseite vermerkt, dass man den Akku zirka acht Stunden vor dem ersten Gebrauch laden soll, aber wir haben das Handy trotzdem gleich anbekommen.

Nach dem Bestätigen der Nutzungsbedingungen landeten wir im Hauptmenü, das derzeit nur in Englisch vorliegt (das soll allerdings recht bald per Firmware-Update behoben werden). Die nächste Firmware erlaubt es wohl auch, die WLAN-Kanäle 12 und 13 zu nutzen.

Wir wollten natürlich gleich mal wissen, wie es mit der Verbindung zu unserem WLAN-Router aussieht und drückten gespannt auf die Taste „Connect“.

Und siehe das: Unser WLAN-Netz „Mingo“ wurde auf Anhieb gefunden. Zwar mussten wir die Suche ein zweites Mal vornehmen, dann aber konnten wir uns bei Mingo eintragen.

Oder zumindest theoretisch. Denn zwei große Hürden bauten sich vor uns auf:

1. Die MAC-Adresse des Skype-Handys musste noch in die MAC-Address-Filter-Liste unseres WLAN-Routers rein.

2. Den WEP-Key mussten wir natürlich auch ins Skype-Handy tippen.

Punkt (1) war nicht wirklich ein Problem, wenn man weiß, wo das SMC-Handy seine MAC-Adresse aufbewahrt. Das hatten wir nach zwei Minuten raus: Via Hauuptmenü in „Settings“ rein, mit dem kleinen Joystick auf „Information“ navigieren und „select“ drücken.

Dort konnten wir unter „MAC address“ die hexadezimale, alphanummerische ID des Handys ablesen und in unseren WLAN-Router eintragen.
Falls Sie MAC-Filtering nutzen, muss die Skype-Handy-MAC-Adresse in den WLAN-Router rein
So weit, so gut.

Die zweite Hürde „WEP-Key eintragen“ entpuppte sich als härtere Nuss. Denn das Skype-Handy akzeptiert nur die hexadezimale Eingabe des WEP-Schlüssels, und unser WLAN-Router kann nur ASCII.

Folge: Wir durften erst mal das 13-stellige ASCII-Kennwort von ASCII nach HEX umwandeln (lassen) und anschließend den 26-stellige (!) HEX-Wert in das Handy tippen. Eine echte Herausforderung.

Das Umwandeln war dank einer Internetseite, die wir rasch gefunden hatten, kein Problem. Das Eintippen schon. Dabei gilt: Schön langsam, sonst kann man im Falle eines Vertippers alles noch mal eingeben.

Die Eingabe des WEP-Keys über die Handytastatur ging dann doch schneller von der Hand als angenommen und wurde auch ohne Murren vom Telefon akzeptiert.

Allerdings wurde beim ersten Anmeldeversuch am Router die IP-Adresse nicht automatisch per DHCP vergeben.

Also gut, nochmals verbinden (der WEP-Key wird zum Glück gespeichert), und auf einmal ging’s und das Skype-Handy stand zum Skypen bereit.

Nun ja, fast.

Denn einwählen ins Skype-Netz mussten wir uns natürlich auch noch, was ebenfalls mühelos geklappt hat.

Wie es dann weiter ging und wie das erste drahtlose Skype-Telefonat zustande kam, davon erfahren Sie demnächst mehr, hier auf diesem Sender…

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